DE337010C - Sohlen- und Bodenbefestigung an Schuhen - Google Patents

Sohlen- und Bodenbefestigung an Schuhen

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DE337010C
DE337010C DE1920337010D DE337010DD DE337010C DE 337010 C DE337010 C DE 337010C DE 1920337010 D DE1920337010 D DE 1920337010D DE 337010D D DE337010D D DE 337010DD DE 337010 C DE337010 C DE 337010C
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Germany
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sole
heel
edge
floor
shoes
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DE1920337010D
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MAX RADY
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MAX RADY
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Sohlen- und Bodenbefestigung an Schuhen. Die Erfindung betrifft eine Bodenbefestigung vorn Schuhen, die eine schnelle Auswechslung schadhafter Böden und abgelaufener Sohlen sowie Absatzflecken auch durch den Nichtfachmann ermöglicht.
  • Das Neue -der Erfindung besteht darin, daß der ganze Schuhboden bzw. die Laufsohle und der Absatzfleck mittels durch den Rand der Innensohle nach außen hindurchgesteckte Riegel tragende Kopfschrauben in der Weise befestigt wird, daß die Riegel in an der Innenseite des Bodens, der Laufsohle und des Absatzfleckes befestigte Schlitzplatten eingeführt und durch kurze Drehung der Riegel miteinander verhakt werden, wobei sich der Hebel der Riegel zwischen Boden und Schuhrand bzw. Sohle und: Rand wie auch in den Absatz einschiebt und die zu befestigenden Teile, wie Boden, Sohle und Absatz, infolge der Gewindesteigung fest angezogen werden.
  • Die Art der Befestigung gestattet auch ein Auswechseln einzelner Sohlenpartien, indem die schadhafte Stelle herausgeschnitten und durch ein neues Lederstück ersetzt wird, welches an der mit der alten. Sohle zusammenstoßenden Kante Metallplattea-runterlagen besitzt, die unter die alte Sohle greifen.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsart des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt: Fig. z die zum Auflegen einer neuen Sohle und eines Absatzfleckes hergerichtete Laufseite des Schuhes, F ig. 2 die Befestigungsart der Schlitzplatten auf Sohle und Absatzfleck, Fig. 3 einen Querschnitt durch den. Schuh, Fig. :4 die Kopfschraube mit Riegel in verschiedenen Ansichten.
  • Bei :der Herstellung des Schuhes werden die mit abgeflachten Köpfen a versehener Schrauben b durch den Rand der Innen-oder Brandsohle c nach außen hindurchgesteckt und das Oberleder d mit an den Schraubendurchgangsstellen vorgesehenen ausgestanzten Löchern mit dem Futter herübergezogen, der ebenfalls gelochte Rand e aufgelegt und die mit eignem Hebel f versehenen Riegel g fest aufgeschraubt, derart, daß die Hebel über die äußere Kante des Randes hinausragen. Der Schuhboden lz besitzt an der Innenseite mit den Schrauben gleichliegende dünne Schlitzplatten i aus Metall, die aufgesteppt oder aufgenagelt sind, wobei die Köpfe der Nägel oder die Nähfäden versenkt liegen. Die Hakenflächen k der Riegel sowie die Längskanten der Schlitze in den Metallplatten i sind gegeneinander abgeschrägt, um eine vorherige maschinelle Aushöhlung des Bodens zu ersparen. Der aufgelegte, mit den Riegeln in Eingriff gebrachte Boden wird durch weiteres Anziehen der Riegel fest an den Rande herangezogen, wobei sich die Hebel f der Riegel zwischen Boden und Rand einschieben und nach Glätten der Rand- sowie der Bodenkante von außen nicht sichtbar sind. Nachdem der Boden abgelaufen ist, wind :derselbe in bekannter Weise unweit des Gelenkes abgeschnitten und unweit der Schnittstelle mit weiteren: Riegeln versehen. Dias Aufliegen einer neuen Laufsohle erfolgt in der gleichen Weise wie das vorbeschriebene Auflegen des Bodens. Abgelaufene Absätze werden durch Auflegen neuer Absatzflecken ausgerichtet, und erfolgt deren Befestigung wie vorhergehend beschrieben. Das Ausfüllen des Raumes zwischen Brandsohle und Boden bzw. Laufsohle erfolgt in der bisher üblichen Weise, ebenso werden die oberhalb der Brandsohle liegenden Schraubenköpfe durch eine Schutzauflage verdeckt.

Claims (1)

  1. PATEN e-ANsPRUcH: Sohlen- und Bodenbefestigung an Schuhen, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle und der Absatzfleck bzw. der ganze Schuhboden (h) mittels durch den Rand der Innensohle (c) nach außen hindurchgesteckte Riegel (g) tragende Kopfschrauben (b) dadurch befestigt wird, daß die Riegel (g) in an der Innenseite des Bodens, der Laufsohle und des Absatzfleckes befestigte Schlitzplatten (i) eingeführt und durch Drehen der Riegel (g) miteinander verhakt werden, wobei sich der Hebel (f) der Riegel zwischen Boden (h) und Schuhrand (e) bzw. Sohle und Rand (e) wie auch in den Absatz einschiebt und die zu befestigenden Teile, wie Boden, Sohle und Absatz, infolge der Gewindesteigung fest angezogen werden.
DE1920337010D 1920-06-12 1920-06-12 Sohlen- und Bodenbefestigung an Schuhen Expired DE337010C (de)

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