DE340281C - Raeumer fuer Strassen- und Schienenfahrzeuge - Google Patents

Raeumer fuer Strassen- und Schienenfahrzeuge

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Publication number
DE340281C
DE340281C DE1919340281D DE340281DD DE340281C DE 340281 C DE340281 C DE 340281C DE 1919340281 D DE1919340281 D DE 1919340281D DE 340281D D DE340281D D DE 340281DD DE 340281 C DE340281 C DE 340281C
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DE
Germany
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gripper
road
wheel
rail vehicles
borehole
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Expired
Application number
DE1919340281D
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English (en)
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JOHANN MATTHIAS ROEGELS
Original Assignee
JOHANN MATTHIAS ROEGELS
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/02Wheel guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die bekannten Schutzvorrichtungen, welche durch Auslösen einer Sperrstellung erst in Tätigkeit versetzt werden, sind an Straßenbahnbeiwagen ganz zwecklos, weil hier die Unglücksfälle durch Fehltritt beim Aus- oder Einsteigen nur von der Seite eintreten können, so daß die fallende Person in den erforderlichen Abstand zwischen Taster und dem hochgehaltenen Schutz- oder Räumerapparat geraten muß.
ίο Die Unzweckmäßigkeit einer solchen Ausführung, die nebenbei schwer anzubringen ist, beweist aueh, daß nur Triebwagen, aber keine Beiwagen in dieser Art, auf Rad- oder Schienenbreite ausgerüstet sind. Die jetzt üblichen auf Rad- oder Schiehenbreite, sowie auch die auf Wagenbreite eingestellten Vorrichtungen ohne Sperrstellung, müssen mindestens 10 cm Abstand von der Fahrbahn beibehalten, damit sie nicht durch Nachgiebigkeit der Tragfedern, beim Pendeln der Wagen· oder durch Überlastung derselben an den Unebenheiten der Fahrbahn zerdrückt werden. Die Vorrichtungen mit dauerndem Abstand von der Fahrbahn kommen auch mehr zum Schütze des Getriebes
as als zum Wohle der gefährdeten Menschen und Tiere in Betracht. Sie weisen größtenteils keine Federn, zum geringen Teil nur kurz begrenzte Druckfedern auf. Der Abstand von Schienen und Fahrbahn, der von verschiedenen Apparaten dauernd beibehalten wird, bietet eine große Gefahr für Menschen und Tiere, weil Körperteile von diesem Räumer meistens nicht beseitigt, sondern häufig übergangen, überfahren oder erdrückt werden. Dieser Ubelstand ist' durch die vorliegende Erfindung abgeholfen. Das wesentliche Merkmal der Neuheit besteht darin, daß eine auf Rad- oder Schienenbreite gehaltene Räumerbüchse genau vor dem Radlauf, in entsprechendem Abstande von dem Rade sowie von der Fahrbahn bzw. Schienen, am Fahfzeug befestigt ist, wobei die Büchse im unteren Teil mindestens einen in schräger Ebene gehaltenen, höher oder tiefer verstellbaren Greifer aufweist, welcher den Abstasd zwischen Büchse und Fahrbahn oder Schienen dauernd ausgleicht.
Der Greifer, welcher unter Wirkung einer Zugfeder steht, besitzt eine außergewöhnlich große vorteilhafte Nachgiebigkeit, er kann um seine ganze Länge, die er vor seiner Lagerung einnimmt, bei feststehenden Hindernissen bis xo cm Höhe, unbeschadet rückwärts steigend übergehen und schnellt sofort in seine schräge Ursprungsstellung zurück, sobald das Hindernis passiert ist; dabei besitzt er Widerstand genug, um alle beweglichen Körper aufzuschaufehl, die dann von den Rundungen der Büchse zur Seite außer Gefahr geräumt werden.
Die Büchse allein verleiht allen zum Apparat gehörigen Teilen ihre Ruhestellung sowie eine in schräger Ebene gehaltene Lagerung und Führung, dabei eine verstellbare federnde Spannung, eine nach vorn strebende Begrenzung, sowie eine Bodenabstandsregulierung des Greifers und ermöglicht eine augenblickliche Auswechselung aller beweglichen Teile. Außerdem ist der Greifer durch seine Schlitzlagerung vor Beschädigungen bei der Rückfahrt des Wagens geschützt.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung; es zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht der Räumerbüchse mit U-Greifer,
Fig. 2 die Oberansicht der Büchse sowie Greifer mit Verstellöcher und der' Zugfeder mit Doppelösenhaken,
Fig. 3 die Vorderansicht der Büchse mit ausgesparter Grciferlagerung und Bohrung für Federhaken,
Fig. 4 die Rückansicht der Büchse mit dem ίο .Durchgangsloch der Feder und der Lagerung des Doppelösenhakens in den Verstellöchern der U-Greiferenden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht der Räumer aus einer seitlich flachen, vorn wie χ 5 hinten abgerundeten Büchse a, welche am Fahrzeug genau vor dem Wagenrad in entsprechendem Abstande von diesem und der Fahrbahn angebracht ist. Im unteren vorderen wie hinteren Teil der Büchse sind für die Lageao rung und Führung eines U-Greifers d je zwei Bohrungen vorhanden, wovon die zwei vorderen β und f nach oben schlitzartig ausgespart sind, damit der U-Greifer bei der Rückfahrt des Wagens sich nach oben heben kann, sobald die S5 Räumerbüchse dem Boden zu nahe kommt. Die hinteren Bohrlöcher δ und c sind höher gelagert, damit der U-Greifer eine schiefe Ebene einnimmt, um den Abstand der Büchse vom Boden dauernd auszugleichen. In dem vorderen mittleren Bohrloch g ist eine Zugfeder h eingehakt, die längsseits zwischen dem U-Greifer nach hinten durch das Bohrloch i geführt ist und hinter der Büchse mit den offenen Windungen in den Ösen k und I eines Doppelösenhakens η verstellbar ruht, um der Feder mehr oder weniger Spannung zu geben. Die beiden Schenkel m und m sind wiederum verstellbar in die Verstellöcher f des U-Greifers A eingelassen/ wodurch dieser in gewünschtem Abstände om Boden gehalten wird. Durch diese Anordnung wird der Greifer bei seinem Vorwärts- und Rückwärtsgehen durch die Feder nicht behindert, und ist eine augenblickliche Auswechselung von Greifer, wie Feder und ösenhaken ermöglicht. Bei feststehenden Hindernissen, die in der Fahrrichtung angetroffen werden, kann der Greifer um die Länge, die er vor seiner Lagerung einnimmt, rückwärts steigend ausweichen, wobei er, wenn das Hindernis passiert ist, sofort wieder nach vorn schnellt. Die Zugkraft der Feder ist so stark, daß der Greifer alle beweglichen Körper aufschaufeln kann, die dann über den Greifer bis zur Büchse steigen, und hier an deren Rundungen seitwärts außerhalb der Gefahr abgleiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Räumer für Straßen- und Schienenfahrzeuge mit einem oder mehreren federnden Greifern, dadurch gekennzeichnet, daß eine seitlich flache, vorn und hinten abgerundete Büchse (a) mit dem oberen Teil genau vor dem Wagenrad in entsprechendem Abstande von dem Rade und der Fahrbahn am Fahrzeug befestigt ist, die im unteren Teil als Lagerung und Führung für je einen U-Greifer (d) vorn wie hinten zwei Bohrungen aufweist, wovon die vorderen (e und f) nach oben schlitzartig ausgesparten tiefer liegen als die rückwärtigen (b und c), wobei gleichzeitig in der Mitte, längsseits zwischen dem Greifer in dem Bohrloch (g) eine gewundene Zugfeder (h) eingreift, die rückwärts durch das mittlere Bohrloch (i) geführt und in den beiden ösen (k und I) eines Doppelösenhakens (n) verstellbar ruht, der seinerseits mit beiden Schenkeln (m und m) sofort hinter der Büchse in Verstellöcher {p) der Greiferenden einfaßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919340281D 1919-11-18 1919-11-18 Raeumer fuer Strassen- und Schienenfahrzeuge Expired DE340281C (de)

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