DE47377C - Musikspielzeug - Google Patents
MusikspielzeugInfo
- Publication number
- DE47377C DE47377C DENDAT47377D DE47377DA DE47377C DE 47377 C DE47377 C DE 47377C DE NDAT47377 D DENDAT47377 D DE NDAT47377D DE 47377D A DE47377D A DE 47377DA DE 47377 C DE47377 C DE 47377C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- crank
- segment
- pawl
- rail
- attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims 1
- 235000019506 cigar Nutrition 0.000 description 2
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F1/00—Automatic musical instruments
- G10F1/06—Musical boxes with plucked teeth, blades, or the like
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
M, SCHRÄM in NÜRNBERG. Musikspielzeug.
Die Fig. 1 bis 4 stellen ein in einem geschlossenen Behälter A angeordnetes Musikwerk dar, welches
durch Oeffnen des Deckels aufgezogen wird. Der Deckel B steht durch eine Zugstange
E, welche einerseits an dem Gelenk f, andererseits drehbar an dem Hebel c befestigt
ist, mit einer drehbaren Längsschiene α derart in Verbindung, dafs die letztere beim Oeffnen
des Deckels nach aufwärts, beim Schliefsen desselben nach abwärts gedreht wird. Das Musikwerk
ist ein gewöhnliches Stiftenwalzen-Spielwerk, dessen Walze w aber nicht durch Feder-,
sondern durch Gewichtswirkung in Bewegung gesetzt wird.
Auf der Achse g desselben ist nämlich ein Sperrrad h befestigt, in welches die an einem
Zahnrad i befestigte Falle k eingreift. Das Zahnrad i sitzt lose auf der Achse g und
greift in ein Zahnsegment m ein, das an einer an Lagern /I1 befestigten Achse η angebracht
ist. Auf gleicher Achse η ist auch eine Kurbel 0 drehbar befestigt, welche durch eine an
beiden Enden gegabelte Stange ρ mit dem einen Ende eines Hebels q verbunden ist, dessen
anderes Ende an der Schiene α befestigt, bezw. welche mit dieser aus einem Stück hergestellt
ist. An dem äufseren Ende der Kurbel 0 ist noch ein Winkelhebel r s drehbar befestigt,
dessen einer Schenkel r als Sperrklinke ausgeführt ist, die bei der in Fig. 1 gezeichneten
Stellung in einen am Segment m befestigten Stift t eingreift und in dieser Stellung durch
eine Feder u gehalten wird, welch letztere einerseits an dem Auge O1 befestigt ist und
gegen den Schenkel s drückt. Wenn nun der Deckel B des Kastens geöffnet und dadurch
die Schiene α nach aufwärts gedreht wird, so wird infolge der Verbindung durch die Stange ρ
und Hebel q auch das eine Ende der Kurbel 0 sammt dem Winkelhebel r s gehoben. Infolge
des Eingriffes der Sperrklinke r in den Stift t des Zahnsegmentes wird dieses ebenfalls mitgehoben
bezw. um den Zapfen η gedreht. Dadurch wird das in das Segment eingreifende
Rad i ebenfalls in Drehung versetzt, und zwar gleitet dabei die Falle k auf dem Sperrrad h
ab, so dafs während dieser Aufwärtsbewegung die Walze n> nicht gedreht wird.
Bevor jedoch das Aufschlagen des Deckels bezw. das Aufwärtsdrehen des Segmentes m
beendigt ist, kommt das Ende des Schenkels s (von Winkelhebel r s) zur Berührung mit einer
an den Bügeln /Z1 befestigten Stellschraube v, so dafs bei der weiteren Aufwärtsdrehung der
Kurbel 0 der Schenkel s unter Ueberwindung der Feder u nach abwärts gedrückt, bezw. der
Winkelhebel r s um seinen Drehpunkt χ gedreht und dadurch die Sperrklinke r aufser
Eingriff mit dem Stift ί gebracht wird (Fig. 2).
Das Segment m ist mit einem entsprechend schweren Gewicht y versehen, infolge dessen
es nach erfolgter Auslösung der Sperrklinke r nach abwärts sinkt und dabei das Rad i in
entgegengesetztem Sinne dreht, als bei der durch Oeffnen des Deckels bewirkten Aufwärtsbewegung.
Die Falle k greift daher in das Sperrrad ein, bezw. versetzt dasselbe sammt
Achse g und Walze w in Drehung, so dafs während des Abwärtssinkens des Segmentes m
eine Melodie gespielt wird.
Beim Schliefsen des Deckels wird dann auch der übrige Mechanismus wieder in die Ursprung-
liehe Stellung, Fig. i, zurückversetzt und durch
Feder u die Sperrklinke wieder in Eingriff mit dem Stift t gebracht.
Das oben beschriebene Musikwerk kann in einem Behälter mit anderen Vorrichtungen verbunden
sein, die ebenfalls durch Oeffnen des Deckels bezw. durch Drehung der Schiene a
in Function versetzt werden, z. B. selbsttätigen Cigarren- oder Zündholzbehältern etc., so dafs
bei jeweiliger Entnahme einer Cigarre etc. ein Musikstück gespielt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:In geschlossenen Behältern, bei denen durch Oeffnen oder Schliefsen des Deckels vermittelst einer Zugstange e eine drehbare Schiene a auf- oder abwärts gedreht wird, die Anordnung eines drehbaren Zahnsegmentes m, welches durch einen Stift t und eine in diesen eingreifende Sperrklinke mit einer Kurbel ο in Verbindung steht, die ihrerseits mit der Schiene α derert verbunden ist, dafs bei Aufwärtsdrehung derselben die Kurbel ο sammt Segment m ebenfalls bis zu einer bestimmten Höhe emporgedreht wird, worauf alsdann durch Auslösen der Sperrklinke die Verbindung der Kurbel ο mit dem Zahnsegmente aufgehoben wird, so dafs letzteres vermöge seiner Schwere abwärts sinkt und dabei infolge Eingriffes in das Antriebsrad i eines Musikwerks dieses zum Ertönen bringt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47377C true DE47377C (de) |
Family
ID=322419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47377D Expired - Lifetime DE47377C (de) | Musikspielzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47377C (de) |
-
0
- DE DENDAT47377D patent/DE47377C/de not_active Expired - Lifetime
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