DE33691C - Schärfapparat für Rasirmesser- und andere Klingen - Google Patents
Schärfapparat für Rasirmesser- und andere KlingenInfo
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- DE33691C DE33691C DENDAT33691D DE33691DA DE33691C DE 33691 C DE33691 C DE 33691C DE NDAT33691 D DENDAT33691 D DE NDAT33691D DE 33691D A DE33691D A DE 33691DA DE 33691 C DE33691 C DE 33691C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D15/00—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
- B24D15/06—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
- B24D15/08—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
- B24D15/085—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1885 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Apparate zum Schärfen von Rasirmesser- und anderen
Klingen; das Charakteristische dieses Apparates ist ein rotirender Streichriemen oder eine
Schärfwalze in Verbindung mit Vorrichtungen, durch welche die zu schärfende Klinge in entgegengesetzter
Richtung zur Walzenbewegung sich bewegt. Während dieser Bewegung ist
ein Theil der Breitseite der Klinge von der Schneidkante nach dem Rücken zu mit der
Peripherie der Walze in Berührung, wobei natürlich die Klinge unter einem Winkel gegen
die Walzenachse gehalten wird.
In einer Ausführung des Apparates kommt ein rotirender Schärfer oder eine rotirende
Walze zur Verwendung, welche mit einer Feder (oder einem Gewicht) versehen ist, die
die Walze in ihre Ausgangs- oder Normalstellung zurückzuführen sucht. Die Walze ist
in der Mitte auf einem Theile von kleinerem Durchmesser. An der Walze ist das Ende
einer Schnur befestigt und die Schnur selbst um den Walzentheil von kleinerem Durch-.messer
gewunden, während das andere Ende der Schnur entweder mit einem Halter oder einer Klemme für den Talon der Messerklinge,
oder (wie Erfinder empfiehlt, da sich herausgestellt, dafs der Halter oder die Klemme nicht
nöthig) mit einem Ring oder einer ähnlichen Vorrichtung versehen ist, in welchen der das
Messer Schärfende seinen Finger hineinsteckt.
Fig. ι zeigt die Vorder- und Fig. 2 die Endansicht
eines nach der oben genannten Modification construirten Apparates, α α1 ist der
rotirende Schärfer oder Riemen, b der mittlere Theil der Walze von kleinerem Durchmesser.
Die Theile α α1 und b können aus einem Stück
bestehen, es empfiehlt sich aber, die Theile α und al aus Holz (am besten ausgehöhlt) und
den Stab b aus Metall herzustellen und erstere auf b zu befestigen. Theil b ist von einer
Muffe c umgehen, in welche eine Feder d eingelegt ist; das eine Ende dieser Feder ist bei e
an dem Ende der Muffe, das andere Ende bei g an dem Theil b der Walze befestigt.'
h h sind auf b aufgeschobene Ringe, um die Theile.λ α1 von der Muffe c getrennt zu halten.
i ist eine Schnur, die mit einem Ende an b dadurch befestigt ist, dafs sie durch ein Loch
in b gesteckt und mit Knoten versehen ist. Die Schnur ist mehrere Male um b gewunden
und dann durch ein Loch k in der Muffe c hindurchgeführt, so dafs an dem Schnurende
ein Ring I befestigt werden kann.
Das Loch k bildet den zusammengezogenen Fortsatz eines Loches m (in Fig. 1 punktirt
angegeben), welches von der anderen Seite der Muffe ausgeht und dazu dient, die Schnur auf
den Theil b wickeln zu können, η ist ein in die Muffe c eingeschraubter Handgriff, der hohl
ist, um gleichzeitig einen Behälter zur Aufnahme der Seife zu schaffen. Wird der Apparat
in einen Kasten eingelegt, so kann der Griff η losgeschraubt und in den Theil α der Walze
eingelegt werden, während der Theil al als
Behälter für den Rasirpinsel dient.
Die Benutzungsweise <· des Apparates ist folgende:
Derselbe wird mittelst Griffes η in der linken Hand und die zu schärfende Klinge
zwischen dem Daumen und den Fingern und unter einem Winkel zur Achse der Walze α α·1
gehalten, während der kleine Finger der rechten
Claims (1)
- Hand in den Ring I gesteckt wird. Das Messer •wird dann die Walze entlang gezogen,, bis" dessen gesammte Schneidfläche mit letzterer- in Berührung gekommen ist. Während dieser Bewegung hat sich'■ die Walze selbst durch den· Zug und das Abwickeln der Schnur i in zur Bewegungsrichtung des Messers entgegengesetzter Richtung gedreht und die Feder d ari-gespannt. Die Walze wird dann durch die Wirkung dieser Fed&r zurücklaufen gelassen, dabei wickelt sich die Schnur auf, wodurch das Messer wieder zurückgeht und eine zweite Schärfung sich vollzieht. Die Messerklinge kann umgedreht werden, um beide Seiten der Schleifwalze darzubieten; es wird aber immer die eine Seite mit dem Theil1 a,- die andere' Seite- mit dem Theil al der Walze: in Berührung gebracht.In einer Modification wird der' Schärfwalze durch ein Zahngetriebe, welches durch eine Kurbel bewegt- wird,- Drehbewegung ertheilt: In diesem Falle kann das Messer mit Hülfe einer durch Rädchen bewegten Zahnstange' hin- und herbewegt werden, welches Rädchen auf der Radspindel sitzt, so dafs bei Drehung der Walze in der einen oder anderen Richtung das auf der Zahnstange festgehaltene Messer in der entgegengesetzten Richtung ■ über die Walze läuft. Diese Modification ist in Fig. 3 im Qrundrifs, in Fig. 4. in Seitenansicht dargestellt. α ist die Walze, welche sich in Lagern der andern Kasten c befestigten Metallstücke bb1 frei drehen kann, d ist ein Zahnrad, dessen Spindel sich gleichzeitig, auf Lagerstellen in den Stücken b bx frei drehen kann. Das eine Sp'indelende läuft in ein Vierkant e zur Aufnahme einer Kurbel aus, durch welche die Spindel gedreht wird. Das Rad d greift in ein auf der Walzenspiridel sitzendes Rädchen f ein. An dem" anderen Ende der Radspindel sitzt ein Rädchen g im Eingriff mit einer Zahnstange /z, welche in Führungen des Metallstückes b1 hin- und herbewegt wird. An beiden Enden der die Zähne h tragenden Schiene i sitzen zwei Stifte k /c,.. welche als Halter für den Talon der Klinge dienen, Fig. 3.Beim Drehen des Rades d wird die Walze a ih Drehung versetzt, während gleichzeitig die Zahnstange h das Messer in zur Walzenbewegung umgekehrter Richtung über die Walze führt: Bei umgekehrter Bewegung der Theile wird die Klinge zwischen die Stifte k k am anderen Ende der Zahnstange eingelegt.Pa τέ nt-Antspruch:Ein Schleif-, Streich- oder Abziehapparat für Rasirmesser- und ■ andere Klingen, bei welchem das Messer quer über eine rotirende Walze in Winkelstellung zur Achse der letzteren gezogen wird, welche Walze entweder durch eine aufgewickelte Schnur in Drehung versetzt und durch eine hierbei1 sich anspannende-Feder in die Anfangsstellung zurückgedreht wird, Fig. 1 und 2, oder durch Kurbel- und Rädertrieb vor- und zurückgedreht wird, wobei gleichzeitig der Rädertrieb mittelst Zahnstange die Bewegung der Klinge über die Walzenoberfläche veranlafst, Fig. 3 und-φHierzu ι · Blatt Zeichnungen;
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33691C true DE33691C (de) |
Family
ID=309646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33691D Expired - Lifetime DE33691C (de) | Schärfapparat für Rasirmesser- und andere Klingen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33691C (de) |
-
0
- DE DENDAT33691D patent/DE33691C/de not_active Expired - Lifetime
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