DE335340C - Verfahren zur Herstellung von Pfefferminzfondants - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pfefferminzfondants

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DE335340C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0205Manufacture or treatment of liquids, pastes, creams, granules, shred or powder

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von. Pfefferminzfondants. Die bisher auf den Markt gebrachten Pfefferminzfondants mußten, um sich weich zu erhalten, kandiert werden. Dies bedingte eine schwierigere und teuere Herstellungsweise, wozu der Nachteil des wenig feinen, jedenfalls nicht reinen Pfefferminzgeschmackes kam, der oft durch die wenig gute Kandiermasse erheblich verschlechtert wurde.
  • Den Gegenstand der- Erfindung bildet ein `erfahren zur Herstellung von Pfefferminzfondants, welche sich im Gegensatz zu den bekannten Verfahren schneiden und brechen lassen, und die sich unkandiert so lange weich halten, wie alle bisherigen kandierten Pfefferminzfondants.
  • Die neue Erfindung besteht darin, daß die Zuckermasse mehrfach gekocht und abgekühlt wird, wobei für einen möglichst rapiden Temperaturabfall gesorgt wird, so daß die Crememasse plötzlich erstarrt und dadurch gegen weitere Temperatur- und Lufteinflüsse immun wird.
  • Neu ist des ferneren, daß die Zuckermasse gekocht in die kalte Tabliermaschine eingebracht und zu weicher Creme geformt wird, darauf die abgeteilte Creme abermals bis zum Siedepunkt erhitzt und jetzt bei plötzlichem Temperaturabfall auf einer Marmorplatte ausgegossen und ausgerollt wird, um später geschnitten und gebrochen zu «-erden.
  • Eine beispielsweise Ausführung des Verfahrens ist folgende: Der Zucker wird in Wasser aufgelöst, bis 8o' R ohne jeden Zusatz gekocht, in die kalte Tabliermaschine eingegossen und so tabliert, daß sich die Masse allmählich erkaltend zu einer weichen Creme formt. Diese Creme würde, dauernd an der Luft, erstarren und austrocknen, also hart werden.
  • Jetzt wird eine bestimmte Menge, etwa 5o Pfund, abgewogen und in die erwärmte Knetmaschine, die beispielsweise zwecks gleichmäßiger Erhitzung in bekannter Weise reit Ölbad arbeitet, gebracht und durch Erhitzen bis 8o° aufgelöst. Hierbei findet der Zusatz von Pfefferminzöl statt. In diesem heißen Zustande wird diese Crememasse bei plötzlichem Temperaturabfall auf eine kalte Marmorplatte gegossen, ausgerollt und hierbei tüchtig geknetet. Nach dem Erkalten wird' die Masse geschnitten und gebrochen. Die so hergestellten Fondants halten sich lange Zeit verpackt weich, mindestens ebenso wie kandierte Fondants, sind dabei im Geschmack reiner und lösen sich leicht im Munde auf.

Claims (1)

  1. PATE-NT-ANspRUcH. Verfahren zur Herstellung von Pfefferminzfondants, bei der die gekochte Zuckermasse in der Tabliermaschine zur Herstellung einer weichen Crememasse stark abgekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die weiche abgeteilte Crememasse nochmals erhitzt und bei plötzlichem Temperaturabfall auf einer kalten Marmorplatte ausgegossen und ausgerollt wird, um später nach Erkalten, ohne kandiert zu sein, geschnitten und gebrochen zu werden.
DE1919335340D 1919-12-20 1919-12-20 Verfahren zur Herstellung von Pfefferminzfondants Expired DE335340C (de)

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