DE338013C - Mit dem Fahrzeugrahmen durch gelenkig angeschlossene Streben verbundene, den Wagen mittels Querfeder abstuetzende Lenkraederachse fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Mit dem Fahrzeugrahmen durch gelenkig angeschlossene Streben verbundene, den Wagen mittels Querfeder abstuetzende Lenkraederachse fuer Kraftfahrzeuge

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DE338013C
DE338013C DE1920338013D DE338013DD DE338013C DE 338013 C DE338013 C DE 338013C DE 1920338013 D DE1920338013 D DE 1920338013D DE 338013D D DE338013D D DE 338013DD DE 338013 C DE338013 C DE 338013C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only
    • B60G11/10Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only characterised by means specially adapted for attaching the spring to axle or sprung part of the vehicle
    • B60G11/113Mountings on the axle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • mit dem Fahrzeugrahmen durch gelenkig angeschlossene Streben verbundene, den Wagen mittels Querfeder abstützende Lenkräderachse für Kraftfahrzeuge. Die Vorzüge, welche die Anwendung von Ouerfedern zum Abfedern der Vorderachse bei Kraftfahrzeugen bietet, sind allgemein bekannt, aber trotzdem wird davon wenig Gebrauch .gemacht; weil es schwierig ist, die quer zum Fahrzeug gerichteten Federn von der ungünstigen Drehbeanspruchung der in der Fahrtrichtung wirkenden Stoßkräfte zu entlasten, denn einfache Stützen, die vom Fahrgestell nach den Enden der Federn führen, können von ihnen solche Beanspruchungen nicht feruhalten, weil sie selbst bei den während der Fahrt auftretenden Stößen mit den .Federn die Schwingungen ausführen müssen und dabei selbst die Veranlassung sind, daß die Federn verdreht werden.
  • Kommt dagegen an Stelle der zwar gelenkigen, hinsichtlich der Länbe aber unnachgiebigen Verbindung zwischen den Stützen oder Streben eine nachgiebige Verbindung in Anwendung, so können die Streben die Federn mindestens nicht insoweit von der Beanspruchung auf Verdrehen entlasten, als der etwa vorgesehene Spielraum an der Verbindungsstelle beträgt.
  • Wenn trotzdem die Querfedern in jeder Stellung ihrer Ausschwingung von den schädlichen Verdrehungsbeanspruchungen entlastet werden sollen, so ist eine Abstützung zu schaffen, die den Federn gestattet, ungehindert in ihrer senkrechten Ebene beliebig stark auszuschwingen, und die die beim Ausschwingen der Streben entstehenden Längenunterschiede ausgleicht, ohne daß hierdurch eine seitliche Verdrängung und Verdrehung (ler Federn stattfindet.
  • Eine solche Einrichtung ist mit vorliegender Erfindung dadurch getroffen worden, daß an den Achsschenkeln längs verschiebbare Gleitstücke angebracht sind, über deren Zapfen eine Doppelstütze oder Strebe geschoben ist, die um eine schiefwinklig zur Radachse gerichtete Achse schwingt, zu welcher die Zapfen des Gleitstückes parallel gerichtet sind.
  • Infolge der schiefwinklig zur Fahrzeugachse angeordneten Schwing- und Verbindungsstellen der Doppelstreben können wagerechte Schubkräfte, die bei der Fahrt auf die Laufradachse und damit auf die O_uerfedern einwirken, durch die Doppelstreben aufgenommen werden, gleichviel in welcher senkrechten Stellung sich die Federn gerade befinden. Denn der Schub trifft die Schwingachse bzw. die Gelenkzapfen der Doppelstreben schiefwinklig; so daß sie wohl in der Lage sind, die Schubkräfte abzufangen, trotzdem sie sich auf den Verbindungszapfen der Gleitstücke verschieben können. Die letztere Verschiebungsmöglichkeit und die Gleitstücke selbst müssen aber vorgesehen sein, damit beim Ausschwingen der Federn und Streben der notwendige Ausgleich in den Längenunterschieden sich vollziehen kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einem Kraftfahrzeug dargestellt, dessen Wagenkasten bzw. Fahrgestell vorn spitz zuläuft. Fig. i veranschaulicht in schematischer Darstellung den Grundriß der Vorderachsverstrebung. Fig.2 und 3 zeigen im Grundriß das Achsende mit anschließen= der Verstrebung. Fig. q. ist ein Längsschnitt und Fig. 5 ein Querschnitt von Fig. 2.
  • An .den äußeren Enden der Vorderachse a sind besondere Hülsen b unbeweglich befestigt, die in ihren Schlitzführungen d ein Gleitstück g aufnehmen, das außerhalb der Hülse b Zapfen h., 1i trägt. An diese Zapfen 1a, lä sind die Streben i, i in Fahrtrichtung schräg verschiebbar artgelenkt, die an ihren äußeren Enden miteinander starr verbunden sind (s. Fig. 2 und 3). Mit ihren anderen Enden sind die Streben i, i an dem Wagenkasten bzw. dem Fahrgestell artgelenkt (s. Fig. i). Die Zapfen h, 1i müssen selbstverständlich dabei eine parallele Lage zu der durch die strichpunktierte Linie k (Fig. i) angedeuteten, die Anlenkungspunkte verbindenden Schwingachse einnehmen.
  • Da die Gelenkstellen ia, n' unterschiedliche wagerechte Abstände von der Längsanittelebene des Fahrzeuges einnehmen (s. Fig. i), müssen die Streben i, i auf den Zapfen h., la' eine Längsverschiebung ausführen können, denn beim Ausschwingen der Querfeder will der Scheitelpunkt 7n des aus den Seiten i, i und k gebildeten Dreieckes (s. Fig. i) den durch die strichpunktierte Linie o angedeuteten Weg beschreiben, welche Bewegung aber die senkrecht über der Achse liegende Querfeder nicht zuläßt. Damit sie nun solchen Verdrängungen oder Verdrehungen nicht ausgesetzt wird, sind die Streben i, T längs verschiebbar über den Zapfen la, li gelagert, die selbst wieder mit ihrem Gleitstück g längs der Radachse verschiebbar ist.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSPRUcH: Mit dem Fahrzeugrahmen durch gelenkig angeschlossene Streben verbundene, den Wagen mittels Querfeder abstützende Lenkräderachse für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkräderachse an beiden Enden durch wagerechte Strebenpaare (i, i') abgestütztwird, die um schiefwinklig zur Lenkräderachse (a) gerichtete Achsen schwingen und sich auf parallel hierzu gerichteten Zapfen (la, lt') der in den Achsenden geführten Gleitstücke (g) verschieben können, derart, daß in jeder Stellung der Gleitstücke (g) die wagerechten Schubkräfte von den an den Enden starr miteinander verbundenen Streben (i, i) aufgenommen werden.
DE1920338013D 1920-01-06 1920-01-06 Mit dem Fahrzeugrahmen durch gelenkig angeschlossene Streben verbundene, den Wagen mittels Querfeder abstuetzende Lenkraederachse fuer Kraftfahrzeuge Expired DE338013C (de)

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