DE340427C - Schmiergefaess - Google Patents

Schmiergefaess

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DE340427C
DE340427C DE1920340427D DE340427DD DE340427C DE 340427 C DE340427 C DE 340427C DE 1920340427 D DE1920340427 D DE 1920340427D DE 340427D D DE340427D D DE 340427DD DE 340427 C DE340427 C DE 340427C
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DE1920340427D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N21/00Conduits; Junctions; Fittings for lubrication apertures
    • F16N21/06Covering members for nipples, conduits or apertures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Schmiergefäß. Die Erfindung betrifft Schmiergefäße, bei denen der in der Verschlußlage gesicherte Deckel erst nach einer gewissen Bewegung parallel zur- Achse des Gefäßes gedreht werden kann. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art kann der Deckel lediglich eine Schwenkbewegung um das Unterende seiner Führungsstange ausführen. Das Wesen der Erfindung besteht gegenüber dem bekannten darin, daß -der Deckel an einer Stange sitzt, deren freies Ende als Kugelzapfen ausgebildet und die in einer zylindrischen Führung mit oberem Lagerkopf und seitlicher Aussparung verschiebbar ist. Bei dieser Ausbildung läßt sich der Deckel nach sämtlichen Richtungen frei drehen; er braucht infolgedessen zum Niederklappen nur einen sehr geringen Raum, so daß das Schmiergefäß sich mit großem Vorteil an solchen Stellen anbringen läßt, die schwer zugänglich sind und wenig Bewegungsmöglichkeit für den Deckel bieten.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Fig. i und 3 sind Teilschnitte durch ein Schmiergefäß für Doppelfedern an Kraftwagen.
  • Fig. 2 'Und ¢ sind die dazugehörigen Grundrisse.
  • Fig. 5 zeigt die zum Festhaften des geschlossenen Deckels dienende Feder.
  • Fig. 6 und 7 zeigen in teilweise geführtem Längsschnitt und im Grundriß eine andere Ausführungsform des Schmiergefäßes.
  • Fig. $ und .9 zeigen teilweise geführte Längsschnitte durch zwei weitere Ausführungsformen.
  • Die Bezugszeichen sind in den verschiedenen Figuren für die gleichen Teile dieselben.
  • Das Schmiergefäß b sitzt an einem Bolzen a und trägt den Deckel d. In Fig. i ist der Deckel geschlossen. Das Drehgelenk besteht a!us einem Zapfen f mit kugelförmigem Kopf g. Der Zapfen ist an dein Deckel d senkrecht festgenietet. Das Gefäß b besitzt eine als Pfanne dienende Bohrung c. Der Kopf g kann parällel zur Achse des Gefäßes in der Pfanne c gleiten. Um den Deckel d zu öffnen, muß man ihn parallel zur Achse des Gefäßes so weit verschieben, daß der Bolzenkopf g an dem Oberende der Pfanne c anstößt. Die Pfanne besitzt zu diesem Zweck am Oberende einen verminderten Durchmesser. Am Gefäß b ist ein Ausschnitt h in radialer Richtung angeordnet, welcher eine Drehung des Deckels um seinen Zapfen gestattet. Der Deckel wird auf diese Weise in die in Fig. 3 angegebene Stellung übergeführt. Durch diese Art der Ausbildung des Schmiergefäßes wird der Deckel mit dem Schmiergefäß untrennbar verbunden. Wenn nämlich ,der Zapfen feinmal mit dem Deckel vernietet ist, so kann man den beckel von dem Gefäß nicht mehr vollständig entfernen.
  • Der obere Teil der Bohrung e des Schmiergefäßes ist zur Aufnahme eines geeigneten Ansatzrohres ausgebildet, durch welches das Schmiermittel ohne Verlust zugeführt werden kann.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß man das Oberende der achsialen Bohrung schwach kegelförmig :oder zylindrisch ausbildet, während das Ausflußrohr der zum Einführen des Schmiermittels dienenden Pumpe stärker kegelartig geformt ist, so daß durch die Keilwirkung beim Einführen des Rohres., in die Bohrung eine vollkommene Abdichtung erzielt wird (Fig.3). Diese Dichtung genügt für jeden Druck, unter dem das Schmiermittel zugeführt wird.
  • Um den Deckel zu schließen, führt man die umgekehrte Bewegung mit der gleichen Leichtigkeit ajus. Der Deckel wird durch eine Feder i aus Stahldraht in der Schlußlage gehalten. Der Draht ist polygonäl gestaltet, wie dies in- Fig. 5 dargestellt ist. Diese Feder i ist in einer geeigneten Nut am Schmiergefäß derart angeordnet, daß die geraden Teile des Polygons in der Nut liegen, während die Ecken des Polygons aus der Nut herausragen und in eine andere Nut j hineinfassen, die in denn Deckel vorgesehen ist (Fig. 3 und 4).
  • Damit der Gewindebolzen a - des Schmiergefäßes sich in der zu seiner Aufnahme bestimmten Bohrung nicht drehen kann, wenn man die Mutter beim. Einbau des Schmiergefäßes anzieht, kann man gegebenenfalls einen kleinen Bund k unterhalb des Gefäßes b anordnen (Fig. i).
  • Beider in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform ist die zur Aufnahme des Schmiermittels dienende Bohrung exzentrisch angeordnet.
  • Fig.8 veranschaulicht eine Abänderung des in Fig. i und 3 dargestellten Drehzapfens f, g. Hier ist der Teil f länger und als Feder ausgebildet. Der kugelförmige Kopf g greift in eine Ausnehmung l unterhalb der Pfanne c. Durch diese Anordnung erreicht .man, daß der Deckel in seiner Schlußlage durch die federnde Stange f gesperrt wird. Fig. 9 zeigt einen Teilschnitt durch ein Schmiergefäß mit Schraubendeckel. Der Drehzapfen f, g ist hier an einer Scheibe dl befestigt, welche einen Hilfsdeckel bildet. Sie ist in dem eigentlichen Deckel d derart angeordnet, daß dieser gegenüber der Scheibe dl gedreht werden kann, um den Deckel auf- und abzuschrauben. Dagegen ist eine achsiale Verschiebung beider Teile gegeneinander nicht möglich. Wenn der Deckel ganz nach oben geschraubt worden ist, so lassen sich beide Teile um den Kopf g des Drehzapfens schwenken, wie dies bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i der Fall ist. Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere für Staufferbüchsen zur Aufnahme von starrem Fett.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiergefäß, bei welchem der in der Ver schlußlage gesicherte Deckel erst nach einer gewissen Bewegung parallel zur Achse des Gefäßes gedreht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (d) an einer Stange (f) sitzt, deren freies Ende als Kugelzapfen (g) ausgebildet und die in einer zylindrischen Führung (c) .mit oberem Lagerkopf und seitlicher Aussparung (h) verschiebbar ist. a. Schmiergefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des Deckels in seiner SchLußlage in eine Nut des Kopfes des Schmiergefäßes (b) eine Polygonfeder (i) eingelegt ist, deren vorspringende Ecken in eine Nut (na) des Deckels eingreifen. 3. Schmiergefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des Deckels in der Verschlußlage die den Kugelzapfen (g) tragende Stange (f) federnd ausgebildet ist, und die Kugelführung (c) eine Aussparung (l) am Unterende besitzt, in die der Kugelzapfen (g) bei geschlossenem Deckel einschnappt. 4. Schmiergefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des abgeschraubten Deckels ein Hilfsdeckel (dl) an der Stange (f) des Drehgelenkes befestigt ist, der seinerseits in einem aufsehraubbaren Deckel (d) drehaber urverschiebbar angeordnet ist.
DE1920340427D 1919-05-27 1920-05-09 Schmiergefaess Expired DE340427C (de)

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DE1920340427D Expired DE340427C (de) 1919-05-27 1920-05-09 Schmiergefaess

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