DE34175C - Einrichtung an Drucktelegraphen zum Bedrucken des Papiers in Zeilenform - Google Patents
Einrichtung an Drucktelegraphen zum Bedrucken des Papiers in ZeilenformInfo
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- H04L13/00—Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
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Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
(Pennsylv., V. S. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1885 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Drucktelegraphen, durch welche es
ermöglicht wird, die empfangene Depesche nicht mehr wie bisher auf Papierstreifen, sondern
auf einem Blatt Papier mit unter einander stehenden Zeilen, wie beim gewöhnlichen
Druck, abzudrucken. Zu diesem Zwecke wird das zu bedruckende Papier in Röhrenform
gebogen und in dieser Form ruckweise nach jedem gedruckten Buchstaben gedreht, so dafs
je ein Buchstabe des fast ganz dicht an dem ,Papier anliegenden Typenrades übertragen werden
kann. Die Verschiebung des Papiers quer zur Zeilenrichtung geschieht durch einen besonderen
Schaltmechanismus.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein Querschnitt durch den Apparat, in Fig. 2 eine
Ansicht mit theilweisem Schnitt, in Fig. 3 eine obere Ansicht dargestellt.
Das zu bedruckende Papier ist auf einer Rolle O aufgewickelt, welche am unteren Ende
eines Ständers O2 sich, befindet. Dieser Ständer O2 wird von der Tischplatte Aa des Apparates
mittelst der Stangen Q. getragen. Die Rolle O wird von zwei Armen ^3 gehalten,
die auf einer Hülse Q2 befestigt sind. Die letztere kann sich um den Ständer O2 leicht
drehen. Von der Hülse Q2 gehen vier oder mehr Arme S nach oben und liegen innerhalb
des durch einen runden Ausschnitt in der Tischplatte A3 in Röhrenform gebogenen
Papiers T. An ihrem oberen Ende sind die Stangen S mit feinen, schräg nach oben gerichteten
Spitzen s versehen, welchen ebensolche Spitzen r am inneren Umfange eines um das
Papier angeordneten Ringes R entsprechen. Der Ring R läuft mit seinem Ansatz in einer kreisförmig
ausgeschnittenen Nuth einer Platte p3, die an einer mit der Tischplatte As verbundenen
Platte A2 befestigt ist. Der Ring R ist an seinem
Umfange mit Schaltzähnen versehen, in welche eine Schaltklinke M2 einfallen kann. Eine zweite
Klinke u3 verhindert das unbeabsichtigte Zurückgehen des Schaltrades R.
Auf der Welle / des Telegraphenapparates sitzt das Typenrad K, welches auf seinem Umfange mit erhabenen Typen gravirt ist und mit
diesen Typen dicht an der Papierrolle vorbeistreift. Durch den Mechanismus des Telegraphenapparates
kann die Welle I mit dem Typenrad gedreht werden. Auf der Welle I ist ferner eine Nase i angebracht, welche gegen
einen Zahn u des Schaltschiebers U bei jeder einmaligen Umdrehung der Welle I anstöfst
und letzteren um ein gewisses Stück verschiebt. Die Gröfse dieser Verschiebung ist derart- bemessen,
dafs der Ring R durch die an dem Schieber U befestigte Schaltklinke u1 jedesmal
um einen Zahn gedreht wird, also bei jedem Buchstabendruck verschoben wird.
Sowie eine Drehung des Papierblattes vollendet ist, mufs dasselbe um eine Zeilenhöhe
nach oben verschoben werden, um die folgende Zeile drucken zu können. Dies geschieht dadurch,
dafs die Hülse Q} mit einer.Nase q versehen
ist, welche auf einem Stift an dem Ständer O2 gleitet. Bei jeder einmaligen Drehung der
Hülse Q2 wird dieselbe daher um die Höhe
der Nase nach oben geschoben, die daran befestigten Arme S gehen ebenfalls um dieses
Stück nach oben, die an den Armen befindlichen Spitzen s greifen in das Papier ein und
schieben es hoch. ■ Der Abstand der Zeilen mufs daher gleich der Höhe der Nase q sein.
Beim Abwärtsgehen der Arme S wird das Papier von den Spitzen r des Ringes jR zurückgehalten,
und bei den nächsten Umdrehungen erfolgt jedesmal die Vorwärtsschiebung des Papiers in derselben Weise.
Auf dem Ständer O2 ist der Elektromagnet P
angeordnet, dessen Anker mit einem Arm p und dem Druckkissenp2 verbunden ist. Letzteres
steht dem Typenrade gerade gegenüber, so dafs beim Anziehen des Ankers das Papier
gegen das Typenfad gedrückt wird und der gerade vorn stehende Buchstabe sich auf das
Papier abdrückt; Die Dfahtzuleitung zu dem
Elektromagneten P kann durch den hohlen Ständer O2 geführt werden.
Der Elektromagnet wird durch den Mechanismus des Telegraphenapparates gerade in dem
Augenblicke erregt, in welchem der zu druckende Buchstabe des Typenrades sich dem Druckkissen
p2 gerade gegenüber befindet. In welcher Weise dies geschieht, ist in der Patentschrift
No. 34466 aus einander gesetzt.
Claims (3)
- Patent-Anspruch:Bei Drucktelegraphen die Verbindung folgender Theile:ι. der Rolle O^ auf welcher das zu bedruckende Papier aufgewickelt ist und von welcher das Papier in Cylinderform durch einen Schaltring R geleitet wird;
- 2. der auf dem Stift q sich emporhebenden Hülse Q2 mit den mit· Zähnchen 5 versehenen Armen -S, welche mit den inneren Zähnchen von R die Aufwärtsbewegung des Papiers nach jeder gedruckten Zeile bewirkt;
- 3. des Schaltmechanismus Uu2U3, der die ruckweise Bewegung des Papiers im Kreise nach dem Drück eines Buchstabens hervorruft.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34175C true DE34175C (de) |
Family
ID=310104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34175D Expired - Lifetime DE34175C (de) | Einrichtung an Drucktelegraphen zum Bedrucken des Papiers in Zeilenform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34175C (de) |
-
0
- DE DENDAT34175D patent/DE34175C/de not_active Expired - Lifetime
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