DE34363C - Geschofsheber - Google Patents

Geschofsheber

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Publication number
DE34363C
DE34363C DENDAT34363D DE34363DA DE34363C DE 34363 C DE34363 C DE 34363C DE NDAT34363 D DENDAT34363 D DE NDAT34363D DE 34363D A DE34363D A DE 34363DA DE 34363 C DE34363 C DE 34363C
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DE
Germany
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jack
legs
bullet
floor jack
chuck
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34363D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. SUSEMIHL JUNIOR in Rostock, Mecklenburg
Publication of DE34363C publication Critical patent/DE34363C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/02Jaws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/18Adjusting means for the operating arms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gescho Γ sheber.
Der dargestellte Geschofsheber für Granaten und Shrapnels, nach Art einer Zange construirt, besteht aas den beiden Griffschenkeln a a, welche, in dem Drehpunkt d vereinigt, an ihrem unteren Ende je einen Backen mit passendem Gewinde für die inneren Schraubengänge des Zündlochfutters b bei der Granate und des Zünders bei dem Shrapnel besitzen.
Eine Feder zwischen den Schenkeln α α hält nach Art der Fig. 1 und 2 die Gewindebacken zusammen. Beim Gebrauch steckt man den Geschofsheber in das Zündlochfutter bezw. den Zünder hinein und drückt die Schenkel a a zusammen; dadurch pressen sich die Backen in die betreffenden inneren Schraubengänge des Zündlochfutters bezw. des Zünders und man ist im Stande, das Geschofs aus dem Protzkasten herauszunehmen und bis zum Geschütz zu transportiren.
Bei Abgabe des Geschosses wird die Hand etwas gelüftet; die Feder zwischen den Schenkeln λ α treibt alsdann die Backen zusammen und der Geschofsheber läfst sich aus dem Futter herausziehen.
Je nach der Schwere des zu transportirenden Geschosses wird man die Griffschenkel mehr oder weniger stark zusammendrücken müssen und dadurch ein Abgleiten der Gewindebacken von den inneren Schraubengängen des Futters verhindern.
Gegen ein Herausgleiten der Griffschenkel aus der Hand kann man sich noch dadurch sichern, dafs man letztere, wie in Fig. 2 angegeben, umbiegt. .
Zum Schütze der Zündnadel beim Shrapnel gegen Stöfse beim Einsetzen des Geschofshebers in die Zündöffnung sind die Backen an den sich berührenden geraden Theilen mit konischer Aussparung versehen.
Bei dem Geschofsheber, Fig. 3, werden die oberen Enden der Griffschenkel α α durch einen ringförmigen, federnden Bügel derart verbunden, dafs die Backenenden in einer be-. stimmten Entfernung von einander gehalten werden.
Soll der Heber in das Geschofs hineingesetzt werden, so müssen die Backenschenkel c c zusammengedrückt werden. Nach dem Loslassen derselben treibt die Federkraft des Bügels die Backenenden in die Gewindegänge des Zündlochfutters bezw. des Zünders hinein und man ist im Stande, das Geschofs am Bügel bequem zu tragen. Der Bügel selbst wirkt beim Tragen ebenfalls federnd und drückt die Backenenden noch fester in die Gewinde hinein, wodurch ein Abgleiten des Geschosses verhindert wird.
Der Vorzug dieses neuen Geschofshebers gegenüber dem jetzt bei der Artillerie gebräuchlichen soll darin bestehen, dafs er sofort, nachdem er in das Zündlochfutter eingeführt ist, das Geschofs zum Transport fähig macht, während der jetzt gebrauchte Geschofsheber erst in das Schraubengewinde des Futters bezw. Zünders hineingedreht werden mufs, ein Umstand, der sowohl beim Herausnehmen der Geschosse aus dem Protzkasten, als bei der Abgabe derselben an die nächste Geschütznummer viel Zeit in Anspruch nimmt. Dieser Zeitaufwand wird jetzt oft noch dadurch ver-
gröfsert, dafs sich Sand oder Staub in die Schraubengänge des Futters setzt und das Eindrehen des Hebers erschwert. Auch erfordert das Ein- und Ausdrehen des jetzigen Geschofshebers stets eine ruhige Hand der betreffenden Geschütznummer, die im Kriege oft nicht vorhanden ist.
Alle diese Uebelstände sollen bei dem neuen Geschofsheber gänzlich in Wegfall kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Geschofsheber, im wesentlichen bestehend aus zwei Griffschenkeln α α mit am unteren Ende befindlichen, mit Schraubengewinde versehenen Backen, passend für das Granatzündlochfutter und den Shrapnelzünder, beide drehbar um den Punkt d, mit zwischen den Schenkeln α α befindlicher Feder und mit die Griffschenkel verbindendem Bügel.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34363D Geschofsheber Expired - Lifetime DE34363C (de)

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