DE31544C - Neuerung an Spitzen und Nägeln für Absätze und Sohlen von Schuhwerk - Google Patents
Neuerung an Spitzen und Nägeln für Absätze und Sohlen von SchuhwerkInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C13/00—Wear-resisting attachments
- A43C13/04—Cleats; Simple studs; Screws; Hob-nails
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. October 1884 ab.
Die vorliegende Erfindung hat Neuerungen an Spitzen und Nägeln für die Absätze und
Sohlen von Stiefeln und Schuhen zum Gegenstande.
Die Spitzen, auf welche sich die vorliegende Erfindung bezieht, sind Metallstücke, die dazu
bestimmt sind, in den Absatz oder die Sohle eingelegt zu werden, und zwar an irgend einer
Stelle, welche vor Abnutzung besonders geschützt werden soll.
Die Abnutzungsfläche der Spitzen kann eine Reihe von Metallnägeln bilden, die in passender
Weise gruppirt sind, oder die Spitzen können aus einem einzigen Metallstück von
entsprechendem Umrifs bestehen.
Die Spitzen sind an der Innenseite mit einem scharfen Grat versehen, der in einen zu seiner
Aufnahme bestimmten Schnitt im Unterleder eingetrieben wird; die äufsere Sohle ist ausgeschnitten,,
um den abzunutzenden Theil der Metallspitze aufzunehmen, wodurch das ausgeschnittene
Leder ersetzt wird und die Spitze mit dem Leder eine glatte Oberfläche bildet. Die äufsere Sohle übergreift auch die Enden
des Grates auf der Innenseite der Spitze, der in die Innensohle eingetrieben wird, und trägt
auf diese Weise dazu bei, die Spitze an ihrer Stelle zu erhalten.
Die Erfindung ist auch auf einzelne Stifte anwendbar, die in einen beliebigen Theil der
Sohle oder des Absatzes eingetrieben werden können.
In einzelnen Fällen, wie z. B. bei Arbeiterstiefeln, können die Spitzen.auch so angebracht
werden, dafs sie aus der Aufsensohle herausragen. ■
Fig. i. der beiliegenden Zeichnung stellt die Unterseite der Sohle eines schweren Stiefels
dar, der mit Nägeln beschlagen ist.
Fig. 2 ist ein Absatz, der an demselben angebracht werden kann und der mit Spitzen
und Nägeln besetzt ist.
Fig. 3 ist die Sohle und Fig. 4 der Absatz eines etwas leichteren Stiefels, und Fig. 5 und 6
zeigen eine dritte Varietät.
In jedem dieser drei Fälle sind Spitzen oder Nägel entsprechend der vorliegenden Erfindung
angewendet.
In Fig. ι ist jeder der Nägel α α getrennt
gegossen; einer derselben ist in Fig. 7 dargestellt. Die obere Fläche des Nagels trägt,
wie man dies aus der Zeichnung sieht, einen Grat oder eine Spitze a', die seitlich über den
Kopf des Nagels hinausragt. Dieser Grat ruht mit den beiden Enden auf der Innenfläche der
Ledersohle oder des Absatzes, in welchen der Nagel eingetrieben wird. Der obere Rand des
Grates wird zugeschärft und erhält die passende Form, um in das Unterleder einzudringen, auf
welchem die Sohle befestigt wird.
Die Nägel werden am besten aus schmiedbarem Gufseisen oder aus Bronze hergestellt.
Um die Sohle zur Aufnahme der Nägel vorzubereiten, werden Löcher in dieselbe eingev
schlagen. Dieselben werden auf der Innenseite etwas gröfser sein als auf der Aufsenseite; der
Körper des Nagels hat eine dementsprechende Gestalt.
Nachdem die Aufsensohle vorbereitet ist und von innen aus die Nägel in dieselbe gesteckt
worden sind, wird die Sohle auf das Unter-
leder gelegt, und durch Hämmern werden die Grate in die Innensohle eingeschlagen, bis die
zwei Lederstücke auf einander liegen. Im allgemeinen wird man jedoch in der beschriebenen
Weise das Innenleder markiren und es an den betreffenden Stellen verschneiden, um das Eindringen
der Grate zu erleichtern.
Da die Grate der Nägel auf der Innenseite des Leders liegen, so dienen sie auch dazu,
die Nägel entweder mit der Aufsenfläche der Sohle in einer Ebene zu erhalten oder sie beliebig
weit aus dieser Sohle vortreten zu lassen. Die Grate verhindern auch die Nägel am Herausfallen
aus der Sohle.
Der in Fig. 2 dargestellte Absatz hat ähnliche Nägel und aufserdem ist er mit einer
Spitze oder einem Beschlag versehen, der durch die Fig. 8 getrennt dargestellt ist.
Der Haupttheil des Beschlages b ist mit zwei nagelartigen Stücken c c durch zwei Grate d d
verbunden, welche dem Grat a' auf dem in Fig. 7 dargestellten Nagel ähnlich sind und auch
zu demselben Zwecke dienen, aber in diesem Falle dienen sie auch dazu, den Theil h mit
den Theilen c c zu verbinden, so dafs der Theil b nicht herausfallen kann, wenngleich er
sich am äufseren Rande des Absatzes befindet. Die Schneiden der Grate d d sind sägeartig gezahnt,
so dafs sie leichter in das Unterleder eindringen. Die in Fig. 3 dargestellte Sohle
ist mit einer Spitze versehen, welche der oben beschriebenen Absatzspitze sehr ähnlich ist. Sie
besteht aus dem Theil b, am Rande der Sohle aus zwei nagelartigen Stücken c c, die durch
Grate d d damit verbunden sind, wie dies bereits beschrieben wurde.
Der Absatz, Fig. 4, ist mit einer Spitze versehen, in welcher die nagelartigen Theile c c
ausgelassen sind und bei welcher der Grat d genügt, um die Spitze an ihrer Stelle zu erhalten.
Diese Spitze oder der Beschlag ist in Fig. 9 besonders dargestellt.
In Fig. 5 ist die Sohle mit einer Spitze versehen, wie in Fig. 3, doch ist sie etwas leichter.
Der Absatz, Fig. 6, ist mit Nägeln beschlagen; es sind dies nicht einzelne Nägel, sondern
sämmtlich in einem Stück gegossen, wie dies in Fig. 10 gesondert dargestellt ist. Sind die
Nägel so verbunden, so dienen sie dazu, dem Absatz oder dem Theil, an welchem sie angebracht
sind, vollständiger die richtige Form zu erhalten, als dies der Fall wäre, wenn sie
als getrennte Nägel angebracht wären. '
In jedem Falle ist die Art der Befestigung der Siptzen oder Nägel im wesentlichen dieselbe.
Das Leder wird zugeschnitten und die den Nägeln oder Spitzen, welche angewendet
werden sollen, entsprechenden Löcher werden eingeschlagen. Die Nägel oder Beschläge werden
dann eingeschoben, bis die Grate d, welche über die oberen Endflächen der Nägel oder
Beschläge hinausreichen, fest auf. die Innenseite des Leders drücken. Sodann wird die so vorbereitete
Aufsensohle oder der Absatz auf das Unterleder aufgelegt und darauf geschlagen. Das
Unterleder wird gewöhnlich vorgeschnitten, um das Eindringen der Nägelgrate d zu erleichtern.
Die Sohle oder der Absatz wird dann in der gewöhnlichen Weise am Unterleder befestigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Construction von Spitzen, Nägeln oder Combinationen davon für Sohlen und Absätze von Stiefeln und Schuhen mit scharfen Graten, die aus der oberen Endfläche derselben herausragen und seitlich über dieselbe hinausreichen, wobei diese Grate danach eingerichtet sind, mit ihren vorspringenden Enden auf der Innenseite des Lederstückes, auf welchem die Nägel oder Beschläge befestigt sind, aufzuliegen und das Unterleder zu durchdringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31544C true DE31544C (de) |
Family
ID=307615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31544D Expired - Lifetime DE31544C (de) | Neuerung an Spitzen und Nägeln für Absätze und Sohlen von Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31544C (de) |
-
0
- DE DENDAT31544D patent/DE31544C/de not_active Expired - Lifetime
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