DE3336082C2 - - Google Patents
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Transferpresse mit dem Er
greifen von Werkstücken dienenden Greifereinheiten, die in
Leerstationen zwischen benachbarten Werkzeugschiebetischen an
geordnet sowie hoch und nieder bewegbar an zentralen Transfer
stangen befestigt sind, die jeweils im wesentlichen über den
einzelnen Schiebetischen angeordnet sind und ungehindert zusam
men mit den Schiebetischen in den Pressenkörper hinein und aus
dem Pressenkörper heraus bewegt werden können.
Eine derartige Transferpresse ist bekannt (DE 32 29 943 A1).
Da bei einer solchen Transferpresse die zentralen Tranferstan
gen mit den Schiebetischen aus dem Pressenkörper herausbewegt
werden können, ohne daß es zu einer Überschneidung oder zu ei
nem Anschlagen an die Ständer der Presse kommt, lassen sich an
den zentralen Transferstangen angebrachte Greifereinheiten ein
fach und schnell austauschen bzw. ersetzen, nachdem die zentra
len Transferstangen aus dem Pressenkörper herausbewegt worden
sind. Das gilt jedoch nicht für Greifereinheiten, die an Trans
ferstangenabschnitten im Bereich der Leerstationen zwischen be
nachbarten Schiebetischen angeordnet sind, weil es hier zu
Überschneidungen mit den Ständern der Presse kommen würde, wenn
diese Transferstangenabschnitte zusammen mit den Schiebetischen
aus dem Pressenkörper heraus bewegt werden sollten. Ebenso ver
hält es sich mit Werkstückauflagen im Bereich der Leerstatio
nen. Daher ist es im allgemeinen erforderlich, daß ein Arbeiter
innerhalb des Pressenkörpers die entsprechenden Austauscharbei
ten von Hand vornimmt, wenn die Greifereinheiten und/oder Werk
stückauflagen in den Leerstationen ersetzt werden müssen. Das
wirkt sich leistungsmindernd aus und bedeutet zugleich eine Ge
fährdung des Arbeiters. Ähnliche Verhältnisse wie an den Leer
stationen bestehen im allgemeinen auch am Werkstückeintrag und
am Werkstückaustrag.
Bei der vorgenannten bekannten Transferpresse sind Greifer
schienen vorgesehen, die sich unabhängig von einem taktgemäßen
Stößelantrieb in eine Höhenendstellung bewegen lassen, in der
ein Wechsel der Greifzeuge zusammen mit den Werkzeugen vorge
nommen und die entsprechende Einstellung durchgeführt werden
kann.
Hierzu sind die Greiferschienenpaare in vertikaler Richtung ge
führt und über Parallelogrammlenker heb- und senkbar, deren
greifzeugferne Lenkerachsen längs einer horizontalen Führungs
bahn hin und her bewegbar sind, wobei die beiden Endstellungen
der Lenker der Tiefstlage und die Mittelstellung der Höchstlage
der Greifzeuge entsprechen. Der Antrieb erfolgt dabei über eine
mit einer Steuerkurve zusammenwirkende Steuerrolle sowie über
ein Hebelwerk und ein Stellorgan.
Diese bekannte Anordnung mit einer Vielzahl von gelenkig mit
einander verbundenen Antriebsgliedern ist aufwendig sowie ver
schleiß- und störanfällig. Außerdem wird im Ergebnis nur eine
vergleichsweise geringe Höhenverlagerung der Greifzeuge er
reicht, wodurch die Zugänglichkeit nur in begrenztem Maße ver
bessert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer gattungsge
mäßen Transferpresse auf einfache Weise im Bereich der Leersta
tionen sowie ggf. auch in den Werkstückeintrags- und Werkstück
austragsbereichen durch eine Verlagerung entsprechender Teile
Überschneidungen mit den Ständern der Presse zu vermeiden, so
daß auch in diesen Bereichen bei aus dem Pressenkörper heraus
bewegten Schiebetischen die Greifereinheiten sowie ggf. vorge
sehene Werkstückauflagen einfach und sicher in kurzer Zeit aus
getauscht werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Greifereinheiten etwa L-förmige Dreharme aufweisen, die mit
Schwenkwellen an die Außenflächen der betreffenden Endab
schnitte der zentralen Transferstangen angelenkt sind, obere
Bauteile aufweisen, die fest mit den Dreharmen verbunden sind
und an ihrem vorderen Ende wenigstens einen Finger tragen, wo
bei jeweils Dreheinrichtungen zum Hochschwenken und Nieder
schwenken der Dreharme gegenüber den zentralen Transferstangen
vorgesehen sind, und daß zwischen den
zentralen Transferstangen davon trennbar Zwischenstangen angeordnet
sind.
Bei dieser Ausbildung sind die Greifereinheiten mit den Trans
ferstangen verbunden und aus ihrer Betriebsstellung durch eine
Schwenkbewegung in eine Stellung verlagerbar, in der sie unge
hindert von den Ständern der Presse mit den Schiebetischen aus
dem Pressenkörper heraus in eine Austauschstellung bewegt wer
den können. Die vorzunehmende Schwenkung läßt sich mit einem
einfachen Antrieb bewirken, der an den zentralen Transferstan
gen angeordnet sein kann. Ersichtlich lassen sich somit die
Greifereinheiten gefahrlos sowie einfach und schnell austau
schen.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Bett einer Transferpresse in Draufsicht:
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Hauptteils der
Transferpresse gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und
Fig. 3 eine perspektivische Teildarstellung des Hauptteils der
Transferpresse gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1 und 2 ist ein Transferpressenkörper 1 der Bauart
mit drei Ständern dargestellt, in dem zwei Sätze von bewegbaren Werkzeugschiebetischen
3 und 4 zwischen den Ständern 2 angeordnet sind,
wobei sich die Schiebetische 3 und 4 ungehindert in den Pressenkörper
und aus diesem heraus bewegen können.
Neben und oberhalb der Schiebetische 3 und 4 erstrecken sich
längs der durch den Pfeil TD gekennzeichneten Förderrichtung
eines Werkstücks W zwei Sätze von Transferstangen 5. Jede
Transferstange 5 umfaßt zentrale Stangen 52 und 54, eine vordere
Stange 51, die an einem Werkstückeintragsabschnitt befestigt ist,
eine hintere Stange 55, die an einem Werkstückaustragsabschnitt
befestigt ist, und eine Zwischenstange 53, die zwischen den
zentralen Stangen 52 und 54 angeordnet ist. Ferner ist zwischen
den Schiebetischen 3 und 4 eine Leerstation IS vorgesehen. Ein
Paar Fingereinheiten 6,6 zum Ergreifen der Werkstücke W ist an
den jeweiligen Endabschnitten der zentralen Stangen 52 und 54
nahe der Leerstation IS befestigt. Jede der Fingereinheiten 6,6
weist einen etwa L-förmigen Dreharm 8 auf, dessen eines Ende
mit einer Schwenkwelle 7 an die Außenseite des Endabschnitts
der zentralen Stangen 52 bzw. 54 angelenkt ist. Die Schwenkwelle
7 ist fest mit einem Ritzel 9 verbunden, das mit einer
Zahnstange 11 kämmt. Die Zahnstange 11 kann längs der Außenseite
der Transferstange 5 mittels einer Betätigungseinrichtung
10 hin- und herbewegt werden, die auf der Außenseite der
zentralen stange 52 bzw. 54 befestigt ist. Der Dreharm 8 ist
mit einem oberen Bauteil 8a versehen, das vom anderen Ende des
Dreharms aus vorspringt und sich oberhalb der Zwischenstange 53
rechtwinklig zu dieser erstreckt. Ein Finger 12 ist abnehmbar
am vorderen Ende des oberen Bauteils 8a befestigt. Der Finger 12
springt vom vorderen Ende des oberen Bauteils 8a des Dreharms 8
in Richtung auf die Leerstation IS vor. Die Finger 12 sind jeweils
mit einem Greifabschnitt 12a versehen, der am vorderen
Ende der Finger ausgebildet ist und eine Ecke des Werkstücks W
ergreifen kann.
Im Feld der Leerstation IS zwischen den Schiebetischen 3 und 4
ist eine Werkstückauflage 15 vorgesehen. Diese weist vier Unterstützungen
16 auf, die an den in Förderrichtung liegenden
Stirnseiten der Schiebetische 3 und 4 so befestigt sind, daß
sie sich frei drehen können. Jede Unterstützung ist mit einer
zylindrischen Säule 17 versehen, die sich von der Oberseite
der Unterstützung 16 vertikal erstreckt. Am Außenumfang des
oberen Endes einer jeden Säule 17 ist das hintere Ende eines
Werkstückaufnahmearms 18 lösbar befestigt, der einen Aufnahmeabschnitt
18a aufweist, dessen Form der Form des zu unterstützenden
Werkstücks W angepaßt ist. Am Außenumfang einer
jeden Unterstützung 16 ist das vordere Ende einer Betätigungsstange
19a angelenkt, die jeweils aus einem von vier Betätigungszylindern
19 vorspringt, die in zwei Sätzen auf jeder Seite an
den in Werkstückförderrichtung liegenden Stirnflächen der
Schiebetische 3 und 4 zwischen den Unterstützungen 16 befestigt
sind. Die Anordnung ist so getroffen, daß jede Säule 17 über
90° um ihre Achse mittels des Betätigungszylinders 19 über die
Unterstützung 16 gedreht werden kann.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Fingereinheit. Bei dieser Ausführungsform ist fest mit dem
vorderen Ende des oberen Bauteils 8a des Dreharms 8 ein Befestigungsglied
8b verbunden, das sich längs der Oberseite der
Zwischenstange 53 in dessen Längsrichtung erstreckt. Das Befestigungsglied
8b besitzt an seinem vorderen Ende einen Angriffsabschnitt
8c der als geneigte Fläche mit allmählicher
Neigung abwärts zum vorderen Ende ausgebildet ist. Mit der
oberen Fläche der Zwischenstange 53 ist an deren anderem Ende
eine Betätigungseinrichtung 14 mit einer Betätigungsstange 14a
befestigt, an deren vorderem Ende ein Angriffsglied 13 angeschlossen
ist, das zur Kupplung oder zum Zusammenwirken mit
dem vorgenannten Angriffsabschnitt 8c vorgesehen ist. Das Angriffsglied
13 trägt an seinem vorderen Ende einen Angriffsabschnitt
13a in Form einer Neigungsfläche mit umgekehrter
Neigung zum Angriffsabschnitt 8c. Ferner kann das Angriffsglied
13 mittels der Betätigungseinrichtung 14 längs einer
Führung 13b in Längsrichtung hin- und herbewegt werden, die
an der oberen Fläche der Zwischenstange 53 befestigt ist, so
daß eine Anlage und ein Abheben am bzw. vom Befestigungsglied
8b des Dreharms 8 hergestellt werden kann. Ferner ist ein Fingersatz
120 durch eine Befestigungsplatte 80 am Befestigungsglied
8b des Dreharms 8 befestigt. Dieser Fingersatz 120 weist
ein Paar von Fingern 12 auf, deren hintere Enden an den beiden
Enden der Befestigungsplatte 80 angebracht sind, in deren etwa
zentralem Bereich ein Greifer 121 mit seinem hinteren Ende
befestigt ist. Die in diesem Ausführungsbeispiel für den Dreharm
8 verwendete Dreheinrichtung ist die gleiche wie beim vorbeschriebenen
Ausführungsbeispiel.
Die Arbeitsweise der beiden vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele
ist folgende:
Wenn die Schiebetische 3, 4 aus dem Pressenkörper 1 herausgezogen werden, damit die Werkzeuge gewechselt werden, ist es lediglich erforderlich, hydraulischen Druck in die Betätigungseinrichtungen 10 einzuleiten, um die Transferstange 5 zu trennen und die Ritzel 9 über die entsprechenden Zahnstangen 11 zu drehen, so daß die Dreharme 8 um die Schwenkwellen 7 schwenken und die Arme in ihren jeweils obersten Stellungen angeordnet werden. Dementsprechend werden die oberen Bauteile 8a der Dreharme 8 und die Finger 12 oder der Fingersatz 120, die mit dem vorderen Ende der oberen Bauteile 8a verbunden sind, von den stirnseitigen Abschnitten der zentralen Stangen 52, 54 in Richtung auf die jeweiligen zentralen Abschnitte verlagert. Wenn somit die Schiebetische 3 und 4 ausgezogen werden, bewegen sich die betreffenden Dreharme 8 der Paare von Fingereinheiten 6 und der Finger 12 oder des Fingersatzes 120 in ihre jeweils obersten Stellungen, in denen sie sich nicht im Überschneidungsbereich mit den Ständern 2 befinden. Dementsprechend können die Finger 12 zusammen mit den Schiebetischen 3 und 4 und den zentralen Stangen 52 und 54 aus dem Pressenkörper 1 herausgezogen werden. Ferner können nach einem Werkzeugwechsel und nach einem Austausch der Finger die Schiebetische 3 und 4 wieder in den Pressenkörper 1 bewegt werden, worauf die Transferstangen 5 wieder verbunden sind, und ebenso werden die Dreharme 8 durch die betreffenden Betätigungseinrichtungen 10 durch die Wirkung der Zahnstangen 11 und Ritzel 9 in ihre ursprünglichen Stellungen zurückgeschwenkt.
Wenn die Schiebetische 3, 4 aus dem Pressenkörper 1 herausgezogen werden, damit die Werkzeuge gewechselt werden, ist es lediglich erforderlich, hydraulischen Druck in die Betätigungseinrichtungen 10 einzuleiten, um die Transferstange 5 zu trennen und die Ritzel 9 über die entsprechenden Zahnstangen 11 zu drehen, so daß die Dreharme 8 um die Schwenkwellen 7 schwenken und die Arme in ihren jeweils obersten Stellungen angeordnet werden. Dementsprechend werden die oberen Bauteile 8a der Dreharme 8 und die Finger 12 oder der Fingersatz 120, die mit dem vorderen Ende der oberen Bauteile 8a verbunden sind, von den stirnseitigen Abschnitten der zentralen Stangen 52, 54 in Richtung auf die jeweiligen zentralen Abschnitte verlagert. Wenn somit die Schiebetische 3 und 4 ausgezogen werden, bewegen sich die betreffenden Dreharme 8 der Paare von Fingereinheiten 6 und der Finger 12 oder des Fingersatzes 120 in ihre jeweils obersten Stellungen, in denen sie sich nicht im Überschneidungsbereich mit den Ständern 2 befinden. Dementsprechend können die Finger 12 zusammen mit den Schiebetischen 3 und 4 und den zentralen Stangen 52 und 54 aus dem Pressenkörper 1 herausgezogen werden. Ferner können nach einem Werkzeugwechsel und nach einem Austausch der Finger die Schiebetische 3 und 4 wieder in den Pressenkörper 1 bewegt werden, worauf die Transferstangen 5 wieder verbunden sind, und ebenso werden die Dreharme 8 durch die betreffenden Betätigungseinrichtungen 10 durch die Wirkung der Zahnstangen 11 und Ritzel 9 in ihre ursprünglichen Stellungen zurückgeschwenkt.
Wenn die Schiebetische aus dem Pressenkörper herausgezogen
werden, wie im Falle der Fingereinheit 6, wird die Werkstückauflage
15 wie nachfolgend beschrieben betätigt:
Wenn alle Säulen 17 unter der Wirkung der Betätigungszylinder
19 über die Unterstützungen 16 gedreht werden, um die vorderen
Enden der Werkstückaufnahmearme 18 in eine einander gegenüberliegende
Stellung zu bringen, werden die Werkstückaufnahmearme
18 in die Stellung bewegt, in der sie nicht im Überschneidungsbereich
mit den Ständern 2 liegen, so daß die Werkstückauflage
15 zusammen mit den Schiebetischen 3 und 4 aus dem Pressenkörper
1 herausgezogen werden kann. Dadurch wird es möglich,
die Werkstückaufnahmearme 18 der Werkstückauflage 15 außerhalb
des Pressenkörpers auszutauschen. Wenn ferner nach Durchführung
des Austausches der Werkzeuge und der Werkzeuge und der Werkstückaufnahmearme 18
die Schiebetische 3 und 4 wieder in den Pressenkörper hinein
verlagert sind, werden die Unterstützungen 16 wieder durch Betätigung
der Zylinder 19 gedreht, um die Säulen 17 so zu drehen,
daß die vorderen Enden der Werkstückaufnahmearme 18 zur Leerstation
IS gerichtet sind.
Claims (8)
1. Transferpresse mit dem Ergreifen von Werkstücken (W) die
nenden Greifereinheiten (6), die in Leerstationen (IS) zwi
schen benachbarten Werkzeugschiebetischen (3, 4) angeordnet
sowie hoch und nieder bewegbar an zentralen Transferstangen
(52, 54) befestigt sind, die jeweils im wesentlichen über
den einzelnen Schiebetischen (3, 4) angeordnet sind und un
gehindert zusammen mit den Schiebetischen (3, 4) in den
Pressenkörper (1) hinein und aus dem Pressenkörper heraus
bewegt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Grei
fereinheiten (6) etwa L-förmige Dreharme (8) aufweisen, die
mit Schwenkwellen (7) an die Außenflächen der betreffenden
Endabschnitte der zentralen Transferstangen (52, 54) ange
lenkt sind, obere Bauteile (8a) aufweisen, die fest mit den
Dreharmen (8) verbunden sind und an ihrem vorderen Ende we
nigstens einen Finger (12) tragen, wobei jeweils Drehein
richtungen (9, 10, 11) zum Hochschwenken und Niederschwen
ken der Dreharme (8) gegenüber den zentralen Transferstan
gen (52, 54) vorgesehen, sind und daß zwischen den
zentralen Transferstangen (52, 54) davon
trennbar Zwischenstangen (53) angeordnet sind.
2. Transferpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Dreheinrichtung (9, 10, 11) eine Betätigungseinrich
tung (10), die an der Außenfläche des Endabschnitts der
zentralen Transferstange (52, 54) befestigt ist, eine Zahn
stange (11), die mit der Betätigungsstange (10a) der Betä
tigungseinrichtung (10) verbunden ist und unbehindert in
Längsrichtung der Transferstange (5) hin und her bewegt
werden kann, und ein Ritzel (9) aufweist, das fest mit der
Schwenkwelle (7) verbunden ist und mit der Zahnstange (11)
kämmt.
3. Transferpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die mit den Enden der oberen Bauteile
(8a) der Dreharme (8) verbundenen Finger (12) unter Zwi
schenfügung eines Befestigungsglieds (8b) befestigt sind,
das sich längs der Oberseite und in Längsrichtung der Zwi
schenstange (53) erstreckt.
4. Transferpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Befestigungsglied (8b) an einem dem oberen Bauteil (8a)
abgewandten Ende einen Angriffabschnitt (8c) in Form einer
Neigungsfläche trägt, die zum Ende des Befestigungsglieds
(8b) hin abwärts geneigt ist, und daß ferner eine Angriffs
einrichtung (13, 14) auf der Oberseite der Zwischenstange
(53) befestigt ist, um mit dem Angriffsabschnitt (8c) des
Befestigungsglieds (8b) in Eingriff zu treten bzw. davon
gelöst zu werden.
5. Transferpresse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Angriffseinrichtung (13, 14) einen Betätigungszylinder
(14), der auf der Oberseite der Zwischenstange (53) befe
stigt ist, und ein Angriffsglied (13) aufweist, dessen hin
teres Ende mit einer Betätigungsstange (14a) des Betäti
gungszylinders (14) verbunden ist, so daß das Betätigungs
glied durch eine Führung (13b) in Längsrichtung der Zwi
schenstange (53) hin und her bewegbar ist, wobei das vor
dere Ende des Angriffsglieds (13) einen Angriffsabschnitt
(13a) in Form einer umgekehrt zur Neigungsfläche des An
griffsabschnitts (8c) des Befestigungsglieds (8b) geneigten
Fläche aufweist.
6. Transferpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens ein Finger (12) über eine Befestigungsplatte
(80) mit einem in ihrem zentralen Bereich vorgesehenen
Werkstückgreifer (121) mit dem Befestigungsglied (8b) ver
bunden ist.
7. Transferpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit Werk
stückauflagen (15) in Leerstationen (15) zwischen benach
barten Schiebetischen (3, 4), dadurch gekennzeichnet, daß
jede Werkstückauflage (15) um ihre Achse drehbar an den je
weils in Werkstückförderrichtung liegenden Stirnflächen
der einzelnen Schiebetische (3, 4) gelagert ist, so daß
jede Werkstückauflage (15) zusammen mit den Schiebetischen
(3, 4) in den Pressenkörper (1) hinein und aus dem Pressen
körper (1) heraus bewegt werden kann.
8. Transferpresse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Werkstückauflagen (15) mehrere Unterstützungen (16)
aufweisen, die jeweils um ihre Achse drehbar an den betref
fenden Stirnflächen der Schiebetische (3, 4) gelagert sind,
daß mit den Unterstützungen (16) verbundene Dreheinrichtun
gen (19) zum Verschwenken der Unterstützungen (16) vorgese
hen sind, und daß mit den Unterstützungen (16) Säulen (17)
fest verbunden sind, die sich im wesentlichen vertikal er
strecken und an deren oberen Teilen Werkstückaufnahmearme
(18) lösbar befestigt sind, die sich im wesentlichen hori
zontal erstrecken.
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1983
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