DE334403C - Steinspaltmaschine - Google Patents

Steinspaltmaschine

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Publication number
DE334403C
DE334403C DE1919334403D DE334403DD DE334403C DE 334403 C DE334403 C DE 334403C DE 1919334403 D DE1919334403 D DE 1919334403D DE 334403D D DE334403D D DE 334403DD DE 334403 C DE334403 C DE 334403C
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DE
Germany
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stone
machine
splitting machine
chisel
rollers
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Expired
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DE1919334403D
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OTTO BURKHARDT DIPL ING
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OTTO BURKHARDT DIPL ING
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Publication of DE334403C publication Critical patent/DE334403C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/225Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising for scoring or breaking, e.g. tiles
    • B28D1/226Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising for scoring or breaking, e.g. tiles with plural scoring tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Steinspaltmaschine: Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Steinspaltmaschine, welche insbesondere dazu bestimmt ist, Steinplatten in einzelne Streifen von bestimmter Breite und diese wieder -in einzelne Stücke von bestimmter Länge zu zerlegen sowie letzteren ini Bedarfsfalle noch eine bestimmte Form zu geben. Die Maschine besteht aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Drucklufthämmern oder gleichwertigen Werkzeugen, unter deren Meißeln zugeschärfte Rollen drehbar gelagert sind. Zwischen den Meißeln und den Rollen werden die Steinplatten hindurchgeführt, welche dadurch gleichzeitig auf ihrer Ober- und Unterfläche eingeritzt werden und nunmehr entsprechend den Ritzfugen durchgebrochen werden können.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i die Ansicht, Fig. 2 die Draufsicht.
  • Die Drucklufthämmer 1 sind an einem Querträger 2 befestigt, welcher an seinen Enden mit je einem Auge 3 auf senkrechten Säulen 14 in der Höhe verstellbar gelagert ist. Die Verstellung erfolgt z. B. mittels zweier auf den Säulen sitzender Muttern q.. In der eingestellten Lage wird der Querträger 2 durch eine in den Augen 3 sitzende Klemmschraube 5- oder sonstige Vorrichtung gesichert. Der Stahlmeißel 6 jedes Hammers 1 besitzt eine Querbohrung oder sonstige Haltevorrichtung zum Durchtritt eines Stiftes 7, in dessen Enden je eine Feder 8 eingehängt ist. Die freien Enden der Federn 8 greifen an einer am Hammerzylinder befestigten Rohrschelle 9 an. Unterhalb jedes Meißels 6 ist eine Rolle 1o mit zugeschärftem, glattem oder gezacktem Rande, eine Meißelrolle, auf einer wagerechten Welle 11 gelagert, welche durch eine Riemenscheibe 12 von irgendeiner Kraftquelle aus angetrieben wird und in den Fußgestellen 13 gelagert ist. Letztere tragen auch die Säulen 1q..
  • Die Steinplatte 15 ruht auf den Meißelrollen 1o und ist durch federnde Klammern 16 geführt, über welchen eine Anschlagleiste 17 zur Bestimmung der Ritzfugen angebracht ist. In dem unteren Schenkel der Klammern 16 ist ein Schraubenbolzen 18 befestigt, der durch den oberen Schenkel frei hindurchtritt und oben eine Mutter 1g aufnimmt, um die Spannung der Klammern entsprechend der Steinstärke einstellen zu können. Die Klammern 16 werden von Längsschienen 2o getragen, die einerseits an den Säulen 1¢ und anderseits an auf der Zeichnung nicht dargestellten Fußgestellen befestigt sind. Der bei der Bearbeitung der Steine sich entwickelnde Staub wird durch einen Trichter 21 abgesaugt.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende Die Steinplatte 15 wird in die Klammern 16 zwischen die Meißel 6 und die Rollen 1o eingeschoben. Hierauf werden die Hämmer 1 und die Welle ii-in Betrieb gesetzt sowie die Steinplatte 15 senkrecht zur Welle 1z vorgeschoben. Der Vorschub der Steinplatte 15 erfolgt durch die Rollen 1o selbst oder von Hand bzw. durch eine mechanische Vorrichtung. Die Meißel 6, deren Hämmer auf die richtige Höhe gegenüber. der Steinplatte eingestellt sind, hämmern in schnellen und kräftigen Stößen auf die Platte 15. Hierdurch entstehen zusammenhängende Ritzfugen in der Oberfläche des Steines, in dessen Unterfläche die Meißelrollen =o entsprechende Ritzfugen einarbeiten. Die Wirkung der Meißel 6 und der Rollen =o kommt infolge der federnden Lagerung der Steinplatte voll zur Geltung, während die Einschaltung der Federn 8 zwischen den Meißeln 6 und den Hammerzylindern i eine Zerstörung des Steines verhindert. Genügt ein einmaliger Durchgang des Steines =5 durch die Maschine nicht, so wird die Steinplatte so lange hin und her bewegt, bis die Ritzen die nötige Tiefe erhalten, um die Platte in entsprechende Stücke zerbrechen zu können. Die entstandenen Längsstreifen werden dann quer durch die Maschine geführt.
  • Die Maschine eignet sich auch zur Herstellung von Wetzsteinen, deren äußere Konturen zunächst in die Steinplatte eingeritzt werden, worauf man diese den Ritzfugen entlang abbricht. Die derart hergestellten Erzeugnisse können unmittelbar auf der Schleifmaschine fertig bearbeitet werden. Auch andere Gegenstände können auf der Maschine hergestellt werden. Ini, Bedarfsfalle erhält der Stein =5 keine geradlinige, sondern eine entsprechend der gewünschten Form gekrümmte Führung.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Steinspaltmaschine, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Drucklufthämmer (i, 6) und eine gleiche Anzahl unter deren Meißeln (6) angeordneter Meißelrollen (=o), zwischen denen (6, =o) das Werkstück (=5) hindurchgeführt wird, um gleichzeitig auf der Ober- und Unterfläche eingeritzt zu werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (=5) in federnden Klammern (i6) elastisch geführt ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Meißeln (6) und ihren Zylindern (i) Federn (8) eingeschaltet sind. BERLIN. G9DRUCKT INDER REICHSDRUCKEREI.
DE1919334403D 1919-08-14 1919-08-14 Steinspaltmaschine Expired DE334403C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE334403T 1919-08-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE334403C true DE334403C (de) 1921-03-14

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ID=6216153

Family Applications (1)

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DE1919334403D Expired DE334403C (de) 1919-08-14 1919-08-14 Steinspaltmaschine

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DE (1) DE334403C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212848B (de) * 1959-05-12 1966-03-17 Philips Nv Vorrichtung zum In-Stuecke-Trennen einer mit einer Anzahl von Einkerbungslinien versehenen Platte aus sproedem Material
US5915370A (en) * 1996-03-13 1999-06-29 Micron Technology, Inc. Saw for segmenting a semiconductor wafer
EP1437205A1 (de) * 2003-01-11 2004-07-14 Euroditan S.L. Fliesenschere

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US5915370A (en) * 1996-03-13 1999-06-29 Micron Technology, Inc. Saw for segmenting a semiconductor wafer
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