DE10230C - Nachstellvorrichtungen für Packungsringe bei Dampfkolben - Google Patents
Nachstellvorrichtungen für Packungsringe bei DampfkolbenInfo
- Publication number
- DE10230C DE10230C DENDAT10230D DE10230DA DE10230C DE 10230 C DE10230 C DE 10230C DE NDAT10230 D DENDAT10230 D DE NDAT10230D DE 10230D A DE10230D A DE 10230DA DE 10230 C DE10230 C DE 10230C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- sleeve
- drawn
- gears
- wedge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000012856 packing Methods 0.000 title claims description 7
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims description 5
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 2
- 239000003112 inhibitor Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J9/00—Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
- F16J9/10—Special members for adjusting the rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
1879.
Klasse 47.
BENJAMIN WILLIAMS und JACOB SCOTT MATTEWS in CARDIFF (Wales).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. November 1879 ab.
Diese Erfindung hat den Zweck, den Druck der Packungsringe auf die innere Fläche des
Dampfcylinders, ohne irgend eine Dichtungsstelle zu lösen oder den Cylinderdeckel abzunehmen,
nach Belieben zu vergröfsern oder zu verringern und ihn dabei ringsum stets gleich
zu erhalten.
Fig. ι zeigt die perspectivische Ansicht, theilweise
den Schnitt eines Kolbens, welcher mit der Vorrichtung versehen ist, Fig. 2 eine obere
Ansicht bei weggenommener Deckplatte, Fig. 3 eine solche bei abgenommenem Kolbendeckel.
Fig. 4 zeigt in - oberer Ansicht in dem Sinne von Fig. 2 und 3 zugleich eine Abänderung der
Vorrichtung, Fig. 4a ist eine Seitenansicht, theilweise mit Schnitt, zu Fig. 4. gehörig; die Fig. 5
und 5 a zeigen eine Abänderung, bei welcher Kegel- anstatt Stirnräder angewendet sind.
Das hintere Ende A der Kolbenstange ist mit einer Hülse A1 umgeben, die an ihrem
einen Ende einen festen Flantsch besitzt, welcher zu einem Stirnrad B ausgebildet ist. Dieses
Stirnrad ist in den Kolbendeckel C eingelassen und wird durch die Deckplatte K an seiner
Stelle erbalten. Es greift in die drei, vier oder mehr Getriebe D ein, welche ebenfalls in entsprechenden
Vertiefungen des Kolbendeckels liegen und auf Spindeln sitzen, die an dem Umfange des Kolbenkörpers in Ausschnitten gelagert
sind. Diese Spindeln sind mit Schraubengewinden versehen, auf denen keilförmige Muttern E sitzen, welche auf die kegelförmigen
Schnittstellen eines aus Theilen zusammengesetzten Ringes F. wirken. Der Ring F liegt
innerhalb eines gewellten federnden Ringes G, der seinerseits dann wieder auf den äufseren
Packimgsring von Metall oder anderem Stoff wirkt.
Wenn die Hülse A1 und mit ihr das Stirnrad B auf der Kolbenstange gedreht wird, so
drehen sich alle Getriebe E in derselben Richtung und veranlassen dadurch die-keilförmigen
Muttern, auf ihren mit Schraubengewinde versehenen Spindeln sich zu verschieben und bei
Drehung in dem richtigen Sinne sodann durch Vermittelung des Ringes F und des Federringes
G die Kolbenringe anzuspannen. Versieht man die Getriebespindeln abwechselnd mit
Rechts- und Linksgewinde und richtet danach auch abwechselnd ' die Keilfiächen der Muttern
und der Stirnenden der Ringtheile ein, so wird ein zusammenwirkender Druck von oben und
von unten gleichzeitig auf die Ringtheile ausgeübt, wodurch ein Festklemmen durch Reibung
verhütet wird. .
Zur Umdrehung der Hülse A1 dient das
aufserhalb des Dampfcylinders sitzende Rad A'1.
Um die gegenseitige Winkellage der Kolbenstange zu der Hülse bei jeder Nachstellung gehörig
sichern zu können, ist am Ende der Kolbenstange die' Kapsel H aufgeschraubt,
welche gegen das Innere der Hülse mit einem in dieselbe eingeschliffenen Kegel wirkt. Beim '
Anziehen der Kapsel wirkt dieser Kegel einmal als Reibungshemmung gegen das Verdrehen von
A' zu A-, sodann als Absperrventil gegen das Austreten von Dämpfen zwischen Stange und
Hülse. Die Deckplatte K überdeckt die in dem Kolben vertieft liegenden Mechanismen, wie
auch die Schrauben, welche den Kolbendeckel mit dem Kolbenkörper verbinden.
Die'Spindeln der Getriebe können statt mit
Gewinden auch mit Excentern versehen werden, die auf die entsprechend geformten Enden der
Ringtheile oder auf die federnden Ringe oder direct auf die Packungsringe wirken.
Eine Abänderung der Anordnung ist in den Fig. 4 und 4 a gezeichnet. Hier ist an Stelle
eines Excenters auf die, Spindel des Getriebes E ein zweites Getriebe E1 gesetzt, welches in
eine bogenförmige Zahnstange / greift, die zwischen Kolben und Kolbendeckel pafst und
in einer kreisförmigen Nuth mit entsprechender Feder geführt wird. Diese Zahnstangen sind
aufserdem auch keilförmig gestaltet, so dafs sie, wenn sie durch Umdrehung der Getriebe E
in einer Kreislinie (das dünnere Ende voran) verschoben werden, auf den gewellten Federring
- eine Keilwirkung ausüben und denselben ausdehnen, wodurch dann wieder die Kolbenringe
gespannt werden. Bei dieser Abänderung geht die Kolbenstange nicht durch den Boden
des Cylinders. Die Hülse Az und die Mutter H
müssen daher rnittelst eines Schlüssels angezogen werden, der durch eine entsprechende
centrale Oeffnung im Cylinderboden eingeführt
■wird. Man kann also den Kolben nur beim Stillstand der Maschine nachspannen, nachdem
man den Verschlufs der Oeffnung des Cylinderbodens entfernt hat.
. In den Fig. 5. und 5 a sind Kegelräder statt
der Stirnräder angeordnet. Die Getriebe D sind in Schlitzen des Kolbenkörpers eingelassen und
auf ihren Spindeln unverschiebbar befestigt. Diese sind auf ihren Enden mit Gewinden versehen und greifen damit in die Keile E, so
dafs beim Drehen der Räder in geeignetem Sinne das Anspannen des Kolbens mittelst Einwirkung
der Keile erfolgt. Auch hier kann man die Zwischenglieder fortlassen, so dafs die
Schrauben direct auf die Packung wirken.
Claims (1)
- Patent'Ansprüche;i. Die Mittel zur Spannung von Kolbenringen, um das gleichzeitige Drehen der Keil- oder Excenterspindeln behufs ihrer Wirkung auf die federnde Packung mittelst der Hülse A' und der Stirn- oder Kegelräder B D zu veranlassen, wie beschrieben und gezeichnet.; 2. In einem Federpackungskolben die Hülse A', welche das Rad B in Eingriff mit den Getrieben D trägt, die in den Kolbenkörper C eingelassen sind, und deren mit Gewinde versehene Spindeln in keilförmigen Muttern stecken, die auf die Theile eines Ringes F wirken, um die federnden Kolbenringe nach aufsen zu drücken, welche Hülse ferner mit dem Handrade A2 und der Schlufsmutter H versehen ist, zum Zwecke und wesentlich in der Weise, wie beschrieben und gezeichnet.3. Die Abänderung der unter 1. und 2. erwähnten Spannvorrichtung für Dampfkolben, welche darin besteht, dafs Getriebe Ex auf bogen- und keilförmige Zahnstangen /wirken, die in Nuthen des Kolbens geführt werden, wesentlich wie beschrieben und in den Fig. 4 und 4 a gezeichnet.4. Das Kegelrad B auf der Hülse A% in Eingriff mit den Kegelgetrieben £>, deren radial stehende Spindeln auf Keile E und mittelst dieser auf die Kolbenringe wirken, zum Zwecke und wesentlich in der Weise, wie beschrieben und in den Fig. 5 und 5 a gezeichnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10230C true DE10230C (de) |
Family
ID=287546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10230D Active DE10230C (de) | Nachstellvorrichtungen für Packungsringe bei Dampfkolben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10230C (de) |
-
0
- DE DENDAT10230D patent/DE10230C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3700968C2 (de) | ||
| EP0239830B1 (de) | Vorrichtung zur Verstellung der relativen Drehlage zwischen einem Zahnrad und einem mit diesem gleichachsig gelagerten Zahnkranz | |
| DE1153946B (de) | Sich selbst verriegelnde Mutter oder Schraube | |
| DE2625407C2 (de) | Anziehvorrichtung zum Anspannen eines Schraubenbolzens | |
| DE2439329B2 (de) | Rollenbefestigung für Rollenrichtmaschinen | |
| DE2459645C2 (de) | Schraub- und Transportvorrichtung für eine aus Stiftschrauben und zugehörigen Befestigungsmuttern bestehende Deckelverschraubung eines Druckbehälters, insbesondere eines Kernreaktor-Druckbehälters | |
| DE69412040T2 (de) | Mechanische schraubenspannvorrichtung | |
| DE4341707C2 (de) | Hydraulische Gewindebolzenspannvorrichtung | |
| DE2728054C3 (de) | Einstellvorrichtung für Reibscheibenkupplungen und -bremsen | |
| CH209896A (de) | Drangläufige Schraubenverbindung. | |
| DE10230C (de) | Nachstellvorrichtungen für Packungsringe bei Dampfkolben | |
| DE1507613B1 (de) | Kreiselbrecher | |
| DE2635678C3 (de) | Vorrichtung zum Anziehen, Vorspannen und Lösen einer aus Mutter und Schraube bestehenden Schraub-Verbindung | |
| DE2322196C3 (de) | Einstellvorrichtung für die Zugmittel-Spannanordnung eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes | |
| DE8534790U1 (de) | Vorrichtung zum Sichern von Schraubenbolzen gegen Drehung | |
| DE2714163B2 (de) | Einstellvorrichtung für die Zugmittelspannanordnung eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes | |
| EP0468178B1 (de) | Zahnrad für den Antrieb der Zylinder von Offsetdruckmaschinen | |
| DE3616839C2 (de) | ||
| DE2902361C2 (de) | Hydraulische Schraubenspannvorrichtung | |
| DE1450293B2 (de) | Muffenrohrverbindung | |
| DE3611284C2 (de) | ||
| DE612804C (de) | Kettenbaumantrieb fuer Baeummaschinen | |
| DE905344C (de) | Vorrichtung zum Verhindern des Zurueckfederns langer, von einem Ende her angetriebener Wellenleitungen, insbesondere der Streckwerkwalzen von Spinnereimaschinen | |
| DE2139417A1 (de) | Selbstsichernde Mutter und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE850406C (de) | Geschwindigkeitswechselgetriebe fuer Fahrraeder |