DE335040C - Mahlstein mit Einlagen zwischen den Mahlflaechen - Google Patents

Mahlstein mit Einlagen zwischen den Mahlflaechen

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DE335040C
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  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

  • Mahlstein mit Einlagen zwischen den Mahlflächen. Vorliegende Erfindung betrifft Mühlsteine, deren Mahlfläche aus Material verschiedener Härte zusammengesetzt ist. Es ist bekannt, daß man bei solchen Steinen Nuten in der Mahlfläche ausarbeitet, um die Arbeitswirkung zu erhöhen. Diese Nuten müssen gemäß der Abnutzung der Zwischenfläche nachgetieft werden, was jetzt durch Aushauen erfolgt. Diese Arbeit ist mühsam und zeitraubend, auch brechen dabei die Ränder vielfach aus. Die Erfindung besteht darin, daß der Nutenboden aus einem weichen, nicht zum Zerkleinern des Mahlgutes dienenden Material besteht. Es kann z. B. Holz sein oder auch ein anderer Stoff, der so weich ist, daß er sich mit einem Stemmeisen oder ähnlichen Schneidenwerkzeug 'abarbeiten (bei Holz z. B. abspänen) läßt. Dies ist dann außerordentlich bequem und auch sehr sauber ausführbar. Demgemäß braucht man nun für das Nachtiefen nur mit einem Stemmeisen. o. dgl. die Holzleiste usw. abzuspänen oder' nachzuarbeiten, was sich außerordentlich einfach und schnell ausführen läßt.
  • In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungen der Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. x eine Ansicht, Fig. 2 ein Schnitt dazu, Fig. 3 eine Ansicht der zweiten Form.
  • Die erste Ausführung zeigt eine Konuswalze. In der Fläche sind radial Holzleisten a eingesetzt, deren Stärke der Nutenbreite entspricht. In der Länge entsprechen sie der Steinlänge und in der Höhe der Abnutzungszone. Die Leisten sind radial gleichmäßig verteilt.
  • Die zweite Ausführung zeigt einen flachen Stein. Die Leisten haben wieder die Breite der Nuten, die Höhe- der Abnutzungszone und d:e Länge der Arbeitszone. Die Anordnung ist hier folgende. Eine Anzahl Nuten bzw. Leisten b, gleichmäßig über den Kreis verteilt, sind verhältnismäßig breit und laufen radial. Die Zwischenfelder sind mit schmäleren Nuten bzw. Leisten c ausgesetzt, die winkelig zu den Hauptnuten laufen. Der Zweck besteht darin, daß der Stoff erst in den Hauptnuten wirksam hereingezogen wird und sich von ihnen aus in die Felder verteilt.
  • Die Steine sind als Kunststeine gedacht. Die Brettchen werden beim Formen eingesetzt und also in die Masse eingegossen. Vorbehalten sind z. B. auch Steine, welche um einen Eisenkern gegossen sind. Ferner ist die Anwendung der Erfindung auch auf Steine oder Walzen vorbehalten, die aus Stahl bestehen. Bei solchen fräst man am fertigen Körper entsprechend tiefe Schlitze aus und setzt dann die Leisten ein. Bei anderer weicher Masse formt man auch im Kunststein wie im Stahl die Nuten erst leer und füllt sie dann mit der Masse aus.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Mahlstein mit Einlagen zwischen. den Mahlflächen, der nur mit den Flächen zu mahlen, nicht mit Kanten zu schneiden hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen (a, b, c) in den zwischen den Mahlflächen befindlichen Nuten. aus Holz oder weichem Metall o. dgl. bestehen, welches sich mit einem Schneidenwerkzeug bearbeiten läßt, so daß es keines Aushauens oder Nachpickens bedarf.
DENDAT335040D Mahlstein mit Einlagen zwischen den Mahlflaechen Expired DE335040C (de)

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DENDAT335040D Expired DE335040C (de) Mahlstein mit Einlagen zwischen den Mahlflaechen

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DE (1) DE335040C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932047C (de) * 1951-03-29 1955-08-22 Francois Janssen Muehlstein
DE1757328B1 (de) * 1968-04-25 1971-05-06 Voith Gmbh J M Verfahren zum Herstellen von Mahlwerkzeugen fuer Refiner,Defibratoren od.dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932047C (de) * 1951-03-29 1955-08-22 Francois Janssen Muehlstein
DE1757328B1 (de) * 1968-04-25 1971-05-06 Voith Gmbh J M Verfahren zum Herstellen von Mahlwerkzeugen fuer Refiner,Defibratoren od.dgl.

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