DE217541C - - Google Patents

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DE217541C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/06Telephone receivers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
KLASSE 21«. GRUPPE
DOMENICO MARZI in ROM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen lautsprechenden Telephonapparat, der auch zum Geben von Signalen unter Wasser benutzt werden kann und sowohl als Geber wie auch als Empfänger ausführbar ist. Es handelt sich bei der Erfindung um einen Telephonapparat, bei dem die Schwingungen von der Membran oder auf diese durch einen Hebel mit vergrößerter Übersetzung übertragen werden. Gemaß der Erfindung ist dieser Hebel als Doppelhebel ausgebildet, dessen einer Arm mit der Membran starr verbunden ist, während der andere freie Arm einen Magnetpol bildet und zwischen zwei anderen Magnetpolen liegt, die einander gleiche, aber dem Hebel entgegengesetzte Polarität haben, und um welche die Sprechleitung derart herumgewickelt ist, daß bei jedem Stromdurchgang der Magnetismus des einen dieser Pole verstärkt und der des anderen geschwächt wird.
Es sind zwar Telephonapparate bekannt, bei denen der die Schwingungen übertragende Hebel als Doppelhebel ausgebildet ist und mit dem freien Arm zwischen zwei Magnetpolen liegt. Versuche haben aber ergeben, daß durch die Kombination dieser Anordnung mit der Ausbildung des freien Hebelarmes als Magnetpol und der erwähnten Art der Bewicklung der Magnetpole, zwischen denen der polarisierte Hebelarm sich befindet, die Lautwirkung ganz erheblich verstärkt wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in den Fig. 1 und 2 in zwei verschiedenen Ansichten dargestellt.
Um einen Zapfen 2 ist an dem einen Pol eines bügeiförmigen permanenten Magneten 7 ein Doppelhebel gelagert, dessen freier Arm 1 sich zwischen den Eisenkernen 5 befindet, die durch eine Brücke 6 mit dem anderen Pol des Magneten 7 verbunden sind und somit eine entgegengesetzte Polarität als der Hebelarm 1 haben. Der Arm 3 des um 2 drehbaren Doppelhebels ist mit der Membran 4 des Telephonapparates 9 starr verbunden. Um die Kerne 5 sind Spulen 10 gewickelt, die einen Teil der Sprechleitung bilden. Die Wicklung ist so ausgeführt, daß die gegeneinander gerichteten Enden der Kerne 5 bei jedem Stromdurchgang verschiedene Polarität erhalten. Da die Kerne durch die Verbindung mit dem einen Pol des permanenten Magneten 7 im gleichen Sinne polarisiert sind, so wird also bei jedem Stromdurchgang der Magnetismus des einen Kernes 5 verstärkt und der des anderen geschwächt. Der Hebel 1 wird also je nach der Stromrichtung aus der Mittellage entweder in der einen oder anderen Richtung angezogen.
Die dargestellte Ausführungsform ist als Empfangsapparat gedacht, und deshalb ist der Hebelarm 1 kürzer als der Hebelarm 3, um die Vibrationen des Hebelarmes 1 in verstärktem Masse auf die Membran zu übertragen. Bei der Ausbildung der Vorrichtung als Geber wird das Hebelverhältnis umgekehrt gewählt, um die Lautschwingungen der Membran mit vergrößerter Übersetzung auf das Hebelende 1 zu übertragen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Telephonapparat, bei dem die Schwingungen von der Membran oder auf diese durch einen Hebel mit vergrößerter Übersetzung übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel als Doppelhebel ausgebildet ist, dessen einer Arm (3) mit der Membran starr verbunden ist, während der andere freie Arm (1) einen Magnetpol bildet und zwischen zwei anderen Magnetpolen (5) von untereinander gleicher, aber dem Hebel entgegengesetzter Polarität liegt, um welche die Sprechleitung derart herumgewickelt ist, daß bei jedem Stromdurchgang der Magnetismus des einen dieser Pole (5) verstärkt und der des anderen geschwächt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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