DE33475C - Neuerung an Spannvorrichtungen für Drahtspeichen - Google Patents
Neuerung an Spannvorrichtungen für DrahtspeichenInfo
- Publication number
- DE33475C DE33475C DENDAT33475D DE33475DA DE33475C DE 33475 C DE33475 C DE 33475C DE NDAT33475 D DENDAT33475 D DE NDAT33475D DE 33475D A DE33475D A DE 33475DA DE 33475 C DE33475 C DE 33475C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spokes
- wire
- tension
- disks
- hub
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 2
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 3
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B1/00—Spoked wheels; Spokes thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
Description
KAISERLICHES
In den Zeichnungen sind verschiedenartig modificirte Befestigungsweisen für die Drahtspeichen
und Spannvorrichtungen für dieselben veranschaulicht. A ist der Felgenkranz; B bezeichnet
die Speichen, A1 die Felge, C die Achse und D Dl die verstellbaren, die Stelle
der Nabe einnehmenden Befestigungsscheiben. Die Veränderung der Spannung der Drahtspeichen
B erfolgt in allen Fällen durch Veränderung-der einen oder der anderen Befestigungsscheibe
D oder D1.
In Fig. 1 und 2 sitzen auf der Gewindeachse C die beiden Scheiben D und D1, von
denen D eine konische Oeffnung hat, die gröfser als die Achse C ist, während D1 aufgeschraubt
ist. In der Oeffnung der Scheibe D sitzt die auf die Achse aufgeschraubte Mutter F1
mit ihrem entsprechend konischen Theil V, während die Drähte B durch Löcher in den
Scheiben D D1 hindurchgezogen und mit ihren Enden in der Felge A1 vernietet sind. Um
die Drahtspeichen B zu spannen, wird die Mutter F1 gedreht, so dafs sie mit ihrem
Theil F die Scheibe D von der Scheibe D1 wegzieht und so durch Vergröfserung der
Entfernung zwischen D und D1 einen Zug auf die Drähte B ausübt. Durch Drehen der
Mutter in umgekehrter Richtung läfst die Spannung naturgemäfs wieder nach.
Die in Fig. 3 gezeigte Abänderung unterscheidet sich von der vorbeschriebenen nur dadurch,
dafs die Befestigungsscheiben D D1 hier gleichzeitig auch die Muttern bilden und an
ihrem inneren Ende mit vorstehendem Rande construirt sind, gegen den sich die um den
cylindrischen Theil der Muttern geschlungenen und mit ihren Enden an der Felge festgenieteten
Drahtspeichen B anlegen. Die Spannung der letzteren wird hier wiederum durch entsprechendes
Drehen der Muttern und Aenderung der Entfernung zwischen denselben vermehrt oder
vermindert. Fig. 4 zeigt, wie die Drähte auch durch vertieft im 'Felgenkranz A liegende
Löcher gezogen und darin durch Breitschlagen ■ihrer Enden festgenietet werden können. Fig. 5
veranschaulicht die Befestigungs- und Verstellungsweise bei Eisenbahnrädern, in deren
Flantsch A1 die Drahtspeichen festgenietet werden,
die hier an der inneren Seite, wie ■ in Fig. 3, um die verstellbare Befestigungsscheibe D
und an der Aufsenseite um die Radachse geschlungen sind, indem sie sich nach innen zu
gegen die auf der Achse sitzende Büchse -D1 anlegen. Die Spannung der Drähte B wird
wieder verändert, indem man die Theile DD1 einander nähert oder von einander entfernt.
Bei der Modification Fig. 6 wird eine Aenderung der Spannung auf umgekehrte Weise,
d. h. durch Bewegung der Muttern V auf einander zu, hervorgerufen, und zwar werden die
Drahtspeichen B hierdurch wie folgt angezogen: Auf der Achse C ist die mit schüsseiförmig
ausgebauchten Enden construirte Büchse E mittelst der Klemmschraube F befestigt, und in den
Ausbauchungen sitzen die Scheiben D D1 mit den um sie herumgeschlungenen Drähten B,
die über die vorstehenden Ränder der Büchse E gespannt sind. Werden nun die Muttern V
auf einander zu gedreht, so ziehen die vorrückenden Scheiben D D die Drähte über die
Ränder von E weg stärker an, während beim Auseinanderrücken der Muttern die umgekehrte
Wirkung eintritt. Wie in Fig. 7 veranschaulicht, kann der die Stellmutter V und Scheibe D
und D1 umgebende vorspringende Rand α der Büchse E mit Einkerbungen b construirt sein,
in welche die Drähte sich einlegen, damit sie stabil bleiben und sich nicht krümmen können,
was besonders für dünne Drahtspeichen Geltung hat. Auch können die Scheiben D D mit
einem angegossenen Rande oder mit einem besonderen äufseren Ring α zu diesem Zwecke
versehen sein.
In Fig. 8 ist die Scheibe D mit der auf der Achse C sitzenden Nabe aus einem Stück gegossen
und letztere an ihrem anderen Ende mit einer Anzahl radial zur Nabenachse angeordneter
Zähne versehen, die in entsprechende Zähne in der Scheibe D1 eingreifen, welche
drehbar auf dem Ende der Nabe sitzt. Die • Achse. C .geht durch die Nabenscheibe D und
die Scheibe D1 hindurch und sowohl D als auch Z)1 sind mit Löchern c versehen, durch
welche die Drahtspeichen B auf folgende Weise hindurchgezogen werden: Der zusammenhängende
Draht B wird zunächst. durch eines der Löcher in der Felge ^1 und dann durch ein
Loch in der Scheibe D, hierauf durch das zweitnächste Loch der Felge und das nächste
Loch der Scheibe D gezogen u. s. w., bis die sämmtlichen Löcher der Scheibe D und die
Hälfte der Löcher der Felge A1 besetzt sind, worauf unter Ueberspringung der bereits durchzogenen
Löcher der Felge A1 die noch offenen
Löcher der letzteren und die Löcher der anderen Scheibe D1 mit dem Draht durchzogen
werden. Die Spannung der Drahtspeichen B wird in diesem Falle durch Drehen der
Scheibe D vermehrt, indem dabei die Zähne der Nabe über die Zähne der Scheibe D1 Weggedreht
und nach Erzielung der gewünschten Spannung und Unterbrechung der Drehung
von diesen festgehalten werden. Sollen die Drahtspeichen dann wieder in ungespannten
Zustand versetzt werden, so ist es nur nöthig, die Scheibe D1 von der Nabe wegzuziehen und
so die Zähne aufser Eingriff mit einander zu bringen, so dafs die gespannten Drähte zurückfedern
können.
Die in Fig. 9 gezeigte modificirte Einrichtung unterscheidet sich von der vorigen lediglich
durch die Art der Speichenbefestigung und der Drehung, sowie Feststellung der Nabenscheiben
DD1. Die letzteren und die Felge haben
hier so viel Löcher, wie Speichen vorhanden sind, und jede Speiche wird einzeln mittelst'
eines durch die Felgenlöcher gesteckten und umgenieteten Bolzens J an der Felge und mittelst
eines ähnlichen Bolzens an der Scheibe D bezw. D1 befestigt, so dafs also jede Speiche
unabhängig von der anderen ist. Die Scheibe D ist. wieder mit der fest auf der Achse C sitzenden
Büchse oder Nabe K aus einem Stück gegossen, während die andere drehbare Scheibe D1
mit einer kantigen MittelöfFnung die Achse umgiebt, auf welch letzterer die der Oeffnung
von D1 entsprechend kantige Mutter V verschiebbar,
aber nicht drehbar sitzt. Um die Spannung der Speichen B bei. dieser Modification
zu vergröfsern, wird die Scheibe D1 mittelst eines in die in ihr befindlichen Löcher //
eingesteckten Schlüssels gedreht, so dafs die Speichendrähte B aus ihrer radialen Lage herausgedreht
werden und hierauf die kantige Mutter V in die kantige Oeffnung der Scheibe D1hineingeschoben,
wodurch letztere festgesetzt und die Drähte B in gespanntem Zustande gehalten
werden. In Fig. 11 haben beide Scheiben DjD1
die Form von Rädern und sitzen beide mit ihren Naben fest auf der Achse C. Die Drahtspeichen B sind zwischen den Speichen der
Scheiben £> jD1 hindurchgezogen und, wie in
Fig. 10, an der Felge festgemacht. Die Vermehrung
der Spannung der Speichen B erfolgt hier dadurch, dafs ihre zwischen den Scheiben
DD1 liegenden Theile in , der Mitte durch
einen darumgelegten Spänndraht auf einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt zu zusammengezogen
werden. Dieser Spanndraht sitzt an einer Spule, die auf einer in Verstärkungen .
der Naben der Scheiben D D1 drehbar gelagerten
Stange befestigt ist; wird diese Stange gedreht, so wickelt der Spanndraht sich auf
die Spule auf und zieht die Drahtspeichen B zusammen. Die Stange kann mit Zähnen versehen
sein, in welche eine an der inneren Seite der Scheibe D1 sitzende Sperrklinke eingreift,
um die Stange, festzustellen. Durch Lösen
dieser Klinke und entgegengesetztes Drehen der Stange würden die Speichen B wieder schlaff
„gemacht werden. In Fig. 12 haben die Scheiben
D wiederum die Form eines Rades, dessen Nabe Gewinde hat und auf der ebenfalls mit
Gewinde versehenen Achse sitzt, während der Kranz der. Radscheiben bei i ausgespart und
mit durchgestecktem Bolzen j versehen ist, um welche die aus einem zusammenhängenden
Draht bestehenden und durch Löcher in der Felge, wie in Fig. 8, hindurchgezogenen Drahtspeichen
B herumgezogen sind. Die Spannung der letzteren wird in diesem Falle durch Auseinander-
oderAufeinanderzuschrauben der Radscheiben D Dl verändert. ' .
Die Einrichtung, Fig. 12 und 13, entspricht
im wesentlichen der unter Bezugnahme auf Fig. ι und 2 beschriebenen, mit dem Unterschiede
nur, dafs hier ein Versteifungsring E zwischen die Drahtspeichen B eingelegt ist,
um dieselben stabiler zu machen. In Fig. 14 ist die Scheibe D auf die Achse C aufgeschraubt,
während die Scheibe D1 eine weite konische Oeffnung hat, -in welcher die Schraubenmutter
F1 sitzt, die sich mit ihrem entsprechend konisch gestalteten TheilF1 gegen die Scheibe D1
anlegt. Durch Drehung der Mutter V1 wird, wie bei Fig. ι und 2, auch hier eine Aende-.
rung in der Spannung der Drähte B hervorgerufen.
Fig. 15 und 16 zeigen die Anordnung eines
Schwungrades, bei dem die Speichen B mittelst Schraubenbolzen an dem inneren Flantsch
des Rades und an' den auf der Welle C verschiebbar sitzenden, nach Erzielung der gewünschten
Spannung aber darauf festgekeilten Scheiben D D1 festgemacht sind. Die Spannung
erfolgt hier mittelst eines Schraubenbolzens T, dessen Ende mit einem Wirbel in der Scheibe D
befestigt ist, so dafs er sich frei darin drehen kann, während er mit seinem Gewindetheil in
einem Schraubengange in der Scheibe D1 arbeitet, so dafs also bei entsprechender Drehung
des Schraubenbolzens T, von denen am besten zwei gegenüberliegend angeordnet werden,
die Scheiben D D1 sich einander nähern oder von einander entfernen und so die Spannung
der Speichen B und dadurch die Stabilität des Rades verringern oder vergröfsern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Vorrichtungen zur Spannungsregulirung von Radspeichen aus Draht oder anderem elastischen Material, charakterisirt durch:
a) die Construction der Scheiben D und D1 mit nach innen vorstehendem Rand zur Aufnahme der sich um ihn herumlegenden Speichen B, Fig. 3;b) die modificirte Anordnung nur einer Scheibe D mit vorstehendem Rand zur Aufnahme der einen Hälfte der Speichen, deren andere Hälfte in einer Eindrehung der Achse selbst befestigt. ist, Fig. 5; ,c) die Anordnung der die Speichendrähte aufnehmenden Scheiben D mit den Muttern V in den tellerartig ausgebauchten Enden der hohlen Nabe E, Fig. 6;d) die Anbringung der Einkerbungen b im Rand α der Nabe E, um ein Krummziehen der Drähte beim Anspannen zu verhüten, Fig-7;e) die mit polygonalem Ansatz V construirte Nabe in Verbindung mit der dem Ansatz V entsprechend ausgesparten Scheibe D1 zum Feststellen der letzteren nach erfolgter Spannungsregulirung, Fig. 9;■f) die modificirte Construction der Scheiben D und D1 in Form von Rädern, zwischen welchen die hindurchgezogenen Drahtspeichen mittelst eines herumgelegten Spanndrahtes angezogen werden, Fig.. 10;g) die Anordnung des - zwischen die Drahtspeichen eingelegten Ringes E in Verbindung mit den Spannvorrichtungen' behufs Versteifung der Speichen, Fig. 12 und 13;h) die Verbindung. der Scheibe D1 mit der mit Konus V construirten Mutter V1, um durch Verschieben der Scheibe die Spannung der Drahtspeichen zu reguliren.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33475C true DE33475C (de) |
Family
ID=309439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33475D Expired - Lifetime DE33475C (de) | Neuerung an Spannvorrichtungen für Drahtspeichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33475C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100487B (de) * | 1953-07-18 | 1961-02-23 | Massey Harris Ferguson Mfg Ltd | Zerlegbares Speichenrad fuer Landmaschinen |
-
0
- DE DENDAT33475D patent/DE33475C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100487B (de) * | 1953-07-18 | 1961-02-23 | Massey Harris Ferguson Mfg Ltd | Zerlegbares Speichenrad fuer Landmaschinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3009150A1 (de) | Anordnung zum umwandeln eines fahrzeugrades mit einfacher felge in ein fahrzeugrad mit doppelfelge | |
| DE2359341A1 (de) | Schlingerbewegungsdaempfer | |
| EP0650386B1 (de) | Einrichtung zum befestigen und lösen von rollen | |
| DE2845688A1 (de) | Schaltvorrichtung fuer fahrraeder | |
| EP0421281A1 (de) | Vorrichtung zur Verstellung der Spurweite eines Fahrzeuges, insbesondere eines Ackerschleppers | |
| DE33475C (de) | Neuerung an Spannvorrichtungen für Drahtspeichen | |
| DE3607639C2 (de) | ||
| DE3914482A1 (de) | Zinkenbefestigung fuer heuwerbungsmaschinen | |
| WO2005023563A1 (de) | Befestigungseinrichtung für eine speiche an einem einspurfahrzeuglaufrad | |
| DE2914556A1 (de) | Aus reifenfelge und rad bestehende ausfuehrung | |
| DE562652C (de) | UEber den Gestellrahmen spannbare Sitzbahn fuer Stahlrohrmoebel | |
| DE525796C (de) | Steuerungsdaempfer fuer Motorraeder o. dgl. | |
| AT321752B (de) | Einrichtung zur lösbaren Verbindung eines seitlich ansetzbaren Zusatzrades mit dem luftbereiften Rad einer Zugmaschine | |
| DE4142507C2 (de) | Schnellspannabe für Fahrräder | |
| DE9115070U1 (de) | Speichenrad für Fahrzeuge, insbesondere für Fahrräder | |
| DE4410374C2 (de) | Spanneinrichtung für Nabenachsen im Fahrrad | |
| DE500670C (de) | Drahtspeichenrad | |
| AT148210B (de) | Gleitschutzeinrichtung für Radbereifungen, insbesondere von Kraftfahrzeugen. | |
| AT242018B (de) | Befestigungsvorrichtung für an Laufrädern von Schleppern od. dgl. anschließbare Gitterräder oder Zusatzgewichte | |
| AT39859B (de) | Bremskettenwinde für Handbremsen. | |
| DE74693C (de) | Elastische Verbindung der Speichen mit der Nabe von Rädern | |
| DE9214424U1 (de) | Speichenrad für Fahrzeuge, insbesondere für Fahrräder | |
| DE10230C (de) | Nachstellvorrichtungen für Packungsringe bei Dampfkolben | |
| DE38530C (de) | Elastisches Wagenrad | |
| DE2461465B2 (de) | Einrichtung zum Aufspannen von Autorädern unterschiedlicher Felgenausführung auf einem Wellenende einer Auswuchtmaschine |