DE38362C - Mehlmischmaschine - Google Patents

Mehlmischmaschine

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Publication number
DE38362C
DE38362C DENDAT38362D DE38362DA DE38362C DE 38362 C DE38362 C DE 38362C DE NDAT38362 D DENDAT38362 D DE NDAT38362D DE 38362D A DE38362D A DE 38362DA DE 38362 C DE38362 C DE 38362C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flour
screws
rollers
layers
mixing
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38362D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. WEBER und G. Zeidler in Görlitz
Publication of DE38362C publication Critical patent/DE38362C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/80Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis
    • B01F25/82Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis uniting flows of material taken from different parts of a receptacle or from a set of different receptacles
    • B01F25/822Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis uniting flows of material taken from different parts of a receptacle or from a set of different receptacles the receptacle being divided into compartments for receiving or storing the different components

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

PATENTAMT
Die Maschine ist auf der beiliegenden Zeichnung im Grundrifs, Längen- und Querschnitt dargestellt und besteht im wesentlichen aus einem Behälter a, den mit frei eingehängten Tafeln m versehenen Einschüttrümpfen b, den Elevatoren c, .den Einschüttschnecken d, den Leitungsflächen f, dem Walzenboden g, den Sammelschnecken h und den Ketten- oder Walzenbetriebsscheiben k und A1, welche letztere von einem auf der Zeichnung/in allen drei Darstellungen/ rechts angegebenen Vorgelege durch .Ketten betrieben werden. Die Schnecken d und h werden rechts der Maschine durch Winkelräder, die Elevatoren c links der Maschine durch Riemen von den Schnecken d aus, und die kleinen Schnecken der Einschüttrümpfe b links unten durch Riemen von den Elevatoren c aus betrieben, welche Antriebe sich jedoch stets nach der Oertlichkeit, wo die Maschine aufgestellt wird, sowie auch nach der Gröfse der letzteren und der Anzahl ihrer Walzen richten, weil die Maschine sowohl für breiten und hohen, als auch für niedrigen, langen und schmalen Raum gleich vortheilhaft eingerichtet werden kann. J
"In dem Behälter α wird das aus dem Einschüttrumpfe b zugeführte und durch die Elevatoren c gehobene Mehl vermittelst der unten offenen Schnecken d in zur Ebene geneigten Schichten e neben einander aufgeschüttet, und zwar geschieht dies in folgender Weise: Das von den Schnecken d zugebrachte Mehl fällt, der Schwerkraft folgend, zunächst an der linken Wandung des Behälters α senkrecht nach unten, von wo es sich auf dem noch nicht inBewegung gesetzten WTalzenboden unter einem der Beschaffenheit des Mehles entsprechenden Böschungswinkel nach oben zu ansammelt, bis die unten offenen Schnecken d erreicht sind, und ein weiteres Herabfallen auf dieser Stelle bezw. an den vorderen Enden der Schnecken nicht mehr stattfindet, sondern sich ein Boden für die Schnecken zu bilden beginnt. Die nachfolgenden, von der Schnecke zugebrachten Mehlmassen werden nun über den bereits aus Mehl gebildeten Schneckenboden durch die Schnecken weiter nach rechts geschoben und fallen, wie nach Beginn der Füllung, immer wieder neue Schichten bildend, auf die bereits sich schief lagernden Mehlmassen in gleichem Böschungswinkel herab.
Jede neue Mehlschicht verlängert infolge dessen den Schneckenboden weiter nach rechts, bis die zur Mischung bestimmte Mehlmasse in zur Ebene geneigten Schichten im Behälter a aufgenommen ist. Zur gleichmäfsigen Leitung dieser aus verschiedenen Mehlsorten bestehenden Schichten sind verstellbare Leitungsflächeny angebracht.
Alle Mehlschichten lagern nun auf dem diese Schichten gleichzeitig zur Mischung verarbeitenden Walzenboden g, welcher aus mit rechts und links gewundener Cannelirung versehenen Walzen gebildet ist, und fallen, mit den angrenzenden Schichten vermengt, alle festen Theile oder Mehlklümpchen gehörig aufgelöst, durch die Zwischenräume der Walzenreihe in die darunter befindlichen, mit zunehmendem Fassungsraum eingerichteten Sammelschnecken h (der zunehmende Fassungsraum dieser Sammelschnecken ist dadurch hergestellt, dafs die Gewinde derselben mit gleichmäfsig zunehmender
Tiefe und Steigung auf kegelförmig geformten Wellen angebracht sind, und wird dadurch bezweckt, dafs bei jedem gröfseren Füllungsgrade der Schnecken, doch von allen Stellen unter dem Walzenboden Mehl aufgenommen und fortgeschafft wird), welch letztere unter der ganzen Walzenfläche das Mehl gleichzeitig und gleichmäfsig sammelnd aufnehmen, alle Mehlschichten vereinigen und den Elevatoren c zuführen, um es nach dem Behälter α zur weiteren Mischung gelangen zu lassen. Nachdem die Mischung beendet ist, wird das Mehl in das Verpackungsrohr i geleitet.
Die den Mischboden bildenden Walzen werden durch über die Kettenscheiben k und Tc1 laufende Ketten betrieben, und es sind die von den Kettenscheiben Zi1 betriebenen Walzen behufs Veränderung der Zwischenräume, durch welche das aufgelöste Mehl fällt, durch Schrauben / verstellbar eingerichtet. ■-'
Die Einschüttrümpfe b sind, um ein Verstopfen oder Sitzenbleiben der oft in Säcken vorher fest gewordenen Mehle, die zur Einschüttung gelangen, zu verhindern, mit einigen Reihen lothrecht aufgehängten Tafeln m versehen. Diese Tafeln bewirken zunächst ungehindertes senkrechtes Fortbewegen des Mehles, welches in der Mitte des aus schiefen Wänden bestehenden Rumpfes sich befindet; nach dem Entleeren des mittleren Raumes weichen die Tafeln den an den schiefen Wänden des Rumpfes lagernden Mehlmassen seitlich aus, wodurch ein Verstopfen des Mehles im Rumpfe vermieden wird.

Claims (1)

  1. Patent- Anspeuch:
    Eine Mehlmischmaschine mit aus Walzen gebildetem, beweglichem Mischboden und Sammelschnecken mit auf der ganzen Gewindelänge zunehmendem Fassungsraume :— letzterer hergestellt, indem die Gewinde dieser Schnecken mit gleichmäfsig zunehmender Tiefe und Steigung auf kegelförmig zulaufenden Wellen angebracht sind — in welcher verschiedene Mehlsorten durch verstellbare Leitungsflächen in zur Ebene geneigten Schichten gleichzeitig zur Mischung gelangen und mit im Einschüttrumpfe reihenweise, senkrecht aufgehängten, seitlich frei beweglichen Tafeln zur Verhinderung einer Verstopfung der eingeschütteten Mehle.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38362D Mehlmischmaschine Expired - Lifetime DE38362C (de)

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DENDAT38362D Expired - Lifetime DE38362C (de) Mehlmischmaschine

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