DE33374C - Getreidereinigungsmaschine mit selbsttätiger Zu- und Abführung des Schälgutes - Google Patents

Getreidereinigungsmaschine mit selbsttätiger Zu- und Abführung des Schälgutes

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DE33374C
DE33374C DENDAT33374D DE33374DA DE33374C DE 33374 C DE33374 C DE 33374C DE NDAT33374 D DENDAT33374 D DE NDAT33374D DE 33374D A DE33374D A DE 33374DA DE 33374 C DE33374 C DE 33374C
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DE
Germany
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cylinder
cleaning machine
discharge
grain
grain cleaning
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33374D
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English (en)
Original Assignee
F. LÖHNERT in Grofs-Stohl bei Friedland a. d. Möhra, Oesterreich
Publication of DE33374C publication Critical patent/DE33374C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B7/00Auxiliary devices
    • B02B7/02Feeding or discharging devices

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das zu reinigende Getreide wird in den Mulden m, Fig. 1, des Einlaufkastens A aufgeschüttet. Diese Mulden sind geschlossen durch Schieber s, welche in Verbindung stehen mit einer Excenterstange e, die in \ ihren Zapfen hat. Dieser Zapfen \, Fig. 1 und 2, ■ befindet sich an einer unrunden Scheibe U2, an welche sich ein Hebel d lehnt, der an seinem anderen Ende eine Fallklappe k trägt, Fig. ι und 2. Durch Einfallen des Hebels d wird die Fallklappe k geöffnet, das Excenter ist dabei in seiner rechten Todtlage angekommen, die Schieber s sind also geschlossen. Die Schieber s schliefsen die Mulden so lange, als k geöffnet bleibt, beim Schliefsen von k öffnet das Excenter wieder die Schieber 5. Um den Fassungsraum von A zu verkleinern, befindet sich in demselben ein Blech F, Fig. 1, welches mit einem Bogen B verbunden ist, der durch ein Blech B fixirt werden kann. Durch das Oeffnen der Fallklappe k gelangt das Getreide in den Kanal K, Fig. 1 und 2, und von hier in den eigentlichen Arbeitsraum zwischen die beiden Cylinder C.und C1, Fig..4. Der erstere dieser beiden Cylinder C ist auf der Hauptwelle W festgekeilt, an dem zweiten Cylinder C1 befinden sich die beiden hohlen Gufsstücke G G1, Fig. 2, die in L und L1 gelagert sind und durch welche die Hauptwelle W frei hindurchgeht. In das Gufsstück G1 mündet nun der Einlaufkanal K, Fig. 2. Der Cylinder C, Fig. 4, ist mit den zur eigentlichen Reinigung dienenden Theilen besetzt. Diese bestehen- entweder aus Bürsten von Draht oder Reiswurzel r, aus Schlägern oder Rührarmen η, aus geriffelten Segmenten von Gufseisen, Gufsstahl oder Schmiedeisen, aus Sägeblech, Schlagleisten oder aus einer Combination von mehreren dieser Theile neben einander. . Der zweite Cylinder C1, Fig. 4, umgiebt den ersteren concentrisch und ist verfertigt aus gelochtem, geschlitztem oder aus gelochtem und geschlitztem Blech. An seinem Umfang befinden sich zwei oder mehrere Auslaufwalzen O, Fig. 4, mit den Oeffnungen 0, welche abwechselnd radial oder tangential stehen, so dafs also der innere Arbeitsraum zwischen C und C1 entweder geöffnet oder geschlossen ist.
Das selbstthätige Oeffnen und Schliefsen geschieht auf folgende Weise:
Auf der Welle W^ befinden sich zwei unrunde Scheiben UU1, Fig. 4 und 5. Hat sich die unrunde Scheibe. ZZ1 so weit gedreht, bis der Hebel b einfällt, so geht der fallkeil F1 am anderen Ende dieses Hebels^a'ch abwärts, die Flügel g1 an den Walzen O stofsen an denselben an und bewirken eine Drehung der Walzen um go°, also ein Oeffnen derselben. Sind alle Walzen am Umfang des Cylinders C1 auf diese Weise geöffnet worden, so hat sich mittlerweile die unrunde Scheibe U so weit gedreht, dafs der Hebel a mit dem verschiebbaren Gewicht J einfällt. Mit diesem Hebel α ist der Querhebel c verbunden, der mit seinem rechten Ende, Fig. 5, über dem Hebel b liegt und das rechte Ende desselben, Fig. 4, niederdrückt; dadurch wird
beim Einfallen des Hebels a, also beim Niederfallen des Fallkeiles f, ein gleichzeitiges Emporschnellen des Fallkeiles fY bewirkt. Die Flügel g stofsen nun an f an und bewirken das Sqhliefsen der Walzen. Nachdem dieses geschehen ist, fällt der Hebel d, Fig. ι und 2, in die unrunde Scheibe ZZ2 ein und die Fallklappe k öffnet sich, während wieder, gleichzeitig die Schieber s durch das Excenter \ geschlossen werden.
Die Bewegung des Cylinders C1, sowie die der unrunden Scheiben U U1 U2 geschieht von der Hauptwelle und Antriebswelle W aus. Durch eine in den Figuren nicht gezeichnete beliebige Uebersetzung von der Hauptwelle W aus dreht sich das Zahnrad Z1, Fig. 3, in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung. Dieses steht in Eingriff mit dem Zahnrad Z4, welches, auf dem Gufstück G', Fig. 2 und 3, aufgekeilt ist, wodurch eine verlangsamte Drehung des Cylinders C1 in einer Richtung, welche der Bewegung des Cylinders C entgegengesetzt ist, bewirkt wird. Auf der Welle w befindet sich weiter noch der Wurm Z,; dieser treibt das^ Wurmrad Z3 auf der .verticalen Welle ν an. Am oberen Ende dieser Welle ist ein zweiter Wurm Z5, der in das Wurmrad Z6 eingreift. Auf der Welle W1 desselben befindet sich noch das Zahnrad Z7; dieses überträgt die Drehung auf das Zahnrad Z8, welches sich wie die unrunden Scheiben U U1 U2 auf der Welle w.2 befindet.
Die Zahnräder Z7 und Z8 sind Wechselräder, ebenso sind die unrunden Scheiben U1 U2 zum Verstellen eingerichtet, wodurch eine Regulirung des Ein- und Auslaufes bewirkt werden kann.
Das Verstellen der unrunden Scheiben geschieht auf folgende Weise, Fig. 6 und 7.
Mit der unrunden Scheibe ZZ1 ist die Platte P verbunden, welche an ihrer Nabe durch die Druckschraube t auf der Welle W2 fixirt werden kann. Die Verbindung von ZJ1 mit P geschieht durch eine Schraube i, welche durch ein Langloch / der Platte P hindurchgeht. An diese. Platte P lehnt sich das Gufsstück N mit der Stellklinke M an und wird durch die Schraubenmutter u angeprefst. Der in . N befindliche Theil der Schraube i ist vierkantig. Lüftet man 11, so kann N mit U1 verdreht werden, die Stellklinke M wird in einen der Schlitze 1, 2 und 3, welche verschiedenen Wechselräderpaaren entsprechen, eingelegt, und durch Anziehen der Mutter 11 werden alle Theile wieder in feste Verbindung gebracht.
Zum Absaugen der Verunreinigungen dient das Gebläse V. Dieses wird durch die. Riemscheiben R1 und R2 , Fig. 2 und 3, von der Hauptwelle W aus angetrieben und: saugt aus dem Raum zwischen dem Staubmantel S und dem Cylinder C1, Fig. 4, Staub, Schalen etc. ab und bläst dieselben durch die Oeffhung q, Fig. ι und; 3, aus. Das Getreide wird aus der Maschine durch die Transportschnecken T T1 oder auf eine beliebige andere Art, etwa durch einen Auslauftrichter, herausgeschafft. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Getreidereinigungsmaschine, bei welcher ein mit den einzelnen oder auch: mit mehreren Reinigungstheilen zugleich (mit Bürsten, Schlagleisten, geriffelten Segmenten, Sä'geblech oder ähnlichen Arbeitstheilen) versehener Cylinder G mit dem zweiten Cylinder C1 derart zusammenarbeitet, dafsdie am Umfang des Cylinders C1 angebrachten Walzen O und Oerrhungen 0. selbstthätig den Arbeitsraum 'öffnen oder schliefsen, und- hierdurch eine gröfsere Menge Getreide durch zeitweise unterbrochene Zu- und Abführung einer beliebig lange dauernden Bearbeitung' unterworfen: wird.'
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33374D Getreidereinigungsmaschine mit selbsttätiger Zu- und Abführung des Schälgutes Expired - Lifetime DE33374C (de)

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