DE31504C - Motor mit Handdruckantrieb - Google Patents
Motor mit HanddruckantriebInfo
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- DE31504C DE31504C DENDAT31504D DE31504DA DE31504C DE 31504 C DE31504 C DE 31504C DE NDAT31504 D DENDAT31504 D DE NDAT31504D DE 31504D A DE31504D A DE 31504DA DE 31504 C DE31504 C DE 31504C
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- DE
- Germany
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- motor
- shaft
- pressure drive
- manual pressure
- hand
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G5/00—Devices for producing mechanical power from muscle energy
- F03G5/06—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
- F03G5/062—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
- F03G5/065—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans operated by the hand
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Apparat besteht aus einem Mechanismus, der mit Anwendung des Druckes der
Hand eine rotirende Bewegung erzeugt, und kann in Gestalt eines Instrumentes überall da
Verwendung finden, wo es einer kleinen, rasch rotirenden Kraft bedarf, wie z. B. für die
Werkzeuge der Zahnärzte, Optiker, Uhrmacher, Graveure etc., sowie auch für Demonstrationen
in Schulen, zum Treiben von Fächern, kleinen Windflügeln etc.
Ich erreiche diesen Zweck durch den in beiliegender Zeichnung veranschaulichten Mechanismus.
Fig. ι stellt den Apparat im Aufrifs dar, in welchem die rotirenden Theile sich in der
Längenachse des Griffes befinden, Fig. 2 den Aufrifs und theilweisen Schnitt mit innerer
Ansicht eines Apparates mit seitlich angebrachten rotirenden Theilen und Fig. 3 einen verticalen
Schnitt des Griffes und der die Welle umgebenden Theile und Ansicht des Mechanismus
bei abgenommenem Gehäusedeckel.
Im hohlen Handgriff a, auf welchem das Gehäuse h befestigt ist, bewegt sich ein Hebel b,
der bei c seinen Drehpunkt hat; der untere Theil dieses Hebels ist einerseits mit einer
Zunge d, andererseits mit einer flachen Feder e versehen, während das obere Ende aus einem
gezahnten Kreissegment/ besteht, welches in das Zahnrädchen g eingreift, auf dessen Achse
sich auch das damit verbundene Scheibchen i dreht, welches durch die kleinen Stangen m mx
mit den Schiebern k k1 verbunden ist. Die um die gleiche Achse und Scheibchen i zwanglos
bewegliche Lappenscheibe ο dient den Druckschiebern k kl als Führung.
Das konische Zahnrad n, welches sich ebenfalls auf der gemeinschaftlichen Achse dreht,
greift in das konische Zahnrädchen ρ mit Welle q, welche durch die auf das Gehäuse
aufgeschraubte Büchse r geführt wird und an welcher das Schwungrädchen s befestigt ist.
In Fig. 2 steht die Welle q mit Schwungrad s im rechten Winkel zum Handgriff α und
erhält seine Rotationsbewegung durch die Stirnräder t und w; im übrigen bleiben sich bei
dieser Disposition alle anderen Theile des Mechanismus wie in Fig. 3 gleich.
Soll der Apparat in Function treten, so wird der Handgriff α mit einer Hand gefafst und
die Zunge d nach innen gedrückt, wobei der Hebel b durch das gezahnte Kreissegment das
Zahnrä'dchen g mit dem Scheibchen i in rotirende Bewegung setzt; gleichzeitig werden die Schieber
k kl durch die kleinen, mit Scheibe i verbundenen
Stangen m m1 an die innere Peripherie des Zahnkranzes des Rades η angedrückt,
wodurch dasselbe mitgenommen wird und die gleiche Anzahl Touren wie das Zahnrädchen g
macht; Welle q mit ihrem Schwungrad s wird vermöge der starken Uebersetzung in eine
rasche rotirende Bewegung gesetzt. Wird der Druck der Hand aufgehoben, so gehen vermöge
der Wirkung der Feder e alle Theile wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, mit
Ausnahme der Welle q mit Schwungrad s und des Zahnrades n, welches, indem es von dem
Drucke der Schieber k ύΛ befreit ist, seine
Rotationsbewegung in der gleichen Richtung fortsetzt. e
Bei jeder Wiederholung des Handdruckes erhalten die rotirenden Theile einen neuen
Impuls, infolge dessen der Welle q eine sehr rasche und ziemlich gleichmäfsige rotirende
Bewegung ertheilt wird, die auf mannigfache Weise verwendet werden kann, indem dem
vorderen Theile der Welle q die zur Befestigung aller möglichen Instrumente oder Gegenstände
nöthige Gestalt oder Einrichtung gegeben werden kann.
Claims (1)
- Patent-AnSPruch:Ein Handdruck-Rotationsapparat als Instrument oder Werkzeug zu verwenden, welcher aus einem in einem Handgriff α und mit Deckel versehenem Gehäuse h enthaltenen Mechanismus besteht, dessen wesentliche Bestandtheile sind: Hebel b mit Feder e und gezahntes Kreissegment/, eingreifend in ein Zahnrädchen g und damit in Verbindung: Scheibchen i, Stangen m m1 mit in Lappenscheibe ο geführten Druckschiebern k k1 als zeitweise Mitnehmer der Zahnräder η oder t und eingreifend in die Zahnrädchen ρ oder u mit der Welle q und Schwungrädchen s.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31504C true DE31504C (de) |
Family
ID=307579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31504D Expired - Lifetime DE31504C (de) | Motor mit Handdruckantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31504C (de) |
-
0
- DE DENDAT31504D patent/DE31504C/de not_active Expired - Lifetime
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