DE600658C - Muehle mit mehreren glatten Reibwalzen - Google Patents

Muehle mit mehreren glatten Reibwalzen

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DE600658C
DE600658C DEV29403D DEV0029403D DE600658C DE 600658 C DE600658 C DE 600658C DE V29403 D DEV29403 D DE V29403D DE V0029403 D DEV0029403 D DE V0029403D DE 600658 C DE600658 C DE 600658C
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Germany
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rollers
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distribution rollers
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DEV29403D
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Joseph Voegele AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/02Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers
    • B02C4/04Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers specially adapted for milling paste-like material, e.g. paint, chocolate, colloids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Mühle zum Verreiben von pastenförmigem und dickflüssigem Gut zwischen mehreren glatten Walzen in der Weise, daß das Gut in der Nähe der Reibstellen abgelöst wird. Die wiederholt durchgeführte Ablösung des Gutes von je einem Reibwalzenpaar und· der nachfolgende Durchgang durch das anschließende Reibwalzenpaar vermag aber einerseits die angestrebte Feinstvermahlung noch nicht sicherzustellen; andererseits ist damit auch die bei dem einen oder anderen Mahlgut erforderliche Behandlung zum. Austreiben von unangenehm wirkenden Riechstoffen, wie bei Schokolade, nicht durchgeführt, vielmehr ist bei derartigem Gut nach der einen oder mehrmaligen Verreibung eine besondere Behandlung in einem getrennten Rührwerk erforderlich. "
Die Erfindung gestattet es nunmehr, einen sehr hohen Feinheitsgrad mit den Mischmaschinen der vorstehend beschriebenen Art zu erzielen und gleichzeitig die Geruchstoffe, soweit solche vorhanden sind, in einem einzigen Arbeitsgang zu beseitigen, und zwar dadurch, daß in dem oder in den Sammelräumen, in welchen das Gut nach seiner jedesmaligen Ablösung aufgefangen wird, Rührer oder Mischwerke o. dgl. angeordnet sind, welche das Gut für die nachfolgenden Reibstellen verreiben und gleichzeitig die Geruchstoffe austreiben.
Zur Erläuterung· der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt; es zeigt einen ganz schematischen Querschnitt durch eine Mühle gemäß der Erfindung.
Der das Mahlgut in seinen verschiedenen Zerkleinerungsstadien aufnehmende Trichtern ist mit drei Glattwalzen b, c, g versehen, die in der an sich üblichen Weise unter Druck gegeneinanderliegen und sich dabei mit verschiedener Geschwindigkeit drehen. Die Walze b ist vollständig in dem Trichter α ge lagert, während die Walzen c und g einen Teil der Seitenwände bzw. den Boden des Mahlguttrichters bilden. Der rechtsseitige Trichterteil in Verbindung mit den Walzen b und c bildet den Aufnahmeraum für den relativ als Grobgut k anzusprechenden pastenförmigen oder dickflüssigen Stoff. Nachdem dieser zur ersten Zerkleinerung zwischen den Walzen δ und c hindurchgegangen ist, wobei sich die eine Walze, um gleichzeitig eine Verreibung zu erzielen, schneller dreht als die andere, wird das Gut hinter dieser Mahlstelle durch die zweckmäßig von außen einstellbaren und fest gegen die Walzen drückbaren Schaber d und e abgelöst, so daß sich ein Mahlgut / im Trichter α bildet, welches gegenüber dem Grobgut k einen höheren Feinheitsgrad aufweist.
Die Wände des Trichterst schließen sich selbstverständlich so dicht an die Wände der
Walzen c und g an, daß hier kein Material nach außen treten kann.
Soweit es sich um die wiederholte Durchführung des Mahlgutes durch die Walzenpaare c, b und c, g und die Ablösung des Gutes von jedem Walzenpaar handelt, ist in grundsätzlicher Beziehung die Einrichtung bekannt. Erfindungsgemäß ist nun in dem Sammelraum für das abgelöste Mahlgut / ein
ίο Rührwerkzeug/ vorgesehen, welches das Gut, bevor es zwischen dem nächsten Reibwalzenpaar c, g hindurchgeht, kräftig durchrührt.
Durch die Verrührung des Gutes entsteht in hohem Maße Sicherheit für eine der Vermahlung günstige Relativlage der Gutteilchen, wenn diese durch die nächste Reibstelle durchgehen. Soweit nämlich das Gut sich in Schuppenform nach der Ablösung befindet (das wird die Regel sein), wird es nicht nur erneut aufgelockert, sondern es erhält auch durchweg eine Stellung, bei welcher die Schuppen senkrecht oder auch schräg zur
Ebene des Reibspaltes sich einstellen; es braucht dann der Walzendruck gegenüber den vorausgehenden Reibstellen nicht nennenswert gesteigert zu werden, und es. entsteht doch eine weitere Zerkleinerung durch die Quetschwirkung an den günstig gestellten schuppenförmigen Teilchen. Auf diese Weise wird auch eine Verringerung des Leistungsbedarfes der gesamten Mühle erzielt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Mühle zum. Verreiben von pastenförmigem und dickflüssigem Gut zwischen mehreren glatten Reibwalzen, von denen das Gut hinter jeder Reibstelle abgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oder , den vor den nachfolgenden Reibstellen angeordneten· Sammelräumen für das von den Walzen abgelöste Gut Rührwerkzeuge angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEV29403D 1933-04-11 1933-04-11 Muehle mit mehreren glatten Reibwalzen Expired DE600658C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19730609A1 (de) * 1997-07-17 1999-01-28 Petzholdt Heidenauer Maschinen Einrichtung zur Erhöhung des Gut-Durchsatzes an Walzwerken

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19730609A1 (de) * 1997-07-17 1999-01-28 Petzholdt Heidenauer Maschinen Einrichtung zur Erhöhung des Gut-Durchsatzes an Walzwerken
DE19730609C2 (de) * 1997-07-17 2001-10-18 Petzholdt Heidenauer Maschinen Walzwerk

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