DE480712C - Saegeschraenkvorrichtung - Google Patents

Saegeschraenkvorrichtung

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DE480712C
DE480712C DEW70319D DEW0070319D DE480712C DE 480712 C DE480712 C DE 480712C DE W70319 D DEW70319 D DE W70319D DE W0070319 D DEW0070319 D DE W0070319D DE 480712 C DE480712 C DE 480712C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/02Setting saw teeth by means of hand-operated or foot-operated devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Von den bekannten Sägeschränkvorrichtungen, bei denen das zu schränkende Sägeblatt unter Freilassung des zu schränkenden Teiles der Zähne zwischen zwei Platten oder ähnlichen Klemmvorrichtungen eingespannt wird, die Zähne gegen eine Schrägfläche einer dieser Platten geschlagen werden und einstellbare Anschläge für den Rücken der verschieden breiten Sägen vorgesehen sind, ίο unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß außer den bekannten, seitlich der Auflageplatte befindlichen Rückenanschlägen noch ein einstellbares Rückenanschlaglineal für besonders schmale Sägen auswechseibar an der Amboßschiene angeordnet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Abb. ι zeigt ihn in Seitenansicht mit Querschnitt nach der Linie I-I von der Abb. 2.
Die Abb. 2 ist ein teilweiser Grundriß der Vorrichtung, die Abb. 3 ein Querschnitt nach der Linie III-III von der Abb. 2.
α ist die bekannte, z. B. aus gehärtetem Stahl bestehende Amboßschiene, die an jedem Längsrande entlang in bekannter Weise abgefaßt ist. Die vier Fasen 1, 2, 3, 4 sind bezüglich ihrer Tiefe verschieden, um auf demselben Amboß verschieden starke Schränkungen vornehmen zu können. Die Amboßschiene α liegt in einer Nut einer hölzernen Grundplatte b, an der sie mittels zweier Schraubenc befestigt ist. Diese Platten ruht auf zwei Schraubenzwingen d (nur eine gezeichnet), die zusammen mittels ihrer mit Handrädchen e versehener Schrauben die Druckplatte/ tragen. Diese stützt sich hinten je auf Rippeng· der Schraubenzwinged, vorn auf die Schienen«, und zwar liegt ihr vorderer Längsrand h genau über der oberen Kante / der Fase 1. Zwischen dem Amboß und der Druckplatte/ ist erfindungsgemäß ein dünnes, z. B. aus Metallblech bestehendes Führungslineal k eingelegt, dessen vorderer Rand genau parallel der oberen Fasenkante / liegt und als Anschlag für den hinteren Rand der zu bearbeitenden, zwischen der Druckplatte und dem Amboß einzuspannenden Sägeblätter dient. Das Lineal k ist auf der Schiene« geführt mittels zweier aus ihm ausgesparter, schräg zu seinen Längsrändern geführter Schlitze I und Schrauben m, die in der Schiene α stecken und durch diese Schlitze treten, deren Breite gleich ist dem Schraubendurchmesser. Das Lineal k kann also parallel zu sich selbst verschoben und der Abstand seines vorderen Längsrandes von der Fasenkante/ (Abfallkante) verändert werden, je nach der Breite des zu behandelnden Sägeblattes. Das Lineal k wird dünner gewählt als das dünnste der zu behandelnden Sägeblätter, damit die Druckplatte/ in jedem Falle auf das Sägeblatt, nicht auf den Streifen drückt.
Das Lineal k ist für Sägen bis etwa 10 mm Breite zu verwenden. Um mit der vorliegenden Vorrichtung auch breitere Band-, Gestell- oder Fuchsschwanzsägen von 10 bis
ι oo mm Breite schränken zu können, wird zuerst das Lineal k mit den Schrauben m entfernt, und es ist zu diesem Zwecke an jedem Ende der Vorrichtung in die Grundplatte b ein Winkelstück η so eingelassen, daß es in der Richtung senkrecht zu den Kanten Ii und i verschoben und mittels einer Stellschraube σ festgestellt werden kann. Sein hinten gelegener, aufwärts gerichteter Schenxo kel/7 dient als Anschlag für den Hinterrand der zu bearbeitenden Sägeblätter, und als Auflage für diese ist in den wagerechten Schenkel jedes Winkelstückes« eine Kopfschraube «7 eingelassen, deren oberes Ende genati in der Höhe der oberen Fläche der Amboßschiene α liegt.
Das Arbeiten mit der beschriebenen Vorrichtimg geht etwa folgendermaßen vor sich: Zunächst wird die Amboßschiene β so in die Grundplatte & eingelegt, daß diejenige ihrer Fasen vor die Kante h der Druckplatte/ zu liegen kommt, deren Abfallwinkel der gewünschten Schränkung entspricht. Handelt es sich um ein Bandsägeblatt oder sonst ein schmales Sägeblatt, so wird alsdann das Führungslineal k auf die Amboßschiene α gesetzt und mittels der Schrauben/« so eingestellt, daß von dem Sägeblatt, das mit seinem hinte'ren Rande hierauf an den Vorderrand des Lineals k angelegt wird, nur gerade der abzubiegende Teil der Zähne über die Kante h der Druckplatte / vorsteht. Dann wird mittels der Handrädchenschrauben e die Druckplatte / mäßig stark auf das Sägeblatt gedrückt. Hierauf wird mittels eines Hammers und eines Versenkstiftes in bekannter Weise jeder zweite Zahn des Sägeblattes durch leichten Schlag auf die Fläche der darunter befindlichen Fase am Amboß α hinuntergeschlagen. Ist dies auf der ganzen Länge der Druckplatte/ geschehen, so hebt man letztere leicht und schiebt das Sägeblatt weiter, spannt es wieder ein usf., bis auf seiner ganzen Länge jeder zweite Zahn geschränkt ist. Nachher-legt man das Sägeblatt mit der anderen Seite auf die Schiene« und wiederholt die beschriebene Arbeit mit der zweiten Zahngruppe.
Sollen Sägeblätter geschränkt werden, die zu breit sind, als daß sie am Lineal k angelegt werden können, so benutzt man an Stelle des letzteren die Winkelstücke ti mit ihrem aufwärts stehenden Schenkel/? als Führung und Anschlag und außer Schiene« noch die Schrauben q als Auflage für das Sägeblatt. In der Abb. 3 ist ein solches Sägeblatt in strichpunktierten Linien angedeutet.
Kommen besonders dicke Sägeblätter zur Bearbeitung, so legt man auf die Stützrippen g der Schraubenzwingen d je ein Stück Blech als Auflage für die Druckplatte /, damit die Druckfläche der letzteren genau wagerecht zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sägeschränkvorrichtung, bei der das zu schränkende Sägeblatt unter Freilassung des zu schränkenden Teiles der Zähne zwischen zwei Platten oder ähnlichen Klemmvorrichtungen eingespannt wird, die Zähne gegen eine Schrägfläche einer dieser Platten geschlagen werden und einstellbare Anschläge für die jeweilige Breite der Sägen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß außer den bekannten, seitlich an der Auflageplatte befindlichen Rückenanschlägen noch ein einstellbares Rückenanschlaglineal für besonders schmale Sägen auswechselbar an der Amboßschiene angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW70319D 1925-08-30 1925-08-30 Saegeschraenkvorrichtung Expired DE480712C (de)

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