DE33347C - Neuerung an Telephon-Empfängern - Google Patents

Neuerung an Telephon-Empfängern

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DE33347C
DE33347C DENDAT33347D DE33347DA DE33347C DE 33347 C DE33347 C DE 33347C DE NDAT33347 D DENDAT33347 D DE NDAT33347D DE 33347D A DE33347D A DE 33347DA DE 33347 C DE33347 C DE 33347C
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Germany
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coil
membrane
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telephone receivers
coils
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DENDAT33347D
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H. P. PRATT in Chicago, Illinois, V. St. A
Publication of DE33347C publication Critical patent/DE33347C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet
    • H04R13/02Telephone receivers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: · Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1885 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Telephon-Empfänger, welcher bei sehr billiger und einfacher Herstellung dennoch die übermittelten Töne, Sprache, Signal u. s. w. in besserer •Deutlichkeit, als es mit ähnlichen Instrumenten möglich war, wiedergeben soll.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird in einem passenden Gehäuse eine nicht polarisirte Plätte oder Membran, von Eisen oder anderem zweckentsprechenden Material und eine Drahtspule ohne Kern angeordnet, wobei die Drähte der Spule derart gewickelt werden, dafs die Drähte sowohl oben als unten an der Spule eine gerade Fläche bilden. Diese Spule wird unterhalb der Platte oder Membran festliegend in dem Kästchen angebracht und in bekannter Weise mit Klemmen verbunden.
Es sei hier besonders darauf aufmerksam gemacht, dafs die Spule keinerlei Kerne aus Eisen oder Magnete besitzt, auch durchaus in keiner Weise damit verbunden ist. Durch die Fortlassung der bisher für nöthig erachteten Eisenkerne und Magnete soll ein viel reinerer Ton als bisher erzielt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist das Instrument in Fig. ι im Durchschnitt, in Fig. 2 in oberer Ansicht nach abgenommener Deckelplatte des Kästchens dargestellt. Fig. 3 zeigt die Form der Membran. Fig. 4 und 5 sind Modifikationen der ursprünglichen Anordnung und Fig. 6 zeigt die Anwendung des Instruments zur Empfangnahme telegraphischer Klopfsignale.
Das Kästchen A mit dem Hörrohr B umschliefst die Spule C und die Membranen D und E1 von denen erstere über, letztere unter' der Spule angeordnet sind. Die Spule selbst wird durch ein an der Kästchenwand befestigtes Band F gehalten. Die Enden des Spulendrahtes führen nach den Klemmen g und h.
Die Drähte der Spule müssen dicht, ohne Zwischenraum, auf einander gewickelt werden, auch die einzelnen Lagen mit entsprechendem Bindematerial, z. B. Leim, fest mit einander verbunden werden, so dafs die obere der Membran zugekehrte Fläche ebenso, wie die untere glatte, gerade Flächen bilden.
In Fig. 4 und 5 sind zwei Spulen H und / statt einer angeordnet und über denselben sind in Fig. 5 zwei obere Platten oder Membranen r und ρ anstatt einer (D, Fig. 4) angebracht. Eine solche Membran" D erhält zweckmäfsig die in Fig. 3 dargestellte Form, doch kann diese Form auch, ebenso wie die der Membran E, rund, viereckig oder sonst zweckentsprechend sein.
An Stelle von zwei Spulen können selbstredend auch mehrere Spulen auf eine Membran D oder auf- mehrere einwirken, oder es kann auch, wie in Fig. 1 dargestellt, noch eine zweite Platte unterhalb der Spule oder der Spulen angeordnet sein.
Die Membran oder Membranen sind nicht polarisirt, d. h. sie sind weder magnetisirt, noch stehen sie mit Magneten in irgend einer Verbindung.
Das Telephon kann auch mit einer Leitung in Verbindung gebracht werden, durch welche gewöhnliche telegraphische, mittelst eines Schlüssels übermittelte Depeschen gesendet werden.
Die empfangende Person kann das Telephon, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist, an das Ohr halten, wodurch der in Telegraphensälen vielfach vorkommende grofse Uebelstand vermieden wird, dafs unbetheiligte dritte Personen die ankommende Depesche mit verstehen können.

Claims (1)

  1. P ATENT -An sp ruch:
    Bei einem Telephon - Empfänger eine aus Eisen oder zweckentsprechendem Material bestehende, nicht polarisirte Membran (oder Membranen) in Verbindung mit einer Spule (oder Spulen) ohne Kern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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