DE334166C - Aufloesevorrichtung fuer Muehlen u. dgl. - Google Patents

Aufloesevorrichtung fuer Muehlen u. dgl.

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DE334166C
DE334166C DE1916334166D DE334166DD DE334166C DE 334166 C DE334166 C DE 334166C DE 1916334166 D DE1916334166 D DE 1916334166D DE 334166D D DE334166D D DE 334166DD DE 334166 C DE334166 C DE 334166C
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Germany
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annulus
pins
dissolving device
mills
shaft
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DE1916334166D
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Carl Borower Maschf Dr GmbH
NORDDEUTSCHE MUEHLENBAU ANSTAL
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Carl Borower Maschf Dr GmbH
NORDDEUTSCHE MUEHLENBAU ANSTAL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C11/00Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills
    • B02C11/02Breaking up amassed particles, e.g. flakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

in Berlin.
Die Erfindung betrifft eine Auflösevorrichtung für Mühlen und ähnliche Betriebe. Sie dient in erster Linie dazu, eine Scheidung von Schale und Korn vorzunehmen und bereitet auf diese Weise die spätere Trennung dieser Gutbestandteile vor. Zu diesem Zweck sind mehrere ineinanderragende Stiftreihen abwechselnd an der inneren Gehäusewandung und auf einer auf der Welle sitzenden, mit der Gehäusewandung
ίο einen schmalen Ringraum bildenden Trommel angeordnet. Das in diesen schmalen Ringraum eingeführte und durch den unter Druck stehenden Auslaßteller unter einer gewissen Pressung gehaltene Gut wird darauf einer sanften Klopfwirkung ausgesetzt, und es wird auf diese Weise eine Lostrennung der Schale erzielt, ohne daß dieselbe eine Zertrümmerung erfährt. Durch diese Wirkung unterscheidet sich die Erfindung gegenüber bekannten Vorrichtungen, bei denen das Schlägerwerk unmittelbar auf der Welle angeordnet ist, weil bei letzteren das Gut im ganzen Innern des Gehäuses, und zwar von der Welle aus mit großer Kraft geschleudert wird und die Umdrehungszahlen solcher Maschinen bekanntlich sehr groß sind, so daß dabei die Schale vollkommen zerschlagen wird.
Bei der Erfindung aber ist die zerstörende Wirkung der Zentrifugalkraft zum großen Teil aufgehoben; das Gut wird in dem von Gehäusewandung und Trommel gebildeten ringförmigen Kanal an einzelnen Stiften gewissermaßen in Schlangenwindungen entlang geschoben und dabei ziemlich sanft geklopft.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung und Fig. 2 eine teilweise Ansicht auf die Stiftreihen.
Das aufzulösende Gut wird durch den Trichter ι eingeführt und gelangt aus demselben in den zwischen der beim A'usführungsbeispiel sich drehenden Trommel 2 und der Gehäusewandung 3 gebildeten, schmalen, zylinderförmigen Raum 4. Die sich drehende Trommel 2 ist mit einer dreifachen Reihe von in Kreisform angeordneter Stifte 5 versehen, während gleiche Stiftreihen 6 an dem Gehäuse befestigt sind.
Bei der Drehung der Trommel 2 wird das Gut in dem Räume 4 durch die sich kreuzenden Stifte einer sanften Klopfwirkung unterworfen.
Ein an dem Auslaufende der Vorrichtung angebrachter Auslaßteller 7, der in achsialer Richtung verschiebbar ist, erzeugt die erforderliche. Pressung, indem das Gut nur unter Überwindung des Tellerandruckes durch die hierbei gebildeten Auslaßspalten 9 austreten kann. Der Andruck des Tellers geschieht unter Vermittlung des unter Feder- oder Gewichtsdruck stehenden Daumens 8.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Auflösevorrichtung für Mühlen u. dgl. mit unter Druck stehendem Auslaßteller, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere ineinänderragende Stiftreihen abwechselnd an der inneren Gehäusewandung und auf einer auf der Welle sitzenden, mit der Gehäusewandung einen schmalen Ringraum bilden-
    den Trommel angeordnet sind, so daß das 3. Auflösevorrichtung nach Anspruch 1
    Gut in dem Ringraum einer sanften Klopf- und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wirkung ausgesetzt ist. ! dem Guteinlauf zunächst liegende Stift-
  2. 2. Auflösevorrichtung nach Anspruch 1, reihe auf dem sich drehenden Maschinenteil
    dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse- angeordnet ist, so daß das Gut beim Eintritt
    wandung auf der Welle sitzt und die Trom- in den Ringraum zuerst auf eine sich dre
    mel fest mit dem Gestell verbunden ist. hende Stiftreihe trifft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. (iEDKUCKT IN DER - UEICHSDHUCKEREI,
DE1916334166D 1916-05-27 1916-05-27 Aufloesevorrichtung fuer Muehlen u. dgl. Expired DE334166C (de)

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