DE336394C - Maschine zum kreuzweisen Falten von Papierbogen - Google Patents
Maschine zum kreuzweisen Falten von PapierbogenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M3/00—Devices for inserting documents into envelopes
- B43M3/02—Devices for inserting documents into envelopes equipped with documents-folding means
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
- 1Vlaschine zum kreuzweisen Falten von Papierbogen. Maschinen zum kreuzweisen Falten von Papierbogen, bei denen der Papierbogen zuerst mittels eines Falzmessers und eines Walzenpaares in Längsrichtung und dann mittels eines zweiten Falzmessers und eines zweiten Walzenpaares in Querrichtung gefaltet wird, sind! bekannt.
- Um nun bei solchen Maschinen den einmal gefalteten Papierbogen auf einfachste Weise und kürzestem Wege vor das zweite Walzenpaar zu bringen, ist dieses aufrechtstehend, unter dem ersten wagerechten Walzenpaar so angeordnet, daß der Papierbogen durch sein Eigengewicht und ordnungsgemäß gerichtet davor gelangt und von dem zweiten unteren Falzmesser in den Spalt zwischen den aufrechten Walzen hineingedrängt wird, so daß er zwischen diesen Walzen seine Querfaltung erfährt.
- Zwecks Führung des Papierbogens vor die Aufrechtwalzen gleitet er in einem Schacht nieder, dessen Rückwand von den Aufrechtwalzen gebildet wird. In der Vorderwand befindet sich der zum Durchtritt des Unterinessers erforderliche Schlitz und als unterer Abschluß des Schachtes dient der als Ablage für den kreuzweise gefalteten Papierbogen bestimmte Tisch.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Falzmaschine ist in der Zeichnung in rig. i und 2 in zwei Ansichten dargestellt.
- In Schlitzen 32 des Gestells 2 ist das Obermesser i mit seinen Zapfen 3 entgegen der Wirkung von Zugfedern 4 verschiebbar, die an Leisten 6 aufgehängt sind. Unter dem Messer i befindet sich die Tischplatte 7 mit einem Längsschlitz 8 (Fig. i), in den das Messer eintreten kann. Unter dem Tisch ist im Gestell 2 ein Walzen$atz wagerecht angeordnet, dessen Einzelwalzen 9 und io von der - im vorliegenden Falle als Handkurbelwelle ausgebildeten - Welle i i unter Zwischenschaltung eines Getriebes 12, i 2a (das kleine Zahnrad ist in Fig. 2 von dem großen überdeckt) gegenläufig gedreht werden. Unter dem wagerechten Walzensatz 9, io, und zwar in Fig. i etwas nach rechts gerückt, befindet sich--ein Satz senkrechtstehenderWalzen 15a, ,5b, die die Rückwand eines die Fortsetzung des Spaltes zwischen den Walzen 9, io bildenden Schachtes liefern, dessen Vorderwand 13 einen sie in nahezu ganzer Höhe durchziehenden Schlitz 14 aufweist. Vor diesem Schlitz 14 (in Fig. i links) befindet sich ein hochkant stehendes, wagerecht verschiebbares Messer 16, das im Gegensatz zum Messer i als Untermesser bezeichnet werden soll. Die beicCen mit ihrem Spalt hinter dem Schlitz 14 befindlichen Walzen 15a, 15b, werden von einem Kettenradgetriebe 2o, 21 und dem Kegelradgetriebe 23, 24 von der Walze io aus gegenläufig gedreht.
- Die Zahnräder 12, dienen als Steuerscheiben für das Ober- und Untermesser.
- Hierzu haben die Räder 12 außenseitig Köpfe 17, mit denen sie bei ihrer Drehung Ansätze 18 von Stangen ig erfassen können, in denen die Eziden der Zapfen 3 des Obermessers i gelagert sind. Auf ihren den Gestellwänden 2 zugekehrten Seiten haben die Räder 12 ebenfalls Vorsprünge 25, mit welchen sie auf das Gestänge für das Untermesser 16 einwirken. Dieses Gestänge besteht aus bei 27 an den Gestellwänden 2 schwingend gelagerten, zweiarmigen Hebeln 26 mit einer sie verbindenden Welle 28 und einer auf dieser drehbaren Kuppelstange 29, die mit ihrem gerade geführten Kopf 30 (Fig. i) an dem Messer 16 angelenkt ist. Federn drängen die Hebel 26 ständig in die Senkrechtlage und damit das Messer 16 in die Außergebrauchsstellung.
- Befindet sich ein Briefbogen auf dem Tisch 7, so wird dieser infolge Niederganges des Obermessers i durch den Schlitz 8 zwischen die sich gegenläufig drehenden Wagerechtwalzen 9, io gebracht. Die Bewegung des Messers und der Walzen geht dabei in der Weise vor sich, daß die Welle i i über das Getriebe i2, i2a die Walzen 9, io dreht und die Räder 12 durch Anschlag ihrer Köpfe 17 an die Vorsprünge 18, die Stangen 1g mitziehen und so das Messer i entgegen der Wirkung der Federn q. senken.
- Dadurch, daß der Papierbogen durch den Schlitz 8 im Tisch 7 hindurhgezwängt wird, erhält er seine erste (Längs-) Faltung. Nunmehr gelangt der gefalzte Bogen in den von der -Wand 13 und den Senkrechtwalzen 15a, 15v gebildeten Schacht. Es kommen dann die Vorsprünge .25 der Räder 12 auf die Schwinghebel 26 zur Wirkung, derart, daß diese ausgedreht werden. Infolgedessen wird das Untermesser 16 in den Schlitz 14 der Wand 13 geschoben, so daß es den vor ihm befindlichen Papierbogen in den Spalt zwischen den Walzen 15a, 15v hineindrängt, wodurch er die zweite Faltung (Querfaltung) erhält, die die erste kreuzt. Eine Tischplatte 31 am Ausgang des Schachtes dient einmal zum Auffangen des in diesem niederfallenden Bogens und andererseits als Auflager für den fertig gefalteten Bogen, von dem er durch Abziehen entnommen werden kann.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Maschine zum kreuzweisen Falten von Papierbogen, bei der der Papierbogen zuerst mittels eines Falzmessers und eines Walzenpaares in Längsrichtung und darauf mittels eines zweiten Falzmessers und Walzenpaares in Querrichtung gefaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich das zweite Walzenpaar (15d, 15v) in Aufrechtstellung unter der einen Walze (io) des -ersten, wagerechten Walzenpaares (9, io) befindet und der Papierbogen nach Durchgang durch das erste Walzenpaar unmittelbar vor den Spalt des zweiten Paares gelangt, in den ihn das zweite, untere Falzmesser (16) zur Bildung der Querfalte hineindrängt.
- 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet -durch einen unter dem Spalt der Wagerechtwalzen (9, io) liegenden Schacht, dessen vordere Wand (13) "einen für den Eintritt-des Untermessers . (16) bestimmten Schlitz (14) aufweist und dessen Rückwand von den Aufrechtwalzen (15a, 15v) gebildet wird, während die verlängerte Bodenplatte (31) des Schachtes zugleich als Ablage für den kreuzweise gefalteten Papierbogen dient. _
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE336394T | 1919-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE336394C true DE336394C (de) | 1921-04-30 |
Family
ID=6220312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919336394D Expired DE336394C (de) | 1919-09-02 | 1919-09-02 | Maschine zum kreuzweisen Falten von Papierbogen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE336394C (de) |
-
1919
- 1919-09-02 DE DE1919336394D patent/DE336394C/de not_active Expired
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