DE83679C - - Google Patents
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- DE83679C DE83679C DENDAT83679D DE83679DA DE83679C DE 83679 C DE83679 C DE 83679C DE NDAT83679 D DENDAT83679 D DE NDAT83679D DE 83679D A DE83679D A DE 83679DA DE 83679 C DE83679 C DE 83679C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
- B24B3/46—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of disc blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, an Mähmaschinen eine Schleifvorrichtung zu schaffen,
welche, entweder von dem Laufrade oder der Walze in Rotation versetzt, den Schleifsteinchen
eine reibende Bewegung verleiht, wodurch vermieden wird, dafs dieselben immer nur an
einer Stelle schleifen.
Die dargestellte Grasmähmaschine schneidet mittels einer von den Laufrä'dern getriebenen
horizontalen, rotirenden, an ihrer Aufsenkante scharfen Stahlscheibe das Gras ab und befördert
es mittels einer Transportvorrichtung in einen Fangkorb. Diese Maschine besorgt also das Abmähen
und auch gleichzeitig das Aufsammeln des Grases, so dafs eine nachträgliche Reinigung
der abgemähten Grasfläche nicht mehr nöthig ist.
Beiliegende Zeichnung stellt die Grasmähmaschine mit der Schleifvorrichtung dar, und
zwar bedeutet:
Fig. ι äufsere Seitenansicht,
Fig. 2 Draufsicht,
Fig. 3 Verticalschnitt durch die Mitte,
Fig. 4 Draufsicht (Transportvorrichtung und Fangkorb abgenommen),
Fig. 5 Grundrifs der Schleifvorrichtung,
Fig. 6 Aufrifsschnitt derselben,
Fig. 7 Seitenansicht des Walzenantriebes,
Fig. 8 Seitenansicht des Laufradantriebes.
Der ganze Mechanismus der Maschine wird zu beiden Seiten durch verticale Platten P
verdeckt und in der Hauptsache von den beiden Laufrädern α getragen. Dieselben drehen
sich um die inneren, feststehenden, durch die Bügel b und b1 fest verbundenen Scheiben c und
greifen mit ihren innen verzahnten Kränzen in kleinere Zahnräder d, welche auf den beiden
Enden der in den feststehenden Scheiben c gelagerten .Welle e sitzen. Sie sind nicht wie
gewöhnlich mittels Keile auf der Welle befestigt, sondern werden durch eine Sperrvorrichtung
derart beeinflufst, dafs sie nur beim Vorwärtsfahren der Maschine eine Drehung
der Welle veranlassen, während dieselbe beim Rückwärtsfahren der Maschine stillsteht. Auf
der Welle e sind aufserdem zwei konische Räder f und g aufgekeilt, und zwar zu beiden
Seiten eines darunterliegenden, horizontalen konischen Rades h, welches in einem Hebel i
gelagert ist. Hebel i ist mit dem einen Ende im Punkte il auf dem Bügelt drehbar befestigt und
liegt andererseits lose auf dem Bügel b1 und unter
dem auf dem Bügel b1 aufgeschraubten Bügel k.
Eine an dieser Stelle auf dem Hebel befestigte Feder / greift mittels eines kurzen Stiftes in
ein entsprechendes Loch des Bügels k und hält dadurch den Hebel i in seiner Lage fest.
Diese Verbindung ist jedoch leicht lösbar durch einen kleineren zweiarmigen Hebel m,
welcher im Punkte m1 mittels Scharniers in einem entsprechenden Schlitze des Hebels i
drehbar befestigt ist. Er liegt mit dem einen Ende auf dem überstehenden Stücke der
Feder / auf, während das andere, mit einem Druckknopf m2 versehene Ende etwas aus dem
Schlitze des Hebels i nach unten vorsteht. Ein Druck auf den Knopf m2 bewirkt die
Drehung des Hebels m im Punkte m1. Dadurch
wird die Feder / niedergedrückt, der kurze Stift derselben aus dem Loche des Bügels k gezogen und der Hebel i ist, soweit
es der Bügel k gestattet, drehbar, um die Stellung des Rades h zu verändern. Bügel k
ist mit drei für den Stift der Feder I bestimmten
Löchern versehen. In der Zeichnung ist der Hebel i auf das mittelste Loch gestellt. Das
ist die neutrale Stellung des Rades h, da die Entfernung der beiden verticalen konischen
Räder f und g so gewählt ist, dafs in dieser Stellung keines von beiden in das Rad h eingreift.
Giebt man dem Hebel i die in der Zeichnung strichpunktirt angedeutete Stellung,
so ist Rad h mit dem Rade g im Eingriff; bewegt man den Hebel nach der entgegengesetzten
Seite, so erfolgt der Eingriff des Rades h mit dem Rade f. Durch diese Umschaltvorrichtung
ist es möglich, den Drehungssinn des Rades h beliebig zu verändern. Nun ist Rad h gleichzeitig als Seilscheibe ausgebildet,
von welcher eine Schnur η nach der mit dem Kreismesser ο verbundenen Rolle ρ
führt, so dafs durch die Drehung des Rades h auch die Drehung des Kreismessers ο erfolgt.
Die Befestigung des Kreismessers ο geschieht durch die an den Bügel b angeschraubten
oberen Streben q und unteren Streben r und durch die mit den Seitenplatten P vernietete
Schiene s.
Um an dem Kreismesser o, nachdem dasselbe
geschärft ist, die feine Schärfe zu erhalten , ist eine selbstthätige Schleifvorrichtung
angebracht.
Diese Schleifvorrichtung ist an allen Mähmaschinen mit rotirenden Messern leicht anzubringen.
Sie besteht aus einem doppelarmigen Hebel (t), welcher an seinen äufseren Enden
je eine federnde Schiene t1 besitzt, die, an t
drehbar befestigt, an ihren anderen Endpunkten mit kleinen Schleifsteinen i2 versehen
sind. Die Schleifsteine werden durch eine einfache Klemmschraube gehalten. Der
Hebel t ist in seiner Mitte an der Mähmaschine drehbar gelagert und an seinem einen Ende
mittels einer Kurbelstange mit einem excentrisch in dem Zahnrade ν befestigten Stifte
drehbar verbunden. Das Zahnrad ν wird von dem Zahnrade der Walze u in entsprechender
Weise in Umdrehung versetzt. Bei Mähmaschinen, an welchen besagte Walze nicht vorhanden ist, kann der Antrieb der Schleifvorrichtung
in der Weise erfolgen, dafs mit dem einen seitlichen Laufrade ein kleines Zahnrad n1 in Eingriff steht, von welchem in
derselben Weise, wie vorher beschrieben, mittels des darin befindlichen excentrisch angebrachten
Stiftes ο1 und der damit verbundenen Stange p1 der Hebel t bewegt wird. Die Achse
des Zahnrades n1 ist an ihrem einen Ende drehbar gelagert und greift mit dem anderen
Ende r1 durch die Aufsenwand der Mähmaschine, so dafs durch einfache Verschiebung
des letzteren die Vorrichtung beliebig ein- und ausgeschaltet werden kann. Auf dieselbe Weise
ist auch die Achse s des Zahnrades ν gelagert, so dafs man auch dieses Zahnrad aufser Eingriff
und damit auch die Schleifvorrichtung beliebig aufser Thätigkeit setzen kann.
Hiernach ergiebt sich die Functionirung der Schleifvorrichtung von selbst. Durch die
drehende Bewegung entweder des durch die Walze ■ u angetriebenen Zahnrades v, oder des
durch das Laufrad angetriebenen Zahnrades n1 wird mittels des excentrisch angebrachten Stiftes
der Doppelhebel t in hin- und hergehende Bewegung versetzt und dadurch mittels der
federnden Schienen t1 die an ihren Enden befindlichen
Schleifsteine vor- und rückwärts bewegt, so dafs sie auf dem kreisförmigen Messer
der Mähmaschine eine reibende, schleifende Bewegung vollführen, wodurch vermieden wird,
dafs dieselben immer nur auf einer Stelle schleifen und somit der Schleifeffect bedeutend
erhöht wird. Es läfst sich die Vorrichtung derartig anbringen, dafs der eine Schleifstein
über und der andere unter das Kreismesser greift, so dafs beide Seiten des Messers geschliffen
werden.
Zum Aufsammeln des abgeschnittenen Grases . dient eine Transportvorrichtung. Sie wird gebildet
aus zwei mit Bürsten w1 versehenen
Riemen w^ welche über zwei Walzen χ gespannt
werden. Die obere derselben wird von der Welle e aus durch eine Schnur y in Bewegung
gesetzt. Das auf das Kreismesser fallende abgeschnittene Gras wird durch die Bürsten wv auf der schrägen Gleitfläche hinaufbefördert
und in den Fangkorb ^ geworfen, welcher leicht abgenommen und ausgeschüttet
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An einer Mähmaschine eine selbstthätige Schleifvorrichtung, bestehend aus einer vom Laufrade oder von der Walze in Rotation versetzten Kurbel oder Kurbelscheibe, die durch einen Hebel und zwei federnde Schienen mit reibenden Schleifsteinchen in Verbindung steht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83679C true DE83679C (de) |
Family
ID=355973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83679D Active DE83679C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83679C (de) |
-
0
- DE DENDAT83679D patent/DE83679C/de active Active
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