DE336560C - Verfahren zum Austreiben der Schwefelsaeure aus Natriumbisulfat - Google Patents

Verfahren zum Austreiben der Schwefelsaeure aus Natriumbisulfat

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DE336560C
DE336560C DE1918336560D DE336560DD DE336560C DE 336560 C DE336560 C DE 336560C DE 1918336560 D DE1918336560 D DE 1918336560D DE 336560D D DE336560D D DE 336560DD DE 336560 C DE336560 C DE 336560C
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/74Preparation
    • C01B17/745Preparation from sulfates

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Description

  • Verfahren zum Austreiben der Schwefelsäure aus Natriumbisulfat. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Gewinnung der Schwefelsäure des Natriumbisulfates, welches namentlich bei der Salpeterverarbeitung in großen Mengen als Nebenprodukt abfällt. Das Verfahren besteht darin, daß das Bisulfat der Einwirkung eines Überschusses von Salzsäure bei Gegenwart von Wasser unterworfen wird, wobei Kochsalz ausfällt, aus dem die verbrauchte Salzsäure durch Behandlung mit Schwefelsäure bzw. Natriumbisulfat in an sich bekannter Weise unter Um-, setzung zu normalem schwefelsaurem Natrium wiedergewonnen werden kann. Da für den Zweck der Umwandlung des Kochsalzes zu normalem schwefelsaurem Natrium, wenn hierfür Schwefelsäure angewandt wird, theoretisch nur die Hälfte derselben erforderlich ist, als bei der Behandlung des Natriumbisulfates durch Salzsäure in Freiheit gesetzt wird, gibt das Verfahren in diesem Falle als Endergebnis die Gewinnung der sogenannten freien Schwefelsäure, welche im Bisulfat enthalten ist. Nimmt man zur Zersetzung des erhaltenen Kochsalzes Natriumbisulfat, so wird die ganze Schwefelsäure des mit Salzsäure behandelten Natriumbisulfates gewonnen.
  • Es entsteht zunächst bei der Umsetzung des Bisulfates mit Salzsäure ein Gemisch von Schwefelsäure mit der angewandten überschüssigen Salzsäure. Dieses kann unter Umständen direkt verwandt werden, oder man kann daraus auch in an sich bekannter Weise die Schwefelsäure und die Salzsäure getrennt gewinnen.
  • Bemerkenswert an dem Verfahren ist die Tatsache, daß trotz der Gegenwart der Schwefelsäure eine Ausfällung der Natriumionen durch die Salzsäure erfolgt, und zwar bis auf einen sehr geringen Restbetrag.
  • Das Verfahren ist z. B. in der Weise durchführbar, daß man gasförmige Salzsäure in eine wässerige Lösung des Natriumbisulfates, erforderlichenfalls unter Kühlung, einleitet, oder daß man festes Bisulfat in zerkleinertem Zustande mit wässeriger Salzsäure behandelt. Um eine möglichst vollständige Fällung des Natriums als Kochsalz zu erzielen, ist beim Arbeiten mit gasförmiger Salzsäure mit dem Einleiten der Säure fortzufahren, bis kein Salzsäuregas mehr aufgenommen wird. Ähnlich ist beim Arbeiten mit festem Salz und wässeriger Salzsäure die Anwendung einer konzentrierten Säure gegeben, sofern nicht durch besondere Betriebsverhältnisse eine Abweichung von dieser Regel rätlich ist, _ die namentlich beim Arbeiten mit festem Salz und der üblichen wässerigen Salzsäure des Handels in Frage kommen kann.
  • In beiden Fällen wird Kochsalz ausgeschieden, und man erhält eine Lösung, die aus wässeriger Schwefelsäure besteht, die mit der im Überschuß angewandten Salzsäure verunreinigt - ist. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Austreiben der Schwefelsäure aus Natriumbisulfat, dadurch gekennzeichnet, daß man das Bisulfat der Einwirkung von überschüssiger Salzsäure bei Gegenwart von Wasser unterwirft.
DE1918336560D 1918-06-16 1918-06-16 Verfahren zum Austreiben der Schwefelsaeure aus Natriumbisulfat Expired DE336560C (de)

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