AT82511B - Vorrichtung zum Gießen, Fertigmachen und Kühlen gebogener Stereotypplatten. - Google Patents

Vorrichtung zum Gießen, Fertigmachen und Kühlen gebogener Stereotypplatten.

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AT82511B
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  Vorrichtung zum Giessen, Fertigmachen und Kühlen gebogener Stereotypplatten. 



   Es sind bereits Maschinen zum. Herstellen von gebogenen Stereotypplatten mit senkrechten Giessformen bekannt, welche die Platten um einen Bogen von mehr als   900 schwenken,   um sie der Zuführseite eines Fertigmach-und Kühlapparates zuzuführen, welch letzterer mit einer geneigten Bahn versehen ist, auf welcher die Platten entlanggleiten. Hierbei kommen sie der Reihe nach zuerst mit Anschlägen in Eingriff, die ihre Vorwärtsbewegung regeln, dann mit Messern, die ihre konkaven Innenseite, die geraden Seitenkanten und die halbkreisförmigen Endkanten bearbeiten, schliesslich mit einem Kühler, der sie kühlt. Es sind auch automatische Transportvorrichtungen bekannt, welche, solange sie mit Metallstücken gefüllt erhalten werden, den Schmelzkessel, aus dem die Form gefüllt wird, regelmässig mit frischem Metall versehen. 



   Die obenerwähnte Schwenkbewegung der frisch gegossenen Platten kostet Zeit und Arbeit und die vorliegende Erfindung bezweckt, an beiden zu sparen. Zu diesem Zwecke ist eine Giessform vorgesehen, die unter dem gleichen Winkel geneigt ist, wie die Gleitbahn des Fertigmachund Kühlapparates, und der Länge nach im oberen Teil des letzteren in solcher Weise eingebaut ist, dass die Achse der Giessform in der Ebene der Gleitbahn liegt und dass die frisch gegossene Stereotypplatte infolge ihrer Schwere aus der Giessform auf die Gleitbahn herabgleitet, sobald die Form geöffnet wird. Bisher werden die von einer Platte abgetrennten Endabfallstücke in eine Rinne bis auf den Boden fallen gelassen, wo sie in verschiedenen Stellungen liegen bleiben. 



  Von da werden sie aufgelesen, bis zum Schmelzkessel gebracht, über dessen Oberrand gehoben und in den Kessel eingeworfen. Dieses Aufgreifen, Überführen, Emporheben und Fallenlassen geschah von Hand und war daher mühsam und entsprechend kostspielig. Dies soll ebenfalls gemäss der Erfindung erspart werden und es sind zu diesem Zwecke Mittel vorgesehen, um jedes   abgeworfene Abfallstück   in die geeigneste Stellung zu bringen, damit es durch eine automatische Transportvorrichtung aufgenommen, zu einer Stelle über den Schmelzkessel geführt und durch eine Rinne in den letzteren einfallen kann. Das Austrittsende dieser Rinne befindet sich unter der Oberfläche des im Kessel vorhandenen geschmolzenen Metalles. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Bei dieser Ausführungsform erfolgt das Festklemmen der Platte im Schabegehäuse, das Stützen und Abschneiden des Angusses durch bekannte Einrichtungen. 



   Fig. i ist eine Seitenansicht der Einrichtung, Fig. 2 ist ein Grundriss davon, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles der die Abfallstücke fortschaffenden Kette, Fig. 4 eine Ansicht des Kernzylinderantriebes. Fig. 5 ist ein Schnitt in Richtung der Linie   5-5   von Fig. 4. Fig. 6 ist eine Seitenansicht eines Teiles des Kernzylinders und der angrenzenden Teile, Fig. 7 ist eine Endansicht davon, Fig. 8 ein Grundriss des Mantels und des Kernzylinders, teilweise weggebrochen, um die inneren Teile zu zeigen, Fig.   9   ist ein Schnitt in Richtung der Linie 9-9 in Fig. 8 und zeigt die Teile in der Giessstellung mit einer Platte in der Giessform und einer von der anderen Seite des Kernzylinders abgehobenen Platte, Fig. 10 ist ein vergrösserter Querschnitt eines Einzelteiles von Fig. 9, Fig.

   II ist ein Querschnitt, welcher die geöffnete Giessform und eine abgestreifte Matrize zeigt, Fig. 12 ist eine ähnliche Darstellung des Mantels, nachdem die Matrize in die Giessstellung zurückgebracht ist, Fig. 13 ist eine Seitenansicht, teilweise in der Längsrichtung geschnitten, und zeigt die Verbindung zwischen dem Kernzylinder und dem Fertigmachapparat, 

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 Vorderansicht einer Einzelheit desselben, Fig. 16 bis 19 sind Endansichten von vier Stellungen der Verrieglungsvorrichtungen und der Rinne für die Abfallstücke, Fig. 20 ist eine Einzelansicht aus Fig. 16 und zeigt die Rinne für die Abfallstücke aus Fig.   19,   und Fig. 21 ist ein teilweiser Grundriss des unteren Teiles des Schabegehäuses. 



   In Fig. i und 2 ist A das Maschinengestell, B eine Plattform für den Arbeiter und b sind Stufen, die auf die Plattform B führen. D ist der Fertigmachapparat und E die Kühlvorrichtung, die zu der Wagrechten um einen ausreichenden Winkel geneigt sind, so dass die Stereotypplatte in bekannter Weise infolge ihrer Schwere durch den ersteren hindurch in den letzteren hineingleiten kann. C ist die Giessform, welche mit dem Fertigmachapparat D fest verbunden ist und gemäss der Erfindung in gleicher Richtung mit ihm liegt, so dass die frisch gegossene Platte aus ihr ebenfalls durch ihre Schwere in dem Fertigmachapparat weitergegeben werden kann. F ist der gewöhnliche Schmelzkessel und Ofen, K ist jener Motor, der durch einen geeigneten Antrieb, nämlich eine Welle   2,   den Rührer 3 des Kessels F treibt (Fig. 2). H ist der Handgriff der gewöhnlichen Giesspumpe.

   Die Welle 2 treibt weiters unter Vermittlung einer Zwischenwelle   21   (Fig. 1, 4 und 5) eine Welle 4, die in Lagern an der Oberseite des Gestelles A liegt. Sie ist mit einem Kupp-   lungsglied 5   verbunden und in beständiger Umdrehung. Mit diesem Kupplungsgliede kommt ein axial bewegliches Kupplungsglied 6 in Eingriff, welches auf einer Welle 7 gleitet, die gleichachsig mit der Welle   4   in dem Gestell A gelagert ist. Dieses Kupplungsglied 6 hat eine Nut, in welcher eine Rolle 8 an dem Hebel 9 läuft (Fig. 5), der durch eine Feder 10 gewöhnlich so bewegt wird, dass die Kupplungsteile ausser Eingriff stehen.

   An dem Hebel 9 ist ein Handgriff   ZP angeordnet,   durch welchen das bewegliche Kupplungsglied 6 in Eingriff mit dem Kupplungsglied 5 gebracht werden kann, so dass dann die Welle 7 mit der Welle 4 rotiert. Die Welle 7 ist mit einem Kegelrad 11 versehen (Fig. 5), welches mit einem Kegelrad 12 an dem Ende des geneigten Kernzylinders 13 kämmt. Die Welle 7 dreht demnach den Kernzylinder 13 mit geringer Geschwindigkeit. 



  Auf-dem Kernzylinder 13 sitzt eine Scheibe   14,   welche bei dem Ausführungsbeispiel zwei Einschnitte 15 besitzt, die einander gegenüberliegen (Fig. 5). An dem Hebel 9 ist eine Rolle 16 angeordnet, die sich unter Spannung der Feder 10 gegen den Rand der Scheibe 14 legt. Wenn letztere eine halbe Umdrehung gemacht hat, schnappt die Rolle 16 in einen der Einschnitte 15 ein. Hierdurch wird das Kupplungsglied 6 ausser Eingriff mit dem Kupplungsglied 5 gebracht 
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 Lagern gehalten wird. Am unteren Ende des Kernzylinders 13 ist ein ringförmiges Lager 21 (Fig. 13) zwischen der Welle und dem Kernzylinder vorgesehen. Die Welle ist in ihrem Innern 
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 von einer zylindrischen durchlochten Hülse 27 umgeben ist.

   Das Wasser, welches durch die Löcher hindurchgeht, trifft auf die Innenwandung des Kernzylinders 13 auf, um die auf ihm befindliche, frischgegossene Platte P rasch zum Erstarren zu bringen. Das Wasser kann durch Öffnungen 28 an der Unterseite des Kernzylinders in einen Sammelraum 28a an dem Gestell   A   und von hier zu einem Ablaufrohr 29 fliessen, welches es fortführt (Fig. 13, I). 



   Der Kernzylinder 13 (Fig.   I   und 8) ist an seiner Aussenseite mit Vertiefungen 29a versehen, um Ansätze p (Fig. 13) an der Platte zu giessen. Ferner besitzt er parallel zu seiner Achse zwei einander diametral gegenüberliegende Reihen von Zähnen 30 (Fig. 8 und 9), um eine Zahnstange r (Fig. 9) an der konkaven Seite einer jeden gegossenen Platte P zu bilden. Ausserdem trägt er Haken 31 (Fig. 10), die nahe den Endkanten der zu giessenden Platte P von seiner Oberfläche vorstehen, so dass diese Haken in die Platte eingegossen werden und sie an den Kernzylinder halten, so dass sie sich mit dem Kernzylinder drehen kann. Da nur wenig Metall um diese Haken herumgegossen wird, so kann es abgebrochen werden, um die Platte vom Kernzylinder zu entfernen. 



   Der Mantel 32 (Fig. 9) der Giessform kann sich in radialer Richtung nach und von dem 
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 vorgesehen, die einen Handhebel H3 trägt und mit Armen 34 (Fig. 6, 7) ausgestattet ist, welche durch Lenker 35 mit dem Mantel 32 in Verbindung stehen. Die Welle 33 besitzt ferner einen Arm   36,   welcher durch einen Lenker   37   (Fig.   I)   mit einem Arm 38 einer Welle 39 in Verbindung steht. Letztere trägt ein Gegengewicht 40. Durch diese Mittel kann der Mantel in Richtung nach und von dem Kernzylinder bewegt werden und diese Bewegung wird durch das Gegengewicht unterstützt. Der Mantel ist mit Rollen 41 versehen, die mit senkrecht zur geneigten Gleitbahn stehenden Führungen oder Schienen 42 (Fig. 6 und 7) an dem Gestell A in Eingriff stehen, so dass sie ihn in die Giessstellung und aus dieser herausführen.

   Diese Rollen sind an einem den Mantel 32 tragenden Rahmen 43 befestigt. Die Schienen 42 (Fig. 8) sind mit einstellbaren seit- 
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 lichen Führungen 44 für den Mantel versehen. Die Bewegung des Handhebels H3 zum Bewegen des Mantels nach dem Kernzylinder 13 hin wird durch einen Anschlag 45 (Fig. 6) beschränkt, welcher einstellbar an dem Gestell A befestigt ist. Der Mantel wird durch Wasser gekühlt, welches durch einen Einlass 46 eintritt und durch einen Auslass 47 wieder entfernt wird ; beide sind beweglich mit dem Mantel 32 verbunden. Der Mantel ist ferner mit dem gewöhnlichen Giessring 50 (Fig. 13) versehen, welcher das untere Ende der Matrize m festhält und zugleich den Boden der Giessform bildet. Der Ring 50 ist an einem Lagerring 51 montiert. Der gebräuchliche 
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 des geschmolzenen Metalles.

   Das mit dem Giessmetall in Berührung kommende Ende des Ringes 50 ist konisch abgedreht, um eine Schräge an der Platte zu bilden. Oben greift ebenfalls ein Formblech 54 (Fig. 8) über die Matrize, die dort auch mittels des bekannten Wulstes verhindert, dass Metall zwischen Matrize und Blech eintritt. Da der Kernzylinder am oberen Ende einen Bund 71 von der Dicke der zu giessenden Platte besitzt (Fig. 6) und der Blechmantel bis an das obere Ende des Mantels reicht, bildet er eine Dichtung zwischen Kernzylinder und Mantel in der Giessstellung. An einer Stelle (gemäss Fig. 8 oben rechts) ist aber der Mantel ausgeschnitten (bei 57) und das Angussblech 54 ist an dieser Stelle mit einem in diesen Ausschnitt passenden trichterartigen Einguss 55 versehen.

   Dieser Einguss 55 ist aus feuerbeständigem Material gebildet und ist so gestaltet, dass er von dem Mantel 32 durch Verschiebung parallel zu dessen Achse abgezogen werden kann. Der Mantel ist mit einem inneren Einschnitt 57 versehen, in welchen der Einguss 55 hineinpasst ; letzterer wird an dem Blech 54 befestigt. Ein gewöhnlicher fester Anschlag 58 an dem unteren Ende des Mantels (Fig. 8) dient dazu, die Matrize in derLängsrichtung einzustellen. 



   Der Mantel 32 (Fig. 8, 9, II, 12 und 13) ist wie gewöhnlich mit einem Paar in der Längsrichtung sich erstreckender Klauen 60 versehen (Fig. 8 bis 12). Sie sind an Bolzen 61 montiert, welche in geeigneten Lagern 62 und 63 an den Seiten des Mantels 32 liegen. 



   Jeder Bolzen 61 (Fig. 9,   II   und 12) besitzt eine axiale Verlängerung 67 (Fig. 8), die sich in denselben Lagern 62 oder 63 wie dieser dreht, und hat an seinem vorderen Ende einen rechtwinklig davon abstehenden Arm 66, der gegen die Achse des Kernzylinders 13 gerichtet ist. 



  Um jeden Bolzen 61 ist eine Schraubenfeder 67a gewunden, deren eines Ende an dem Bolzen und deren anderes Ende an dem zugehörigen Lager   62   oder 63 befestigt ist, so dass die Arme 66 durch diese Federn aufwärtsgestellt werden. 



   Mit dem Kernzylinder 13 sind beiderseits seines Vorderendes Daumenstücke 65 fest verbunden, die über den Armen 66 liegen und bei Bewegung des Mantels 32 in die Giessstellung mit beiden Armen in Eingriff kommen und sie abwärts drehen, wodurch beide Klauen 60, entgegen der Wirkung der Federn   67a,   in die Stellung (Fig. 9) gedrückt werden. Sowie der Mantel 32 aus der Gussstellung zurückbewegt wird, heben die Federn   67   die Arme 66 und die Klauen 60 wieder empor. Die Klauen 60 tragen die gewöhnlichen Matrizenklemmen 69, die durch Handgriffe H4 (Fig. 2 und 8) bewegt werden. Die Bewegung der Handgriffe H4 in der einen Richtung bewirkt das Öffnen der Matrizenklemmen 69, so dass die Matrize   1n   in die richtige Lage gebracht oder aus dem Mantel entfernt werden kann.

   Um die Matrizenklauen von Hand in die Giessstellung zu bringen, wenn der Mantel   32   nicht in Giessstellung ist, sind mit den Anschlägen 66 zusammenwirkende besondere Hebel vorgesehen, die durch die Handhebel   H5   (Fig. 2) bewegt werden. 



   Neben den Klemmvorrichtungen für die Matrize ist jederseits das gebräuchliche Paar von Plattenhebern 73 in symmetrischer Anordnung vorgesehen (Fig. 8 bis 12), die drehbar an den Lagern 62 und 63 angeordnet sind und zum Abheben der Platte P von dem Kernzylinder dienen. Sie sind so eingerichtet, dass die Platte P auf ihnen infolge ihrer Schwere weitergleiten kann. Jeder Anheber ist mit einem Arm 74 versehen, der mit einem Anschlagstift 75 an den Lagern 62,63 in Eingriff kommt. Es ist ersichtlich, dass bei der Bewegung des Mantels 32 in die in Fig. 9 gezeichnete Stellung, also beim Schliessen der Giessform, die Plattenheber mit der früher gegossenen, nunmehr vom Kernzylinder um   1800   mitgenommenen und oben auf ihm liegenden Platte P in Eingriff kommen, sie von dem Kernzylinder abheben und hierbei gleichzeitig von den Haken 31 abreissen.

   Wenn nun andrerseits der Kernzylinder   13 ; ; ich   dreht, um eine frisch gegossene Platte P aus der Giessform abzuliefern, so gibt der in der Drehrichtung des Kernzylinders 13 gebogene Plattenanheber auf der einen Seite nach und lässt die Platte hindurchgehen. Die Anheber bilden eine geneigte Gleitbahn, die parallel mit der Richtung der Achse der Giessform liegt. Die Platte wird infolgedessen, wenn sie in die in Fig. 9 gezeigte Stellung gehoben ist, frei, und kann auf der Gleitbahn abwärts gleiten. 



   Um diese Bewegung zu verzögern und auch. die Bewegung der Platte in der Gewalt des Arbeiters zu erhalten, ist eine Bremsvorrichtung vorgesehen, welche aus ein Paar Zahnrädern 80 (Fig. 13 und 14) besteht, die so angeordnet sind, dass ihre Zähne mit den an die Platte P gegossenen Zahnstangen r in Eingriff kommen, wenn sich die Platte auf ihrer Bahn abwärtsbewegt. Durch die Zahnräder wird die Platte gleichzeitig gestützt. Beide Räder sind seitlich mit einer Reihe 

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  Die beiden Achsen   84,   um welche sich die Räder 80 drehen, sind in einem Rahmen 81 angebracht, der am Maschinengestell A befestigt ist. Die Bremsplatte 83 kann um einen Bolzen des Hebels 85 schwingen, welch letzterer an dem Rahmen 81 angelenkt ist. Das zweite Ende des Hebels 85 ist gelenkig mit einer Stellschraube 86 verbunden, welche in ein am Maschinengestell vorgesehenes Muttergewinde eingreift. Die Schraube 86 ist mit einem Hals   87,   der das Ende des Hebels 85 aufnimmt, und mit einem Handrädchen 88 versehen, durch welches sie eingestellt werden kann. Auf diese Weise kann die Reibung zwischen den Rädern 80 und der Platte 83 leicht geregelt werden, so dass die Geschwindigkeit, mit der die Platte unter dem Einfluss der Schwerkraft auf ihrer schrägen Bahn abwärts zu gleiten versucht, vollständig in der Gewalt des Arbeiters liegt. 



   Die Platte wird in dieser Weise nach dem Schabegehäuse D hinbewegt, wo sie festgeklemmt, gedreht und in beliebiger Weise ausgeschabt wird. Gleichzeitig wird der Anguss der Platte mit Hilfe eines Fräsers 90 abgeschnitten, der in beliebiger Weise angetrieben werden kann. 



   Die Vorrichtung zum Betätigen des Schabemessers 100 (Fig. 2 und 13) und des Fräsers 90 kann beliebig sein. Sie wird durch einen Motor   K   angetrieben, der innerhalb des Rahmens   A   angeordnet ist und durch einen Hebel HG gesteuert wird, der in geeigneter Lage so auf der Plattform B angeordnet ist, dass er durch den Fuss des Arbeiters bedient werden kann. Wenn der Hebel HG bewegt wird, so lässt er den Motor an und vorteilhafterweise wird bewirkt, dass die Platte auf ein festes Lager. in dem Schabegehäuse angehoben wird. 



   Die Welle des Schabemessers 101 trägt eine Stützscheibe   102,   die, wie weiter unten angegeben, von ihr mitgenommen wird, und das Abfallstück I, sobald es von dem Hauptteil der 
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 der Oberkante des Fräsers 90 ferngehalten. Die Scheibe 102 sitzt lose auf der Schabewelle 101 und dreht sich zeitweilig mit ihr, und zwar durch Vermittlung des Antriebstiftes 104, der auf der Schabewelle 101 befestigt ist und in einen bogenförmigen Schlitz 105 in der Wand der Scheibe 102 eingreift. Der Beginn des Arbeitshubes ist in Fig. 16 gezeigt. Hier wird die Platte P 
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 die an dem Schabegehäuse D fest ist, und die andere ruht auf einem beweglichen Stützteile 109 auf. Die Schabewelle 101 und die Scheibe 102 sind bei dieser Stellung der Teile in Ruhe.

   Der Treibstift 104 steht in Eingriff mit einem Ende des Schlitzes 105 und verhindert eine Bewegung der Scheibe in der Richtung des Pfeiles in Fig. 16. Der umlaufende Fräser 90 ist in punktierten Linien angedeutet. Nimmt man nun an, dass die Schabewelle in der Richtung des Pfeiles rotiert, so bewegt sie den Stift 104 nach der anderen Seite des Schlitzes 105 und nimmt infolgedessen, sobald die Welle einen Teil ihrer Umdrehung gemacht hat, die Scheibe 102 mit und bewegt sie 
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 Stellung. Die nächste Stellung der Teile ist in Fig. 18 gezeigt. Hier kommt eine Nase 110 an dem Segment 1021 in Eingriff mit der hinteren Kante des Abfallstückes und nimmt es mit. Fig. 19 zeigt, wie das Abfallstück von der Scheibe 102 abfällt, nachdem es durch den Fräser 90 vollständig abgetrennt ist.

   Das Segment 1021 bildet die einzige Stütze für das Abfallstück, sobald der Fräser 90 hindurchgegangen und sich auf die rechte Seite in Fig. 18 bewegt hat. Die Nase 110 am Ende des Segmentes 1021 erfasst die Kante des Abfallstückes und sobald die Welle sich dreht, bewegt sie das   Abfallstück herum ;   weil der an der Welle 101 festsitzende Stift 104 die Scheibe 102 mitnimmt und deren Vorsprung 110 das Abfallstück 1 mitnimmt. Wenn das Abfallstück indessen soweit gedreht ist, dass mehr als die Hälfte des Gewichtes des Abfallstückes auf der rechten Seite liegt, so dreht das Gewicht des Abfallstückes die Scheibe 102 weiter und bringt die Teile in die in Fig.   19   gezeichnete Stellung.

   Der Stift 104 liegt dann an der anderen Seite des Schlitzes 105 an und das Abfallstück ist nun frei und kann von der Scheibe 102 durch seine Schwere herunter auf die Rinne 91 fallen. 



   Wenn die abgeschnittenen Teile (der Anguss 1) fallen, so fallen sie (Fig. 2) durch eine Rinne 91 auf eine geneigte Plattform 92. Zuerst liegen sie in der Rinne mit ihrer Achse parallel zu der Bewegungsrichtung der Platte P. Wenn sie die Plattform 92 erreichen, so dreht ihr Gewicht dieselben infolge entsprechender Lage der   Führungsflächen   und soweit, bis ihre Achse parallel zur-Richtung einer endlosen Transportvorrichtung 93 liegt. Diese Transportvorrichtung wird durch einen Motor K2 betätigt und besteht aus einer Kette mit einer Reihe von Vorsprüngen   94,   welche mit der Rückseite der Abfallstücke in Eingriff kommen und sie auf der geneigten Transportbahn 95 zu einer Plattform 96 oberhalb des Schmelzkessels F schaffen, von wo sie durch eine 

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 Rinne 97 in den letzteren fallen.

   Natürlich können auch Platten, die wieder geschmolzen weiden sollen, auf die Transportvorrichtung von Hand oder auf andere Weise aufgelegt und auf die gleiche Weise in den Schmelzkessel transportiert werden. 



   Wenn eine Platte   P,   die fertiggemacht ist, freigegeben worden ist, so gleitet sie auf der geneigten Fläche abwärts in eine wagrechte   Führung 114,   welche das Auflager für die Platte in dem Kühltrog E bildet. Wenn die Platte in diese Stellung gelangt, kommt sie mit einem Hebel 115 in Eingriff, welcher durch die Wirkung geeigneter Verbindungen die Wasserkühlung selbsttätig anstellt, um die Platte zu kühlen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zum Giessen, Fertigmachen und Kühlen gebogener Stereotypplatten mit einer geneigten Bahn für die Platten, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessform unter dem gleichen Winkel wie die Bahn des mit ihr verbundenen Fertigmachers geneigt ist und die gegossenen Platten auf diese Bahn abgleiten   lässt..  

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, mit Einrichtung zum Bremsen der abgleitenden Platte, dadurch gekennzeichnet, dass ein einstellbar bremsbares Zahnrad (80) mit einer innen an der Platte (P) angegossenen Zahnstange (r) zusammenwirkt.
    < ss. Vorrichichtung nach Anspruch i, mit einer die abgetrennten Angussstücke wegführenden Rutsche (91), dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an diese Rutsche (91) eine selbsttätige Transportvorrichtung (92 bis 97) angeordnet ist, welche die Angussstücke in den Schmelzkessel zurückbefördert.
AT82511D 1912-10-17 1913-06-18 Vorrichtung zum Gießen, Fertigmachen und Kühlen gebogener Stereotypplatten. AT82511B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260481B (de) * 1958-07-03 1968-02-08 Wood Newspaper Mach Corp Vorrichtung zum Giessen von halbzylindrischen Stereotypieplatten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1260481B (de) * 1958-07-03 1968-02-08 Wood Newspaper Mach Corp Vorrichtung zum Giessen von halbzylindrischen Stereotypieplatten

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