DE337828C - Wendegetriebe fuer Motoren, insbesondere fuer Schiffsmotoren - Google Patents

Wendegetriebe fuer Motoren, insbesondere fuer Schiffsmotoren

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DE337828C
DE337828C DE1919337828D DE337828DD DE337828C DE 337828 C DE337828 C DE 337828C DE 1919337828 D DE1919337828 D DE 1919337828D DE 337828D D DE337828D D DE 337828DD DE 337828 C DE337828 C DE 337828C
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reversing gear
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/04Friction clutches with means for actuating or keeping engaged by a force derived at least partially from one of the shafts to be connected

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Wendegetriebe für Motoren, insbesondere für Schiffsmotoren. Die Erfindung betrifft ein Wendegetriebe für Motoren, insbesondere für Schiffsmotoren, mit getrennten, achsial hintereinander gelagerten Wellen, die durch ein Planetenradgetriebe und eine Reibungskupplung für Vorwärts- oder Rückwärtsgang miteinander gekuppelt werden können.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i einen Längsschnitt nach der Linie x-x der Fig. 2 bei Stellung auf Vorwärtsgang, Fig.2 einen Grundriß und Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie y-y der Fig. i.
  • Das neue Wendegetriebe besteht aus einem allseitig geschlossenen Gehäuse i mit den Lagern für die Motorwelle 2 und die Schraubenwelle 3. Auf der Welle :2 sitzt das Kegelrad 4., welches mit den Kegelrädern 5, 6, die auf einer Querwelle 7 sitzen, kämmt. Die beiden Kegelräder 5 und 6 stehen mit dem Kegelrad 8 der Schraubenwelle 3 in Eingriff. Die Kegelräder q., 5, 6, 8 befinden sich in einem zweckmäßig aus zwei Teilen hergestellten Gehäuse 9, an welchem der Doppelkonus io fest angebracht ist.
  • Auf der Schraubenwelle 3 ist die Mitnehmerscheibe i i fest angeordnet. Sie trägt mit Rollen 13 versehene Mitnehmerbolzen 12" welche in. schraubengewindeartig verlaufende Nuten 1q. des Schubkonus 15 eingreifen und darin frei beweglich sind. Dieser Konus ist auf einer Nabe 16 der Mitnehmerscheibe i i achsial verschiebbar und führt der Erfindung gemäß infolge der in den Nuten i¢ zwangläufig geführten Bolzen 12 bei der Verschiebung eine kurze schraubenartige Relativbewegung aus.
  • Zwischen dem Schubkonus 1,5 und der achsial verschiebbaren Scheibe i8 ist eine Feder 17 angeordnet. Mit dem Schubkonus 15 stehen ferner die durch die Scheibe i8 hindurchgeführten Anschlagbolzen i9 in Verbindung. Gegen die Scheibe 18 wirken Scharnierhebel, welche aus den mit der Umsteuermuffe 2o in Verbindung stehenden Teilen 2i und den mit dem festen Stern 22 verbundenen Teilen 23 bestehen. Der Umsteuerkörper 2o besteht aus einer Nabe und der Schiene 2q:. Die letztere steht durch Bolzen 25 mit dem Umsteuerhebe126 in Verbindung. An der Schiene 24 sind ferner verstellbare Bolzen 27 befestigt, welche mit dem Gleitstück 28 und einem Bremsring 29 in Verbindung stehen. An dem Umsteuerkörper 2o befinden sich Rückzugsbolzen 30.
  • Die Wirkungsweise des Wendegetriebes ist folgende: Soll die Umsteuerung von Vorwärtsgang auf Leerlauf erfolgen, so wird der Umsteuerhebel 26 aus der Stellung I in die Stellung II der Fig. i gebracht. Bei dieser Bewegung nehmen die Rückzugsbolzen 3o die Scheibe 1s mit. Dieselbe stößt nun gegen die Anschlagbolzen i9, wodurch der Schubkonus r5 aus dem Doppelkonus io herausgezogen wird. Die Scharnierhebel werden hierbei so umgelegt, däß sie die Scheibe 18 nicht mehr berühren, so daß der Umsteuerkörper vom Federdruck entlastet ist. Das Gehäuse 9 und der Doppelkonus io kreisen mit halber Umdrehungszahll weiter, ohne die Schraubenwelle zu beeinflussen, da die Kegelräder 5 uxd 6 sich auf dem Kegelrade 8 abwälzen.
  • Bei weiterem Zurückziehen des Umsteuerhebels 26 in die Stellung III wird der Bremsring 29 gegen die Außenfläche des Doppelkonus io gezogen undl dieser festgestellt, so daß das Gehäuse stehenbleibt. Der Antrieb der Schraubenwelle erfolgt nunmehr über die Kegelräder q., 5, 6, 8 im umgekehrten Sinne.
  • Soll nunmehr wieder Vorwärtsgang eingestellt werden, so wird der Hebel 26 in die Stellung I umgelegt. Der Umsteuerhebel richtet hierbei die Scharnierhebel 2 z, _23 auf, bis die Hebel 23 eine horizontale Lage einnehmen. Die Scheibe 18 wird hierbei vorgeschoben und spannt die Feder 17. Diese drückt auf den Schubkonus 15, der nunmehr durch Reibung vom Doppelkonus io mitgenommen wird und infolge der Wirkung des Stiftes 13 in der schrägen Nut 1q. gemäß der Erfindung -hierbei eine kurze schraubenartige Relativbewegung ausführt, durch die er unter gleichzeitiger Wirkung der Feder i7 in den Doppelkonus io hineingedrückt wird.
  • Der Druck der Feder 17 wird in dieser Stellung durch die Hebel 23 aufgenommen, so daß der Umsteuerkörper wieder entlastet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wendegetriebe für Motoren, insbesondere für Schiffsmotoren, mit getrennten, achsial hintereinander gelagerten Wellen, die durch ein Planetenradgetriebe und eine Reibungskupplung für Vorwärts- oder Rückwärtsgang miteinander gekuppelt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kupplung für den Vorwärtsgang bewirkende Konus eine kurze schraubenartige helativbewegung ausführen kann und bei Beginn des Einkuppelns von dem Konus der Antriebswelle durch Reibung mitgenommen und in diesen durch schraubenartige Wirkung hineingedrückt wird.
DE1919337828D 1919-11-15 1919-11-15 Wendegetriebe fuer Motoren, insbesondere fuer Schiffsmotoren Expired DE337828C (de)

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