DE33475C - Neuerung an Spannvorrichtungen für Drahtspeichen - Google Patents

Neuerung an Spannvorrichtungen für Drahtspeichen

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DE33475C
DE33475C DENDAT33475D DE33475DA DE33475C DE 33475 C DE33475 C DE 33475C DE NDAT33475 D DENDAT33475 D DE NDAT33475D DE 33475D A DE33475D A DE 33475DA DE 33475 C DE33475 C DE 33475C
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DE
Germany
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Application number
DENDAT33475D
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English (en)
Original Assignee
S. T. WILLIAMS in Red Bank, New-Jersey, V. St. A
Publication of DE33475C publication Critical patent/DE33475C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B1/00Spoked wheels; Spokes thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

KAISERLICHES
In den Zeichnungen sind verschiedenartig modificirte Befestigungsweisen für die Drahtspeichen und Spannvorrichtungen für dieselben veranschaulicht. A ist der Felgenkranz; B bezeichnet die Speichen, A1 die Felge, C die Achse und D Dl die verstellbaren, die Stelle der Nabe einnehmenden Befestigungsscheiben. Die Veränderung der Spannung der Drahtspeichen B erfolgt in allen Fällen durch Veränderung-der einen oder der anderen Befestigungsscheibe D oder D1.
In Fig. 1 und 2 sitzen auf der Gewindeachse C die beiden Scheiben D und D1, von denen D eine konische Oeffnung hat, die gröfser als die Achse C ist, während D1 aufgeschraubt ist. In der Oeffnung der Scheibe D sitzt die auf die Achse aufgeschraubte Mutter F1 mit ihrem entsprechend konischen Theil V, während die Drähte B durch Löcher in den Scheiben D D1 hindurchgezogen und mit ihren Enden in der Felge A1 vernietet sind. Um die Drahtspeichen B zu spannen, wird die Mutter F1 gedreht, so dafs sie mit ihrem Theil F die Scheibe D von der Scheibe D1 wegzieht und so durch Vergröfserung der Entfernung zwischen D und D1 einen Zug auf die Drähte B ausübt. Durch Drehen der Mutter in umgekehrter Richtung läfst die Spannung naturgemäfs wieder nach.
Die in Fig. 3 gezeigte Abänderung unterscheidet sich von der vorbeschriebenen nur dadurch, dafs die Befestigungsscheiben D D1 hier gleichzeitig auch die Muttern bilden und an ihrem inneren Ende mit vorstehendem Rande construirt sind, gegen den sich die um den cylindrischen Theil der Muttern geschlungenen und mit ihren Enden an der Felge festgenieteten Drahtspeichen B anlegen. Die Spannung der letzteren wird hier wiederum durch entsprechendes Drehen der Muttern und Aenderung der Entfernung zwischen denselben vermehrt oder vermindert. Fig. 4 zeigt, wie die Drähte auch durch vertieft im 'Felgenkranz A liegende Löcher gezogen und darin durch Breitschlagen ■ihrer Enden festgenietet werden können. Fig. 5 veranschaulicht die Befestigungs- und Verstellungsweise bei Eisenbahnrädern, in deren Flantsch A1 die Drahtspeichen festgenietet werden, die hier an der inneren Seite, wie ■ in Fig. 3, um die verstellbare Befestigungsscheibe D und an der Aufsenseite um die Radachse geschlungen sind, indem sie sich nach innen zu gegen die auf der Achse sitzende Büchse -D1 anlegen. Die Spannung der Drähte B wird wieder verändert, indem man die Theile DD1 einander nähert oder von einander entfernt.
Bei der Modification Fig. 6 wird eine Aenderung der Spannung auf umgekehrte Weise, d. h. durch Bewegung der Muttern V auf einander zu, hervorgerufen, und zwar werden die Drahtspeichen B hierdurch wie folgt angezogen: Auf der Achse C ist die mit schüsseiförmig ausgebauchten Enden construirte Büchse E mittelst der Klemmschraube F befestigt, und in den Ausbauchungen sitzen die Scheiben D D1 mit den um sie herumgeschlungenen Drähten B, die über die vorstehenden Ränder der Büchse E gespannt sind. Werden nun die Muttern V auf einander zu gedreht, so ziehen die vorrückenden Scheiben D D die Drähte über die Ränder von E weg stärker an, während beim Auseinanderrücken der Muttern die umgekehrte
Wirkung eintritt. Wie in Fig. 7 veranschaulicht, kann der die Stellmutter V und Scheibe D und D1 umgebende vorspringende Rand α der Büchse E mit Einkerbungen b construirt sein, in welche die Drähte sich einlegen, damit sie stabil bleiben und sich nicht krümmen können, was besonders für dünne Drahtspeichen Geltung hat. Auch können die Scheiben D D mit einem angegossenen Rande oder mit einem besonderen äufseren Ring α zu diesem Zwecke versehen sein.
In Fig. 8 ist die Scheibe D mit der auf der Achse C sitzenden Nabe aus einem Stück gegossen und letztere an ihrem anderen Ende mit einer Anzahl radial zur Nabenachse angeordneter Zähne versehen, die in entsprechende Zähne in der Scheibe D1 eingreifen, welche drehbar auf dem Ende der Nabe sitzt. Die • Achse. C .geht durch die Nabenscheibe D und die Scheibe D1 hindurch und sowohl D als auch Z)1 sind mit Löchern c versehen, durch welche die Drahtspeichen B auf folgende Weise hindurchgezogen werden: Der zusammenhängende Draht B wird zunächst. durch eines der Löcher in der Felge ^1 und dann durch ein Loch in der Scheibe D, hierauf durch das zweitnächste Loch der Felge und das nächste Loch der Scheibe D gezogen u. s. w., bis die sämmtlichen Löcher der Scheibe D und die Hälfte der Löcher der Felge A1 besetzt sind, worauf unter Ueberspringung der bereits durchzogenen Löcher der Felge A1 die noch offenen Löcher der letzteren und die Löcher der anderen Scheibe D1 mit dem Draht durchzogen werden. Die Spannung der Drahtspeichen B wird in diesem Falle durch Drehen der Scheibe D vermehrt, indem dabei die Zähne der Nabe über die Zähne der Scheibe D1 Weggedreht und nach Erzielung der gewünschten Spannung und Unterbrechung der Drehung von diesen festgehalten werden. Sollen die Drahtspeichen dann wieder in ungespannten Zustand versetzt werden, so ist es nur nöthig, die Scheibe D1 von der Nabe wegzuziehen und so die Zähne aufser Eingriff mit einander zu bringen, so dafs die gespannten Drähte zurückfedern können.
Die in Fig. 9 gezeigte modificirte Einrichtung unterscheidet sich von der vorigen lediglich durch die Art der Speichenbefestigung und der Drehung, sowie Feststellung der Nabenscheiben DD1. Die letzteren und die Felge haben hier so viel Löcher, wie Speichen vorhanden sind, und jede Speiche wird einzeln mittelst' eines durch die Felgenlöcher gesteckten und umgenieteten Bolzens J an der Felge und mittelst eines ähnlichen Bolzens an der Scheibe D bezw. D1 befestigt, so dafs also jede Speiche unabhängig von der anderen ist. Die Scheibe D ist. wieder mit der fest auf der Achse C sitzenden Büchse oder Nabe K aus einem Stück gegossen, während die andere drehbare Scheibe D1 mit einer kantigen MittelöfFnung die Achse umgiebt, auf welch letzterer die der Oeffnung von D1 entsprechend kantige Mutter V verschiebbar, aber nicht drehbar sitzt. Um die Spannung der Speichen B bei. dieser Modification zu vergröfsern, wird die Scheibe D1 mittelst eines in die in ihr befindlichen Löcher // eingesteckten Schlüssels gedreht, so dafs die Speichendrähte B aus ihrer radialen Lage herausgedreht werden und hierauf die kantige Mutter V in die kantige Oeffnung der Scheibe D1hineingeschoben, wodurch letztere festgesetzt und die Drähte B in gespanntem Zustande gehalten werden. In Fig. 11 haben beide Scheiben DjD1 die Form von Rädern und sitzen beide mit ihren Naben fest auf der Achse C. Die Drahtspeichen B sind zwischen den Speichen der Scheiben £> jD1 hindurchgezogen und, wie in Fig. 10, an der Felge festgemacht. Die Vermehrung der Spannung der Speichen B erfolgt hier dadurch, dafs ihre zwischen den Scheiben DD1 liegenden Theile in , der Mitte durch einen darumgelegten Spänndraht auf einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt zu zusammengezogen werden. Dieser Spanndraht sitzt an einer Spule, die auf einer in Verstärkungen . der Naben der Scheiben D D1 drehbar gelagerten Stange befestigt ist; wird diese Stange gedreht, so wickelt der Spanndraht sich auf die Spule auf und zieht die Drahtspeichen B zusammen. Die Stange kann mit Zähnen versehen sein, in welche eine an der inneren Seite der Scheibe D1 sitzende Sperrklinke eingreift, um die Stange, festzustellen. Durch Lösen dieser Klinke und entgegengesetztes Drehen der Stange würden die Speichen B wieder schlaff „gemacht werden. In Fig. 12 haben die Scheiben D wiederum die Form eines Rades, dessen Nabe Gewinde hat und auf der ebenfalls mit Gewinde versehenen Achse sitzt, während der Kranz der. Radscheiben bei i ausgespart und mit durchgestecktem Bolzen j versehen ist, um welche die aus einem zusammenhängenden Draht bestehenden und durch Löcher in der Felge, wie in Fig. 8, hindurchgezogenen Drahtspeichen B herumgezogen sind. Die Spannung der letzteren wird in diesem Falle durch Auseinander- oderAufeinanderzuschrauben der Radscheiben D Dl verändert. ' .
Die Einrichtung, Fig. 12 und 13, entspricht im wesentlichen der unter Bezugnahme auf Fig. ι und 2 beschriebenen, mit dem Unterschiede nur, dafs hier ein Versteifungsring E zwischen die Drahtspeichen B eingelegt ist, um dieselben stabiler zu machen. In Fig. 14 ist die Scheibe D auf die Achse C aufgeschraubt, während die Scheibe D1 eine weite konische Oeffnung hat, -in welcher die Schraubenmutter F1 sitzt, die sich mit ihrem entsprechend konisch gestalteten TheilF1 gegen die Scheibe D1
anlegt. Durch Drehung der Mutter V1 wird, wie bei Fig. ι und 2, auch hier eine Aende-. rung in der Spannung der Drähte B hervorgerufen.
Fig. 15 und 16 zeigen die Anordnung eines Schwungrades, bei dem die Speichen B mittelst Schraubenbolzen an dem inneren Flantsch des Rades und an' den auf der Welle C verschiebbar sitzenden, nach Erzielung der gewünschten Spannung aber darauf festgekeilten Scheiben D D1 festgemacht sind. Die Spannung erfolgt hier mittelst eines Schraubenbolzens T, dessen Ende mit einem Wirbel in der Scheibe D befestigt ist, so dafs er sich frei darin drehen kann, während er mit seinem Gewindetheil in einem Schraubengange in der Scheibe D1 arbeitet, so dafs also bei entsprechender Drehung des Schraubenbolzens T, von denen am besten zwei gegenüberliegend angeordnet werden, die Scheiben D D1 sich einander nähern oder von einander entfernen und so die Spannung der Speichen B und dadurch die Stabilität des Rades verringern oder vergröfsern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Vorrichtungen zur Spannungsregulirung von Radspeichen aus Draht oder anderem elastischen Material, charakterisirt durch:
    a) die Construction der Scheiben D und D1 mit nach innen vorstehendem Rand zur Aufnahme der sich um ihn herumlegenden Speichen B, Fig. 3;
    b) die modificirte Anordnung nur einer Scheibe D mit vorstehendem Rand zur Aufnahme der einen Hälfte der Speichen, deren andere Hälfte in einer Eindrehung der Achse selbst befestigt. ist, Fig. 5; ,
    c) die Anordnung der die Speichendrähte aufnehmenden Scheiben D mit den Muttern V in den tellerartig ausgebauchten Enden der hohlen Nabe E, Fig. 6;
    d) die Anbringung der Einkerbungen b im Rand α der Nabe E, um ein Krummziehen der Drähte beim Anspannen zu verhüten, Fig-7;
    e) die mit polygonalem Ansatz V construirte Nabe in Verbindung mit der dem Ansatz V entsprechend ausgesparten Scheibe D1 zum Feststellen der letzteren nach erfolgter Spannungsregulirung, Fig. 9;
    ■f) die modificirte Construction der Scheiben D und D1 in Form von Rädern, zwischen welchen die hindurchgezogenen Drahtspeichen mittelst eines herumgelegten Spanndrahtes angezogen werden, Fig.. 10;
    g) die Anordnung des - zwischen die Drahtspeichen eingelegten Ringes E in Verbindung mit den Spannvorrichtungen' behufs Versteifung der Speichen, Fig. 12 und 13;
    h) die Verbindung. der Scheibe D1 mit der mit Konus V construirten Mutter V1, um durch Verschieben der Scheibe die Spannung der Drahtspeichen zu reguliren.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT33475D Neuerung an Spannvorrichtungen für Drahtspeichen Expired - Lifetime DE33475C (de)

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DE (1) DE33475C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100487B (de) * 1953-07-18 1961-02-23 Massey Harris Ferguson Mfg Ltd Zerlegbares Speichenrad fuer Landmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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