DE332825C - Vorrichtung zur antiseptischen Behandlung von Wunden - Google Patents
Vorrichtung zur antiseptischen Behandlung von WundenInfo
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Description
- Vorrichtung zur antiseptischen Behandlung von Wunden. Bekanntlich ist Jodlösung eines der besten Antiseptika für Wunden, insbesondere Kriegswunden, und verhindert mit Sicherheit Blutvergiftungen, Brand usw. Die Erfindung bezweckt, jedem Soldaten eine kleine, wenig Platz einnehmende, hermetisch verschlossene Vorrichtung mitzugeben, die er leicht öffnen und ohne Vorkenntnisse bei Verwundungen als »erste Hilfe« verwenden kann.
- Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar ist Fig. i eine Außenansicht in natürlicher Größe in umgekehrter Stellung, Fig. 2 eine gleiche -Ansicht in aufrechter Stellung, Fig.3 ein senkrechter Mittellängsschnitt in vergrößertem Maßstabe, Fig. q. eine Ansicht des Röhrchens, dessen oberer Teil abgebrochen ist, Fig. 5 ein Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig.3, und -Fig.6 eine schaubildliche Ansicht des aus dem Röhrchen herausgenommenen Dochtes. Ein geschlossener Behälter io, zweckmäßig ein geschlossenes Glasröhrchen enthält einen Docht ii aus Gewebe und etwas Jodtinktur 12. Das Röhrchen io ist an beiden Enden 13 abgerundet und an dem einen, dem oberen Ende 1q. zugeschmolzen. Im Abstand von etwa Länge der bis zu diesem zugeschmolzenen Ende 14 reichenden Stieeke ist eine Einschnürung 15 mit einer angefeilten Kerbe 16 vorgesehen, die zweckmäßig um das Röhrchen herumläuft, damit beim Abbrechen des Röhrchens an dieser Stelle keine gezackten Ränder entstehen. Der Docht ri ist zylindrisch derart aufgerollt, daß er einen hohlen Zylinder 18 mit doppelter Wandung darstellt. Er wird durch Reibung im Röhrchen in seiner Stellung gehalten; die doppelte Wandung wird durch Umbiegen des Dochtes etwa in seiner halben Länge gebildet, so daß der Docht oben bei ig offen und unten bei 2o geschlossen ist. In das geschlossene Ende wird ein kleiner hohler Zylinder 17 aus Glas oder anderem geeigneten Stoff eingeführt, dessen Durchmesser etwas kleiner als die Einschnürung 15 ist. Der Zylinder 17 dient zur Verstärkung des Dochtes und üm diesen an seinem Platz zu halten, wenn der obere Teil abgebrochen ist. Das ganze Röhrchen kann in einem Schutzzylinder aufbewahrt werden.
- In das Röhrchen werden etwa 1l/2 bis z ccm Jodtinktur eingegossen, so daß sich der Docht mit der Lösung sättigt. Diese Menge genügt; um selbst große Wunden zu sterilisieren.
- Beim Gebrauch wird der obere Teil der Röhre in der Stellung von Fig. 2 abgebrochen. Das untere Ende (Fig. ¢) enthält nun den Docht und die Jodtinktur. Der Docht ragt etwa zu 2/3 aus dem Röhrchen heraus und dient als kanalartiger Trichter zum Aufgießen der Jodlösung auf die Wunde. Alsdann wird der Docht aus dem Röhrchen herausgezogen, die Wunde damit bepinselt und schließlich mit dem Docht bedeckt.
- Es ist klar, daß sich die Erfindung nicht auf die Anwendung eines Röhrchens aus Glas oder der Jodtinktur als sterilisierende Flüssigkeit beschränkt, da man ebensogut andere Stoffe und- Röhrchenformen und andere Lösungen, wie Karbolsäure, Sublimat usw., anwenden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zur vorläufigen antiseptischen Behandlung von Wunden, gekennzeichnet durch ein mit einer antiseptischen Lösung zum Teil gefülltes und einen Docht (ii) enthaltendes, geschlossenes Röhrchen. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht (ii) zu einem innen hohlen Zylinder mit Doppelwandung aufgerollt ist, 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen etwa in seiner unteren Hälfte eine mit einer Feile %eingekerbte Einschnürung besitzt. 4. Vorrichtung nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht zwischen seiner Doppelwandung mit einem herausnehmbaren Glaszylinder o. dgl. zur Verstärkung der Dochtwandungen versehen ist:
Applications Claiming Priority (1)
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| DE332825C true DE332825C (de) | 1921-02-08 |
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| DE1920332825D Expired DE332825C (de) | 1920-01-15 | 1920-01-15 | Vorrichtung zur antiseptischen Behandlung von Wunden |
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