DE557745C - Zylinderampulle - Google Patents

Zylinderampulle

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DE557745C
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DENDAT557745D
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MILANO NOVAK DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/05Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for collecting, storing or administering blood, plasma or medical fluids ; Infusion or perfusion containers
    • A61J1/06Ampoules or carpules
    • A61J1/062Carpules

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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

  • Zylinderampulle Zur Injektion einer Lösung direkt aus dem Aufbewahrungsbehälter in das Gewebe werden Gefäße benutzt, welche den Sammelnamen Zylinderampullen oder Patronen führen und zum Einsetzen in eine Injektionsspritze mit aufmontierter Injektionsnadel bestimmt sind.
  • Bei den bisher bekannten Ampullen dieser Art sind die Öffnungen des Zylinders beiderseits mit Gummistopfen verschlossen. Wenn die Ampulle zwecks nachträglicher Sterilisierung erhitzt wird, besteht die Gefahr, daß der Glaszylinder platzt, weil sich der Ampulleninhalt ausdehnt. Es ist zwar bereits bekannt, den einen Gummistopfen zu schlitzen, derart, daß sich der Stopfen bei Ausübung eines Druckes auf den Zylinderinhalt öffnet und sich wieder schließt, wenn der Druck nachläßt oder aufhört. Sofern diese bekannte Ampulle zwecks nachträglicher Sterilisierung erhitzt wird, besteht der Nachteil, daß im Innern nach der Abkühlung die Flüssigkeit fehlt, die während der Erhitzung ausgetreten ist, weil sich die Öffnung im Stopfen selbsttätig schließt. Ein weiterer Nachteil derartiger beiderseitig mit Gummistopfen verschlossener Zylinderampullen ist seither, daß die Füllung derselben nur Stück für Stück von Hand vorgenommen werden kann, was leicht zu Infektionen der Lösung in den Zylindern durch die mit solcher Arbeit Betrauten führt. Die besprochenen Nachteile werden durch den nachstehend beschriebenen und auf der Zeichnung im Schnitt dargestellten Erfindungsgegenstand behoben.
  • Die Glasröhre i in Fig. i dient als Behälter für die Injektionslösung und ist auf der einen Seite mit einem verschiebbaren Gummikolben 2, der während der Injektion in der Glasröhre fortbewegt wird, abgeschlossen. Am anderen Ende des Zylinders, der bei der Einführung in die Injektionsspritze der Injektionsnadel zugewandt ist, trägt derselbe ein. Gummistück 3 mit einer zentralen, offenen, frei durchgehenden Bohrung q. beliebiger Form, die nicht allein den Austritt von Flüssigkeit unter Druck gestattet, sondern auch zwecks Nachfüllens den Eintritt von Flüssigkeit unter Vakuum zuläßt. In Fig.2 ist ein ähnlicher Zylinder wie in Fig. i dargestellt, bei dem jedoch das durchbohrte Gummistück durch einen am Glaszylinder beliebig ausgebildeten Glasboden, der eine zentrale öffnung q. trägt, ersetzt wird.
  • Die Füllung der in Fig. i und 2 angedeuteten, auf der einen Seite mit einer offenen, frei durchgehenden, zentralen Bohrung oder Öffnung versehenen Zylinder erfolgt in großen Mengen auf einmal durch Anwendung von Vakuum, wie dies in bekannter Weise bei den Ganzglasampullen gebräuchlich ist. Auch können die so gefüllten Zylinder nachträglich einer Sterilisation durch Erhitzen unterzogen werden, da .die Bohrung oder Öffnung q. in Fig. i und 2 eine Volumvergrößerung der Lösung in der Wärme gestattet und bei der nachfolgenden Abkühlung die Zylinder selbsttätig sich wieder voll auffüllen. Nach der Füllung und Sterilisation der Zylinder werden die frei durchgehenden öffnungen q. mit einem sterilen Gummiplättchen beliebiger Form überdeckt und darüber eine der bekannten Schrumpfkapseln gezogen; nach dem Eintrocknen der letzteren schließt das Gummiplättchen die Zylinderampulle Luft- und bakteriendicht ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zylinderampulle. zum Einsetzen in eine Injektionsspritze, die an der einen öffnung einen Treibkolben aus Gummi aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem anderen Ende des Zylinders, das bei dem Einführen der Ampulle in die Spritze der Injektionsnadel zugewendet ist, ein Gummistopfen (3) eingesetzt ist, der eine zentrale, offene, frei durchgehende Bohrung beliebiger Form hat.
  2. 2. Abänderung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Zylinders, das bei dem Einführen in die Spritze der Injektionsnadel zugewendet ist, zu einem beliebig geformten Glasboden, der eine zentrale öffnung aufweist, ausgebildet ist.
DENDAT557745D Zylinderampulle Expired DE557745C (de)

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