DE33689C - Selbstthätig arbeitende, mehrspindlige Schlüsselbohrmaschine - Google Patents
Selbstthätig arbeitende, mehrspindlige SchlüsselbohrmaschineInfo
- Publication number
- DE33689C DE33689C DENDAT33689D DE33689DA DE33689C DE 33689 C DE33689 C DE 33689C DE NDAT33689 D DENDAT33689 D DE NDAT33689D DE 33689D A DE33689D A DE 33689DA DE 33689 C DE33689 C DE 33689C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- acting
- self
- knife
- cord
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 3
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 3
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 2
- 210000004932 little finger Anatomy 0.000 description 1
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 1
- 239000000344 soap Substances 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B39/00—General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
- B23B39/16—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
- B23B39/161—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles
- B23B39/167—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles having belt and chain transmissions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVs 33691 -
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1885 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Apparate zum Schärfen von Rasirmesser- und anderen
Klingen; das Charakteristische dieses Apparates ist ein rotirender Streichriemen oder eine
Schärfwalze in Verbindung mit Vorrichtungen, durch welche die zu schärfende Klinge in entgegengesetzter
Richtung zur Walzenbewegung sich bewegt. Während dieser Bewegung ist ein Theil der Breitseite ,der Klinge von der
Schneidkante nach dem Rücken zu mit der Peripherie der Walze in Berührung, wobei
natürlich die Klinge unter einem Winkel gegen die Walzenachse gehalten wird.
In einer Ausführung des Apparates kommt ein rotirender Schärfer oder eine rotirende
Walze zur Verwendung, welche mit einer Feder (oder einem Gewicht) versehen ist, die
die Walze in ihre Ausgangs- oder Normalstellung .zurückzuführen sucht. Die Walze ist
in der Mitte auf einem Theile von kleinerem Durchmesser. An der Walze ist das Ende
einer Schnur befestigt und die Schnur selbst um den Walzentheil von kleinerem Durchmesser
gewunden, während das andere Ende der Schnur entweder mit einem Halter oder einer Klemme für den Talon der Messerklinge,
oder (wie Erfinder empfiehlt, da sich herausgestellt, dafs der Halter oder die Klemme nicht
nöthig) mit einem Ring oder einer ähnlichen Vorrichtung versehen ist, in welchen der das
Messer Schärfende seinen Finger hineinsteckt.
Fig. ι zeigt die Vorder- und Fig. 2 die Endansicht
eines nach der oben genannten Modification construirten Apparates, α al ist der
rotirende Schärfer oder Riemen, b der mittlere Theil der Walze vpn kleinerem Durchmesser.
Die Theile α α1 und b können aus einem Stück
bestehen, es empfiehlt sich aber, die Theile ä und al aus Holz (am besten ausgehöhlt) und
den Stab b aus Metall herzustellen und erstere auf b zu befestigen. Theil b ist von einer
Muffe c umgeben, in welche eine Feder d eingelegt ist; das eine Ende dieser Feder ist bei e
an dem Ende der Muffe, das andere Ende bei g an dem Theil b der Walze befestigt.
h h sind auf b aufgeschobene Ringe, um die Theile α α1 von der Muffe c getrennt zu halten.
i ist eine Schnur, die mit einem Ende an b dadurch befestigt ist, dafs sie durch ein Loch
in b gesteckt und mit Knoten versehen ist. Die Schnur ist mehrere Male um b gewunden
und dann durch ein Loch k in der Muffe c hindurchgeführt, so dafs an dem Schnurende
ein Ring I befestigt werden kann.
Das Loch k bildet den zusammengezogenen Fortsatz eines Loches m (in Fig. 1 punktirt
angegeben), welches von der anderen Seite der Muffe ausgeht und dazu dient, die Schnur auf
den Theil b wickeln zu können, η ist ein in die Muffe c eingeschraubter Handgriff, der hohl
ist, um gleichzeitig einen Behälter zur Aufnahme der Seife zu schaffen. Wird der Apparat
in einen Kasten eingelegt, so kann der Griff η losgeschraubt und in den Theil α der Walze
eingelegt werden, während der Theil al als Behälter für den Rasirpinsel dient.
Die Benutzungsweise des Apparates ist folgende: Derselbe wird mittelst Griffes η in der
linken Hand und die zu schärfende Klinge zwischen dem Daumen und den Fingern und
unter einem Winkel zur Achse der Walze a a1
gehalten, während der kleine Finger der rechten
Hand in den Ring / gesteckt wird. Das Messer wird dann die Walze entlang gezogen, bis
dessen gesammte Schneidfläche mit letzterer in Berührung gekommen ist. Während dieser
Bewegung hat sich die Walze selbst durch den Zug und das Abwickeln der Schnur i in zur
Bewegungsrichtung des Messers entgegengesetzter Richtung gedreht und die Feder d angespannt.
Die Walze wird dann durch die Wirkung dieser Feder zurücklaufen gelassen, dabei wickelt sich die Schnur auf, wodurch
das Messer wieder zurückgeht und eine zweite Schärfung sich vollzieht. Die Messerklinge
kann umgedreht werden, um beide Seiten der Schleifwalze darzubieten; es wird aber immer
die eine Seite mit dem Theil a, die andere
Seite mit dem Theil a1 der Walze in Berührung
gebracht.
In einer Modification wird der Schärfwalze durch ein Zahngetriebe, welches durch eine
Kurbel bewegt wird, Drehbewegung ertheilt. In diesem Falle kann das Messer mit Hülfe
einer durch Rädchen bewegten Zahnstange hin- und herbewegt werden, welches Rädchen auf
der Radspindel sitzt, so dafs bei Drehung der Walze in der einen oder anderen Richtung das
auf der Zahnstange festgehaltene Messer in der entgegengesetzten Richtung über die Walze
läuft. Diese Modification ist in Fig. 3 im Grundrifs, in Fig. 4 in Seitenansicht dargestellt.
α ist die Walze, welche sich in Lagern der an dem Kasten c befestigten Metallstücke b b1
frei drehen kann, d ist ein Zahnrad, dessen Spindel sich gleichzeitig auf Lagerstellen in den
Stücken b b1 frei drehen kann. Das eine Spindelende
läuft in ein Vierkant e zur Aufnahme einer Kurbel aus, durch welche die Spindel
gedreht wird. Das Rad d greift in ein auf der Walzenspindel sitzendes Rädchen f ein. An
dem anderen Ende der Radspindel sitzt ein Rädchen g im Eingriff mit einer Zahnstange h,
welche in Führungen des Metallstückes b1 hin- und herbewegt wird. An beiden Enden der
die Zähne h tragenden Schiene i sitzen zwei Stifte k k, welche als Halter für den Talon
der Klinge dienen, Fig. 3.
Beim Drehen des Rades d wird die Walze a in Drehung versetzt, während gleichzeitig die
Zahnstange h das Messer in zur Walzenbewegung umgekehrter Richtung über die Walze
führt. Bei umgekehrter Bewegung der Theile wird die Klinge zwischen die Stifte k k am
anderen Ende der Zahnstange eingelegt.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Ein Schleif-, Streich- oder Abziehapparat für Rasirmesser- und andere Klingen, bei welchem das Messer quer über eine rotirende Walze in Winkelstellung zur Achse der letzteren gezogen wird, welche Walze entweder durch eine aufgewickelte Schnur in Drehung versetzt und durch eine hierbei sich anspannende Feder in die Anfangsstellung zurückgedreht wird, Fig. 1 und 2, oder durch Kurbel- und Rädertrieb vor- und zurückgedreht wird, wobei gleichzeitig der Rädertrieb mittelst Zahnstange die Bewegung der Klinge über die Walzenoberfläche veranlafst, Fig. 3 und 4.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33689C true DE33689C (de) |
Family
ID=309644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33689D Expired - Lifetime DE33689C (de) | Selbstthätig arbeitende, mehrspindlige Schlüsselbohrmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33689C (de) |
-
0
- DE DENDAT33689D patent/DE33689C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE33689C (de) | Selbstthätig arbeitende, mehrspindlige Schlüsselbohrmaschine | |
| DE33691C (de) | Schärfapparat für Rasirmesser- und andere Klingen | |
| DE402223C (de) | Aufschnittschneidemaschine mit Kreismesser und einer von dem Messerantrieb anzutreibenden Schleifvorrichtung | |
| AT163327B (de) | Spitzvorrichtung für Graphit- und Farbstifte, insbesondere solche ohne Umkleidung (Minen) | |
| DE225370C (de) | ||
| DE229995C (de) | ||
| DE961337C (de) | Schneidmaschine fuer Tabak, Textilfasern u. dgl. | |
| DE231172C (de) | ||
| DE287542C (de) | ||
| DE83679C (de) | ||
| DE374057C (de) | Feilvorrichtung zum Schaerfen von Messern mit kreisbogenfoermiger oder spiraliger Schneide, wie Haeckselmesser u. dgl. | |
| DE95092C (de) | ||
| DE31504C (de) | Motor mit Handdruckantrieb | |
| DE73526C (de) | Selbsttätige Spannvorrichtung für die Schleifmäntel rotirender Schleif- und Polirtrommeln | |
| DE258424C (de) | ||
| DE1457014C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abrunden der Enden von Borsten in einem Borstenbüschel | |
| DE749121C (de) | Sicherheitsrasierhobel mit einem Kamm, einem Klingenhalter zur Aufnahme der Klinge und mit einer Fuehrung fuer den Abziehriemen | |
| DE46286C (de) | Cigarren-Beschneiden | |
| DE811921C (de) | Feilenartiges Handschleifgeraet | |
| DE256433C (de) | ||
| DE268567C (de) | ||
| DE142375C (de) | ||
| DE10470C (de) | Maschine zum Ueberspinnen von Ringen aller Art | |
| DE295569C (de) | ||
| DE234279C (de) |