DE340118C - Elektromagnetischer Ein-, Aus- und Umschalter - Google Patents
Elektromagnetischer Ein-, Aus- und UmschalterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/18—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
- H01H50/30—Mechanical arrangements for preventing or damping vibration or shock, e.g. by balancing of armature
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- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/02—Non-polarised relays
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- H01H51/08—Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet
- H01H51/082—Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet using rotating ratchet mechanism
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Description
Es ist bekannt, .das Ein-., Aus,- ,und Umschalten
elektrischer Stromkreise von" beliebig vielen Stellen aus dadurch zu bewirken,
daß ein an einem Elektromagneten angeordneter Anker bzw. ein .Solenoid bei jedem
Schließen und Unterbrechen des Elektromagnetstromes ein Schaltradi bewegt. Gegenstand1
der Erfindung ist nun eine Vorrichtung für dien gleichen ,Zweck, bei der .ein an einem
ίο Elektromagneten angeordneter Anker als ein
Schaltead ausgebildet is.t, das beim Schließen und Unterbrechen des Elektromagnetstromkreises
durch die Wirkung des Elektromagneten
unmittelbar1 fortgeschaltet wir«d, so daß ein Übertragungsmittel fortfällt; eine
Feder, die hierbei gespannt wird, -entfernt zwecks Fortsetzung ,der Kreisbewegung- dieses
Ankerrades den bei Stromsdhluß vor den
Elektromagnetpol ,gebrachten Ankerschenkel so weit vom Elektromagnetpol, daß dieser
beim nächsten ElektramagnetstranistoJ den
nächstfolgenden Ankerschenkel anzieht.
Von einer beispielsweisen' Ausführ,ungsform
der Erfindung zeigt
Fig. ι eine Stirnansjcht,
Fig. 2 eine Draufsicht bei abgejiojcnmener
Kappe;
Fig. 3 zeigt das SchaltungssQhgma für eine
mit dem Schalter versehene J4ic.htanla.ge.
In einem isoliej-enden Sockel α ist eine
WeidheisenplattetZ»,, (d.ie .feei dieser Ausführungsform
ringförmig gestaltet ist, befestigt
und trägt zwei Kerne c für die Elektromagnetspulen d. Auf dem Sockel sind außerdem
Anschlußklemmen e, f, g, h und i angeordnet. Zwischen den Elektromagneten
sitzt eine Achse .& für die Troniniel n} <3ie
durcli ein· Vierkant,g mit einem Ankerrad fest verbunden ist, dessen vier Schenkel I im Anr
kerdrehsinne nach vorwärts gerichtete, gegen das Ende sich verjüngende, in der Bahn der
Kerne c liegende Fortsätze ni besitzen.
Die Trommel η besteht aus Isolationsmatexial
und ist piit eine,m dreilamelligen Kpntaktbelag
0 versehen, auf dem "^anitafctfedern^
schleifen, d.^ ,zu den AnschlußMenimen
e^ f und i iiiihren. Die Trommel η besitzt
vier schjäge Flächen r, .auf welche die
Spannung der Federn mittels dter beweglichen
Pjiattei einwirkt, deren abgeschrägte
Zähne ί gegen die sghiägen Flächen r g^prej.t
werden/ Die Platte t ist so geführt,, "-daß ^ie
sich senkrecht verstellen kann. Eine Bewegung der Platte in horizp,ntaler JR.icht-ung
wird dadurch verhindert, daß z.B. seitliche
Nasen der Platte t Λϊη senkrechten .Schlitzen
oder senkrechten iRinnen einer ,niit dem Sok-
kelα fest jrerbundene.n zentrischen Büchsen
gleiten. Wird die Kontakttromnjel η um
ihre Achse bewegt,^so gleiten die ,Zähne s der
Platte t a.n ά&η schiefen Ebenen r der K°.ntakttrom5g.el,
wodurch die Platte t senkrecht
verstellt und die Feder μ gespannt wird. Eine Kappe w scMießt den Schaltmechanismus
ijach .außen φ_.
Das jSchaltungsjgliema iü-r ?die
richtung.ISt1^HS Fj^. 3 ^rsjchtlicih. Die
.troma^etspulen smd ,hiptqreinandejgeschaltet und die Leitungen 2, 3, 4, 5 und 6 einer Lichtanlage in erforderlicher Weise mit den Schalteranschlußklemmen g, h, e, i und f bzw. mit den Elektromagnetspulen verbun-
richtung.ISt1^HS Fj^. 3 ^rsjchtlicih. Die
.troma^etspulen smd ,hiptqreinandejgeschaltet und die Leitungen 2, 3, 4, 5 und 6 einer Lichtanlage in erforderlicher Weise mit den Schalteranschlußklemmen g, h, e, i und f bzw. mit den Elektromagnetspulen verbun-
den. In die Lichtanlage sind beispielsweise eine mit einem Druckkontakt kombinierte
Steckdose x, eine Steckdose y und ein Druckkontakt ζ eingebaut.
Durch Betätigung eines der beiden Druckkontakte, z. B. 2, wird ein Stromkreis geschlossen,
der die Elektromagnete c, d erregt. Das bei stromlosen Elektromagnetspulen die
in Fig. 2 eingezeichnete Lage einnehmende Ankerrad wird von den Kernen c angezogen,
bis die eine Achse des Ankerrades mit der Achse der Elektromagnetspulen zusammenfällt,
also in der Hauptrichtung des Kraftlinienstromes liegt.
Der durch Drücken des Kontaktes ζ entstandene
Stromkreis ist folgender: Vom +-Pol der Zuleitung zur Klemme e, dann
durch die htntereindergeschalteten Elektromagnetspulen d, d in die Leitung 5 und durch
den Kontakt ζ zur Leitung 6, Klemme / und zum Pol der Leitungsanlage zurück, wodurch
der Stromkreis geschlossen und die Lichtanlage eingeschaltet ist.
Die Bewegung des Ankerrades beim Schlie-J3en des Elektromagnetstromkreises wird dadurch
beschleunigt, daß die Fortsätze« der Ankerschenkel I gegen den Elektromagnetkern
hin verjüngt sind.
Mit dem Ankerrad dreht sich die Schalttrommel, wobei einerseits durch die entsprechenden
Kontaktfedern ein Leitungsstrom geöffnet oder geschlossen', anderseits durch die Bewegung der schiefen Ebener an der
Trommel die Platte t senkrecht verstellt und so weit über die Zahnhöhen gehoben wird,
daß die hierbei gespannte Feder u nach Unterbrechung des Kontaktes bei ζ selbsttätig
das ganze Ankerschaltrad so weit weiter dreht, daß beim nächsten Elektromagnet-Stromstoß
durch den Elektromagnetkern der nächstfolgende Ankerschenkel angezogen wird.
Der Gegenstand der Erfindung läßt verschiedene Ausführungsformen zu und kann
in all den Fällen angewendet werden, in denen ein Ein-, Aus- oder Umschalten des elektrischen
Stromes von beliebig vielen Stellen aus erfolgen soll.
Von größter Wichtigkeit ist bei allen Vorrichtungen für den gleichen Zweck, daß die
Bewegung des Ankers und die Bewegung des Schaltrades in bezug auf die Lage der Kontaktfedern
und des Abreißpunktes in genaueste Übereinstimmung zueinander gebracht werden-. Da bei der vorliegenden Erfindung
Anker und Schaltrad' fest verbunden sind, also eine Übertragung· der Bewegung des
Ankers auf das Sdhaltrad durch ein Zwischenglied
vermieden ist, bleibt diese Übereinstimmung stets, auch, bei jeder Abnutzung der
reibenden Teile der Vorrichtung, gleichmäßig genau erhalten.
Während bei anderen Vorrichtungen für die Bewegung des Schaltrades ausschließlich
die Bewegung des Ankers gegen den Elektromagnetpol hin in Betracht kommt, erfolgt
hier eine Weiterschaltung der Schalttrommel auch nachi Unterbrechung des Elektromagnetstromkreises
infolge der Wirkung der Feder u. Zudem ist der Ankerhub schon im
ersten Teil der Bewegung infolge der Wirkung des Fortsatzes m sehr ausgiebig. Infolgedessen
kann das Schaltrad, selbt wenn es nur vierzahnig bzw. vierschenkelig ausgebildet
ist, sehr groß gestaltet sein und darum genauer und zuverlässiger wirken.
Da der Anker radförmig gestaltet ist und seine Bewegung mit der Bewegung der
Schalttrommel übereinstimmt, läßt sich die ganze Vorrichtung in kleinem Raum und
günstiger Form, Dosenform, anordnen. Zudem erfolgt gegenüber anderen Elektromagnetschaltern
die Anziehung des Ankers geräuschlos.
Der Anker kann mit einer beliebigen Anzahl von Schenkeln, auch mit weniger als vier
Schenkeln, ausgestaltet sein.
Claims (3)
1. Elektromagnetischer Ein-, Aus- und Umschalter für elektrische Leitungen, dadurch
gekennzeichnet, daß der drehbare, mit Schenkeln (I) versehene Anker des
Elektromagneten unter der Wirkung einer Feder (u) steht, die den beim Schließen
des Elektromagnetstromkreises vor den Elektromagnetpol gebrachten Ankerschenkel
(I) in Fortsetzung seiner Kreisbewegung bei Unterbrechung des Elektroma- ioc
gnetstromkreises so weit vom Elektromagnetpol entfernt, daß beim nächstfolgenden
Elektromagnetstromstoß der nächstfolgende Ankerschenkel vom Elektromagnetpol angezogen wird. "
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare
Anker des Elektromagneten mit einer Schalttrommel fest verbunden ist.
3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare
Anker vier oder mehr Schenkel besitzt und ebensoviele Stellungen der Srihalttrommel
bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340118T | 1920-02-06 | ||
| GB14442/21A GB182282A (en) | 1920-02-06 | 1921-05-24 | Electro magnetic long distance switch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340118C true DE340118C (de) | 1921-09-03 |
Family
ID=10041257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920340118D Expired DE340118C (de) | 1920-02-06 | 1920-02-06 | Elektromagnetischer Ein-, Aus- und Umschalter |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340118C (de) |
| FR (1) | FR530770A (de) |
| GB (1) | GB182282A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2775666A (en) * | 1951-04-19 | 1956-12-25 | Westinghouse Air Brake Co | Electrical relays |
-
1920
- 1920-02-06 DE DE1920340118D patent/DE340118C/de not_active Expired
- 1920-12-24 FR FR530770D patent/FR530770A/fr not_active Expired
-
1921
- 1921-05-24 GB GB14442/21A patent/GB182282A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2775666A (en) * | 1951-04-19 | 1956-12-25 | Westinghouse Air Brake Co | Electrical relays |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB182282A (en) | 1922-07-06 |
| FR530770A (fr) | 1921-12-31 |
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