DE2025822C3 - Lüftungsvorrichtung - Google Patents
LüftungsvorrichtungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/08—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
- F24F13/10—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers
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Description
Die Krfindung betrifft eine Lüftungsvorrichtung mit einer Luftdurchtrittsöffnpngen aufweisenden, feststehenden
Deckplatte, die mit außerhalb der Plattenebene angeordneten, gegen die Plattenebene geneigten,
ebenen Lappen versehen ist. und mit einem gleichartige
Lufldurchtrittsoffnungen aufweisenden Schieber oder Drehflügel, der auf der Rückseite der Deckplatte für
eine Bewegung zwischen einer Offenstellung, in der seine Lufldurchtrittsoffnungen den Luftdurchtrittsöffnungen
der Deckplatte gegenüberstehen, und einer Schließstellung geführt ist, in der seine Luftdurchtritts·
Öffnungen gegen die Luftdurchtrittsöffnungen de/ Deckplatte in Bewegungsrichtung versetzt sind.
Bei einer aus der GB-PS 6 16.389 bekannten Lüftungsvorrichtung dieser Art sind die Lappen
ausgeklinkte Teile der Deckplatte, welche gleichförmig!.! Lufldufchlrittsöffnungeri in der Deckplatte hinterlassen
haben und durch die Lufldurchlrittsöffnungen im Schieber hindurchragen, um Luflleitbleche zu bilden.
Die Deckplatte und der Schieber liegen aneinander und sind durch Langlöcher und Niete miteinander verbunden.
Nachteilig ist an der bekannten Lüftungsvorrichtung, daß die Reibung des Schiebers an der Deckplatte
Abnützungserscheinungen hervorruft, welche eines Tages eine Reparatur der Vorrichtung erforderlich
machen. Außerdem ist eine vollständige Abdichtung der Luftdurchtrittsöffnungen der Deckplatte durch den
Schieber, der in seiner Schließstellung von den Lappen
ίο gegen die Deckplatte gedrückt wird, davon abhängig,
daß die Lappen und die Luftdurchtrittsöffnungen des Schiebers jeweils alle völlig gleich ausgebildet und
äquidistant angeordnet sind. Andernfalls treten Abdichtungsmängel auf, die wahrscheinlich sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine in der Herstellung einfache Lüftungsvorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, welche weitgehend verschleißfrei und im Schließzustand vollkommen dicht
ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die feststehenden Lappen vollständig auf der der
Deckplatte abgewandten Seite des Schiebers dessen geführten Rändern gegenüber unabhängig von den
Luftdurchtrittsöffnungen der Deckplatte angeordnet sind, daß der Schieber orkr Drehflügel mit Spiel an der
Deckplatte geführt ist und daß der Schieber oder Drehflügel auf seiner der Deckplatte abgewandten Seite
an seinen geführten Rändern mitbewegbare ebene Lappen aufweist, die parallel /u den feststehenden
Lappen liegen und mit diesen bei der Annäherung des Schiebers an seine Schließstellung und in dieser so
zusammenwirken, daß eine den Schieber an die Deckplatte heranbewegendc und an diese andrückende
Schließkraft entsteht.
Dadurch wird erreicht, daß der Schieber zwischen seiner Schließstellung und seiner Offenstellung sowie in
lel/terer nur in lockerer Berührung mit anderen
Vorrichtungsteilen steht und daher weder sich selbst noch die Deckpl.itle abnüt/en kann und daß der
■to Schieber in seiner Schließstellung dennoch für eine
vollkommene Abdichtung sorgt. Die feststehenden Lappen der crfindungsgcmäßen !.übungsvorrichtung
sind keine Luftleitbleche mehr.
Bei der aus der CiB-PS 6 16 389 bekannten Lüftungsvorrichtung
wirkt zwar der ebene Schieber in seiner Schließstellung so mit den feststehenden Lappen an der
Deckplatte zusammen. Jaß eine den Schieber an die Deckplatte andruckende Schließkruft vorhanden ist.
Das ist jedoch lediglich cmc Folge des spitzwinkligen
Ausklinken·; der Lappen aus der Deckplatte, welche die
Gefahr in sich birgt, daß der Schieber in den von der
Deckplatte und ihren Lappen gebildeten Keilraumen festgeklemmt wird. Diese Gefahr besteht bei der
Lüftungsvorrichtung nach der Erfindung nicht, denn hier erzeugen die Paare zusammenwirkender Lappen
eine auf den Schieber wirkende Kraftkomponente in öffnungsrichlung. welche die Mntfertiung des Schiebers
aus seiner Schließstellung erleichtert.
Um die Verlagerung des Schiebers relativ zur Deckplatte zu erleichtern Und um diese zu versteifen,
greifen bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßcn Lüftungsvorrichtung die geführten
Längsränder des Schiebers in zwei parallele Nuten ein, die an die Deckplaf te angrenzen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist außerdem vorgesehen, daß die der Deckplatte zugeordneten
Lappen aus dem Material der Nutenwangen ausgeschnitten und spitzwinklig abgebogen sind und daß die
Lappen am Schieber aus dem Material seiner geführten Längsränder ausgeschnitten und spitzwinklig abgebogen
sind, damit die erfindungsgemäße Lüftungsvorrichtung einfach und billig herstellbar ist.
Im folgenden ist die Erfindung anhand der durch die Zeichnung beispielhaft dargestellten, bevorzugten Ausrührungsform
der erfindungsgemäßen Lüftungsvorrichtung im einzelnen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer Lüftungsvorrichtung gemäß der Erfindung in der
Offenstellung;
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Lüftungsvorrichtung
nach der Linie H-Il in F i g. I;
Fig. 3 einen Längsschnitt wie Fig. 2 in der Schließstellung der Lüftungsvorrichtung;
F i g. 4 einen Querschnitt durch die Lüftungsvorrichtung nach der Linie IV-IV in F i g. 1.
Die Lüftungsvorrichtung weist ein Profilstück 1 auf, dessen Sieg eine Deckplatte 2 bildet und von dem eine
im Querschnitt abgewinkelte Längsrippe 3 zusarrnen mit dem Steg eine an die Deckplatte angrenzende obere
Nut 4 bildet.
An dem Profilstück 1 ist außerdem ein anderes Profilstück 5 befestigt, das im Querschnitt Z-förmig
zweifach abgewinkelt ist und zusammen mit dem Steg des Profilstücks 1 eine ebenfalls an die Deckplatte 2
angrenzende untere Nut 6 bildet.
Der Steg des Profilstücks 1 weist außerdem rechteckige Luftdurchtrittsöffnungen 7 auf. die sich in
der Höhe /wischen der Rippe 3 und dem Profilstück 5 erstrecken, und zwar mit einem kleinen Abstand von
diesen.
Die abgewinkelte Rippe 3 weist feststehende Vorsprünge bildende obere Lappen 8 auf, die aus ihrem
freien Rand ausgestanzt und in einem spitzen Winkel nach vorn. d. h. nach der Deckplatte /u. abgebogen sind.
Das zweifach abgewinkelte Profilstück 5 weist, feststehende Vorsprünge bildende unlere Lappen 9 auf.
die ebenfalls aus seinem freien Rand ausgestanzt und in der gleichen Weise wie die oberen Lappen 8 abgebogen
sind.
Die Lüftungsvorrichtung weist noch einen als Platte ausgebildeten Schieber 10 auf. der hinter der Deckplatte
2 angeordnet is«. Der obere und der untere Längsrand
des Schiebers 10 sind in den als Schieberführung dienenden Nuten 4 und 6 geführt. Der Schieber 10 weist
außerdem Luftdurchtrittsöffnungen 11 auf. die gleich den Luftdurchtntisöffnungen 7 der Deckplatte 2
ausgebildet sind und die mit diesen in Deckung gebracht werden können
Der obere Längsrand des Schiebers 10 weist Vorsprünge bildende obere Lappen 12 auf. die in einem
spitzen Winkel nach Ινι,ΐεη derart abgebogen sind, daß
sie parallel zu den Lappen 8 der Rippe 3 ausgerichtet sind. Außerdem weist der untere Längsrand des
Schiebers 10 seinerseits Vorsprünge bildende untere Lappen 13 auf. die in gleicher Weise in einem spitzen
Winkel nach hinten derart abgebogen sind, daß sie parallel zu den unteren Lappen 9 des Profilstucks 5
ausgerichtet jind. Weiterhin ist die Spreizung der
Lappen 8,9,12 und 13 im wesentlichen geringer als die
lichte Weite der Nuten 4 und 6, so daß die Längsränder des Schiebers 10 ein merkliches seitliches Spiel in diesen
Nuten 4 und 6 haben.
Der Schieber 10 kann geradlinig hinter der Deckplatte 2 zwischen einer in F i g. 2 dargestellten Offenstellung
und einer in F i g. 3 dargestellten Schließstellung hin und her gleiten.
ίο Im vorliegenden Falle wird die Längsbewegung des
Schiebers 10 durch einen Betätigungsknopf 14 bewirkt, der auf einem Drehzapfen 15 drehbar in der Deckplatte
2 gelagert ist und einen Kurbelarm 16 antreibt, an dem mittels eines Drehzapfens 17 eine Kurbelstange 18
angelenkt ist, die mit dem Schieber mittels eines Zapfens 19 verbunden ist. Es ist leicht einzusehen, daß eine
Drehung des Betätigungsknopfes 14 in der einen oder in der anderen Drehrichtung eine entsprechende Längsverschiebung
des Schiebers 10 verursache.
■>o Zwischen der Offenstellung und einer nahe der
Schließstellung gelegenen Zwischenstellung bewegt sich der Schieber 10 frei in den Nuten 4 und 6 hin u^d
her. Er reibt dabei nicht an der Deckplatte 2. Dann, wenn der Schieber 10 diese Zwischenstellung erreicht,
treffen seine Lappen 12 und 13 auf die Lappen 8 und 9 der Rippe 3 bzw. des Profilstücks 5. Von da an, d. h.
während der Bewegung des Schiebers 10 von der Zwischenstellung bis zur Schließstellung. Dewegt sich
der Schieber 10 während seiner Vorwärtsbewegung allmählich an die Deckplatte 2 heran. In der
Schließstellung ist der Schieber 10 aufgrund des wechselseitigen Zusammenwirkens der Lappen 8 und 9
einerseits und der Lappen 12 und 13 andererseits fest an
die Deckplatte 2 angedrückt. In dieser letztgenannten
Stellung verdeckt daher der Schieber 10 die Luftdurchtrittsöffnungen
7 der Deckplatte 2. wobei eine wirksame Abdichtung erreicht wird.
Die Lappen 12 und 13 des Schiebers 10 bilden Vorspringe an diesem Schieber, die aber auch eine
andere Form aufweisen können. Im gleichen Sinne bilden die Lappen 8 der Rippe 3 und die Lappen 9 des
Profilstücks 5 feststehende Vorsprünge, die ebenfalls eine andere Form aufweisen können. Auf alle Fälle
müssen diese Vorsprünge des Schiebers 10 und die
feststehenden Vorsprünge der Rippe 3 und des Profilstücks 5 bei der Annäherung des Schiebers 10 an
die Schließstellung diesen allmählich an die Deckplatte 2 herandrücken und ihn während seiner Verschiebung in
die Schließstellung dicht an die Deckplatte 2 andrücken.
in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel gleitet der Schieber 10 geradlinig hinter der geraden
Dei-kfilai.e 2 hin und her. Indessen lassen sich die am
Schieber angeordneten Vorsprünge und die feststehenden Vorsprünge auch in dem Falle verwirklichen, in dem
der Schieber als Kreisringscheibe ausgebildet ist, deren Ränder sich um eine Drehachse herum in auf einer
Kreislinie liegenden Nuten an der feststehenden Deckplatte drehen, die ihrerseits als /ti dieser Achse
mittig angeordnete K.reisseheibe ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Lüftungsvorrichtung mit einer Luftdurchiritisöffnungen
aufweisenden, feststehenden Deckplatte, die mit außerhalb der Plattenebene angeordneten,
gegen die Plattenebene geneigten, ebenen Lappen versehen ist, und mit einem gleichartige Luftdurch·
trittsöffnungen aufweisenden Schieber oder Drehflügel, der auf der Rückseite der Deckplatte für eine:
Bewegung zwischen einer Offenstellung, in der seine Luftdurchtrittsöffnungen den Luftdurchtrittsöffnungen
der Deckplatte gegenüberstehen, und einer Schließstellung geführt ist, in der seine Luftdurchtritt£öffnungen
gegen die Luftdurchtrittsöffnungen der Deckplatte in Bewegungsrichtung versetzt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Lappen (8, 9) vollständig auf der der
Deckplatte (2) abgewandten Seite des Schiebers (10) dessen geführten Rändern gegenüber unabhängig
von den Lultdurchtrittsöffnungen der Deckplatte
angeordnet sind, daß der Schieber oder Drehflügel (10) mit Spiel an der Deckplatte (2) geführt ist und
daß der Schieber oder Drehflügel (10) auf seiner der Deckplatte (2) abgewandten Seite an seinen
geführten Rändern mitbewegbare ebene Lappen (12, 13) aufweist, die parallel zu den feststehenden
Lappen (8, 9) liegen und mit diesen bei der Annäherung des Schiebers an seine Schließstellung
und in dieser su zusammenwirken, daß eine den Schieber an die Deckplatte heranbewegende und an
diese andrückende Schließk-aft ent 'eht.
2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß die geführten La gsränder des Schiebers (10) in zwei parallele Nuten (4, b)
eingreifen, die an die Deckplatte (2) angrenzen.
J. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die der Deckplatte (2) zugeordneten Lappen (8, 9) aus dem Material der Nutenwandungen
ausgestanzt und spitzwinklig abgebogen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis i,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (12,13) am
Schieber (10) aus dem Material seiner geführten Längsränder ausgestanzt und spitzwinklig abgebogen
sind.
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