DE336845C - Schallplattenabheber fuer Sprechmaschinen - Google Patents

Schallplattenabheber fuer Sprechmaschinen

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DE336845C
DE336845C DE1920336845D DE336845DD DE336845C DE 336845 C DE336845 C DE 336845C DE 1920336845 D DE1920336845 D DE 1920336845D DE 336845D D DE336845D D DE 336845DD DE 336845 C DE336845 C DE 336845C
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plate
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • G11B17/04Feeding or guiding single record carrier to or from transducer unit

Landscapes

  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Plattenabhcbcr für Sprechmaschinen. Plattenabheber im allgemeinen sind bekannt, und wird bei diesen Ausführungsformen die Platte mittels Gleitschienen und Gelenkhebel abgehoben. Auch ist bereits vorgeschlagen worden, die Platte auf den Schallplatten tisch unter Zwischenlage einer mit einer Scheibe versehenen Hülse zu bringen, um auf diese
to Weise durch Anheben der Hülse die Platte abheben zu können. Diese Anordnungen haben den Nachteil, daß eine mehr oder weniger starke Beschädigung der Platte stattfindet, wobei beispielsweise die Hebelanordinnigen verhältnismäßig kompliziert werden.
Das Wesen der Erfindung den bekannten
Ausführungsformeu gegenüber liegt in einem federnd wirkenden, am Gehäuse angeordneten Hebelarm, der schräg nach oben ragend über die abzuhebende Platte schwingbar an seinem freien Ende mit einem Saugnapf versehen ist, so daß die Platte nach Herunterdrücken des Armes und nach Eingriff des Saugnapfes mit dieser Platte durch Zurückschwingen des
»5 Armes angehoben wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf ein Sprech-
jo maschinengehäuse mit der Abhebevorrichtung.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung, bei welcher die Platte in abgehobenem Zustande dargestellt ist.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht in vergrößertem Maßstäbe mit der Abhebevorrichtung in ihrer normalen Lage.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch den Saugnapf.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch den Saugnapf in teilweiser Ansicht 1km seinem Eingriff mit eter Platte.
Fig. 6 ist eine besondere Ausführungsforni des Armes. An dem Sprechmaschinengehäuse ι sitzt der Schallarm 2. Derselbe kann um sein hinteres Ende 3 so gedreht werden, daß er mit Bezug zur Platte eine seitliche Lage annehmen kann, so daß die Platte von dem Gehäuse abgenommen werden kann. Mit 4 ist die Schalldose bezeichnet, an weleher der Stift S sitzt. Diese ist in bekannter Weise in senkrechter Ebene zur Schallplatte durch das Bogenstück 6 schwenkbar.
Eine Grundplatte 7 ist auf dem Sprcchniaschinengehäuse, und zwar neben dem Schallarm befestigt. 8 ist ein durch eine Feder beeinflußter Arm, der als Stange aus Federdraht hergestellt und dessen hinteres Ende zur Spirale 9 gedreht ist, welche den Drehpunkt des Armes bildet. Das senkrechte Ende 10 der Stange steckt in einer Hülse u, die an der Platte 7 sitzt. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Arm 8 in seiner normalen Lage in einer senkrechten Ebene schräg zur Platte 12 angeordnet ist. Um eine Schallplatte 13 auf die sich drehende Unterlage zu bringen, wird der Arm 8 zur Seite geschwungen, da das Ende 10 des Armes drehbar in der Hülse 11 gelagert ist. Die Platte 7 und die Länge des Armes 8 sind so augeordnet,
daß, wenn der Arm mil der Hand nach unten gedruckt wird, der Saugnapf 14, der sich am Ende des Armes befindet, mit der Schallplatte in Eingriff kommt, und zwar neben dem mittleren Zapfen 15. Die Folge einer derartigen Bewegung ist, daß die Schallplatte am Saugnapf festgehalten wird und beim Loslassen des Armes 8 mit diesem nach oben schwingt, wie es in der Fig. 2 dargestellt ist. Gleichto zeitig kann die Platte mit dem Ann etwas zur Seite ausgeschwungen werden, um abgenommen werden zu können.
Der Saugnapf besteht aus Gummi mit verhältnismäßig starken .Wänden und einem dünnen Rand. Der Saugnapf ist an dem Arm durch den Stift 16 befestigt, der in den Gummi eingelassen ist und an seinem äußeren Ende einen Knopf 17 trägt. Dieser Knopf ist auf den Stift selbst aufgeschraubt und mit einem Ansatz 18 versehen, an \velchem der Arm 8 befestigt ist. Eine achsiale Entlüftungsbohrung 19 befindet sich' in dem Stift 16. Diese Bohrung oder Kanal steht mit dem Innern des Saugnapfes in Verbindung und endigt in dem Knopf in eine Kammer 20. In diese Kammer ist ein Filzpffopfen 21 eingesetzt. Die Kammer steht nach außen hin durch die Bohrung 22 mit der Außenluft in Verbindung. Diese Bohrung kann durch den · Finger verschlossen werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Angenommen, es soll eine auf der drehbaren Unterlage der Sprechmaschine befindliche Platte abgenommen werden, dann wird der Hebel 8 durch einen Druck auf den Knopf 17 nach unten gedrückt, bis der Saugnapf 14 mit der Platte in Eingriff kommt. Die Luft entweicht dann aus dem Saugnapf durch die öffnung 22, und beim Loslassen schwingt der Arm 8 zurück infolge seiner. Federwirkung, nimmt die Platte ebenfalls mit hoch, worauf sie dann mit der Hand erfaßt werden kann. Inzwischen ist es möglioh, daß die Außcnluft langsaiii durch den Filzpfropfen 21 wieder in den Saugnapf eindringt, um die Platte freizugeben.
In der Fig. 6 ist eine besondere Ausführungsform des Armes 8 dargestellt, bei welcher der Saugnapf an einem Rohrstück 8" sitzt, welches mil der Stange teleskopartig verschoben werden kann·, um die jeweilige Länge des Armes einstellen zu können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schallplattenabheber für Sprechniaschinen, gekennzeichnet durch einen federnd wirkenden, am Gehäuse (1) angeordneten Hebelarm (8), der schräg nach oben ragend über die abzuhebende Platte (13) schwingbar und an seinem freien Ende mit einem Saugnapf (14) versehen ist, so daß die Platte nach Herunterdrücken des Armes (8) und nach Eingriff des Saugnapfes mit dieser Platte durch Zurückschwängen des' Armes angehoben wird.
2. Schallplattenabheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Saugnapf (14) ein Kanal (19) vorgesehen ist, der das Innere des Saugnapfes mit der Außenluft verbindet, wobei die durch den Kanal (19) strömende Luft durch einen Filzpfropfen (21) gedrosselt wird.
3. Schallplattenabheber nach Anspruch I und'2, dadurch gekennzeichnet, daß der Filzpfropfen (21) in einer in einem Knopf (17) vorgesehenen Kammer (20) untergebracht ist, welche mit dem Kanal (19) in dem in dem Saugnapf (14)' befestigten Stift (16) in Verbindung steht, wobei der als Überwurfmutter ausgebildete Knopf mit einem Ansatz (18) versehen ist, in welchem der Arm (8) befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920336845D 1920-09-09 1920-09-09 Schallplattenabheber fuer Sprechmaschinen Expired DE336845C (de)

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