DE340384C - Vorrichtung zur Herstellung von Margarine und aehnlichen Kunstspeisefetten - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Margarine und aehnlichen Kunstspeisefetten

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DE340384C
DE340384C DE1919340384D DE340384DD DE340384C DE 340384 C DE340384 C DE 340384C DE 1919340384 D DE1919340384 D DE 1919340384D DE 340384D D DE340384D D DE 340384DD DE 340384 C DE340384 C DE 340384C
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margarine
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edible fats
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23DEDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/02Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines characterised by the production or working-up

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Margarine und ähnlichen Kunstspeisefetten. Der Gegenstand des Hauptpatents wird durch die in dem Zusatzpatent beanspruchte Vorrichtung verbessert b,zw. weiter ausgebildet.
  • Das Hauptpatent sieht zum Homogenisieren der Fette mehrere hintereinanderliegende Siebteller vor, durch welche die Fette mittels einer Schnecke hindurchgepreBt werden.
  • Nach dem vorliegenden Zusatzpatent sollen diese Teller ganz oder teilweise durch Walzen ersetzt werden. Es ist- dadurch möglich, auch besonders zarte, niedrig im Schmelzpunkte liegendeFette geschmeidig zu machen, bei denen die reibende Kraft der Teller zu intensiv auf das Fett wirken würde: Weiterhin werden körnige Fette, wie Rinder- und Hammneltalg o. dgl., nachgeglättet, wenn noch vereinzelte Fettkörnchen vorhanden sein sollten, nachdem die Masse die Reibeteller passiert hat. In derartigen Fällen können, j e nach Erfordernis, mehr oder weniger Teller und Walzen, beispielsweise drei Teller und dahinterliegend drei Walzen, eingesetzt werden: Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Das harte Fett wird in den Aufnahmekasten a gebracht und auf die Schnecke b gedrückt. Die Schnecke b windet das Fett nach vorn, wo es vom Steg d aufgehalten wird und zunächst zum Stillstand kommt. Ist der Raum, in welchem der Steg d lagert, mit Fett gefüllt, so drückt die treibende Kraft der Schnecke b das Fett gegen den rotierenden Reibeteller e. Der Reibeteller schabt alsdann das. Fett ab, worauf dieses die Durchlochung passiert. Hinter dem Reibeteller e lagern-sechs oder mehr Walzen aufeinander. Hinter der ersten Reihe dieser Walzen, befindet sich eine zweite und dritte Reihe Walzen evtl. mehr oder weniger Reihen. Nachdem das Fett die Durchlochung des Rei:betellers e passiert hat, wird es durch die Walzen in der Richtung wie durch Pfeile auf der Zeichnung angegeben, gedrückt. Durch den Druck des Fettes drehen sich die Walzen und glätten das durch Reibeteller e abgeschabte Fett. Die Walzen sind verstellbar und können je nach der gewünschten Feinheit des Fettes enger oder weiter voneinander gestellt werden. Hat das Fett die Walzen passiert, so wandert es in die Mischtrommel c, wo es durch das Rührwerk, welches einen Rechts- und Linkslauf hat, mit anderen Substanzen innig vermischt und von da aus durch Umkippen -der Mischtrommel in den Auffangkasten geschleudert wird.
  • In derselben Weise können auch trockene Substanzen bis zur Pulverfeinheit zerrieben bzw. gewalzt und alsdann vermischt werden.
  • Um festeFette geschmeidig zu machen und zu vermischen, zerkleinerte man dieselben früher oder schabte sie mittels eines Messers ab und drückte sie alsdann durch zwei große Walzen, die durch Kraftantrieb gedreht wurden. Alsdann bracHte man das gewalzte Fett auf den Tellerkneter und glättete es. Vom Tellerkneter wurde es in die Mischmaschine geworfen und dann erst mit anderen Bestandteilen vermischt. Diese Verfahren haben den Nachteil, .daß sie von der einen, in die andere Operation übergeführt werden müssen, was sehr viel Arbeit und Antriebskraft und somit auch Kohlenverbrauch bedingte. Je kristallinischer die Fette waren, um so öfter mußte das Durchdrücken durch die Walzen und das Kneten vorgenommen werden, so daß dieselbe Prozedur manchmal drei- bis viermal wiederholt wurde.
  • Der technische Fortschritt der Erfindung liegt darin, daß das Zerkleinern, Glätten und Vermischen der Fette, einerlei in welcher Feinheit sie gewünscht' werden, in einer Operation ohne Unterbrechung vor sich geht.
  • Die Vorteile sind: Bedeutend schnellere Arbeitsweise, große Ersparnis an Kraft und Personal und Erzielung einer Struktur von mehr oder weniger Feinheit ohne Verwendung mehrerer Apparate.

Claims (1)

  1. PATGNT-ANsPRUcH: Weitere Ausbildung der durch Patent 334321 geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die dort benutzten Siebteller, durch: welche die Fette zwecks Homogeniisierung hindurchgepreßt werden, ganz oder zum Teil durch mehrere Reihen übereinanderliegender verstellbarer Walzen ersetzt sind.
DE1919340384D 1919-09-06 1919-09-06 Vorrichtung zur Herstellung von Margarine und aehnlichen Kunstspeisefetten Expired DE340384C (de)

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