DE3342953C2 - Ausstellvorrichtung - Google Patents

Ausstellvorrichtung

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Abstract

Für ein beispielsweise als Ausstellvorrichtung an Drehkippfenstern o. dgl. benutzbares Gelenkgetriebe, das die Kippöffnungsweite des Flügels begrenzt und das Drehöffnen desselben nicht behindert, wird eine Auflauf-Bremsvorrichtung geschaffen, deren Bremskraft sich in Abhängigkeit vom Spreizwinkel zwischen den Getriebegliedern selbsttätig verändert, und zwar so, daß sie bei Verkleinerung des Spreizwinkels stetig zunimmt, während sie bei einer Vergrößerung dieses Spreizwinkels stetig abnimmt. Unter Benutzung von durch Zapfengelenke o. dgl. schwenkbeweglich miteinander verbundenen Gestängen, die um das Zapfengelenk o. dgl. entweder in Deckungslage übereinander oder in mindestens spitzwinklige Spreizlage zueinander einstellbar sind, wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß wenigstens eine der einander zugewendeten Flächen der Gestänge mit einem Bremsbelag versehen ist, der sich vom Zapfengelenk o. dgl. aus in Gestänge-Längsrichtung erstreckt und quer dazu gerichtete Auflaufschrägen aufweist und/oder mit solchen Auflaufschrägen in Wirkverbindung steht.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ausstellvorrichtung mit einem mehrere, jeweils durch ein Zapfengelenk schwenkbeweglich miteinander verbundene Gestängeteile aufweisenden Gestänge aus Flachmaterial, insbesondere Bandstahl, bei der die Gestängeteile jeweils um das sie miteinander verbindende Zapfengelenk entweder in Deckungslage übereinander oder in mindestens spitzwinklige Spreizlage zueinander einstellbar sind und an mindestens einem der Zapfengelenke eine Auflauf-Bremsvorrichtung aufweisen.
  • Ausstellvorrichtungen dieser Gattung werden auf vielen Gebieten der Technik als Halte-, Stütz- und Führungsmittel zwischen zusammenarbeitenden und dabei in bestimmter Weise zueinander relativ beweglichen Bauteilen vorgesehen.
  • Besonders häufig kommen dabei solche Ausstellvorrichtungen bei beweglichen Abschlüssen für Öffnungen in Gebäuden, Fahrzeugen, Möbeln od. dgl. zum Einsatz, wie dies beispielsweise die DE-OS 28 21 761 als bekannt nachweist.
  • Bei diesen gattungsgemäßen Ausstellvorrichtungen wird eine Unzulänglichkeit darin gesehen, daß die wirksame Bremsfläche der im Bereich des Zapfengelenkes vorgesehenen Bremsbeläge bei jedem möglichen Spreizwinkel zwischen benachbarten Gestängeteilen, d. h., also sowohl bei großem als auch bei kleinem Spreizwinkel immer gleichbleibt. Es stellt sich dadurch nämlich der Nachteil ein, daß die Bremswirkung sich bei vorgegebener Bremskraft in Abhängigkeit von der relativen Winkellage zwischen den durch das Zapfengelenk verbundenen Gestängeteilen verändert, und zwar in der Weise, daß die Bremswirkung sich um so mehr verringert, je kleiner der Spreizwinkel zwischen den durch das Zapfengelenk miteinander verbundenen Gestängeteilen wird.
  • Im praktischen Gebrauch der Ausstellvorrichtungen ist es jedoch oft erwünscht, daß auch bei kleinen Spreizwinkeln zwischen den durch die Zapfengelenke miteinander verbundenen Gestängeteilen eine gute Bremswirkung erhalten bleibt, damit auch kleine Öffnungsspalten zwischen den Öffnungen in Gebäuden, Fahrzeugen, Möbeln od. dgl. und den zugehörigen Abschlüssen sicher fixiert werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausstellvorrichtung der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß die Bremswirkung am Zapfengelenk der Gestängeteile bei geringer Spreizlage und zunehmender Deckungslage der Gestängeteile erhöht wird.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß wenigstens eine der einander zugewendeten Flächen der Gestängeteile mit einem Bremsbelag versehen ist, der sich vom Zapfengelenk aus in Gestänge-Längsrichtung erstreckt und quer dazu gerichtete Auflaufschrägen aufweist und/oder mit solchen Auflaufschrägen der gegenüberliegenden Fläche in Wirkverbindung steht.
  • Der besondere Vorteil dieses Lösungsprinzips für die angegebene Aufgabe liegt darin begründet, daß die wirksame Bremsfläche zwischen den jeweils durch ein Zapfengelenk schwenkbeweglich miteinander verbundenen Gestängeteilen in Abhängigkeit vom Spreizwinkel selbsttätig veränderbar ist, und zwar umgekehrt proportional zum jeweiligen Spreizwinkel zwischen den über den Bremsbelag zusammenwirkenden Gestängeteilen. Bei in Deckungslage übereinanderstehenden Gestängeteilen hat also die wirksame Bremsfläche ihre maximale Flächengröße, während sie bei maximalem Spreizwinkel ihre minimale Flächengröße aufweist.
  • In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Ausstellvorrichtung ist nach Anspruch 2 vorgesehen, daß der Bremsbelag aus einem verschleißfestem Werkstoffstreifen, z. B. Federstahlband, Kunststoff oder auch einem Verbundmaterial, besteht und über das Zapfengelenk, sowie mindestens eine weitere Befestigungsstelle drehsicher an dem seinen Träger bildenden Gestängeteil verankert ist.
  • Bewährt hat sich ferner eine Ausbildung, bei der nach Anspruch 3 eine weitere Ausgestaltung darin besteht, daß der Bremsbelag wenigstens in Normalrichtung zur Ebene der Gestängeteile begrenzt elastisch angeordnet und/oder ausgebildet ist. Im einfachsten Falle kann zu diesem Zweck nach Anspruch 4 der Bremsbelag aus einem gegenüber der Anlagefläche des Gestängeteils konvex gewölbt profilierten Schichtkörperstreifen bestehen. Vorteilhaft hierbei ist, daß der Schichtkörper bestrebt ist, seine maximale Wölbungslage einzunehmen. Da er diese jedoch nur dort beibehalten kann, wo er nicht vom benachbarten Gestängeteil übergriffen ist, wird er um so mehr unter Vorspannung gesetzt, je kleiner der Spreizwinkel zwischen benachbarten Gestängeteilen eingestellt ist.
  • Die größte Vorspannung ergibt sich bei Deckungslage zwischen benachbarten Gestängeteilen, so daß in diesem Falle, nicht nur die Größe der wirksamen Bremsfläche, sondern auch die wirksame Bremskraft selbsttätig variiert wird.
  • Bewährt hat es sich erfindungsgemäß, wenn nach Anspruch 5 die Längskanten des Bremsbelages parallel zu den Längskanten des ihn tragenden Gestängeteiles verlaufen. Auch ist es wichtig, daß nach Anspruch 6 die Auflaufschrägen sich mindestens über einen der Länge des Bremsbelages entsprechenden Bereich erstrecken. Dabei können nach den Merkmalen des Anspruchs 7 die Auflaufschrägen über ihre gesamte Länge gleichbleibende Breite haben. Sie können jedoch auch, entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 8, in verschiedenden Längenbereichen unterschiedlich breit ausgebildet sein. In diesem Falle ist es wiederum möglich, gemäß Anspruch 9 die Breite der Auflaufschrägen in ihrer Längsrichtung durch gegeneinander geneigte Begrenzungslinien zu bestimmen, oder aber nach Anspruch 10 die Breite der Auflaufschrägen in ihrer Längsrichtung durch bogenförmig verlaufende Begrenzungslinien einzugrenzen.
  • Bei einer Ausstellvorrichtung, deren durch das Zapfengelenk verbundene Gestängeteile jeweils nach entgegengesetzten Richtungen über das Zapfengelenk hinausragen, ist nach Anspruch 11 eine weitere Ausgestaltung dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbelag und ggf. auch die Auflaufschrägen sich jeweils nach entgegengesetzten Richtungen vom Zapfengelenk erstrecken. Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt besonders in der zueinander gegenläufig Wirkrichtung der beidseitig vom Zapfengelenk ausgehenden Bremsbeläge.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich nach Anspruch 12 noch dadurch, daß ein über zwei verschiedene Zapfengelenke mit zwei weiteren Gestängeteilen in Verbindung stehendes Gestängezwischenglied beidseitig mit Bremsbelägen und/oder Auflaufschrägen versehen oder in Wirkverbindung gehalten ist. In diesem Falle bietet sich in besonderem Maße die Benutzung einer Ausgestaltung an, bei welcher die Breite der Bremsbeläge und/oder Auflaufschrägen in ihrer Längsrichtung durch gegeneinander geneigte Begrenzungslinien bestimmt ist, indem nämlich gemäß Anspruch 13 die Neigungsrichtung der Begrenzungslinien für die an den beiden Seiten des Gestängezwischengliedes befindlichen Bremsbeläge und/ oder Auflaufschrägen zueinander entgegengesetzt verläuft. Da auch die relative Bewegungsrichtung der beiden weiteren Gestängeglieder relativ zum Gestängezwischenglied entgegengesetzt verläuft, läßt sich durch die zuletzt genannte Maßnahme die Bremswirkung besonders günstig beeinflussen.
  • Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Ausstellvorrichtung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigt
  • Fig. 1 in schematisch vereinfachter Draufsichtdarstellung eine Ausstellvorrichtung in Form eines sogenannten Ellipsenlenkers als Geradführungsgestänge zwischen dem feststehenden Rahmen und dem wenigstens um eine untere, waagerechte Achse kippbaren, vorzugsweise aber auch um eine seitliche lotrechte Achse drehbaren, Flügel eines Fensters oder einer Tür bei maximal möglicher Kippöffnungsstellung,
  • Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch bei nur geringer Kippöffnungsstellung des Flügels,
  • Fig. 3 etwa in natürlicher Größe und ausführlicher Darstellung den in Fig. 1 mit III gekennzeichneten Bereich der Ausstellvorrichtung,
  • Fig. 4 etwa in natürlicher Größe den in Fig. 2 mit IV gekennzeichneten Bereich der Ausstellvorrichtung,
  • Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V durch die Ausstellvorrichtung nach Fig. 3,
  • Fig. 6 eine Ansicht in Pfeilrichtung VI der Fig. 3 und 5,
  • Fig. 7 einen Schnitt an der der Fig. 5 entsprechenden Stelle durch die Ausstellvorrichtung bei in Schließlage am feststehenden Rahmen anliegenden Flügel,
  • Fig. 8 einen der Fig. 7 entsprechenden Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform einer Ausstellvorrichtung, während die
  • Fig. 9 und 10 der Fig. 3 entsprechende Draufsichtsdarstellungen von Ausstellvorrichtungen wiedergeben, die verschiedene Ausführungsvarianten der abgewandelten Bauart nach Fig. 8 erkennen lassen.
  • Anhand der Fig. 1 bis 10 der Zeichnung wird die Benutzung der Ausstellvorrichtungen in Verbindung mit Fenstern und Türen erläutert, bei denen der Flügel relativ zum feststehenden Rahmen zumindest um eine untere, waagerechte Achse aus der Schließlage in eine Öffnungsstellung gekippt werden kann. Vorzugsweise läßt sich dabei der Flügel relativ zum feststehenden Rahmen aber auch noch um eine seitliche, lotrechte Achse aus der Schließlage in eine Öffnungsstellung drehen, so daß es sich hier um Drehkippfenster oder -türen handelt.
  • Selbstverständlich ist die Benutzung solcher Ausstellvorrichtungen jedoch nicht auf Fenster und Türen beschränkt. Vielmehr können sie auch als Halterungen und Führungen für andere Einsatzzwecke in Gebrauch genommen werden, beispielsweise als Klappenhalter und/oder Deckelstützen für Kastenmöbel, Behälter od. dgl.
  • In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist eine aus einem Ausstellarm 1 und einem Zusatzarm 2 bestehende Ausstellvorrichtung 3 zwischen dem feststehenden Rahmen 4 und dem Flügel 5 eines Drehkippfensters bzw. einer Drehkipptür 6 angeordnet. Dabei ist der Ausstellarm 1 durch ein Zapfengelenk 7 in einem Lagerbock 8 am feststehenden Rahmen 4 ausschließlich schwenkbar gehalten. Das Zapfengelenk 7 im Lagerbock 8 befindet sich dabei vorzugsweise in Fluchtlage mit der lotrechten Drehachse für den Flügel 5. Das andere Ende des Ausstellarms 1 greift über ein Zapfengelenk 9 verschwenkbar und verschiebbar in eine Schlitzführung 10 eines Gestängeteils 11 ein, welches am Flügel 5, parallel zu dessen Ebene verlaufend, befestigt ist.
  • Der Zusatzarm 2 des Gelenkgetriebes 3 ist sowohl am Ausstellarm 1 durch ein Zapfengelenk 12 als auch am Gestängeteil 11 durch ein Zapfengelenk 13 ausschließlich schwenkbar befestigt.
  • Die Längenverhältnisse zwischen den Zapfengelenken 9 und 12 sowie den Zapfengelenken 12 und 7 am Ausstellarm 1 und die Längenverhältnisse zwischen den Zapfengelenken 12 und 13 am Zusatzarm 2 der Ausstellvorrichtung 3 werden vorzugsweise so gewählt, daß diese mit dem am Flügel 5 befestigten Gestängeteil 11 als sogenannter Ellipsenlenker zusammenwirkt, der bei der Kippöffnungsbewegung des Flügels 5 zwischen diesem und dem festehenden Rahmen 4 die Funktion einer Geradführung hat, während er bei Drehöffnen des Flügeln als dessen oberes Drehgelenk benutzt werden kann.
  • Ein Vergleich der Fig. 1 und 2 macht deutlich, daß bei der quer zum feststehenden Rahmen 4 gerichteten Kippöffnungsbewegung des Flügels sich der Spreizwinkel 14 zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 sowie auch der Spreizwinkel 15 zwischen dem Zusatzarm 2 und dem flügelseitigen Gestängeteil 11 verändert. In der maximalen Kippöffnungsstellung des Flügels 5 haben dabei die Spreizwinkel 14 und 15 jeweils ihren größten Wert, während sie in der Schließlage des Flügels 5 sowie auch beim Drehöffnen desselben den Wert Null einnehmen, weil dann nämlich Ausstellarm 1, Zusatzarm 2 und Gestängeteil 11 sich in Deckungslage übereinander befinden.
  • Bei der aus Ausstellarm 1 und Zusatzarm 2 bestehenden und mit einem als Lager- und Führungselement dienenden Gestängeteil 11 zusammenwirkenden Ausstellvorrichtung 3 ist es oft erwünscht oder sogar Bedingung, die Beweglichkeit der zusammenwirkenden Elemente relativ zueinander durch Bremsvorrichtungen zu beeinflussen, und zwar dergestalt, daß sie bei jeder einstellbaren Größe der Spreizwinkel 14 und 15 mit ausreichender Sicherheit gegen unerwünschtes Verstellen durch äußere Krafteinwirkung festgehalten werden.
  • Aus der Fig. 3 bis 10 der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen von Auflauf-Bremsvorrichtungen ersichtlich, die mit dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 sowie ggf. auch mit dem als Führungselement dienenden Gestängeteil 11 der Ausstellvorichtung 3 zusammenwirken, wenn diese als Geradführungsgestänge, beispielsweise zwischen dem feststehenden Rahmen 4 und dem Flügel 5 eines Drehkippfensters oder einer Drehkipptür, in Benutzung genommen wird, wie das den Fig. 1 und 2 entnommen werden kann.
  • Bei dem in den Fig. 3 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel einer aus Ausstellarm 1 und Zusatzarm 2 bestehenden sowie am Gestängeteil 11 gelagerten und geführten Ausstellvorrichtung 3 wird eine Auflauf-Bremsvorrichtung dadurch gebildet, daß beispielsweise die der nach abwärts gerichteten Seitenfläche 1&min; des Ausstellarmes 1 zugewendete, also aufwärts gerichtete, Seitenfläche 2&min; des Zusatzarmes 2 mit einem Bremsbelag 16 versehen ist, der sich vom Zapfengelenk 12 aus in Längsrichtung des den Zusatzarm 2 bildenden Gestängeteils erstreckt. Dieser Bremsbelag 16 kann dabei mit quer zur Längsrichtung des Zusatzarmes 2 geneigten Auflaufflächen versehen sein, indem er beispielsweise eine konvex gewölbte Profilierung hat, und/oder er kann mit Auflaufflächen 1&min;&min; zusammenwirken, die an der abwärts gerichteten Fläche 1&min; des Ausstellarms 1, an dessen Längskanten anschließend, vorgesehen sind.
  • Der Bremsbelag 16 besteht aus einem verschleißfesten Werkstoffstreifen, z. B. aus Federstahlband, aus Kunststoff oder auch einem Verbundmaterial, und ist über das Zapfengelenk 12 sowie mindestens eine weitere Befestigungsstelle 17&min;, 17&min;&min; drehsicher am Zusatzarm 2 verankert.
  • Aus der Fig. 1 bis 4 geht hervor, daß der Zusatzarm 2 über das ihn mit dem Ausstellarm 1 ausschließlich schwenkbar verbindende Zapfengelenk 12 hinaus verlängert ist und daß der Bremsbelag sich auf der Oberseite 2&min; dieses Zusatzarms relativ zu einer durch das Zapfengelenk 12 od. dgl. gehenden Querebene in symmetrischer Anordnung befindet, wie das deutlich die Fig. 3 und 4 erkennen lassen. Die zusätzlichen Befestigungsstellen 17&min; und 17&min;&min; für den Bremsbelag 16 bestehen aus an dessen Enden abgewinkelt angeformten Zungen 16&min; und 16&min;&min;, die in Ausnehmungen 18&min;, 18&min;&min;des Zusatzarms 2 eingreifen.
  • Besonders bewährt hat es sich, wenn der Bremsbelag 16 wenigstens in Normalrichtung zur Seitenfläche 2&min; des Zusatzarmes 2 begrenzt elastisch angeordnet und/oder ausgebildet ist.
  • Besonders bewährt hat es sich zu diesem Zweck, den Bremsbelag 16 aus einem konvex gewölbt profilierten Federstahlband zu fertigen und dieses so zu bemessen, daß seine beiden Längskanten 19&min; und 19&min;&min; sich auf der Seitenfläche 2&min; des Zusatzarmes 2 in Seitwärtsrichtung gleitbeweglich abstützen. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 verlaufen dabei die beiden Längskanten 19&min; und 19&min;&min; des Bremsbelages 16 parallel zu den Längskanten des Zusatzarmes 2, und zwar so, daß sie zumindest im entspannten Zustand einen gewissen Abstand zu den Längskanten des Zusatzarmes 2 aufweisen.
  • Es ist selbstverständlich, daß dann, wenn sich an der abwärts gerichteten Seitenfläche 1&min; des Ausstellarmes 1 Auflaufschrägen 1&min;&min; befinden, diese Auflaufschrägen 1&min;&min; eine Länge haben, die mindestens gleich der Länge des mit ihnen in Wirkverbindung tretenden Bremsbelages 16 am Zusatzarm 2 ist.
  • Die Wirkungsweise der Auflauf-Bremsvorrichtung kann durch besondere Formgebung der Auflaufschrägen 1&min;&min; an der unteren Seitenfläche 1&min; des Ausstellarms 1 beeinflußt werden. Am einfachsten Falle haben dabei diese Auflaufschrägen 1&min;&min; über ihre gesamte Länge gleichbleibende Breite, so daß das Auftreffen ihrer verschiedenen Längenbereiche auf den Bremsbelag 16 ausschließlich vom jeweiligen Spreizwinkel 14 zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 abhängig ist.
  • Die Auflaufschrägen 1&min;&min; können jedoch in verschiedenen Längenbereichen auch unterschiedlich breit ausgebildet sein, beispielsweise kann ihre Breite in Längsrichtung durch gegeneinander geneigte Begrenzungslinien bestimmt werden, dergestalt, daß ihr Auftreffen auf den Bremsbelag 16 in den verschiedenen Längenbereichen außer vom jeweiligen Spreizwinkel 14 zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 noch vom Keilwinkel zwischen den gegeneinander geneigten Begrenzungslinien abhängig wird.
  • Denkbar ist es schließlich auch, die Breite der Auflaufschrägen 1&min;&min; an der unteren Seitenfläche 1&min; des Ausstellarmes 1 in ihrer Längsrichtung durch bogenförmig verlaufende Begrenzungslinien zu bestimmen. Die Bremscharakteristik der Auflauf-Bremsvorrichtung läßt sich auf diese Art und Weise bereits bei der Herstellung der Ausstellvorrichtung 3 mit verhältnismäßig einfachen Mitteln auf unterschiedliche Bedürfnisse abstimmen.
  • Ein Vergleich zwischen den Fig. 3 und 4 der Zeichnung macht deutlich, daß die Größe der jeweils wirksamen Bremsflächen der in den Fig. 3 bis 7 dargestellten Auflauf-Bremsvorrichtung hauptsächlich vom Spreizwinkel 14 zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 der Ausstellvorrichtung 3 abhängig ist.
  • Bei großem Spreizwinkel 14 zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 ist dabei nur ein relativ kleiner Flächenbereich des Bremsbelages 16 mit der ihm zugewendeten Seitenfläche 1&min; des Ausstellarms 1 in Wirkeingriff, während sich dieser wirksame Bremsflächenbereich, wie Fig. 4 zeigt, um so mehr vergrößert, je kleiner der Spreizwinkel 14 zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 eingestellt wird. Die Größe der wirksamen Bremsfläche verhält sich also umgekehrt proportional zur Größe des Spreizwinkels 14 zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2, d. h. bei einem Spreizwinkel von 0°, bei dem der Ausstellarm 1 mit dem Zusatzarm 2 und dem Gestängeteil 11 sich in Deckungslage übereinander befinden, ist die maximale Bremsflächengröße der Auflauf-Bremsvorrichtung zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 in Wirkeingriff.
  • In den Fig. 8 bis 10 der Zeichnung ist ein Aufführungsbeispiel einer als Geradführungsgestänge für Drehkippfenster, -türen od. dgl. benutzbaren Ausstellvorrichtung 3 gezeigt, welches sich von demjenigen nach den Fig. 3 bis 7 dadurch unterscheidet, daß eine zusätzliche Auflauf-Bremsvorrichtung auch noch zwischen dem Zusatzarm 2 und dem als Lager- und Führungselement dienenden Gestängeteil 11 wirksam ist.
  • Auch die zweite Auflauf-Bremsvorrichtung nach den Fig. 8 bis 10 weist einen Bremsbelag 20 auf, der beispielsweise an der unteren Seitenfläche 2&min;&min; des Zusatzarmes 2 sitzt und sich vom Zapfengelenk 13 od. dgl. zwischen dem Zusatzarm 2 und dem als Lager- und Führungselement dienenden Gestängeteil 11 aus in Längsrichtung des Zusatzarmes 2 erstreckt. Die Länge des Bremsbelages 20 kann dabei auf den Abstand zwischen den beiden Zapfengelenken 12 und 13 od. dgl. des Zusatzarmes 2 abgestimmt sein. Sie kann aber auch kürzer als dieser Abstand bemessen werden.
  • Der Bremsbelag 20 kann aus dem gleichen Werkstoff wie der Bremsbelag 16 bestehen, beispielsweise ein konvex gewölbt profilierter Federstahlband-Streifen sein, der mit der oberen Seitenfläche 11&min; des als Lager- und Führungselement dienenden Gestängeteils 11 zusammenwirkt. An den Längskanten des Gestängeteils 11 können in dem mit dem Bremsbelag 20 zusammenwirkenden Längenbereich Auflaufschrägen 11&sec; vorgesehen werden, die das Zusammenwirken des Bremsbelages 20 mit der oberen Seitenfläche 11&min; des Gestängeteils 11 vorteilhaft beeinflussen.
  • Selbstverständlich liegt es auch im Rahmen der Möglichkeiten, den Bremsbelag 20 auf der oberen Seitenfläche 11&min; des Gestängeteils 11&min; zu befestigen und die zugehörigen Auflaufschrägen 11&min; an der unteren Seitenfläche 2&min;&min; des Zusatzarmes 2 anzuordnen.
  • Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß die Breite der mit dem Bremsbelag 16 des Zusatzarms 2 zusammenwirkenden Auflaufschrägen 1&min;&min; an der unteren Seitenfläche 1&min; des Ausstellarmes 1 in ihrer Längsrichtung durch gegeneinander geneigte Begrenzungslinien bestimmt wird, und daß auch die Breite der Auflaufschrägen 11&min;&min; an der oberen Seitenfläche 11&min; des Gestängeteils 11 in ihrer Längsrichtung durch gegeneinander geneigte Begrenzungslinien bestimmt wird. Dabei ist zu sehen, daß die Neigungsrichtungen der Begrenzungslinien für die Auflaufschrägen 1&min;&min; am Ausstellarm 1 und die Begrenzungslinien für die Auflaufschrägen 11&min;&min; am Gestängeteil 11 so verlaufen, daß in gegenseitiger Deckungslage von Ausstellarm 1, Zusatzarm 2 und Gestängeteil 11 zueinander entgegengesetzte Neigungsrichtungen gegeben sind.
  • In Fig. 10 ist hingegen zu sehen, daß die die Breite der Auflaufschrägen 1&min;&min; am Ausstellarm 1 und 1&min;&min; am Gestängeteil 11 in Längsrichtung auch bogenförmig verlaufen können, wobei beispielsweise die Begrenzunglinien für die Auflaufschrägen 1&min;&min; von den Längskanten des Ausstellarms 1 weg konkav gewölbt verlaufen, während die Begrenzungslinien am Gestängeteil 11 zu dessen Längskanten eine konvex gewölbte Anordnung aufweisen.
  • Im Rahmen der erfindungsgemäßen Ausgestaltungsmöglichkeiten liegt es auch, den Bremsbelag 16 gemäß den Fig. 3 bis 7 oder die Bremsbeläge 16 und 20 gemäß den Fig. 8 und 10 so zu gestalten, daß ihre Längskanten nicht parallel zu den Längskanten des tragenden Gestängegliedes verlaufen, sondern gegenüber diesen eine Neigungslage aufweisen bzw. gekrümmt gestaltet sind.
  • Erwähnenswert ist auch noch, daß sämtliche Gestängeglieder der Ausstellvorrichtungen 3, also Ausstellarm 1, Zusatzarm 2 und auch Gestängeteil 11 aus Flachmaterial, beispielsweise Bandstahl bestehen, wobei die Zapfengelenke 7, 9, 12 und 13 jeweils senkrecht zu deren Breitseite gerichtet sind.
  • Die mit den Auflauf-Bremsvorrichtungen ausgestatteten Ausstellvorrichtungen 3 müssen nicht notwendigerweise als Ellipsenlenker ausgeführt sein. Sie lassen sich vielmehr auch als einfache Kniehebelsysteme auslegen, welche nur die Zapfengelenke 7, 12 und 13 aufweisen, wenn zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 Vorkehrungen getroffen sind, die den maximalen Spreizwinkel 14 begrenzen.
  • Denkbar wäre schließleich auch eine Anordnung, bei der nur der Ausstellarm 1 vorhanden ist, also der Zusatzarm 2 fehlt. In diesem Falle müßte jedoch die Auflauf-Bremsvorrichtung dem Zapfengelenk 7 und dem dieses mit dem feststehenden Rahmen 4 verbindenden Lagerbock 8 so zugeordnet werden, daß die wirksame Größe der Bremsflächen sich in Abhängigkeit vom Spreizwinkel des Ausstellarms 1 gegenüber dem feststehenden Rahmen 4 umgekehrt proportional ändert.
  • Die gerastert gezeichneten Flächenbereiche in den Fig. 3 und 4 deuten an, wie sich die Größenverhältnisse der wirksamen Bremsflächen in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Spreizwinkeln 14 bzw. 15 zwischen dem Ausstellarm 1 und dem Zusatzarm 2 bzw. zwischen dem Zusatzarm 2 und dem Gestängeteil 11 ändern.
  • Besonders dann, wenn die Ausstellvorrichtung 3 die Wirkungsweise nach den Fig. 8 bis 10 haben soll, besteht auch die Möglichkeit, den Zusatzarm 2 selbst als Bremselement zu gestalten. Hierzu kann der Zusatzarm 2 entweder als im Querschnitt elliptisches Rohr aus dünnem Federstahl ausgeführt sein, oder aber zwei im Querschnitt konvex gewölbte Federstahlstreifen werden zur Bildung eines entsprechend profilierten Zusatzarms 2 spiegelbildlich aufeinandergelegt.

Claims (14)

1. Ausstellvorrichtung mit einem mehrere, jeweils durch ein Zapfengelenk schwenkbeweglich miteinander verbundene Gestängeteile aufweisenden Gestänge aus Flachmaterial, insbesondere Bandstahl, bei der die Gestängeteile jeweils um das sie miteinander verbindende Zapfengelenk entweder in Deckungslage übereinander oder in mindestens spitzwinklige Spreizlage zueinander einstellbar sind und an mindestens einem der Zapfengelenke eine Auflauf-Bremsvorrichtung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine (2&min;) der einander zugewendeten Flächen (1&min;, 2&min;) der Gestängeteile (1, 2, 11) mit einem Bremsbelag (16) versehen ist, der sich vom Zapfengelenk (12) aus in Gestänge-Längsrichtung erstreckt und quer dazu gerichtete Auflaufschrägen aufweist und/oder mit solchen Auflaufschrägen (1&min;&min;) der gegenüberliegenden Fläche (1&min;) in Wirkverbindung steht.
2. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbelag (16 bzw. 20) aus einem verschleißfesten Werkstoffstreifen, z. B. Federstahlband, Kunststoff oder Verbundmaterial, besteht und über das Zapfengelenk (12 bzw. 13) sowie mindestens eine weitere Befestigungsstelle (17&min;, 17&min;&min;) drehsicher an dem seinen Träger bildenden Gestängeteil (2) verankert ist.
3. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbelag (16 bzw. 20) wenigstens in Normalrichtung zur Ebene der Gestängeteile (1, 2, bzw. 2, 11) begrenzt elastisch angeordnet und/oder ausgebildet ist.
4. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbelag (16 bzw. 20) aus einem gegenüber der Anlagefläche (2&min; bzw. 2&min;&min;) des Gestängeteils (2) konvex profilierten Schichtkörperstreifen besteht.
5. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten (19&min;, 19&min;&min;) des Bremsbelages (16) parallel zu den Längskanten des ihn tragenden Gestängeteils (2) verlaufen.
6. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufschrägen (1&min;&min; bzw. 11&min;&min;) sich mindestens über einen der Länge des Bremsbelages (16 bzw. 20) entsprechenden Bereich erstrecken.
7. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufschrägen (1&min;&min; bzw. 11&min;&min;) über ihre gesamte Länge gleichbleibende Breite haben.
8. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufschrägen (1&min;&min; bzw. 11&min;&min;) in verschiedenen Längenbereich unterschiedlich breit ausgebildet sind.
9. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Auflaufschrägen (1&min;&min; bzw. 11&min;&min;) in ihrer Längsrichtung durch gegeneinander geneigte Begrenzungslinien bestimmt ist (Fig. 9).
10. Ausstellvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Auflaufschrägen (1&min;&min; bzw. 11&min;&min;) in ihrer Längsrichtung durch bogenförmig verlaufende Begrenzungslinien bestimmt ist. (Fig. 10).
11. Austellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, für Gestänge, deren durch das Zapfengelenk od. dgl. verbundene Gestängeteile jeweils nach entgegengesetzten Richtungen über das Zapfengelenk hinausragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbelag (16) und ggf. auch die Auflaufschrägen sich (1&min;&min;) jeweils nach entgegengesetzten Richtungen vom Zapfengelenk (12) (Fig. 3 und 4) erstrecken.
12. Ausstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein über zwei verschiedene Zapfengelenke (12, 13) mit zwei weiteren Gestängeteile (1 und 11) in Verbindung stehendes Gestänge-Zwischenglied (2) beidseitig mit Bremsbelägen ( 16 und 20) und/oder Auflaufschrägen (1&min;&min;, 11&min;&min;) versehen oder in Wirkverbindung gehalten ist (Fig. 8).
13. Ausstellvorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigungsrichtung der Begrenzungslinien für die an den beiden Seiten des Gestänge-Zwischengliedes (2) befindlichen Bremsbeläge (16 und 20) und/oder der diesen zugeordneten Auflaufschrägen (1&min; und 11&min;&min;) zueinander entgegengesetzt verläuft (Fig. 9).
14. Ausstellvorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmungsrichtung der Begrenzungslinien für die an den beiden Seiten des Gestänge-Zwischengliedes (2) befindlichen Bremsbeläge (16 und 20) und/oder der diesen zugeordneten Auflaufschrägen (1&min;&min; und 11&min;&min;) zueinander entgegengesetzt verläuft (Fig. 10).
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