DE34243C - Bronzirapparat für Buchbinderzwecke - Google Patents
Bronzirapparat für BuchbinderzweckeInfo
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- DE34243C DE34243C DENDAT34243D DE34243DA DE34243C DE 34243 C DE34243 C DE 34243C DE NDAT34243 D DENDAT34243 D DE NDAT34243D DE 34243D A DE34243D A DE 34243DA DE 34243 C DE34243 C DE 34243C
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- Germany
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- bronze
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- cleaning
- irrigation apparatus
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42C—BOOKBINDING
- B42C7/00—Manufacturing bookbinding cases or covers of books or loose-leaf binders
- B42C7/009—Decorating book covers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
ALFRED SPERLING in LEIPZIG-REUDNITZ. Bronzirapparat für Buchbinderzwecke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1885 ab.
Der unten naher beschriebene und auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 5 dargestellte
Bronzirapparat hat den Zweck, das bisher durch das Stäuben des Bronzepulvers für die
Gesundheit der Arbeiter so schädliche und auch zeitraubende freie Auftragen und Abkehren
des. Bronzepulvers mittelst Pinsels zu beseitigen.
Diese Arbeiten werden hier in geschlossenen Räumen des Apparates mechanisch vorgenommen,
wodurch nicht nur das Stäuben aufserhalb des Apparates vermieden, sondern auch,
je nach Gröfse der zu bronzirenden Buchdecken etc., eine drei- bis fünffache Leistung
gegen das jetzige Handverfahren erzielt wird. Fig. ι zeigt den Apparat im Längsschnitt durch
den Bronzirraum I, Fig. 2 im Querschnitt den Bronzirraum I und den Reinigungsraum II mit
der Bürstenwalze »>, Fig. 3 den Apparat im
Grundrifs, durchschnitten, Fig. 4 einen Querschnitt wie Fig. 2, aber statt der Bürstwalze w
die Reinigungspinsel P1P1, und Fig. 5 die Reinigungspinsel
P1P1 und deren Befestigung in
der Seitenansicht.
Das Gehäuse des Bronzirapparates wird durch die Schieber 1 und 2, Fig. 2 und 3, in
zwei Abtheilungen getheilt, den Bronzirraum I und den Reinigungsraum II. An dem Gehäuse
ist zu beiden Seiten des Bronzirraumes I je ein Bronzebehälter α α angebracht,
Fig. i, welche,' durch die Seitenwände s s geführt, innerhalb des Gehäuses in kleine Oeffnungen
übergehend, muldenartig bei Ci1 Ci1
enden.
Oberhalb dieser Bronzebehälter α α führt
.sich in den Lagern // die Führungsschiene/, auf welcher der Pinselhalter h befestigt ist,
der die Bewegungen der Führungsschiene f mitmachen mufs, Fig. 1, 2 und 3. Je nach der
Gröfse der Buchdecken etc. werden in dem Pinselhalter h ein oder mehrere Pinsel ρ ρ
durch die Schraube r festgehalten, Fig. 2.
Im Reinigungsraum II ist die Burst- bezw. Reinigungswalze w gelagert, welche durch die
aufserhalb des Gehäuses auf der Welle W1 der
Bürstwalze w festsitzende Schnurenscheibe χ mittelst Schnurenbetrieb in drehende Bewegung
gesetzt wird. An dem Schieber 1 ist innerhalb des Reinigungsraumes II in Höhe
des Bürstenwalzenmittels eine mit Tuch überzogene Abstäubungsleiste χ befestigt zum Abstreichen
des von der Bürstwalze w mitgenommenen Bronzepulvers, Fig. 2 und 3. Quer durch das Gehäuse sind in Höhe der muldenartigen
Enden CL1 Ci1 der Bronzebehälter a a
schwache Bandeisenstäbchen e e in den Leisten m m befestigt, auf welche die zu bronzirenden
Buchdecken etc. durch die Oeffnungen ο ο der Schieber Ί und 2 gelegt werden, Fig. 1
und 2.
' Die zwischen diesen Bandeisenstäbchen e e gebildeten freien Oeffnungen ex et gestatten der
durch gröfsere Pinselbreite aus den Mulden Ct1 ax
mitgenommenen, sowie der durch die Bürstwalze w abgekehrten Bronze, in den unterhalb
der Führungsstäbchen e e eingeschobenen Kasten k zu fallen. Dieser Kasten k wird
von Zeit zu Zeit in die Bronzebehälter a a entleert. Das Reinigen der bronzirten Buchdecken
etc. kann auch mittelst der Reinigungspinsel P1P1 erfolgen, Fig. 4 und 5; diese
Pinsel P1 px sind durch den Pinselhalter H1 mit
der Führungsschiene J1 verbunden.
Man arbeitet mit dem Apparat wie folgt:
Sind die Bronzebehälter α α mit Bronzepulver gefüllt und deren Deckel d d geschlossen, so schiebt man die Führungsschiene^/ zurück, bis der Pinselhalter h bei α an. dem Lager / anliegt, wobei die Pinsel pp in die eine Mulde U1 zu stehen kommen und sich mit Bronzepulver sättigen, Fig. i.
Sind die Bronzebehälter α α mit Bronzepulver gefüllt und deren Deckel d d geschlossen, so schiebt man die Führungsschiene^/ zurück, bis der Pinselhalter h bei α an. dem Lager / anliegt, wobei die Pinsel pp in die eine Mulde U1 zu stehen kommen und sich mit Bronzepulver sättigen, Fig. i.
Die zu bronzirende, vqrherprä'parirte Buchdecke etc. wird nun durch die Öeffnungen ο ο
der Schieber ι und 2 auf die Stäbchen e ρ
in dem Bronzirraum I gelegt, Fig. 2. "Dann zieht man mittelst des Griffes g die Führungsschiene
f und somit die mit Bronzepulver gesättigten Pinsel ρ ρ über die Buchdecke etc.
hinweg, bis der Pinselhalter h bei B an dem Lager / anliegt. Die Pinsel ρ ρ kommen hier
wieder in eine mit Bronzepulver gefüllte Mulde Ci1
zu stehen, um dann wieder über dje Buchdecke geführt zu werden.
Die Burst- bezw. Reinigungswalze w wird
nun in Bewegung gesetzt, um beim Herausziehen der Buchdecke etc. die nicht festhaftende
Bronze abzukehren. Eine neue Decke wird eingeführt und das Bronziren kann
wieder beginnen.
Das Abkehren der nicht haftenden Bronze kann auch mittelst der Reinigungspinsel px px
erfolgen, Fig. 4 und 5. Es werden dann beim Herausziehen der Buchdecken etc. die Pinsel
P1P1 durch die Führungsschiene fx mittelst
Hand Hin- und herbewegt, bis die Decke rein ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bronzirapparat für Buchdecken, Cartonnagen, Karten etc., bestehend aus den BronzebehäU tern α α mit den Mulden ax ax in Verbindung mit den B^onzirpinseln ρ ρ, der Führungsschiene f, den Äuflagerungsstäbchen e e und der Burst- pder Reinigungswalze w bezw. den Reinigungspinseln P1 P1.Hierzu ι Blatf Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34243C true DE34243C (de) |
Family
ID=310171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34243D Expired - Lifetime DE34243C (de) | Bronzirapparat für Buchbinderzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34243C (de) |
-
0
- DE DENDAT34243D patent/DE34243C/de not_active Expired - Lifetime
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