DE10230C - Nachstellvorrichtungen für Packungsringe bei Dampfkolben - Google Patents

Nachstellvorrichtungen für Packungsringe bei Dampfkolben

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DE10230C
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DENDAT10230D
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Original Assignee
B. Williams & J. S. Matthews in Cardiff, Wales
Publication of DE10230C publication Critical patent/DE10230C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/10Special members for adjusting the rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

1879.
Klasse 47.
BENJAMIN WILLIAMS und JACOB SCOTT MATTEWS in CARDIFF (Wales).
N ach stell vor richtung en für Packungsringe bei Dampfkolben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. November 1879 ab.
Diese Erfindung hat den Zweck, den Druck der Packungsringe auf die innere Fläche des Dampfcylinders, ohne irgend eine Dichtungsstelle zu lösen oder den Cylinderdeckel abzunehmen, nach Belieben zu vergröfsern oder zu verringern und ihn dabei ringsum stets gleich zu erhalten.
Fig. ι zeigt die perspectivische Ansicht, theilweise den Schnitt eines Kolbens, welcher mit der Vorrichtung versehen ist, Fig. 2 eine obere Ansicht bei weggenommener Deckplatte, Fig. 3 eine solche bei abgenommenem Kolbendeckel. Fig. 4 zeigt in - oberer Ansicht in dem Sinne von Fig. 2 und 3 zugleich eine Abänderung der Vorrichtung, Fig. 4a ist eine Seitenansicht, theilweise mit Schnitt, zu Fig. 4. gehörig; die Fig. 5 und 5 a zeigen eine Abänderung, bei welcher Kegel- anstatt Stirnräder angewendet sind.
Das hintere Ende A der Kolbenstange ist mit einer Hülse A1 umgeben, die an ihrem einen Ende einen festen Flantsch besitzt, welcher zu einem Stirnrad B ausgebildet ist. Dieses Stirnrad ist in den Kolbendeckel C eingelassen und wird durch die Deckplatte K an seiner Stelle erbalten. Es greift in die drei, vier oder mehr Getriebe D ein, welche ebenfalls in entsprechenden Vertiefungen des Kolbendeckels liegen und auf Spindeln sitzen, die an dem Umfange des Kolbenkörpers in Ausschnitten gelagert sind. Diese Spindeln sind mit Schraubengewinden versehen, auf denen keilförmige Muttern E sitzen, welche auf die kegelförmigen Schnittstellen eines aus Theilen zusammengesetzten Ringes F. wirken. Der Ring F liegt innerhalb eines gewellten federnden Ringes G, der seinerseits dann wieder auf den äufseren Packimgsring von Metall oder anderem Stoff wirkt.
Wenn die Hülse A1 und mit ihr das Stirnrad B auf der Kolbenstange gedreht wird, so drehen sich alle Getriebe E in derselben Richtung und veranlassen dadurch die-keilförmigen Muttern, auf ihren mit Schraubengewinde versehenen Spindeln sich zu verschieben und bei Drehung in dem richtigen Sinne sodann durch Vermittelung des Ringes F und des Federringes G die Kolbenringe anzuspannen. Versieht man die Getriebespindeln abwechselnd mit Rechts- und Linksgewinde und richtet danach auch abwechselnd ' die Keilfiächen der Muttern und der Stirnenden der Ringtheile ein, so wird ein zusammenwirkender Druck von oben und von unten gleichzeitig auf die Ringtheile ausgeübt, wodurch ein Festklemmen durch Reibung verhütet wird. .
Zur Umdrehung der Hülse A1 dient das aufserhalb des Dampfcylinders sitzende Rad A'1.
Um die gegenseitige Winkellage der Kolbenstange zu der Hülse bei jeder Nachstellung gehörig sichern zu können, ist am Ende der Kolbenstange die' Kapsel H aufgeschraubt, welche gegen das Innere der Hülse mit einem in dieselbe eingeschliffenen Kegel wirkt. Beim ' Anziehen der Kapsel wirkt dieser Kegel einmal als Reibungshemmung gegen das Verdrehen von A' zu A-, sodann als Absperrventil gegen das Austreten von Dämpfen zwischen Stange und Hülse. Die Deckplatte K überdeckt die in dem Kolben vertieft liegenden Mechanismen, wie auch die Schrauben, welche den Kolbendeckel mit dem Kolbenkörper verbinden.
Die'Spindeln der Getriebe können statt mit Gewinden auch mit Excentern versehen werden, die auf die entsprechend geformten Enden der Ringtheile oder auf die federnden Ringe oder direct auf die Packungsringe wirken.
Eine Abänderung der Anordnung ist in den Fig. 4 und 4 a gezeichnet. Hier ist an Stelle eines Excenters auf die, Spindel des Getriebes E ein zweites Getriebe E1 gesetzt, welches in eine bogenförmige Zahnstange / greift, die zwischen Kolben und Kolbendeckel pafst und in einer kreisförmigen Nuth mit entsprechender Feder geführt wird. Diese Zahnstangen sind aufserdem auch keilförmig gestaltet, so dafs sie, wenn sie durch Umdrehung der Getriebe E in einer Kreislinie (das dünnere Ende voran) verschoben werden, auf den gewellten Federring - eine Keilwirkung ausüben und denselben ausdehnen, wodurch dann wieder die Kolbenringe gespannt werden. Bei dieser Abänderung geht die Kolbenstange nicht durch den Boden des Cylinders. Die Hülse Az und die Mutter H müssen daher rnittelst eines Schlüssels angezogen werden, der durch eine entsprechende centrale Oeffnung im Cylinderboden eingeführt
■wird. Man kann also den Kolben nur beim Stillstand der Maschine nachspannen, nachdem man den Verschlufs der Oeffnung des Cylinderbodens entfernt hat.
. In den Fig. 5. und 5 a sind Kegelräder statt der Stirnräder angeordnet. Die Getriebe D sind in Schlitzen des Kolbenkörpers eingelassen und auf ihren Spindeln unverschiebbar befestigt. Diese sind auf ihren Enden mit Gewinden versehen und greifen damit in die Keile E, so dafs beim Drehen der Räder in geeignetem Sinne das Anspannen des Kolbens mittelst Einwirkung der Keile erfolgt. Auch hier kann man die Zwischenglieder fortlassen, so dafs die Schrauben direct auf die Packung wirken.

Claims (1)

  1. Patent'Ansprüche;
    i. Die Mittel zur Spannung von Kolbenringen, um das gleichzeitige Drehen der Keil- oder Excenterspindeln behufs ihrer Wirkung auf die federnde Packung mittelst der Hülse A' und der Stirn- oder Kegelräder B D zu veranlassen, wie beschrieben und gezeichnet.
    ; 2. In einem Federpackungskolben die Hülse A', welche das Rad B in Eingriff mit den Getrieben D trägt, die in den Kolbenkörper C eingelassen sind, und deren mit Gewinde versehene Spindeln in keilförmigen Muttern stecken, die auf die Theile eines Ringes F wirken, um die federnden Kolbenringe nach aufsen zu drücken, welche Hülse ferner mit dem Handrade A2 und der Schlufsmutter H versehen ist, zum Zwecke und wesentlich in der Weise, wie beschrieben und gezeichnet.
    3. Die Abänderung der unter 1. und 2. erwähnten Spannvorrichtung für Dampfkolben, welche darin besteht, dafs Getriebe Ex auf bogen- und keilförmige Zahnstangen /wirken, die in Nuthen des Kolbens geführt werden, wesentlich wie beschrieben und in den Fig. 4 und 4 a gezeichnet.
    4. Das Kegelrad B auf der Hülse A% in Eingriff mit den Kegelgetrieben £>, deren radial stehende Spindeln auf Keile E und mittelst dieser auf die Kolbenringe wirken, zum Zwecke und wesentlich in der Weise, wie beschrieben und in den Fig. 5 und 5 a gezeichnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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