DE299403C - - Google Patents

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DE299403C
DE299403C DENDAT299403D DE299403DA DE299403C DE 299403 C DE299403 C DE 299403C DE NDAT299403 D DENDAT299403 D DE NDAT299403D DE 299403D A DE299403D A DE 299403DA DE 299403 C DE299403 C DE 299403C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/20Automatic syringes, e.g. with automatically actuated piston rod, with automatic needle injection, filling automatically
    • A61M5/2053Media being expelled from injector by pressurised fluid or vacuum
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/28Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 299403 KLASSE 30 k. GRUPPE
Dr. HERMANN UFFRECHT in HÖTENSLEBEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1916 ab.
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, die es auch solchen Personen, welche die Regeln der Antisepsis nicht kennen, ohne Benutzung einer Spritze ermöglicht, 5' lange unveränderlich bleibende sterile Lösungen subkutan, intravenös oder intramuskulär zu injizieren, und zwar unter Erfüllung der Bedingungen der Antisepsis.
Auf der Zeichnung zeigt
ίο Fig. ι stark vergrößert ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt, und
Fig. 2 in noch größerem Maßstabe einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i.
Die Erfindung bedient sich eines Glasröhrchens A, das zweckmäßig aus braunem Glase hergestellt wird und in seiner Längsrichtung eine durchsichtige Glasader aufweist, damit sein Inhalt gegen die Einwirkung des Lichtes tunlichst geschützt, aber von außen sichtbar ist. Die beiden Enden des Glasröhrchens sind bis auf Öffnungen von gewisser Größe zugeschmolzen. An seinem einen Ende trägt das Röhrchen eine Injektionsnadel B, die sich mit einer konischen Erweiterung b1 an die Öffnung des Röhrchens anschließt und mit einem Fußplättchen δ2 unter Vermittlung eines Ringes C aus wasserfestem Kitt am Boden des Röhrchens befestigt ist. Auf der mit öl ge-
jo tränkten Injektionsnadel B befindet sich ein dünner, zusammenschiebbarer Überzug D aus einer gelatinösen Substanz, dessen offenes Ende d1 konisch erweitert ist 'und bei der Aufbewahrung des Röhrchens in einem Behälter (z. B. Holzpennal) in eine am Boden des Behälters befindliche Schicht aus einer Jod oder ein anderes Desinfiziens enthaltenden Masse von salbenartiger Beschaffenheit hineinragt.
Über der Nadel B (im Räume a1) ist das Röhrchen A bis etwa zur "Mitte mit der zu injizierenden sterilen medikamentösen Lösung gefüllt. Über dieser Füllung befindet sich ein Kölbchen, das so beschaffen und' behandelt sein muß, daß es absolut dichtet und mit dem Inhalt des Röhrchens keine Verbindungen eingeht. Dieses Kölbchen kann für gewisse Fälle aus einem gestanzten Papierscheibchen E mit einer Schicht stearin-paraffinartiger Masse, einer salbenartigen Masse F und einer dünnen Schicht G aus einer stearin-paraffinartigen Masse zusammengesetzt sein.
Die obere Öffnung des Röhrchens A ist durch ein auf dem Röhrchen befestigtes Hütchen H aus Papier, das mit einer stearin- 5^ paraffinartigen Masse getränkt , ist, abgeschlossen. Der Raum az über dem Kölbchen E, F, G ist mit einem Stoff gefüllt, der ein Gas abgeben bzw. entwickeln kann. Hierzu eignet sich aus besonderen physiologischen, chemischen und physikalischen Gründen am besten ein Sauerstoff abgebender Stoff, und zwar das Perhydrol der Firma E. Merck in Darmstadt. '.
Auf das Hütchen H ist fest ein metallenes Glöckchen / aufgesetzt, dessen Bodenteil mit einer relativ harten paraffin-stearinartigen Masse K, und dessen dem Raum a2 zugekehrter Teil mit einer Masse L gefüllt ist, die die Auslösung der Gasentwicklung im Räume α2 ermöglicht. Hierzu eignet sich bei Verwendung von Perhydrol im Räume«2 z. B. pul-
verisiertes Kaliumpermanganat. Um nun die Masse L mit der Masse im Räume «2 in Verbindung bringen zu können, ragt in die Masse L ein Stahlstäbchen M mit einer Doppelspitze m1 hinein. Dieses Stäbchen ist in dem verdickten Boden des Glöckchens / verschiebbar geführt und trägt an seinem äußeren Ende eine Glasperle m2. Zwischen dieser Glasperle und dem Glöckchen / ist eine z. B. aus
ίο Messingblech hergestellte Klammer N (siehe auch Fig. 2) um das Stäbchen M herumgelegt, um das Stäbchen gegen Verschiebung zu sichern.
Wird das Röhrchen zum Gebrauch aus seinem Behälter (Pennal) herausgenommen, so bleibt in dem erweiterten Teile d1 des Gelatineüberzuges D ein Klümpchen des am Boden des Behälters befindlichen Desinfektors haften, der, auf die Haut gebracht, diese steril macht und eine Einführung der Nadel in das Körpergewebe nach den Regeln der Antisepsis gestattet.
Zum Injizieren entfernt man die Klammer N und treibt das Stäbchen M durch einen Druck auf die Glasperle nfi durch das Hütchen H hindurch, ■ wobei eine bestimmte Menge des Stoffes L mit dem Inhalt des Raumes α2 in Verbindung gelangt. Das hierdurch entwickelte Gas treibt das Kölbchen E1 F, G der Nadel B zu und dadurch die Flüssigkeit im Räume β1 durch die Nadel B aus dem Röhrchen heraus. Injektionsvorrichtungen mit einem Gas entwickelnden Körper, der den Kolben der Vorrichtung zum Zwecke des Heraustreibens der einzuspritzenden Flüssigkeit vorschiebt, sind bekannt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum antiseptischen Injizieren von medikamentösen Flüssigkeiten mit einem zylindrischen Hohlkörper, der durch einen dichtenden, verschiebbaren Kolben in zwei Räume geteilt wird, von denen der eine die zu injizierende Flüssigkeit und der andere einen Stoff (z. B. Perhydrol) enthält, der ein Gas entwickelt, unter dessen Druck der Kolben durch eine mit dem Flüssigkeitsraum in Verbindung stehende Injektionsnadel hindurch ausgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorrichtung ein besonderer geschlossener Behälter (/) vorgesehen ist, der einen Stoff (z. B. Kaliumpermanganat) enthält, der, in den zweiten Raum (a2) übergeführt, dort die Gasentwicklung auslöst.
2. Vorrichtung nach Anspruch i-, dadurch gekennzeichnet, daß die Injektionsnadel (B) von einer zusammenschiebbaren, an der Spitze der Nadel offenen und erweiterten Hülle (D) umgeben ist, deren erweitertes Ende bei der Aufbewahrung der Vorrichtung in einem Behälter (z. B. Pennal) in eine Jod oder - ein anderes· Desinfiziens enthaltende salbenartige Masse eintaucht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE299403C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445477A (en) * 1945-03-12 1948-07-20 Marvin L Folkman Ampoule
US2505765A (en) * 1946-01-23 1950-05-02 Grau Harry Robert Intravenous injection equipment

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445477A (en) * 1945-03-12 1948-07-20 Marvin L Folkman Ampoule
US2505765A (en) * 1946-01-23 1950-05-02 Grau Harry Robert Intravenous injection equipment

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