DE33307C - Guillochirmaschine - Google Patents
GuillochirmaschineInfo
- Publication number
- DE33307C DE33307C DENDAT33307D DE33307DA DE33307C DE 33307 C DE33307 C DE 33307C DE NDAT33307 D DENDAT33307 D DE NDAT33307D DE 33307D A DE33307D A DE 33307DA DE 33307 C DE33307 C DE 33307C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stylus
- spindle
- pin
- axis
- arm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B2700/00—Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work
- B44B2700/02—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B2700/026—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings for guilloching
Landscapes
- Transmission Devices (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
: ·. ·;.'. ■ KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. März 1885 ab.
Die den Gegenstand dieser' Erfindung bildende Guillochirmaschine gehört zu jener Klasse
von Maschinen, mittelst deren man geschlossene Wellencurven von Kreis- oder Ellipsenform
verzeichnen kann. Sie besteht im wesentlichen aus einer mit einem Ovalwerke verbundenen
Spindel, welche von verstellbaren Schablonenscheiben umgeben ist Lind an ihrem unteren
Ende das Hebelwerk mit dem Stichel trägt.
Beiliegende Zeichnung stellt diese Guillochirmaschine in Fig. ι in Seitenansicht, in Fig. 2
im Verticalquerschnitt und in Fig. 3 in Oberansicht dar; Fig. 4 ist eine Oberansicht des
Hebelwerkes. . . ...','
Die zum Auflegen auf die zu verzierende Platte bestimmte Unterlagsplatte α der Maschine
besitzt eine Durchlochung U1, an deren
Rand Marken a2 zum Zwecke entsprechender
Orientirung des zu guillochirenden Gegenstandes eingeritzt sind. Weiter trägt diese
Unterlagsplatte α einen Bügel b b, dessen mittlerer Theil bl eine Gleitbahn für einen Schlitten
c bildet, in welchem, durch einen Schlitz der Gleitbahn hindurchreichend, eine Hülse d
gelagert ist. In Hülse d dreht sich einerseits die Spindel e und andererseits sind auf derselben
die Schablonen f aufgesteckt, deren Stellung man mittelst der Schraube ohne
Ende ft , welche in das mit den Schablonen
fest verbundene Schneckenrad f2 eingreift,
ändern kann. Am oberen Ende der Hülse d sitzt eine Scheibe g, welche einen diametral
gestellten Schlitz g1 besitzt, durch den Spindel
e hindurchreicht. Die Scheibe g trägt ein Hals- und ein Körnerlager für die Schraube
ohne Ende g.2, welche in die an Spindel e geschraubte
Mutter g\j eingreift. Da Scheibe g
durch die beiden am Bügel b b angebrachten Backen b.2 b2 am Ausweichen verhindert ist,
rau fs sich bei Drehung der Schraube ohne Ende g2 die Spindel e und mit ihr der'
Schlitten c längs des Schlitzes g1 verschieben.
Wird Spindel e mittelst der Kurbel e( gedreht,.
so nimmt sie die Scheibe g mit und der Schlitz gx zwingt dabei Spindel e, wenn sie
excentrisch eingestellt ist, zu einer Hin- und Herbewegung.
An ihrem unteren Ende trägt Spindel e mittelst des Armes e.2. das Hebelwerk zur Fort-'
bevyegung des Stichels h, welcher verstellbar
an dem frei drehbaren Arme ΐ sitzt, so dafs er durch die Schwere dieses Armes an die
zu guillochirende Platte angedrückt wird; dabei ist die Schwere dieses Armes durch angeschraubte
Gewichte regulirbar. Arm i ist drehbar am unteren Ende eines Rahmens j
befestigt, welcher selbst um eine durch zwei Körner gebildete verticale Achse drehbar ist;
die Lager für die Körnerspitzen befinden sich dabei auf einem Schlitten k, welcher mittelst
einer Schraube ohne Ende Zc1 längs einer an
den erwähnten Armen e2 befestigten Gleitbahn Zc2 senkrecht auf die Richtung des
Schlitzes gY in Scheibe g verschoben werden
kann. Am gleichen Schlitten k ist um eine horizontale, durch Körner gebildete Achse
drehbar eine Platte I angebracht, an deren Vorderfläche ein Stift Wt1 anliegt, dessen anderes
Ende eine der Schablonen / berührt. Stift Vt1 ist in einer höher und tiefer zu
stellenden Hülse m verschiebbar, welche in einem an Arm e2 geschraubten Arm e3 ruht.
Claims (1)
- Da nun an die andere Fläche von Platte / ein Stift J1 ansteht, welcher an dem durch eine Blattfeder _/., nach vorn gedrückten, von der verticalen Drehachse am weitesten abstehenden Ende des Rahmens j sitzt, erhält Stift W1 eine oscillirende Bewegung.Durch den von der betreffenden Schablone f bewegten Stift Wi1 wird also Platte / um ihre horizontale Achse gedreht und drückt dabei den Stift J1 zurück, was eine Drehung des Rahmens j um seine verticale Achse, also auch eine Oscillation des Armes i mit Stichel h zur Folge hat.Sieht man von dieser Einwirkung der Schablone auf das Hebelwerk ab, so mufs sich Stichel h offenbar, wenn Spindel e centrisch gestellt ist und die Stichelspitze genau unter der Spindelachse steht, bei Drehung der Spindel e um seinen- Berührungspunkt mit1 der zu guillochirenden Platte herumbewegen. Wird Stichel h dann durch Drehen der Schraube Jc1 aus der Spindelachse heraus verstellt, so beschreibt die Stichelspitze einen cöncentrischen" Kreis um den Fufspunkt der Spindelachse. Wird Spindel e im Schlitz gl verstellt, so beschreibt die Stichelspitze entweder gerade Linien oder Ellipsen, je nachdem sie in der Spindelachse oder aufserhalb derselben steht.Da Stift J1 sowohl in verticalem, als auch in horizontalem Sinne verstellbar ist, können die Oscillationsweiten des Stichels mannigfach variirt werden.Patent-A ns ρruch:Eine Guillochirmaschine 'zum Verzeichnen von nach Ellipsen oder deren Grenzwerthen (Kreis und gerade Linie) verlaufenden Wellencurven, welche Maschine dem Stichel eine dreifache Bewegung zu ertheilen vermag, und zu diesem Zwecke folgende Einrichtungen besitzt:a) eine an ihrem unteren Ende den Stichel h tragende Spindel e, welche in einem auf einer horizontalen Gleitbahn bx verschiebbaren Schlitten c gelagert und im radialen Schlitz gj einer kreisrunden, frei zwischen zwei parallele Backen b.2 bv eingelagerten Scheibe g verstellbar, aber in jeder gegebenen Lage fest mit dieser Scheibe verbunden ist;b) ein den Stichel h tragender Schlitten k, welcher senkrecht auf Schlitz gx in Scheibe g längs einer mit dem unteren Ende von Spindel e fest verbundenen horizontalen Gleitbahn k.2 verstellbar ist;c) zur Erzielung der Oscillationen des Stichels h senkrecht auf seine Bewegungsrichtung die Aufhängung des den Stichel h unmittelbar tragenden belasteten Armes i an einer auf Schlitten k angebrachten verticalen Achse, welche von den am Schlitten c angebrachten Schablonen f aus durch. einen horizontal frei verschiebbaren Stift WJ1 in der Weise in Oscillationen versetzt wird, dafs genannter Stift einerseits an den Schablonenrand ansteht und andererseits auf einen mir der verticalen Achse verbundenen, durch eine Feder j,2 angedrückten Arm j wirkt;d) die Regulirbarkeit der Oscillationsweiten des Stichels h durch Einschaltung der auf Schlitten k um eine horizontale,, auf Stift mr senkrechte Achse drehbar befestigten^ Platte / zwischen· Stift mx und den um eine verticale Achse drehbaren Arm jr wobei der Contactstift j{ dieses'Armes in verticalem und horizontalem Sinne verstellbar ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33307C true DE33307C (de) |
Family
ID=309278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33307D Expired - Lifetime DE33307C (de) | Guillochirmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33307C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937204C (de) * | 1952-12-20 | 1955-12-29 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Anreissvorrichtung fuer Steuerkurven |
-
0
- DE DENDAT33307D patent/DE33307C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937204C (de) * | 1952-12-20 | 1955-12-29 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Anreissvorrichtung fuer Steuerkurven |
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