DE34136C - Ballenpresse für Stroh und dergl - Google Patents
Ballenpresse für Stroh und derglInfo
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- DE34136C DE34136C DE188534136D DE34136DD DE34136C DE 34136 C DE34136 C DE 34136C DE 188534136 D DE188534136 D DE 188534136D DE 34136D D DE34136D D DE 34136DD DE 34136 C DE34136 C DE 34136C
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- DE
- Germany
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- pawls
- pressure
- baler
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Links
- 239000010902 straw Substances 0.000 title description 2
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F1/00—Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 58: Pressen.
TH. NEHLMEYER in HANNOVER. Ballenpresse für Stroh u. dergl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27; Mai 1885 ab.
Um schnell eine sehr hohe Pressung zu, erreichen, ohne - den- langsam arbeitenden
Schraubenbetrieb anzuwenden, ist in der dargestellten Ballenpresse ein besonderes Schaltwerk
angewendet. Das Pressen geschieht durch Herabziehen einer Druckplatte, welche mit
Zahnstangen- in Verbindung steht. Die Zahn-. stange wird durch Triebe bewegt, deren Welle
durch das nachfolgend beschriebene Kniehebelschaltwerk in Umdrehung versetzt wird.
Am Gestell der Presse ist der Zapfen α befestigt,
um welchen sich die Hülset bl dreht..
Diese Hülse dient zur Aufnahme von nur einem oder von zwei Druckbäumen cc1, je
nachdem die Pressung niehr oder weniger
Kraftaufwand erfordert. Die Hülse b ist mit einem Schlitz versehen, in welchem ein Druckstein
d gelagert ist, der verschoben werden kann und. zu diesem Zwecke mit vorspringenden
Rändern versehen ist. - ■
An dem Drucksteinbolzen, greifen die beiden -Druckstangen e und e1 an, von denen die eine mit
der Klinke//1, die andere mit der Klinke gg1
in Verbindung steht. Diese Klinken bestehen aus zwei Theilen, nämlich den Lenkern /und g
und den eigentlichen Klinken/1 und g1. Die.
Lenker haben ihre festen Drehpunkte im Gestell bei h und bilden mit dem durch die
Klinkenspitze gegebenen Druckpunkt ein Kniehebelpaar, dessen Kraftwirkung nahezu tangential
zum Umfang des Schaltrades i gerichtet ist, so dafs die Wirkung des Kniehebels vollständig
ausgenutzt wird. Beide Schaltklinken arbeiten abwechselnd, und zur Sicherung gegen
unzeitigen Rückgang dient die Halteklinke k.
Für die Anfangspressung wird der Stein if.in
dem Schwengelkopf d nach aufsen gestellt, so dafs die Klinken bei jedem Hub das Schaltrad
i um je zwei Zähne vorrücken, wogegen beim Enddruck nur ein Zahn geschaltet wird.
Die Verstellung des Steines geschieht durch das Excenter/, welches mittelst Handgriffes m
in.die eine oder die andere Todtlage gebracht wird, wodurch eine besondere Feststellung seiner
Lage überflüssig wird.
Sobald die Pressung eines Ballens vollendet ist, wird er geschnürt, und hierauf werden die
Schaltklinkeh gelöst, indem mittelst des mit dem Zahn η versehenen Hebels ο des Zahnrades
ρ eine Bewegung der Welle' hervorgerufen wird, so dafs die Klinken ausgehoben werden
können, was von Hand oder durch besondere Schnurzüge zu bewerkstelligen ist.
Nach erfolgtem Lockern der Klinken wirken die an der Schnur q r, Fig. 1 und 2, befestigten
Gegengewichte auf die Zahnstange- und die Druckplatte, so dafs letztere gemeinsam emporgehen.
Um jedoch diese Bewegung im geeigneten Augenblick aufhalten oder verringern zu können, ist am Hebel 0 ein Bremsbacken s
angebracht, welcher gegen die Scheibe t gedrückt wird. Dadurch ist die Aufwärtsbewegung
der. Platte u vollständig regulirbar. Ist letztere mit der Zahnstange in gewisser Höhe an-r
gekommen, so wird sie von der Zahnstange abgekuppelt, indem die Schlingen ν vom Trägern
ausgehakt werden. Die Platte u mit dem Träger wird dann durch ein besonderes Gegengewicht
hoch weiter gehoben, so dafs für neue Füllung des Prefskästens genügend Raum entsteht.
Bei der folgenden Pressung wird die Platte·μ
durch Lüften des Gegengewichtes herabgelassen, mit der Zahnstange von neuem gekuppelt und
das Schaltwerk wieder in Gang gesetzt.
Claims (1)
- Pate nt-Ansprüche:i. Ballenpressen, bei denen ein stetiger Prefsdruck durch Anwendung eines Kniehebelschaltwerkes erzeugt wird, welches gebildet .ist aus den Lenkern f g, den-Klinken/1 g·1 und den am Schwengelkopf angreifenden Stangen e und e1. ■An der unter i. angegebenen Presse die Anwendung des mit dem Zahn η und dem Bremsbacken s versehenen Hebels ο zum Lüften der Klinken und zum Bremsen der Welle s\An der unter i. angegebenen Presse die Anordnung des verstellbaren Steines d, welcher mittelst Excenters / verschoben und in seiner Lage gehalten wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE34136T | 1885-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34136C true DE34136C (de) | 1886-01-02 |
Family
ID=34398390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188534136D Expired DE34136C (de) | 1885-05-27 | 1885-05-27 | Ballenpresse für Stroh und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34136C (de) |
-
1885
- 1885-05-27 DE DE188534136D patent/DE34136C/de not_active Expired
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