DE33684C - Neuerungen an Simshobeln - Google Patents

Neuerungen an Simshobeln

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Publication number
DE33684C
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Germany
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chip
sides
planes
rabbet
flap
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33684D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. POHL in Steglitz, Heesestr. 2
Publication of DE33684C publication Critical patent/DE33684C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G17/00Manually-operated tools
    • B27G17/02Hand planes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
CARL POHL in STEGLITZ. Neuerungen an Simshobeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1885 ab.
Die Spanabführung nach oben wird bedingt durch ein nach oben gehendes Spanloch, dessen Seitenwangen mit den besonders geformten eingelegten Metallplatten α nach unten konisch verlaufen und zur Ergreifung und Leitung des Spanes dienen. Mit dieser Spanführung nach oben ist das lästige und das Arbeiten erschwerende Festsetzen der Späne, wie solches bei den alten Simshobeln immer der Fall ist, aufgehoben. Diese Spanführung nach oben gestattet, dem Hobel eine breitere Bahnfläche zu geben, da mit der Verbreiterung der Bahn bei den alten Simshobeln die Unannehmlichkeit der schnellen Verstopfung des Spanloches wächst.
Die Festhaltung des Hobeleisens ist für Doppelhobel jeder Art wie auch für Simshobel zu verwenden. Der bei älteren Hobeln vorhandene hölzerne Keil und somit das durch den letzteren nur allzu häufig hervorgerufene Stopfen, Werfen und Ziehen der Bahnfläche wird vermieden.
Die Spannung des Hobeleisens f wird erreicht durch die Klappe e, welche, sobald die Schraube c angezogen wird, sich gegen den Bolzen d anlegt und in seinem unteren Theil das Hobeleisen an den Block andrückt, während der obere Theil desselben durch die Schraube c ein Gleiches erfährt.
Der Druck, welchen die Klappe e auf den Bolzen d ausübt, wird von den beiderseitig eingelegten Metallplatten b, welche zu gleicher Zeit an beiden Seiten dem zur Hälfte durchschnittenen Block die erforderliche Stabilität wiederzugeben haben, aufgenommen, wodurch eine bedeutende Dauerhaftigkeit und Solidität des Hobels erzielt wird.
Die Lage des Hobeleisens f ist bei dieser Construction abweichend von der bei älteren Simshobeln angewendeten, insofern dieselbe gegen die horizontale eine viel geneigtere ist. Mit Hülfe dieser geneigten Lage des Hobeleisens/, der tief heruntergezogenen, parabelförmig angeschärften und leicht verschiebbaren Klappe e ist es möglich, dem widerspänigen Holze wirksam entgegenarbeiten zu können, und dadurch wird der doppelte Simshobel unnöthig gemacht, wie auch durch die vorgenannten Eigenschaften der nur in engen Grenzen zu verwendende abgefelzte Doppelhobel ersetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Simshobeln, in der aus der Zeichnung ersichtlichen Verbindung, folgende drei Einrichtungen :
    ι. Ein nach oben gehendes Spanloch mit abgeschrägten Seitenwangen und beiderseitig eingelegten, besonders geformten, metallenen, sich nach unten scharf verjüngenden Führungsstücken α α, welche den Span zwingen, die Richtung nach der Spanlochmitte zu nehmen und eine bei Simshobeln
    noch nicht erreichte Spanabführung nach oben und zugleich eine Verbreiterung der Bahnfläche ermöglichen lassen.
    An beiden Seiten des Blockes am oberen Ende des Schlitzes eingelassene metallene Spannplatten b b zum festen Zusammenhalten des durch den Schlitz an beiden Seiten stark geschwächten Blockes und zur Aufnahme des Keildruckes dienend.
    Ersatz der bei Doppelhobeln nöthigen Extraklappe durch Vereinigung der Klappe und des zum Festhalten des Hobeleisens erforderlichen Spannkeiles in einem einzigen Spanneisen e.
    Hierzu' ι Blatt Z«ichnUffgen.
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