DE825052C - Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinstkraftwagen - Google Patents
Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere KleinstkraftwagenInfo
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- DE825052C DE825052C DEK3246A DEK0003246A DE825052C DE 825052 C DE825052 C DE 825052C DE K3246 A DEK3246 A DE K3246A DE K0003246 A DEK0003246 A DE K0003246A DE 825052 C DE825052 C DE 825052C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D21/00—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
- B62D21/02—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted comprising longitudinally or transversely arranged frame members
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/14—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having helical, spiral or coil springs only
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Description
- Fahrgestellrahmen für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinstkraftwagen Gegenstand der Erfindung ist ein Fahrgestellrahmen für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinstkraftwagen, mit Längs- und Quer'hohlträgern und von diesen gehaltenen Abfederungen für die einzeln aufgehängten Laufräder.
- Der Problemstellung der Erfindung liegt die Schaffung eines Fahrzeugrahmens zugrunde, welcher auf die besonderen Erfordernisse eines Kleinstkraftwagens und dessen geringe Triebkraft zugeschnitten ist, wobei das Hauptaugenmerk, unbeschadet hoher Festigkeits- und Fahreigenschaften, auf ein äußerst geringes Eigengewicht gerichtet ist.
- Die vorzugsweise Verwendung von Rohrrahmen oder Rahmen aus geschlossenen Kastenlängs- und -querträgern gegenüber solchen mit offenen Trägerprofilen wird im Kraftfahrzeugbau wegen des relativ geringeren Eigengewichtes und ungleich größerer Biegungs- und Torsionsste.ifigkeit nach Maßgabe vorliegender Verhältnisse allgemein angestrebt. Die Erfindung geht von einem derartigen Rahmen aus, bringt jedoch darüber ,hinaus besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Anordnungen zum Vorschlag, die bei mindestens gleichbleibender Festigkeit des Rahmens eine weitere Gewichtsverminderung und Verbesserung der Fähreigenschaften zeitigen.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der vordere und gegebenenfalls auch der hintere Querhohlträger des Fa'hrzeugra'hmens über die Längshohlträger 'hinaus verlängert sind und gleichzeitig die Tragachsen für die Laufräder bilden. Zu diesem Zweck sind die Enden der Querhohlträger außerhalb der Längsträgerparallele in der Querebene des Rahmens gekröpft oder gegabelt, mit einem in den Abzweigungen für sich gebildeten; vorzugsweise geschlossenen Hohlprofil. Die Laufräder sind in einzeln oder gegensätzlich wirkenden Schraubenfedern an diesen Gabelungen und Kröpfungen aufgehängt, und zwar derart, daß die Aus- Weichbewegungen sämtlicherLaufräder ausschließlich und spurhaltend in ihrer Vertikalebene erfolgen. Die üblichen schweren und den Rahmen unterführenden Tragachsen kommen somit ganz in Wegfall, was im Verein mit an Stelle normaler Laufräder zur Anwendung 'kommenden kleinen Radrollen eine ganz bedeutende Gewichtsherabsetzung des Rahmens bedeutet.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie der Zeichnung zu entnehmen.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt und es zeigt Fig. i ein Schaubild des Fährgestellrahmens für den Kleinstkraftwagen, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Rahmen nach der Linie 2-2 gemäß Fig. i, Fig. 3 eine Längsschnitt durch den Rahmen nach der Linie 3-3 gemäß Fig. i, Fig. 4 einen Längsschnitt durch den vorderen Querhählträger mit gegabelten Enden nach der Linie 4-4 gemäß Fig. i und Fig. 5 einen Längsschnitt durch den hinteren Querhohlträger mit gekröpften Enden nach der Linie 5-5 gemäß Fig. i.
- Wie aus Fig. i ersichtlich, besteht das Fahrgestell für Kleinsfkraftwagen aus geschlossenen Kastenlängsträgern io, i i (Längshohlträger), die vorn und hinten durch geschlossene Kastenquerträger 12, 13 (Querhohlträger) fest verbunden sind. Der vordere und der hintere Querhohlträger 12 und 13 sind über die Längsträger io, i i (Längsträgerparallele) hinaus verlängert, wobei außerhalb derselben die Enden des vorderen Querhählträgers 12 Gabelungen 18, i9 bilden, während die Enden des .hinteren Querhohlträgers 13 Kröpfungen 23, 24 aufweisen. Sowohl die Gabelungen 18, i9 als auch die Kröpfungen 23, 24 weisen ein geschlossenes Hohlprofil auf, welches sich organisch mit dem Hohlprofil der Querträger 12, 13 verschmelzt (vgl. Fig. 4 und 5). Dadurch werden die Querhohlträger 12, 13 in Tragachsen für die Laufräder 14, 15, 16, 17 mit außergewöhnlich !hohen Festigkeitswerten umgewandelt, ohne das Gesamtgewicht des Fahrzeugra'hmens wesentlich vergrößert zu haben.
- Die Enden der Gabelungen 18, i9 sind unter sich mit fest angeordneten Führungsstangen 31, 34 verbunden. Auf diesen gleiten axial- und drehbeweglich Schieber 20, 21, an welchen die Achsstummel 32, 33 der Vorderräder 14, 15 sowie die Spurstangenwinkel 35, 36 für die Spurstange 29 angeordnet sind. Die Schieber 20, 21 sind zwischen je zwei Schraubendruckfedern 37, 38 in der Mitte der Führungsstangen 31, 34 gehalten (vgl. Fig. 4). Die Ausweichbewegungen der Vorderräder werden in jeder Kurvenstellung derselben geschmeidig aufgefangen und stoßdämpfend ausgeglichen.
- An entsprechender Stelle des hinteren Rahmenteils sind in Richtung der Längshöhlträger vertikal beweglich Schwinghebel 25, 27 angelen'kt, welche an ihren freien Enden die Achsstummel 39, 40 der Hinterräder 16, 17 tragen. Die :\clisstummel befinden sich in der verlängerten Achsrichtung des hinteren Ouerhohlträgers 13 und genau unterhalb der Abkröpfungen 23, 24, gegen welche sie sich mittels der Schraubenfedern 2C-). 28 abstützen (vgl. Fig. 5), Infolge der besonderen Aufhängung der Xlorder-und Hinterräder und des vorgesehenen Einzelantriebs eines der Hinterruder wirken sich die Ausweichbewegungen sämtlicher Räder ausschließlich und spurhaltend in ihrer \@'ertikalebeiie aus, wodurch eine gute Bodenhaftung der in Form von Radrollen ausgebildeten Laufräder und somit eine sichere Straßenlage des gesamten Kleinstkraftwagens erzielt wird.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrgestellrahmen für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinst'kraftwagen, mit Längs-und Querhohlträgern und von diesen gehaltenen Abfederungen für die einzeln aufgehängten Laufräder, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere und gegebenenfalls auch der 'hintere Quer'hohlträger über die Längsholilträger hinaus verlängert sind und die Tragachsen für die Laufräder bilden.
- 2. Fahrgestellrahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Querhohlträger außerhalb der Längsträgerparallele in der Querebene des Rahmens gekröpft und/ oder gegabelt sind, mit einem in den Abzweigungen für sich gebildeten, vorzugsweise geschlossenen Hohlprofil.
- 3. Anordnung des Fahrwerks am Rahmen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder (14, 15, 16, 17) in einzeln und/oder gegensätzlich wirkenden Schraubenfedern (26, 28 bzw. 37,38) an den Kröpfungen (23, 24) und Gabelungen (18, i9) aufgehängt sind, und zwar derart, daß die Ausweichbewegungen sämtlicher Laufräder ausschließlich und spurhaltend in ihrer Vertikalebene erfolgen.
- 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Gabelungen (18, i9) des vorderen nuerhohlträgers (12) unter sich durch fest angeordnete Fülirungsstang,en (31, 34) verbunden sind, auf welchen die Achsstummel (32, 33) der Laufräder (14, 15) und die Spurstangenwinkel (35, 36) tragende Gleitschieber (20, 21) axial- und drehbeweglich gelagert und zwischen Schraubendrrrckfedern (37, 38) mittig gehalten sind.
- 5. Anordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise eines der Hinterräder mit dem auf dem Rahmen entsprechend angeordneten Triebwerk im Eingriff steht.
- 6. Anordnung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle normaler Laufräder verhältnismäßig kleine Radrollen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK3246A DE825052C (de) | 1950-05-20 | 1950-05-20 | Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinstkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK3246A DE825052C (de) | 1950-05-20 | 1950-05-20 | Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinstkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE825052C true DE825052C (de) | 1951-12-17 |
Family
ID=7209789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK3246A Expired DE825052C (de) | 1950-05-20 | 1950-05-20 | Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinstkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE825052C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3840114A1 (de) * | 1988-11-28 | 1990-06-07 | Jun Josef Jochner | Sturzkonstante radaufhaengung |
| CZ302383B6 (cs) * | 2007-11-22 | 2011-04-27 | SLEZSKÝ VÝZKUM s. r. o. | Brzdený a odpružený záves kola s extrémním natácením |
| CZ302519B6 (cs) * | 2007-11-22 | 2011-06-29 | SLEZSKÝ VÝZKUM s.r.o. | Pohánený a odpružený záves kola s extrémním natácením |
-
1950
- 1950-05-20 DE DEK3246A patent/DE825052C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3840114A1 (de) * | 1988-11-28 | 1990-06-07 | Jun Josef Jochner | Sturzkonstante radaufhaengung |
| CZ302383B6 (cs) * | 2007-11-22 | 2011-04-27 | SLEZSKÝ VÝZKUM s. r. o. | Brzdený a odpružený záves kola s extrémním natácením |
| CZ302519B6 (cs) * | 2007-11-22 | 2011-06-29 | SLEZSKÝ VÝZKUM s.r.o. | Pohánený a odpružený záves kola s extrémním natácením |
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