DE333322C - Kuenstliche Hand - Google Patents

Kuenstliche Hand

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Publication number
DE333322C
DE333322C DE1919333322D DE333322DD DE333322C DE 333322 C DE333322 C DE 333322C DE 1919333322 D DE1919333322 D DE 1919333322D DE 333322D D DE333322D D DE 333322DD DE 333322 C DE333322 C DE 333322C
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DE
Germany
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lever
hand
thumb
finger
movement
Prior art date
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Expired
Application number
DE1919333322D
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English (en)
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ERSATZGLIEDERGESELLSCHAFT SAUE
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ERSATZGLIEDERGESELLSCHAFT SAUE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/583Hands; Wrist joints

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
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Description

  • Künstliche Hand. Die Erfindung betrifft eine künstliche Hand, bei welcher die Betätigung der Finger und des Daumens durch ein mit einer neuartigen Sperre vereinigtes Zug- und Druckorgan derart erfolgt, daß die Bewegung des Daumens in bestimmte Abhängigkeit zur Bewegung der Finger gebracht wird. Das Sperrorgan vergrößert dabei die Wirkung des Zugorgans derart, daß einerseits die Verbindung zwischen Sperre und Kraftquelle entlastet und anderseits ein mit der Hand ergriffener Gegenstand mit verstärktem Druck festgehalten wird.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Drehpunkte der die Finger und auch den Daumen betätigenden Winkelhebel in einem gewissen Abstande von den Drehgelenken der Finger und auch des Daumens im Innern des Handkörpers so angebracht sind, daß je ein Arm der beiden Winkelhebel unter Umgehung der Finger- oder auch Daumengelenkachse mittels Bolzen derartig gelenkig an der Fingergruppe oder dem Daumen angreift, daß die beiden anderen, durch ein mit einem exzentrisch schwingbaren Sperrklinkenhebel zusammenwirkendes Zug- und Druckorgan bewegbaren kürzeren Winkelhebelarme bei nur geringer Winkelbewegung einen entsprechend größeren Bewegungsausschlag der Finger bewirken. Die beiden innerhalb der Hand gelagerten Hebelarme der Winkelhebel, von denen der zum Fingerhebel gehörige durch die Zug- und Druckstange erfaßt wird, sind zweckmäßig mittels einer Verbindungsstange derart gelenkig und hinsichtlich der wirksamen Armlängen verstellbar miteinander verbunden, daß die Daumenbewegung nach Bedarf regelbar ist. Die Verbindungsstange des Sperrklinkenhebels; der um einen auf der Sperrhebelachse exzentrisch angeordneten Bolzen drehbar ist, und des Winkelhebels der Finger ist an ersteren derart angelenkt, daß der Sperrhebel mit seinen Schwingungsbewegungen den Bewegungen der Verbindungsstange folgen kann. Die am Schwinghebel angelenkte Sperrklinke ist infolge der exzentrischen Schwingbewegung ihres Hebels beim Vorschwingen des letzteren um einen gewissen Winkel außer Eingriff mit den Zähnen eines festen Zahnradsegments schwingbar, dagegen kann sie bei der rückwärtigen Bewegung durch Zug in das Zahnrad wieder eingreifen und ist hierauf noch weiter zurückschwingbar mittels eines, mit dem Schwinghebel fest verbundenen Hebels, der die Zugwirkung des Zugorganes dadurch fördern und das letztere somit entlasten kann, daß er unter dem Druck der gesunden Hand nach vorwärts schwingbar ist - und so den Schwinghebel von Zahn zu Zahn des Segmentes nach rückwärts drücken und in der jeweiligen Stellung zwecks Anpressens der Finger an einen ergriffenen Gegenstand sperren kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand halbschematisch dargestellt. Die Finger z und der Daumen 2 sind im Handkörper 3 drehbar auf den Achsen q. und 5 gelagert. Die Winkelhebel 6 und 7 drehen sich auf den in einem gewissen Abstande, der von der Größe der gewünschten Winkelhebelübersetzung abhängt, im Handinnern angeordneten Drehpunkten 8 und 9 und sind einerseits mittels der Verbindungsstange ro beweglich miteinander gekuppelt, während die in die Finger und in den Daumen hineinragenden Schenkel durch Bolzen ix und ia die Mitnahme der Finger und des Daumens bewirken. Beide Schenkel der Winkelhebel umfassen dabei die Achsen der Finger und des Daumens mittels der Längsschlitze 13 und 14. Damit eine gewünschte, der natürlichen Daumenbewegung nahekommende Winkelbewegung des Daumens erreicht wird, kann der kürzere Schenkel des Winkelhebels 7 mit dem kurzen Schenkel des Winkelhebels 6 derart gekuppelt werden, daß die Hebellänge l des letzteren je nach der gewünschten Daumenbewegung mittels vorgesehener Löcher geändert werden kann. Die die Bewegung übertragende Verbindungsstange 15 ist an dem Winkelhebel 16 drehbar befestigt, welcher seinerseits auf einer Achse 17 exzentrisch angeordnet ist und am entgegengesetzten Ende die Sperrklinke 18 trägt, die durch die Feder ig niedergehalten wird und deren Hub durch die Stellschraube 2o begrenzt ist. An der Achse 17 greift ein Hebel 2i an, der in Stellung II den Klinkenhebel 16 infolge der exzentrischen Anordnung des letzteren nach oben bewegt und damit die Klinke 18 außer Eingriff mit dem am Handkörper 3 befestigten Zahnsegment 22 gebracht hat. Durch allmähliches Bewegen des Hebels 21 aus Stellung II in Stellung I wird der Klinkenhebel mit der Klinke nach unten gezogen, bis ein Eingriff mit den Sperrzähnen erfolgt ist. Sobald nun dieser Eingriff der Klinke erreicht ist, wird der Klinkenhebel und mit ihm die Verbindungsstange 15 sowohl infolge der fortschreitenden Exzenterbewegung, als auch infolge der Drehbewegung, die nun die Klinke ausführt, in der Zugrichtung der Stange 23 bewegt, wodurch letztere entlastet und ein mit der Hand ergriffener Gegenstand mit größerem Drucke festgehalten wird. Die Sperrung kann, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, in jeder Greiflage der Finger erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Künstliche Hand, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte (8, g) der beiden Winkelhebel (6, 7), von denen der eine (6) zur Bewegung der Finger (i), der andere (7) zur Bewegung des Daumens (2) dient, in einem gewissen Abstande von den Drehgelenken der Finger (i) und auch des Daumens (2) im Innern des Handkörpers (3) so angebracht sind, daß je ein Arm der beiden Winkelhebel unter Umgehung der Finger-oder auch Daumengelenkachse (4, 5) mittels der Bolzen (ii, iz) derart gelenkig an der Fingergruppe oder dem Daumen angreift, daß die beiden anderen, durch ein mit einem exzentrisch schwingbaren Sperrklinkenhebel (16) zusammenwirkendes Zug- und Druckorgan (15, 23) bewegbaren kürzeren Winkelhebelarme bei nur geringer Winkelbewegung einen entsprechend größeren Bewegungsausschlag der Finger bewirken. ä. Künstliche Hand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden innerhalb der -Hand gelagerten Hebelarme der Winkelhebel (6, 7), von denen der zum Fingerhebel (6) gehörige durch die Zug- und Druckstange (i5) --erfaßt wird, mittels der Verbindungsstange (io) derart gelenkig und hinsichtlich der wirksamen Armlängen (l) verstellbar miteinander verbunden sind, daß die Daumenbewegung nach Bedarf regelbar ist. 3. Künstliche Hand nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (15) an den Sperrklinkenhebel (16), der um einen, auf der Sperrhebelachse (17) exzentrisch angeordneten Bolzen (24) drehbar ist, derart angelenkt ist, daß der Sperrhebel mit seinen Schwingungsbewegungen den Bewegungen der Stange (15) folgen kann. 4. Künstliche Hand nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Schwinghebel (16) angelenkte Sperrklinke (18) infolge der exzentrischen Schwingbewegung ihres Hebels (16) beim Vorschwingen des letzteren um einen gewissen Winkel (y) (zwecks Offnung der Handfinger) außer Eingriff mit den Zähnen eines festen Zahnradsegments (22) schwingbar ist, dagegen bei der rückwärtigen Bewegung durch Zug in das Zahnrad wieder eingreifen kann und hierauf noch weiter zurückschwingbar mittels eines, mit dem Schwinghebel fest verbundenen Hebels (21) ist, der die Zugwirkung des Zugorganes (13) dadurch fördern und das letztere somit entlasten kann, daß er unter dem Druck der gesunden Hand nach vorwärts schwingbar ist und so den Schwinghebel von Zahn zu Zahn des Segmentes nach rückwärts- drücken und in der jeweiligen Stellung zwecks Anpressens der Finger an einen ergriffenen Gegenstand sperren kann.
DE1919333322D 1919-12-09 1919-12-09 Kuenstliche Hand Expired DE333322C (de)

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