DE57291C - Abnehmbarer Blechabsatz für Schuhe und Stiefel - Google Patents

Abnehmbarer Blechabsatz für Schuhe und Stiefel

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DE57291C
DE57291C DENDAT57291D DE57291DA DE57291C DE 57291 C DE57291 C DE 57291C DE NDAT57291 D DENDAT57291 D DE NDAT57291D DE 57291D A DE57291D A DE 57291DA DE 57291 C DE57291 C DE 57291C
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Germany
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sole
steel
heel
shoes
leather
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57291D
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Original Assignee
M. KORTH in Stotzheim bei Euskirchen, Rheinprovinz
Publication of DE57291C publication Critical patent/DE57291C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • A43B13/34Soles also attached to the inner side of the heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Die vorliegende Erfindung betrifft Schuhe, überhaupt jede Art von Schuhzeüg,. bei welchem unter der Brandsohle eine Sohle von Stahlblech statt von Sohlleder aufgearbeitet ist, die mit einem aus Stahlblech hergestellten Absatze versehen ist. Die Stahlsohle wird dann wiederum mit einer Halbsöhle von Leder oder einer der construirten Halbsohlen von ' Stahl mit Zubehör bedeckt oder für sich allein blos mit Stahlbeschlägen benagelt.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein solcher Schuh im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt die Unteransicht der Sohle. ,
In den Fersentheil des Schaftes ist eine Kappe α aus Stahlblech zwischen Futter und Oberleder eingeklebt und mittelst des unten umgebogenen Randes α J mit der Hauptsohle an der Brandsohle befestigt. Die Hauptsohle b des Schuhes besteht ebenfalls aus Stahlblech vund ist mittelst kleiner, mit Widerhaken oder horizontal stehenden Spitzen versehener Nägel c an der Brandsohle d befestigt. Die Stahlsohle b wird genau so grofs als die Brandsohle geschnitten, so dafs ringsum ein Leder rand des "Bodens freibleibt^ welcher zum Annähen einer auf die Stahlsohle aufzulegenden Lederhalbsohle dient, und um auch später Reparaturen des Oberleders an den Boden annähen zu können. Soll auf die Hauptsohle b noch eine Stahlhalbsohle d2 aufgearbeitet werden, wie in Fig. 1 dargestellt, so wird rundum auf die Hauptsohle ein Lederrand, beliebig dick, je nachdem der Boden sein soll, aufgelegt und der Zwischenraum mit Abfallleder ausgefüllt, um das Knistern und Scheuern der beiden Stahlsohlen auf einander zu verhindern und den Klang des Metalles zu brechen. Diese zweite Sohle d2 oder die Hauptsohle b für sich sind mit parallelen, aus. einem Stück bestehenden oder getheilten Stahlstreifen d1 besetzt, weiche auf der der Sohle zugekehrten Seite mit Leder if3 belegt und rhittelst der gehakten Nägel an der Brandsohle befestigt sind. Diese Stahlbeschläge verleihen dem Boden die gröfstmögliche Dauer und können immer durch neue ersetzt werden. Die. Sohlen b und <i2, sowie die Stahlstreifen dl sind mit entsprechenden Löchern versehen und die Löcher der Stahlbeschläge so tief versenkt, dafs. die versenkten Köpfe der Nägel unberührt sind, wenn die Stahlstreifen bereits abgeschliffen sind.
Die Sohle b ist ferner durch ein Gelenkstück f aus Stahlblech so bre(it als die Sohle verstärkt; die der Sohle b zugekehrte Seite des Stückes / ist, mit Leder ;oder Drill beklebt, .; um das Knarren von Stahl auf Stahl zu ver.-hindern. *■' '„ .' ,;;■' ' 4 ■ : " ■ ,. ■ o"
Am1_ Fefisenthptl i, der ,S,tahlsoh'^e . ist der Absatz befestigt;'; Dieser bestehti'aüs einem in die., entsprechende Fafm gebogenen Stahlblech g\ das an der Oberkante winklig umgebogen ist und dessen nach innen umgebogene Edd Fig 3, duich einen üfieigeschobfenen
schieber1*^' zusammengehalten Werden ,Doch kann der Blechschieber g* auch, wie in Fig 4, die ganze Vorderwand des Absatzes^ bilden, dei Schieber hat dann <abei nach 'oben einen winklig umgebogenen R.and urid wild in diesem Falle ubei die nach aüfsen gebogenen Ränder gl des Bleches g geschoben f ' (
Das Absatzblech g wird nun zwischen der Stahlsohle b und der Absatzplatte h, Fig. 5, auf dem Fersentheil der Sohle befestigt. Diese Absatzplatte h, Fig. 5, ist durch eine Anzahl Nägel auf der Sohle befestigt, welche Nägel ziemlich weit vom Rande der Platte abstehen. An der Vorderkante'ist die. Platte h mit Einschnitten hl versehen, durch welche eine Zunge /?2 entsteht, welche nach unten gebogen wird, wie aus Fig. ι ersichtlich ist. Auf diese Platte h wird nun das Absatzblech g aufgeschoben, so dafs der oben umgebogene Rand der letzteren zwischen b und h liegt. Beim Auf-, schieben von g gleitet die Vorderwand g1 über der abwärts gebogenen Zunge h2 hin, und sobald sie über die Zunge hinaus' ist, schnappt letztere nach unten und verhindert das Losgehen des Absatzes. Der Schieber g2, Fig. 4, wird jedoch erst unter die Platte h, Fig. 5, geschoben und dann rechts und links eingehakt, wenn das Absatzblech g aufgeschoben ist.
Nachdem der Absatz an der Sqhle b so weit befestigt ist, wird er inwendig mit einem HoIzpfropfeh oder anderem dazu geeigneten Material ausgefüllt. Soll der Absatz unten mit einem Lederflecken belegt sein, so wird der Holzpfropfen mit dem Schraubenbolzen k, 'der seine Mutter in einer in dem Fersentheil der Sohle b und der Absatzplatte h eingesetzten Hülse A:1 findet, festgeschraubt. Diese Hülse ist extra mit einer runden Scheibe umlegt, damit die Hülse nicht aus der Sohle reifst. Bei Arbeiterschuhen jedoch wird der Absatz durch den Schraubenbolzen mit einer Stahlplatte i geschlossen. Diese Stahlplatten i haben an der dem Innern des Absatzes zugekehrten Seite einen vorstehenden Rand, damit sie festsitzen, und ist das Loch der Platte für den Schraubenbolzen so tief versenkt, dafs die Platte abzuschleifsen ist, ehe der Kopf der Schraube beschädigt ist. Die Platten sind mit, erhöhten Ringen, Figuren, Stahlköpfen oder für Bergschuhe mit eingenieteten dreieckigen Stahlspitzen versehen.
' Für Bergschuhe wird eine Stahlhalbsohle verwendet, die wie in Fig. 6 und 7 mit eingenieteten dreickigen Stahlspitzen versehen ist. Fig. 8" und 9 zeigen eine Stahlhalbsohle, auf der rundum ein 'Vorstehender Lederrand befestigt ist, um genäht Werden zu können. Diese Stahlhalbsohle ist mit ausgebogenen Spitzen versehen und sind dieselben mit Gummi oder ähnlichem Material, das mit hartschleifsenden Substanzen vermischt, überzogen und halten dieses sehr gut fest. Diese. Sohle, Fig. 8 und 9, kann als Ledersohle verwendet werden.
Um das . Rosten der Nägel und der übrigen Theile zu verhindern, damit das Leder der Schuhe nicht dadurch verdorben wird, werden sämmtliche Theile der Stahlböden verzinkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ' -
    Ein Schuh oder Stiefel, bei welchem der Absatz aus einem durch einen Schieber g 2 (Fig. 3 und 4) zusammengehaltenem Stahlblech g besteht und' mittelst einer am Fersentheil der Sohle angebrachten, mit federnder Zunge h 2 versehenen Stahlplatte h, einer unteren Schlufsplatte i und eines durch letztere und den Absatz hindurchgehenden, in eine im Fersentheil der Sohle liegenden Mutter eingeschraubten Bolzens k an der Sohle befestigt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57291D Abnehmbarer Blechabsatz für Schuhe und Stiefel Expired - Lifetime DE57291C (de)

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