DE340810C - Patronenzubringereinrichtung fuer Magazingewehre - Google Patents

Patronenzubringereinrichtung fuer Magazingewehre

Info

Publication number
DE340810C
DE340810C DE1920340810D DE340810DD DE340810C DE 340810 C DE340810 C DE 340810C DE 1920340810 D DE1920340810 D DE 1920340810D DE 340810D D DE340810D D DE 340810DD DE 340810 C DE340810 C DE 340810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
cartridge
lever
plate
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920340810D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr-Ing August Peter
Original Assignee
Dr-Ing August Peter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr-Ing August Peter filed Critical Dr-Ing August Peter
Application granted granted Critical
Publication of DE340810C publication Critical patent/DE340810C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Patronenzubringereinrichtung für Magazingewehre. Die Erfindung bezieht sich auf die Zubringereinrichtung an Magazingewehren, Jagdschrotflinten u. dgl. Der Erfindungsgegenstand, der im übrigen auch für Selbstla,dewaffen verwendbar ist, bietet dabei gegenüber den bislang bekannt gewordenen Patronenzuführungen den Vorteil, daß die im Magazin jeweils zu oberst befindliche Patrone bis zum vollendeten Auswerfen der zuvor verfeuerten Patrone bzw. bis zur Ankunft der Kammer in ihrer hintersten Stellung sicher festgehalten, danach aber in einer solchen Weise freigegeben wird, :daß ein Herausspringen der noch nicht verfeuerten Patronen auch bei sehr heftigem Öffnen des Verschlusses nicht mehr vorkommen kann.
  • Im wesentlichen besteht .die Erfindung darin, daß in b.zw. an Je@r einen Ma@gazinseitenwand eine für gew'bhnlichdurch eine Feder o. dgl. in das Magazininnere hineingedrückte Platte drehbar angeordnet ist, die unter der Wirkung,der Feder die im Magazin befindliche oberste Patrone unterhalb der Kammerbahn hält, andererseits aber dem Einfiuß der Kammer in der Weise untersteht, daß sie erst bei bzw. kurz vor Ankunft des Verschlußstückes indessen hinterster Stellung zwangläufig gegen die Wirkung ihrer Feder nach außen, d. h. ;gegen die betreffende Magazinseitenwand, bewegt wird und nunmehr die zuvor festgehaltene Patrone freigibt, so daß diese durch die _.Zubringerfeder emporgedrückt, d. h. in den Weg der Kammer hineingebracht wird. Zweckmäßig ist dabei die Einrichtung derart getroffen, daß die in bzw_ an der einen Magazinseitenwand drehbar gelagerte, die oberste Patrone teilweise umfassende bzw. haltende Platte auf ihrer dem Magazininnern abgekehrten Seite einen Vorsprung aufweist, der unter einen Hebel oder Schieber faßt, welch letzterer seinerseits bei bzw. kurz vor Ankunft des Verschlußstückes in dessen hinterster Stellung bewegt wird und alsdann seine Bewegung auf die im Magazininnern vorgesehene Halteplatte überträgt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung in einem: Ausführungsbeispiel.
  • Fig. r ist ein senkrechter Längsschnitt durch den für .die Erfindung in Betracht kommenden Teil eines zur Jagdschrotflinte umgearbeiteten Magazingewehres.
  • Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-B der Fig. z, während Fig.3 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig.2, aber in gegenüber dieser Zeichnungsfigur vergrößertem Maßstabe darstellt.
  • Die Verschlußhülse r und das Magazin 2 besitzen im wesentlichen .die bekannte Ausführung, auch .die bei Magazingewehren ge= brauchte W-Feder 3 und die Auflageplatte d. sind beibehalten.
  • Gemäß der Erfindung ist nun aber in bzw. an der einen Seitenwand 2a des Magazins 2 eine Platte 5 angeordnet, die um einen in der Längsrichtung des Magazins verlaufenden Bolzen 6. drehbar und im übrigen :der Wir-. kung einer Feder 7 derart unterstellt ist, daß die Platte 5 mit ihrem zweckmäßig leicht gewölbten oberen Ende 5a in das Magazininnere hineinlangt, wie dies aus: Fig. 3 ersichtlich ist, wobei die Platte 5 also die oberste im Magazin befindliche Patrone P unterhalb der Kammerbahn hält. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel besitzt die Platte 5 für den Angriff der Feder 7 einen sich über den Drehbolzen 6 nach unten erstreckenden Ansatz 8, gegen den sich die hier als Flachfeder ausgebildete Feder 7 stützt.
  • Fernerhin ist die Platte 5 noch in besonderer Weise dem Einfluß des Verschlußstückes unterstellt. Zu diesem Zwecke besitzt die Platte 5 auf der dem Magazininnern abgekehrten Seite einen aus dem Magazin :2 heraustretenden, zweckmäßig leistenartigen Vorsprung g, der unter einen bei io am Magazin 2 gelagerten drehbaren Hebel i i reicht. Dieser Hebel i i trägt an seinem anderen Ende einen Bolzen 1:2, der. in das Innere des Magazins hineinragt. An diesem Bolzen 12 ist im Innern. des Magazins ein Arm 13 drehbar angeordnet, der in .den Weg der einen Kammerwarze des Verschlußstückes hineinlangt, zweckmäßig am oberen Ende eine nach rückwärts ansteigende Kante bzw. Fläche 13d aufweist und durch eine Feder 1q. in der aus Fig. i ersichtlichen Stellung gehalten wird, in der er sich mit seiner nach dem Kolben, also nach hinten gerichteten Kante gegen die hintere Magazinwand 2b stützt. Der Arm 13 kann also eine Bewegung um den Bolzen 12 nur gegen die Wirkung der Feder 14, d. h. nur gegen die Hülsenbrücke hin ausführen.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Beim Einbringen der Patronen in das Magazin gibt die unter der Wirkung der Feder 7 stehende Platte 5 ohne weiteres nach, wenn man die auf dem obersten Rand 56 der Platte 5 aufgelegte Patrone niederdrückt. Die oberste Kante 511 der gegen das Magazininnere gewölbten Platte 5 ist zweckmäßig noch nach außen abgeschrägt, um das Zurückdrängen -der Platte 5 beim Einbringen der Patronen zu erleichtern. Nach dem Herabdrücken der Patrone P in- die Stellung nach Fig. 3 der Zeichnung tritt dagegen die Feder 7 sogleich. wieder in Wirkung, indem sie die Platte 5 mit ihrem oberen Teil wieder in das Magazininnere hineindrückt, so daß die Patrone P nunmehr entgegen der Wirkung der inzwischen zusammengedrückten W-Feder 3 in der Lage nach Fig. 3 niedergehalten wird. Bei dem - gegebenenfalls nach Einführen einer Patrone in den Lauf vorzunehmenden -Schließen des Verschlusses nimmt die während des Patroneneinbringens hinter dem Hebel 13 befindliche Kammerwarze 15 den Hebel 13 wirkungslos insofern mit, als sie diesen Hebel 13 entgegen der Wirkung der Feder i¢ nach vorn, d. h. gegen die Hülsen-Brücke dreht. Dabei übt die Kammerwarze bzw. das Verschlußstück keinen Einfluß auf -den Hebel i i aus, so daß die Platte 5 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung verharrt und ,die im Magazin befindliche Patrone P fest-_ hält. Ist nun die zuvor unmittelbar in den Lauf eingebrachte Patrone abgefeuert und wird nunmehr der Verschluß geöffnet, so wird zunächst die abgefeuerte Hülse ausgeworfen. Nach dem Auswerfen der soeben: erwähnten Patronenhülse trifft nun aber die Kammerwarze 15 gegen den Arm 13, der - wie weiter oben dargelegt wurde - an einer Drehung nach rückwärts durch die hintere Magazinwand 2b gehindert ist. Demzufolge wird der Arm 13 beim Auftreffen der Kammerwarze 15 gegen die Schrägfläche 13' nach unten verdrängt, wodurch der in dem Schlitz 16 der 1Vlagazinseitenwan:d 2a geführte Bolzen 12 eine Schwingung des Hebels ii nach unten veranlaßt. Der Hebel i i drückt dabei von oben auf den Vorsprung 9 der Platte 5 und dreht somit diese Platte 5 nm ihren Balzen 6 in diejenige Stellung, die in Fig.3 strichpunktiert dargestellt ist. Die somit gegen die benachbarte Magazinseitenwand 2d geschwungene Platte 5 gibt damit die Patrone P frei, -so daß diese nunmehr unter der Wirkung der sich entspannenden W-Feder 3 mittels der Auflageplatte ¢ angehoben wird. Unmittelbar nachdem die linke Kammerwarze 15 über den Hebel 13 herübergegangen ist; tritt nun -die Feder 7 in Tätigkeit, um die Platte 5 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückzubewegen, wobei der nunmehr von dem Einfluß des Verschlußstückes wieder befreite Hebel i i ebenfalls in seine ursprüngliche Lage zurücktritt. Die kurz vor Ankunft des Verschlußstückes in seiner hintersten Stellung über den. Arm i3 veranlaßte Schwingung des Hebels i i nach unten und die Rückkehr dieses Hebels i i unter dem Einfluß der Feder 7 vollzieht sich dabei so rasch, daß die Platte 5 bereits vor Ankunft der Auflageplatte q. in deren oberster Stellung ihre ursprüngliche Lage wieder einzunehmen und somit ein übermäßig weites Emporschnellen der Auflageplatte q. zu verhindern vermag. Auf diese Weise wird dann auch die bei den bekannten Patronenzuführungen vorliegende Gefahr, daß die noch nicht verfeuerte Patrone P übermäßig heftig emporgebracht und dadurch ungewollterweise aus der Verschlußhülse herausgeschleudert wird, vollkommen beseitigt.

Claims (3)

  1. PATgNT-ANsPRüeHE: i. Patronenzubringereinrichtung für Magazingewehre, dadurch gekennzeichnet, .daß in bzw. an der einen Magazinseitenwand (2a) eine für gewöhnlich durch eine Feder o. dgl. (7) in das Magazininnere hineingedrückte Platte (5) drehbar angeordnet und- andererseits unter den Einfluß ,des Verschlußstückes in der Weise gestellt ist, daß sie kurz vor Ankunft des V erschlußstückes in dessen hinterster Stellung gegen die Wirkung einer Feder o. dgl. (7) zur Seite gedrückt wird, um alsdann erst .die zuvor von ihr festgehaltene, im Magazin zu oberst befindliche Patrone (P) freizugeben, so daß letztere durch die Zubringerfeder in den Weg des Verschlußstückes hineingebracht werden kann.
  2. 2. Patronenzubringereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß .die in bzw. an der Magazinseitenwand (2d) drehbar gelagerte, die oberste Patrone (P) haltende bzw. teilweise umfassende Platte (5) auf ihrer einen Seite einen Vorsprung (9) ayfweist, der unter einen Hebel oder Schieber (i i) herunterreicht, welch letzterer seinerseits durch .das Verschlußstück kurz vor dessen Ankunft in der hintersten Stellung bewegt wird und damit die Halteplatte (5) zwecks Freigabe der Patrone (P) nach außen schwingt.
  3. 3. Patronenzubringereinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Vorsprung (9) der Halteplatte (5) einwirkende Hebel (i i) an seinem einen Ende einen drehbaren Arm (13) trägt, der in den Weg der einen Kammerwarze (15) oder eines sonstigen Vorsprunges des Verschlußstückes hineinreicht und eine Drehung um seinen Drehbolzen (12) nur nach vorn, d. h. gegen den Lauf auszuführen vermag, an einer Drehung in entgegengesetzter Richtung aber gehindert wird, so daß .das Verschlußstück beim Schließen des Verschlusses den Hebel (13) ohne Einfluß auf den unteren Hebel (l i) dreht, während das Verschlußstück beim Öffnen des Verschlusses den hierbei gegen. Drehung gesicherten Hebel (13) nach unten verdrängt und damit eine Schwingung des Hebels (i i) veranlaßt, die dann die Schwingung der Platte (5) behufs Freigabe der im Magazin befindlichen Patrone (P) hervorruft.
DE1920340810D 1920-07-14 1920-07-14 Patronenzubringereinrichtung fuer Magazingewehre Expired DE340810C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE340810T 1920-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE340810C true DE340810C (de) 1921-09-19

Family

ID=6229645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920340810D Expired DE340810C (de) 1920-07-14 1920-07-14 Patronenzubringereinrichtung fuer Magazingewehre

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE340810C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2362131C3 (de) Geschütz-Keilverschluß mit Zündhulsenmagazin
DE740175C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe
DE886706C (de) Automatische Feuerwaffe
DE340810C (de) Patronenzubringereinrichtung fuer Magazingewehre
DE811564C (de) Jagdgewehr
DE467578C (de) Vorrichtung zum Auswerfen des Patronenrahmens und zum Sichern fuer selbsttaetige Feuerwaffen
DE2814237A1 (de) Geschossladeeinrichtung und sicherheitsschloss fuer ein gewehr o.dgl.
DE554834C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe mit festem Lauf und verriegeltem Verschluss
DE515972C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf und einer durch einen drehbaren Sperring mit dem Lauf verblockbaren Kammer
DE739997C (de) Vorrichtung zur Loesung der Verschlussverriegelung fuer selbsttaetige Feuerwaffen, insbesondere fuer leichte Geschuetze fuer Luftfahrzeuge
DE621503C (de) Abzugsvorrichtung fuer selbsttaetige Feuerwaffen
AT126218B (de) Vorrichtung zum Festhalten des Patroneurahmens im Magazin.
AT79611B (de) Als Einzellader verwendbarer Rückstoßlader.
AT61340B (de) Abzugvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen.
AT30551B (de) Anordnung zum selbsttätigen Abfeuern von Selbstladewaffen.
AT80307B (de) Vorderschaftmagazin für Mehrladewaffen. Vorderschaftmagazin für Mehrladewaffen.
DE391194C (de) Selbstladepistole
AT59331B (de) Magazinsperre für Schußwaffen.
DE518744C (de) Selbsttaetige Schusswaffe mit kurzem Ruecklauf
AT61615B (de) Selbsttätige Feuerwaffe.
AT122587B (de) Jagdgewehr.
DE719994C (de) Selbstladepistole
DE430307C (de) Selbstladepistole
AT127919B (de) Leichtes Maschinengewehr.
AT120954B (de) Abzugsvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen.