DE3371C - Ziegelmaschine mit kontinuirlichem Formbetrieb - Google Patents
Ziegelmaschine mit kontinuirlichem FormbetriebInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/02—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
- B28B3/04—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with one ram per mould
- B28B3/06—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with one ram per mould with two or more ram and mould sets
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Description
1878.
Klasse 80.
LAMBERT HERLITSCHKA in BAUTZEN. Ziegelmaschine mit continuirlichem Formenbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1878 ab.
' Zweck der Maschine ist, aufser grubenfeuchten Thon auch solchen von gleicher Consistenz, wie
derselbe in der Handformerei zur Verwendung kommt, zu Ziegeln etc. zu verarbeiten.
Solcher Gestalt erzeugte Ziegel zeichnen sich vor den aus grubenfeuchtem Material erzeugten
durch ein homogeneres Gefüge und. schnellere Trocknungsfähigkeit aus und lassen sich nach
dem Brande besser bearbeiten.
Die Herstellung derselben mittelst Ziegelmaschinen bietet aber, weil sie sich leicht deformiren,
mehr oder weniger. Schwierigkeiten, welchen durch die vorliegende, die Handstreicharbeit
nachahmende Construction Abhülfe geschaffen ist.
Die zu verarbeitende Masse wird einem Thonschneider übergeben, welcher mit Fangmessern
und Schneckenwelle ausgerüstet ist, nach irgend einem bewährten System.
Der Cylinder 3 des Thonschneiders ist mit zwei sich diametral gegenüberstehenden Mundöffnungen
ι und 2 versehen.
Der Ständer 4 dient zur Stütze des Gesammtapparates.
^
Die Ziegel werden in Einzelformen geprefst, welche von Arbeitern, deren je einer an jeder
Seite der Maschine steht, eingelegt, und rechts und links neben jeder Mundöffnung so lange
zwischen geschlossenen Flächen (Coulissen) geführt werden, als das aus den Mundöffnungen
tretende Material noch auf den Inhalt der Form einzuwirken vermag.
Die Formen passiren die Mundöffnungen auf der Langseite stehend. Sie sind auf deren
unteren Seite mit Zahnstange versehen.
Der Betrieb ist folgender: Der mit dem Gesicht zum Ständer gekehrte, rechts vom Thonschneider
placirte Arbeiter legt eine Form in die vor ihm befindliche Coulisse. Dieselbe wird von den Getrieben ι ο und 11, welche
durch das Zwischenrad 9 verbunden sind, vor die Mundöffnung 1 geschoben und drängt gleichzeitig
eine bereits gefüllte Form an der Oeffnung vorbei nach der linken Seite des Thonschneiders.
In dem Augenblick, wenn die eben eingelegte Form vor die Mundöffnung gelangt, ist sie aus
dem Getriebe getreten, und bleibt so lange vor der Mundöffnung stehen, bis eine nächstdem
eingelegte Form sie ebenfalls nach links schiebt.
Die Bewegung der Getriebe 9, 10 und 11
geschieht von der Hauptwelle aus durch die Riemscheibe 5, den Riemen 6 und die Riemscheibe
7, welche letztere mit dem Zwischenrad 9 auf derselben Welle 8 befestigt ist.
Damit sich die treibende Form nicht aus dem Getriebe hebt, wird sie durch die an der
Coulisse befestigten Rollen 12, 13 und 14
niedergehalten.
Zu derselben Zeit, wo die dritte eingelegte Form vor die Mundöffnung gelangt, wird die
zuerst eingelegte Form frei.
Der an der linken Seite befindliche Arbeiter hebt dieselbe ab, entleert sie und legt sie in
die an der Mundöffhung 2 vorüberführende Coulisse ein.
Von hier aus macht die Form, vermittelst der Getriebe 18 und 19, des Zwischenrades 20,
der auf der durchgehenden Welle 8 sitzenden Riemscheibe 21, der mit 18 auf derselben
Welle festsitzenden Riemscheibe 22, des Riemens 23 und der Rollen 15, 16 und 17 den
Rückweg nach der rechten Seite, an der Mundöffnung 2 vorbei, sich füllend. Auf der rechten
Seite ausgetreten, nimmt sie der Arbeiter rechts in Empfang, entleert sie und legt sie neuerdings
in die erste Coulisse.
Hierdurch wird ein ununterbrochener hin- und hergehender Betrieb erzielt, bei welchem
beide Seiten gleichzeitig Steine liefern.
Der Formschub kann durch verschiedene Mechanismen bewirkt werden.
Auch können an jeder Seite des Thonschneiders zwei Mundöffnungen und Coulissen über
einander gelegt und so eingerichtet werden, dafs jede Seite einen für sich hin- und hergehenden
Betrieb gestattet, zu dem mindestens je 6 Formen erforderlich sind.
In vielen Fällen wird es möglich sein, Thonschneider verticaler oder horizontaler Construction
zu einer Maschine des vorliegenden Systems umzuconstruiren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die gesammte Construction, wie beschrieben und gezeichnet, in ihrer Verwendbarkeit bei schon vorhandenen Ziegelmaschinen mit beliebigem Thonschneider.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3371C true DE3371C (de) |
Family
ID=282391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3371D Active DE3371C (de) | Ziegelmaschine mit kontinuirlichem Formbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3371C (de) |
-
0
- DE DENDAT3371D patent/DE3371C/de active Active
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