DE34138C - Verfahren und Apparate zum Trocknen und Fertigstellen von Cigarren - Google Patents
Verfahren und Apparate zum Trocknen und Fertigstellen von CigarrenInfo
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- DE34138C DE34138C DENDAT34138D DE34138DC DE34138C DE 34138 C DE34138 C DE 34138C DE NDAT34138 D DENDAT34138 D DE NDAT34138D DE 34138D C DE34138D C DE 34138DC DE 34138 C DE34138 C DE 34138C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/38—Final treatment of cigars, e.g. sorting
- A24C1/383—Final drying of cigars
Landscapes
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Zeichnung ist Fig. 1 die Ansicht mit
theilweisem Schnitt des Apparates; Fig. 2 zeigt einen waagrechten Schnitt nach Linie x-x der
Fig. ι; Fig. 3 einen senkrechten Schnitt eines
Apparates zum Trocknen des zum Austrocknen der Cigarren verwendeten Trockenmittels und
Fig. 4 einen Horizontalschnitt desselben nach Linie y-y der Fig. 3.
Um die Cigarren auszutrocknen, werden sie einer Luft ausgesetzt, welcher vor ihrer Einwirkung
auf die Cigarren durch ein geeignetes Trockenmittel, wie wasserfreies Chlorcalcium,
alle Feuchtigkeit entzögen worden ist. ·
aal sind Kammern von Holz oder dergleichen
Material, welche eine Reihe Fächer b b mit gelochten Böden aufnehmen, um die zu
trocknenden Cigarren zu tragen, c c sind Luftzuführungsöffnungen
in die und c1 c1 die Austrittsöffnungen
aus den Kammern a a1. Die Oeffhungen c1 cl sind mit durchlochten Deckeln
dd überdeckt, um ein Durchfallen etwa zufällig
von den Fächern herabfallender Cigarren zu verhindern, e ist eine durch Zwischenwände
f in eine Anzahl von Räumen getheilte Kammer, in welche Räume die das Trockenmittel,
ζ. Β. wasserfreies Chlorcalcium, enthaltenden Kästen g eingesetzt werden, f* sind
die Oeffnungen in den Theilwänden f, welch erstere wie die Kästen g so zu einander angeordnet
sind, dafs die durch Kammer c hindurchstreichende Luft in Zickzackform über
die genannten' Kästen gehen mufs, wie dies durch die Pfeile angegeben ist.
h ist ein senkrecht nach oben gerichteter Luftkanal, welcher den unteren Theil der
Kammer e mit dem am oberen Theil der Kammern α «' befindlichen Luftkanal i verbindet.
In der Zeichnung ist dieser Kanal h als zwischen den Kammern a. und e liegend
angegeben, der aber gewünschtenfalls auch hinter der Kammer e liegen kann, j ist der
nach dem mittleren Theil -des Ventilators k
führende Abzugskanal, / das Luftzuführungsrohr , Ot ein Wassermantel um das Rohr Z,
der mit Vortheil dazu dienen kann, den Luftstrom auf niederer Temperatur zu halten.
α2 λ3 und e1 sind Thüren, welche die Kammern α al und e dicht abschliefsen.
Der Verlauf der Austrocknung oder Fertigstellung der Cigarren ist folgender: Durch
Drehung des Bläsers wird in der durch die Pfeile angegebenen Richtung ein ununterbrochener
Luftstrom durch den Apparat getrieben. Auf den Fächern b in Kammer α
sind die Cigarren, mit ihren Spitzen nach oben, lose aufgestapelt und verbleiben daselbst eine
gewisse Zeit (vielleicht 24 Stunden), während welcher sie durch den anhaltend in der Kammer
nach unten gerichteten und die Cigarren durchstreichenden Luftstrom zum Theil ausgetrocknet
werden.
Um die Cigarren nach ihrer theilweisen, oben beschriebenen Austrocknung in eine zum
Verpacken geeignete Form zu bringen, werden sie von den Fächern b der Kammern α weggenommen
und dann nach Sortirung je nach der Farbe auf eine der folgenden Weisen weiter behandelt.
I. Die Cigarren werden zu Bündeln vereinigt und in die Rahmen b1 so eingesetzt,
dafs sie letztere ein wenig mehr als normal ausfüllen, worauf diese Cigarrenbündel durch
die wegnehmbare Seitenwand b2 eines jeden
Rahmens in den Rahmen zusammengeprefst werden; diese Wand wird dann durch Klammern
bs festgehalten. Die Rahmen b1 werden
dann in die Fächer b innerhalb der Kammer a so· eingesetzt, dafs die Gigarren senkrecht
stehen, worauf die Cigarren weiter dem Luftstrom ausgesetzt werden, bis sie vollständig
ausgetrocknet sind.
II. Die Cigarren werden schichtenweise in kleinen Kästen oder Fächern über einander
gestapelt, welche wohl Stirn-, aber keine Seitenwände haben und mit wegnehmbaren Metallausfütterungen
ο versehen sind. Diese Ausfutterungen werden mit den Cigarren in dem
Fach b über einander geschichtet, zu welchem Zwecke dieses zeitweise auf seine hohe Kante
gestellt wird. .Die kleinen Fächer werden dann an dem grofsen Fach b befestigt; die grofsen
Fächer b werden der Reihe nach in die Trockenkammer a τ eingesetzt, wobei die Cigarren
in senkrechter Stellung in die Trockenkammer kommen.
Das Austrocknen wird dann fortgesetzt, worauf die Cigarren nach vollständiger Austrocknung
aus der Kammer al und den
Fächern b herausgenommen werden, um dann direct in die Cigarrenkisten eingelegt zu werden.
Diejenigen Cigarren, welche vorher von den metallenen Ausfütterungen ο umgeben
waren, werden fnit diesen in die Kisten eingesetzt , worauf die Ausfütterungen herausgezogen
werden. Bei letzterem Verfahren werden die Cigarren, nachdem sie die Kammer
α verlassen, zum Verpacken nicht mit der Hand wieder berührt.
Die über die Fächer g in der Kammer e streichende Luft giebt die beigemischte, aus
den Cigarren herrührende Feuchtigkeit an das Trockenmateriai ab, welches in diesen Fächern g
enthalten ist. Diese Fächer werden periodisch aus der Kammer e herausgenommen und in
den in Fig. 3 und 4 dargesellten Heizapparat eingesetzt, um die vom Trockenmaterial absorbirte
Feuchtigkeit auszutreiben, so dafs dieses Material zu weiterem Gebrauch vom
Wasser befreit wird. Dieser Heizapparat besteht aus einer Kammer p, in.welcher sich ein
Rahmenwerk oder Träger q für die Fächer g befindet, r ist ein Dampf-Schlarigenrohrsystem,.
welches jedes Fach umgiebt und erhitzt, s ist der Zutritt und sl der Austritt für den Dämpf
und das Condensationswasser. t ist ein Aüstrittsrohr
für die aus dem Trockenmaterial herausgetriebene Feuchtigkeit. Statt mit Dampfröhren
zu erhitzen, kann die Kammer ρ auch von aufsen durch eine beliebig andere Vorrichtung
erhitzt werden.
Claims (3)
1. Das Verfahren zum Trocknen und Fertigstellen von Cigarren, darin bestehend, dafs
man sie in Kammern der Einwirkung von Luft aussetzt, die vorher durch Bewegung über geeignetes Trockenmaterial in anderen
Kammern getrocknet worden, wozu die behandelten Cigarren auf Fächern mit gelochtem
Boden oder Geflecht aufgestapelt werden, während die Luft abwechselnd
durch die das Trockenmaterial enthaltende und die Cigarren aufnehmende Kammer getrieben wird.
2. Zur Ausführung dieses Verfahrens die Anordnung des in Fig. 1 und 2 dargestellten
Trockenapparates, bestehend aus den beiden Kammern α α1 für die zu trocknenden
Cigarren, aus der Kammer e mit den Fächern für das Trockenmaterial, den Luftkanälen
h ij, dem Rohr / und dem Ventilator k, welcher die Luft continuirlich durch
den Trockenapparat treibt.
3. .In Verbindung mit diesem Apparat die Anordnung eines Apparates zum Entfernen
der in dem Trockenmaterial enthaltenen Feuchtigkeit, um .dasselbe wiederholt benutzen
zu können, bestehend aus einer zur Aufnahme der Fächer g geeigneten Kammer
mit einer Heizvorrichtung und einer Ableitung für die ausgetriebene Feuchtigkeit.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34138C true DE34138C (de) |
Family
ID=310068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34138D Expired - Lifetime DE34138C (de) | Verfahren und Apparate zum Trocknen und Fertigstellen von Cigarren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34138C (de) |
-
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