DE33387C - Feuerungsanlage - Google Patents

Feuerungsanlage

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Publication number
DE33387C
DE33387C DENDAT33387D DE33387DA DE33387C DE 33387 C DE33387 C DE 33387C DE NDAT33387 D DENDAT33387 D DE NDAT33387D DE 33387D A DE33387D A DE 33387DA DE 33387 C DE33387 C DE 33387C
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DE
Germany
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grate
housing
louvre
combustion system
stoves
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33387D
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English (en)
Original Assignee
th. ritter von grasern in Krems N./O
Publication of DE33387C publication Critical patent/DE33387C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H13/00Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/001Grates specially adapted for steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1885 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Feuerungsanlage für Oefen, Sparherde und industrielle Heizanlagen.
Das Neue der Erfindung besteht darin, dafs der bei gewöhnlichen Feuerungsanlagen verhältnifsmäfsig grofse Flachrost durch einen kleinen Horizontalrost ersetzt wird, welcher von steilen Wänden schachtartig umrahmt, vorn aber zur Erzielung einer starken Luftzuströmung mit einem drehbaren Jalousierost abgeschlossen ist.
Der drehbare Jalousierost ist in einem die Heiz- und Luftzuführungsthür enthaltenden Gehäuse gelagert, welches so geformt ist, dafs die Wände desselben der zerstörenden Wirkung der directen Hitze möglichst wenig ausgesetzt sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Feuerungsanlage in Fig. 1 im Längenschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Details.
Das Gehäuse A besteht aus Boden, Deckplatte und zwei Seitenwänden, welche durch einen Mittelsteg d . verbunden sind. Dasselbe wird in die Mauer der Heizanlage eingesetzt und ruht mit seinen Ansätzen α auf dem Mauerwerk auf. Die vorstehenden Ränder b b des Gehäuses sichern dasselbe im Mauerwerk. Die Bodenplatte c des Gehäuses A, Fig. 3, ist zur Aufnahme des Rostes B mit einem Ausschnitt c1 versehen, und dienen die beiden vorstehenden Theile c2 dem Rost B als Auflagerung.
An den Mittelsteg d des Gehäuses A schliefst sich der Jalousierost C an; derselbe ist mit den an seinen Seitenflächen angebrachten Ausschnitten e an einer Achse el aufgehängt, durch welche Anordnung es ermöglicht ist, ihn in der Richtung des Pfeiles α, Fig. 1, aufzukippen. Eine über einem der Ausschnitte befestigte Lasche e2 kann als Sicherung des Jalousierostes an der Achse e1 dienen.
Da der Rost C durch seine eigene Schwere stets in die in Fig. 1 gezeigte Stellung kommt, ist ein Herausfallen desselben unmöglich, und auch beim Einfüllen des Brennmaterials etwa vorkommende Stöfse verändern die Lage des Rostes nicht. Es wird somit auch ein Herausfallen von Brennmaterial verhindert.
Letzteres wird durch die Thür_/ eingebracht und rutscht über den geneigten oberen Theil e3 des Jalousierostes ab. Da die Fortsetzung dieses Theiles e3 eine Neigung von mehr als 450 besitzt, wird das bei seinem Aufliegen auf e6 vorgewärmte Brennmaterial nach Mafsgabe der Verbrennung des auf dem von steilen Seitenwänden umgebenen Flachrost B, Fig. 4, lagernden Brennstoff nachrutschen.
Damit die Gehäusewände c8 gegen den Einflufs des directen Feuers geschützt sind, gebe ich ihnen die in Fig. 1 dargestellte Gestalt, d. h. ich verleihe dem der Feuerung zugekehrten Rand die Form einer rückspringenden Curve, und da überdies die seitlichen Backen g des Jalousierostes die Seitenwände c3 an den :Punkten, wo sie mit directem Feuer in Con-
tact kommen können, überdecken, so ist ein Verbrennen oder Werfen des Gehäuses unmöglich gemacht und nur die beiden ihrer Anordnung gemäfs leicht auswechselbaren Roste B und C sind der Abnutzung unterworfen.
Um die Asche vom Rost B zu entfernen, dreht man den Jalousierost C mittelst des Handgriffes i in der Richtung des Pfeiles...a nach aufwärts, wodurch der Zugang zum Rost B frei wird und die Asche durch die mittelst der Thür f1 verschliefsbare Oeffnung entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Feuerungsanlage für Oefen, Kochherde und industrielle Heizanlagen, bestehend aus einem relativ kleinen, von steilen Seitenwänden umgebenen horizontalen' Rost B und einem in dem Gehäuse A drehbar gelagerten Jalousierost C, dessen oberer Tlieil ea abgeschrägt und gegen den Rost B zu geneigt ist, wobei .die Seitenwandungen des Gehäuses A einen rückspringenden Rand besitzen und überdies durch die seitlichen Backen g des Jalousierostes vor dem directen Contact mit dem Feuer geschützt sind.
    Hierzu ι BJatt 'Zeichnungen.
DENDAT33387D Feuerungsanlage Expired - Lifetime DE33387C (de)

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