DE340628C - Einrichtung zur Befoerderung von Lasten aus einem Laengsfeld in ein Querfeld - Google Patents
Einrichtung zur Befoerderung von Lasten aus einem Laengsfeld in ein QuerfeldInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C7/00—Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/01—General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
- B66C2700/012—Trolleys or runways
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
U i Ü Li
AUSGEGEBEN
AM 15. SEPTEHiBER 1921
AM 15. SEPTEHiBER 1921
In Werkstätten werden häufig- Hallen mit Längs- und Ouerschiffen angeordnet, wobei
die Ouerschiffe den Verkehr zwischen den Längsschiffen vermitteln oder auch die in den
Längsschiffen vorbearbeiteten Einzelteile zum Zusammenbau aufnehmen. Bei derartigen
Anordnungen läßt man in der Regel die Kranbahnen der Längsschifflaufkrane ein Stück
weit in die Querschiffe hineinragen, um die to Arbeitsstücke dort ablegen zu können, von
wo sie dann der Laufkran des Ouerschiffes weiterbefördern kann. Diese Arbeitsweise
ist in mehrfacher Hinsicht unvollkommen. Zunächst bedingt das Absetzen und Wiederaufnehmender
Lasten Zeitverluste und Mehrverbrauch an Energie. Ferner muß im Querschiff
an den Einmündungsstellen der Längsschiffe so viel Bodenfläche freigehalten werden,
wie die größten vorkommenden Werkstücke beim Absetzen in Anspruch nehmen,
was einen beträchtlichen -Verlust an wertvoller Werkstattfläche bedeutet.
Die Erfindung vermeidet diese Unvollkommenheiten.
Um eine Überführung- der Lasten aus einem. Längsschiff heraus an beliebige Stellen,
des Querschiffes oder auch in andere Längsschifte ohne Absetzen und ohne Inanspruchnahme
von Bodenfläche zu ermöglichen, wird der Querschiffkran nadi der Erfindung als
\rerschiebekran derart ausgebildet, daß die
Längsschifflaufkrane mit daran 'hängender Last von ihm weiterbefördert werden können.
Es ist zwar bereits bekannt, schiebebühnenartige Krane zur Versetzung von Laufkranen
von einer Kranbahn auf die andere zu verwenden, doch handelt es sich bei den bekannten
Anordnungen um eine andere Aufgabe, nämlich nur um die Versetzung! von
Kranen zwecks zeitweiliger Verstärkung des Kranbetriebs in einzelnen Arbeitsbezirken;
außerdem ist die Ausgestaltung dort eine andere, insofern, als nur eine Versetzungsmög·-
lichkeit für die Krane allein, nidit aber zugleich
für die daran hängenden Lasten beabsichtigt und erreicht worden ist. Demgegenüber
bedeutet die Erfindung· eine wesentliche Neuerung· und einen erheblichen Fortschritt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung" zeigen die Fig. 1 (Aufriß), Fig·. 2 (Seitenansicht)
und Fig. 3 (Grundriß). In den Figuren bedeuten α und b einige der Werkstattlängsschiffe,
c das diesen vorgelagerte Querschiff, d einen der Längsschifflaufkrane,
c die festen Kranbahnen der Längsschiftlaufkrane,
f den Querverschiebekran mit daran befestigten Kranbahnstücken für die Längsschifflaufkrane,
g die Kranbahnen des Querversehiebekrans. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Kranbrücke des Querverschiebekrans
so ausgebildet worden, daß die Läugsschi ff laufkrane mitsamt ihren Lasten in
sie hineinfahren können und in ihr in ähnlicher Weise ruhen wie die Laufkatzen in den
bekannten IJntergurtlaufkränen.
Die Einrichtung wird in folgender Weise benutzt. Der Querschiffverschiebekran wird
vor dasjenige Längsschiff gefahren, aus welchem eine Last abbefördert werden soll.
Hierauf fährt der Längsschifflaufkran mit der Last in den A'erschiebekran hinein. Nun
fährt der Querverschiebekran, sofern der Be-
Stimmungsort der Last im Ouerschiff liegt, an die betreffende Stelle. Ist der Bestimmungsort
dagegen in einem anderen Längs- , schiff, so fährt der Yerschiebekran vor dieses,
worauf der Laufkran wieder aus dem Vcr- ] schiebekran heraus in das betreffende Längs- |
schiff fährt. Dadurch, daß die elektrischen Schleif leitungen der festen Längsschiffkran- '
bahnen auf dem Verschiebekran entsprechend ;
ίο fortgesetzt sind, vermag der Laufkran wäh- '
rend seines Aufenthalts auf dem \rerschiebe- '
kran alle seine Bewegungen genau so auszu- | führen wie sonst. Endausschaltungen, Ver- }
blockungen usw. zum Schutz gegen Entgleisen und1 Absturz können ebenso angewandt
werden wie bei sonstigen bekannten Krananordnungen.
Die dargestellte Anordnung gibt naturgemäß nur ein Ausführungsbeispiel; der Erfindungsgedänke
läßt sich ebensogut bei anderen im Laufkranbau üblichen Konstruktionsformen anwenden. Der Verschiebekran
kann erforderlichenfalls auch noch eigene Hebeeinrichtungen an sich bekannter Art,
wie Laufkatzen, Drehauslegerkatzen, kleine j aufgesetzte Schwenkkrane usw., erbalten, um
im Querfeld als selbstständiger Laufkran benutzbar zu sein, wenn er gerade keinen der
Längsschifflaufkrane mit sich führt. Die Ouerschiffkranbahn braucht nicht unbedingt
senkrecht zu den Längsschiffkranbahnen zu verlaufen, sondern läßt sich, λ\ό die Geländeausuutzung
dies erwünscht macht, auch schräg dazu legen. Die Erfindung läßt sich naturgemäß ebenso wie in geschlossenen Gebauden
auch auf offenen Lagerplätzen anwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einrichtung zur Beförderung von .Lasten aus einem Längsarbeitsfeld in ein anderes quer zu diesem oder parallel mit diesem verlaufendes Arbeitsfeld mittels Laufkranen, dadurch gekennzeichnet, daß das Querfeld von einem A^erschiebelautkran [f) bestrichen wird, der so eingerichtet ist, daß ein in einem Längsfeld arbeitender Laufkran mit angehängter Last auf ihn überfahren kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340628T | 1919-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340628C true DE340628C (de) | 1921-09-15 |
Family
ID=6228416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919340628D Expired DE340628C (de) | 1919-02-16 | 1919-02-16 | Einrichtung zur Befoerderung von Lasten aus einem Laengsfeld in ein Querfeld |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340628C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898795C (de) * | 1942-05-27 | 1953-12-03 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Lokomotivkran |
| DE1280748B (de) * | 1961-03-13 | 1968-10-17 | Fagu Fahrzeugteile Gummi Erich | Regalstapeleinrichtung fuer ein Lager mit Regalen |
| EP0426576A1 (de) * | 1989-11-03 | 1991-05-08 | Stein Heurtey | Handhabungsanlage für metallurgische Produkte |
| US5252021A (en) * | 1989-11-03 | 1993-10-12 | Stein-Heurtey | Handling installation for iron and steel products |
-
1919
- 1919-02-16 DE DE1919340628D patent/DE340628C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898795C (de) * | 1942-05-27 | 1953-12-03 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Lokomotivkran |
| DE1280748B (de) * | 1961-03-13 | 1968-10-17 | Fagu Fahrzeugteile Gummi Erich | Regalstapeleinrichtung fuer ein Lager mit Regalen |
| EP0426576A1 (de) * | 1989-11-03 | 1991-05-08 | Stein Heurtey | Handhabungsanlage für metallurgische Produkte |
| FR2654089A1 (fr) * | 1989-11-03 | 1991-05-10 | Stein Heurtey | Installation de manutention de produits siderurgiques. |
| US5252021A (en) * | 1989-11-03 | 1993-10-12 | Stein-Heurtey | Handling installation for iron and steel products |
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