DE337996C - Verfahren zur Herstellung von Gussstuecken dichten und gleichmaessigen Gefueges unter Zusatz von Zuschlaegen, z. B. Graphit, in die fluessige Metallmasse - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gussstuecken dichten und gleichmaessigen Gefueges unter Zusatz von Zuschlaegen, z. B. Graphit, in die fluessige MetallmasseInfo
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- B22D27/20—Measures not previously mentioned for influencing the grain structure or texture; Selection of compositions therefor
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Gußstücken dichten und gleichmäßigen Gefüges unter Zusatz von Zuschlägen, z. B. Graphit, in die flüssige Metallmasse. Bekanntlich unterliegt es besonderen Schwierigkeiten, Gußkörper aus Stoffen verschiedenen Eigengewichtes mit gleichmäßiger Verteilung der verschiedener. Stoffe zu erzeugen. Beispielsweise scheidet sich Graphit, das flüssigem Metall zugesetzt wird, vermöge seines geringeren Eigengewichtes aus der flüssigen Metallmasse wieder aus, ehe diese erstarrt. Außerdem tritt durch die Berührung des Graphits mit dem hochflüssigen Metall, z. B. Eisen, das Kohlenstoff aufzunehmen vermag, eine Karbidbildung ein, durch die harte Stellen erzeugt werden. 71 Das Verfahren, das den Gegenstand der Erfindung bildet, löst die Aufgabe dadurch, daß der Gießform das flüssige Metall durch, ein senkrechtes Fallrohr oder einen Schacht in Form eines Regens zugeführt und daß in dieses Fallrohr gleichzeitig der Zusatzstoff eingeleitet wird. Dieser füllt .dann die Zwischenräume zwischen den herabfallenden Metalltropfen oder -strahlen in gleichmäßiger Verteilung aus und gelangt mit dem Metall gleichzeitig in die Gießform. Die Länge des Fallrohres wird hierbei so bemessen, daß das Metall, wenn es in die Form gelangt, durch Abkühlung an der Grenze seiner Fließfähigkeit angelangt ist und in dem Augenblick, in dem es die Hohlräume der Form ausfüllt, erstarrt. Dadurch wird dem Zusatzstoff die Möglichkeit, sich auszuscheiden, entzogen. Beim Mischen von flüssigem Eisen, z. B. mit Graphit, findet bei diesem Verfahren eine Karbidbildung nicht statt, da zu Anfang die Berührung zwischen beiden Stoffen nicht innig genug, in der Gießform aber die Abkühlung des Eisens bereits weit genug vorgeschritten ist.
- Die durch den freien Fall erzielte Geschwindigkeit der Gußmasse bewirkt durch ihre plötzliche Vernichtung in der Gießform und die dadurch herbeigeführte Druckwirkung ein lückenloses Ausfüllen aller Hohlräume und Vertiefungen und dadurch einen scharfen und porenlosen Guß. Diese Wirkung läßt das Verfahren auch dann vorteilhaft erscheinen, wenn der Zusatzstoff ein gleiches oder annähernd gleiches Eigengewicht besitzt wie das flüssige Metall, die Gefahr eines schädlichen Ausscheidens also nicht in Frage kommt.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUCH Verfahren zur Herstellung von Gußstücken dichten und gleichmäßigen Gefüges unter Zusatz von Zuschlägen, z. B. Graphit, in die flüssige Metallmasse, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Metall mit dem Zusatzstoff, z. B. Graphit, einem senkrechten Fallrohr zugeführt wird und durch dieses frei fallend in die Gießform gelangt, wobei die Länge des Fallrohres so bemessen ist, daß das Metall mit dem Zusatzstoff bei seiner Ankunft in der Gießform an der Grenze seiner Fließfähigkeit steht und in der Gießform, diese scharf ausfüllend, sofort erstarrt, ohne daß der Graphit sich wieder ausscheiden kann.
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